KURZFASSUNG Prima Club, modern, sauber, gutes Essen, schöner Strand mit felsigem Einstieg ins Meer, Zimmer groß und modern, aber ggf. laut gelegen, Matratzen nix für sensible Rücken. Auf jeden Fall unsere Tipps bei der Zimmerwahl beachten! ALLGEMEIN Die Anlage ist erst 2011 eröffnet worden - dementsprechend ist sie sehr neu und gepflegt. Das Design ist zeitgemäß und wirkt stellenweise sehr stylisch.Trotz der Größe wirkte das Puravida Village auf uns nicht unübersichtlich oder überdimensioniert. Im Gegenteil - die Gebäude fügen sich hübsch in die Landschaft ein. Die Wege innerhalb des Clubs sind allerdings etwas länger - wem das zu anstrengend ist, der kann sich mit Elektromobilen durch die Anlage chauffieren lassen. Die Anlage hat 357 Zimmer in verschiedenen Bereichen und mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen. Man sollte sich UNBEDINGT informieren, wo genau das angepeilte Zimmer ungefähr liegt, denn es gibt gerade in Sachen Lärmbelästigung erhebliche Unterschiede (siehe Punkt Zimmer) Es gibt einen Mini-Market mit anständigen Preisen, zwei Boutiquen (eine bietet sehr günstige "Markenware" von Hilfiger, Lacoste etc. an - vermutlich B-Ware aus der Türkei) sowie einen Wein/Spirituosen-Shop. SAUBERKEIT Alles in allem wirkte der Club auf uns sehr sauber, ein ganzes Heer an Arbeitskräften war auch ständig mit der Reinigung der schicken Glasflächen, der Böden usw. beschäftigt. An der Sauberkeit gab es nichts zu mäkeln - vorbildlich. LEISTUNGEN Wir haben via XTUI All inclusive gebucht und waren positiv überrascht, was alles darin eingeschlossen ist. Denn neben den Standards von Frühstück über Mittag- bis Abendessen (einschließlich auch alkoholischer Getränke und Cocktails) gibt es diverse Bars, eine Eisdiele, in der man auch Waffeln , Eis und Crêpes bekommt sowie eine Strandbar mit herzhaften Sandwiches etc. Hungern muss man also im Puravida definitiv nicht. Zu Auswahl und Qualität der Speisen mehr beim entsprechenden Punkt. In und rund um die Lobby (mit Cocktailbar und abends dezenter Live-Musik) gibt es ein kostenfreies, ganz verlässliches und leidlich schnelles WLAN. Offenbar kann man auch im Zimmer LAN nutzen. Das kostet aber extra und wurde von uns nicht genutzt. Im Preis inbegriffen war die Nutzung des Sportbereiches mit Sauna und Hallenbad. Es existiert noch ein kostenpflichtiges "Adventure-Land" mit Kletterpark und Erlebnisbad (haben wir nicht genutzt) und am Strand können Katamarane, Surfbretter etc. von einem externen Dienstleister gegen Aufpreis gemietet werden. Liegen, Sonnenschirme und Strandtücher sind kostenlos. ALTERSSCHNITT/PUBLIKUM Während unserer Reisezeit war das Publikum eher international mit einem Schwerpunkt auf britischen Gästen. Altersschnitt war so zwischen 25 und 65, meist Familien und (ältere) Paare. Die Manieren der Gäste waren durch die Bank in Ordnung - Ärger mit grölenden Horden hatten wir nicht. Allerdings waren ein paar jüngere britische Gäste manchmal etwas lauter - im Ganzen aber nicht dramatisch. FAZIT: Das Puravida-Resort Blue Lagoon Village ist eine schöne Anlage, modern und gut, hat aber an einigen Punkten Mängel. Positiv: - Gastronomie - Sauberkeit - Ausstattung Negativ: - Lärmbelästigung in manchen Bereichen - Zähe Beschwerdebehandlung Reisezeit: - Wir waren Ende September/Anfang Oktober 2012 da und hatten jeden Tag an die 30 Grad und herrlichen Sonnenschein. KOS können wir wettermässig also voll, den Club nur eingeschränkt empfehlen.
Unser Zimmer war sehr groß (ca.40qm) und modern, roch aber spürbar nach Tabak. Das Problem mit den Matratzen habe ich unter Beschwerden bereits erläutert. Wir hatten einen großen Balkon mit Meerblick und eigenem Jacuzzi. Im Bad gab es eine große Dusche sowie eine Wanne und den obligatorischen, etwas leistungsarmen Fön. Ein Flatscreen-TV (mit deutschen Sendern) sowie ein Tresor und ein kleiner Kühlschrank rundeten die Ausstattung ab. Alles in allem machte das Zimmer erst einmal einen sehr guten Eindruck. Bei der Buchung hatten wir uns gedacht, dass ein höherpreisiges Zimmer mit Jacuzzi und Mehrblick auch gut liegen müsste. Allerdings lag es (wie fast alle Zimmer im 7000er Block der Anlage) voll im Schalltrichter des Theaters, d.h. von 20.00 bis 23.30 wurde man jeden Abend sehr laut erst mit der Kindershow, dann mit der für die Erwachsenen beschallt. Bis die letzten Gäste die Theaterarena (mit Bar natürlich) verlassen hatten, konnte es schon mal nach Mitternacht werden, was die Nachtruhe erheblich getrübt hat. An einen romantischen Abend auf dem eigenen Balkon war auch nicht zu denken - schade! Wir können nur alle Gästen, die Wert auf ihre Nachtruhe legen, empfehlen, sich genau anzusehen, wo ihr potentielles Zimmer liegen wird. Es gibt auch noch einen spezielle als ruhig ausgewiesenen Bereich im Hotel auf den man ggf. ausweichen sollte.
