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Anja (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2008 • 2 Wochen • Sonstige
Sehr freundliches und ruhiges Hotel
5,3 / 6

Allgemein

Das Bahari Beach ist eine kleine Hotelanlage, die aus mehreren zweistöckigen Einzelgebäuden besteht. Diese sind mit traditionellen Palmen-Dächern gedeckt, so dass sich die Gebäude sehr gut in die Landschaft einfügen. Zwischen den Gebäuden befindet sich ein tropischer Garten mit hohen und schattenspendenden Palmen, mehreren verschlungenen Wegen, Bachläufen und kleinen Fischteichen, die als Fangstationen für Mücken dienen. Die Gestaltung vermittelt eine sehr gemütliche Atmosphäre und ermöglicht es dem Gast, sich in stillere Ecken zurückzuziehen aber auch in regen Kontakt mit anderen Gästen zu gelangen (an den Bars, auf der Sonnenterasse,...). Hauptsächlich waren Deutsche, Österreicher und Schweizer in dem Hotel und der Altersdurchschnitt war relativ hoch (das lag sicherlich am Reisezeitraum). Es waren nur einzelne Kinder im Hotel anwesend, die sich im Pool amüsierten (dort gibt es ein Kinderbecken). Einen Spielplatz gibt es allerdings nicht. Das Hotel ist sehr gut geeignet für Leute, die eine ruhige Umgebung suchen. Die Bars schlossen ca. 23. 00 Uhr und Musik wurde nur laut gestellt zur Wassergymnastik oder zum Abend-Unterhaltungsprogramm. Während unseres Aufenthaltes wurde an einem Teil des Hotels gebaut. Es wurde allerdings darauf geachtet, dass die Urlauber so wenig wie möglich davon mitbekommen. Als Lärm zweimal während unseres Aufenthaltes unvermeidbar war, wurden die entsprechenden Arbeiten in die Mittagszeit gelegt, wo das Ruhebedürfnis der Gäste am geringsten war. Die Hotelmanagerin hat zusätzlich alle Gäste über die sehr kurze Ruhestörung persönlich informiert, so dass es für uns gar kein Problem war, das auszuhalten. Sie lief sehr oft durch das Hotel, hielt ein kurzes Schwätzchen mit den Gästen und verschaffte sich somit ständig einen Eindruck über deren Wohlbefinden, wodurch man sich sehr gut betreut fühlte. Generell kann man empfehlen, in Kenia immer etwas Trinkgeld zur Hand zu haben, das wird dankbar angenommen, man wird aber nicht schlechter behandelt, wenn man es nicht gibt. In der Hotelanlage scheint es wenige Mücken zu geben, wir haben fast nie welche gesehen oder gehört, hatten aber ein paar Stiche an den Beinen. Eine Plage war es allerdings nicht. Im November ist es an der Küste recht schwül, was man aber nur in windgeschützten Bereichen wirklich merkt. Am Pool wehte fast immer eine sehr angenehme Brise. Am Strand unmittelbar vor dem Hotel gibt es sehr viele Beachboys, die in ihrer Verkaufsstrategie sehr aufdringlich sind. Man muss immer handeln (ruhig so 70-80 % niedriger). Sie verkaufen Schnitzereien, Strandtücher, aber auch Safaris oder Massagen. Auch die Haare kann man sich flechten lassen. Trotz der Aufdringlichkeit, die mit der Zeit etwas nervt, haben wir festgestellt, dass die Beachboys sehr zuverlässig sind. Sie passen gegenseitig auf, dass jeder die Ware liefert, falls man per Anzahlung gekauft hat. Auch die angebotenen Touren werden sehr gut ausgeführt, führen an die gleichen Orte, wie die die man im Hotel buchen kann, sind aber billiger. Selbst mehrtägige Safaris kann man spontan buchen. Wir hatten in Deutschland gebucht, da wir das erste Mal in Kenia waren, haben uns aber vorgenommen, das nächste Mal am Strand zu buchen, da sie auch an die gleichen Orte fahren. Die Beachboys tragen alle ein Schildchen mit Namen, sind also registriert und man braucht keine Bedenken zu haben. Es empfiehlt sich aber, nach Kenia einige Dinge mitzunehmen, die man dort eintauschen oder den Leuten geben kann. Sie sind z. B. über Socken, Kulis, Hüte o.ä. dankbar. Die Kinder essen sehr gerne Süßigkeiten (kann man aber auch alles dort im Supermarkt kaufen). Ein reiner Badeurlaub empfiehlt sich in Kenia weniger, da es erstens auf der Welt schönere Strände gibt und man zweitens sehr viele Eindrücke verpasst, wenn man nicht auf Safari fährt. Wir waren in Tsavo Ost, West und Amboseli. Man sieht sehr viele Tiere und das auch noch richtig nah, das hätten wir vorher nicht geglaubt. Außerdem fährt man durch landschaftlich sehr interessante Gebiete und sieht das Dorfleben etwas. Während der Safari hatten wir einen Teil unseres Gepäckes im Gepäcklagerraum des Hotels gelassen und brauchten dafür nichts bezahlen. Auch die Pässe ließen wir dort und es ist nichts gestohlen worden.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Die Zimmer im Hotel sind sehr gemütlich eingerichtet und befinden sich in einem guten Zustand. Unseres Wissens haben alle Zimmer einen Balkon. Das Bad hat eine Dusche, einen Waschtisch, WC, Föhn, Handtücher und Seife werden auch gestellt. Aus den Wasserhähnen fließt kein Trinkwasser, zum Zähneputzen wird aber jeden Tag eine Termoskanne mit frischem kaltem Trinkwasser bereitgestellt. Im Zimmer selbst gibt es eine Klimaanlage, TV, Telefon und Mietsafe (175 Ksh/Tag) und über dem Bett ein Moskitonetz. Eine Minibar ist nicht vorhanden, fanden wir aber auch unnötig. Die Handtücher werden täglich gewechselt. Von den Nachbarzimmern haben wir nie lästige Geräusche ghört.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Wir hatten, wie alle Gäste im Hotel all inclusive gebucht. Die Küche ist international und gut. Es gibt viele Salate, sehr gute Suppen, landestypische Früchte, oft Rind und Fisch, was stets als Buffet angeboten wird. Man kann sich zwischen den Mahlzeiten auch Snacks holen, was wir allerdings nie nötig fanden, da es zu den Mahlzeiten immer ausreichend gab, selbst wenn man später zum Essen gegangen ist, als die meisten Gäste. Bier, Wasser, Säfte und einige Cocktails gab es an den Bars den ganzen Tag inclusive. Zusätzlich gibt es eine Pizzeria mit Meerblick, die eine gute Abwechslung zum Buffet darstellt.


    Service
  • Sehr gut
  • Die Kenianer sind sehr freundlich und das trifft natürlich auch auf das Hotelpersonal zu. Die Zimmer wurden immer gründlich und zuverlässig gereinigt und an den Bars und im Restaurant bekam man seinen Wunsch immer schnell erfüllt. Nur in Einzelfällen wurde einmal eine Bestellung vergessen, was uns aber nichts ausmachte, da es wirklich selten vorkam. Die Angestellten erkundigten sich gern, ob man zufrieden sei und fragten uns auch nach unseren Eindrücken, die wir auf Safari gewonnen hatten. Sie nehmen also auf eine sehr unaufdringliche Art Anteil am Urlaub der Gäste und freuen sich, wenn es einem gefällt. Englisch wird überall verstanden und gesprochen, da aber viele deutschsprachige Gäste da sind, versteht man teilweise auch Deutsch.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Anlage des Hotels liegt etwas erhöht direkt am Strand des Indischen Ozeans (sehr schöne Aussicht). Dort befinden sich keine Liegen, weil der Strand bei Flut nahezu komplett unter Wasser ist. Bei Ebbe geht das Wasser jedoch sehr weit zurück. Am Strand und im Wasser gibt es viel Seegras und auch einige (große) Steine im Wasser. Wenn man bei Flut baden geht, stört das aber nicht und man kann auch ohne Schuhe ins Wasser gehen ohne sich zu verletzen. In der Umgebung des Hotels liegen weitere Hotelanlagen und zum Flughafen fährt man mit dem Bus durch Mombasa und braucht ca. 30 min. Etwa 25 min zu Fuß entfernt liegt eine Einkaufspassage mit Supermarkt, Apotheke, Geldautomat, Cafe, Geschenkeläden und weiteren Geschäften.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Täglich gibt es die Möglichkeit zur Wassergymnastik und zum Volleyballspielen, zu denen der Animateur aufruft. Eine Tauchschule gibt es auch auf der anlage, deren Touren jedoch bis auf wenige Ausnahmen nicht inclusive sind. Es gibt die Möglichkeit zur Internet-Nutzung, einen Minishop (mit Badekleidung, Geschenkartikeln, Postkarten, Briefmarken etc.), Massage-Salon, Volleyball-Feld, einen Fernsehraum. Die Benutzung der Liegen in der Hotelanlage incl. eines Handtuches als Auflage sind kostenlos. Am Strand gibt es wegen der Flut keine Liegen.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im November 2008
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Anja
    Alter:26-30
    Bewertungen:1