Es gibt neben dem Hauptrestaurant mit einer großen Auswahl bei Frühstück und Abendessen noch diverse Themenrestaurants (italienisch, Grillbar, asiatisch, Gourmet), die teilweise ohne Aufpreis (aber mit Reservierung) genutzt werden können. Das Essen ist durch die Bank von hoher Qualität und sehr abwechslungsreich. Neben klassisch griechischen Gerichten gibt es immer auch internationale Küche, frische Salate und Obst sowie reichlich Auswahl bei den Nachspeisen. Alles in allem waren wir von der Gastronomie sehr angetan.
Servicepersonal Das Personal war im Servicebereich (Restaurants, Zimmerreinigung) ausnehmend freundlich und zuvorkommend. Verkehrssprache ist Englisch, Deutsch wird nur sehr wenig gesprochen. Umgang mit Beschwerden Für deutsche Gäste gibt es eine deutsche Ansprechpartnerin namens Tanja, die uns zwar sehr freundlich und verständnisvoll, aber wenig durchsetzungsfähig gegenüber dem Management erschien, wenn es um Probleme ging (das wurde hier ja auch schon in anderen Bewertungen so beschrieben). Wir hatten gleich zwei Probleme: Schon in der ersten Nacht sprang der Jacuzzi auf unserem Balkon mehrfach mit lautem Gurgeln an - an Schlaf war da kaum zu denken. Dieses Problem allerdings lösten die Techniker sofort, nachdem wir es angezeigt hatten. Schwieriger war der zweite Fall. In den Zimmern gibt es sehr sehr weiche Matratzen, die wohl eher auf das englische Publikum zugeschnitten sind. Uns waren die Matratzen in unserem Zimmer definitiv zu weich und wir hatten auch den Eindruck, dass sie teilweise durchgelegen waren. Die Folge: Rückenschmerzen. Das haben wir nach der ersten Nacht bei Tanja bemängelt. Die kümmerte sich auch gleich darum, gab uns dann aber lediglich die Auskunft des Managements weiter: Man habe keine anderen Matratzen und außerdem seien die neu. Es hat dann noch einmal drei weitere Nächte gedauert, bis es dann doch härtere Matratzen gab (die allerdings waren BRETThart, aber besser als die butterweichen eben) Ärgerlich war, dass dies erst nach vielen Nachfragen und einem Gespräch mit dem TUI-Reiseleiter (der erst nach vier Tagen auf der Bildfläche erschien) geschah. Die Urlaubsfreude hat das ein wenig getrübt.
Der Club liegt ca. 20 Minuten Fahrzeit vom Flughafen weg in einer ziemlich einsamen Bucht. Die startenden und landenden Flugzeuge bekommt man aber nur sehr selten mit - uns hat es nicht gestört. Das nächste Dorf ist nur per Fahrzeug sinnvoll erreichbar. Der nächste Nachbar in einigen Kilometern Entfernung ist der Robinson-Club Daidalos. Es gibt keinen Publikumsverkehr von außen am Strand.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
SPORT Anders als bei Robinson oder Aldiana ist die Auswahl an Sportkursen oder Animationsangeboten eher übersichtlich. Der Sportbereich ist nicht riesig, aber ganz gut ausgestattet: zwei Laufbänder, mehrere Indoor-Räder, ein paar Stepper und einige Muskeltrainingsgeräte. Alles moderndes Gerät und gut gewartet. STRAND/POOL Am Strand gibt es kostenlose Liegen und Sonnenschirme. Der Club stellt Strandhandtücher. Positiv fanden wir, dass die Unsitte des Liegenreservierens am frühen Morgen im Puravida nicht erlaubt ist. Am Strand selbst gibt es keine Duschen, allerdings kann man die Duschen am "Relax Pool" nutzen, der nur ein paar Meter entfernt ist. Der Sandstrand ist schön, das Wasser sauber, aber es ist ein bisschen schwierig ins Meer zu gelangen, weil unmittelbar an der Wasserlinie viele Felsplatten unter der Oberfläche sind. Wer mit Kindern den idealen Strandurlaub sucht, wird hier Probleme bekommen. Ein paar Kilometer den Strand runter ist der Robinson Daidalos, wo es keine Felsen im Wasser gibt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


