Die durchschnittliche Zimmeranzahl verspricht mäßigen bis mittelstarken Trouble. Die Zimmer werden täglich gereinigt. Leider aber haben die Reinigungskräfte vor diesem Hotel wohl eher in Wachtürmen gearbeitet, in denen es keine Ecken gab. Einen Blick unter die Betten hätte ich ebenfalls lieber sein lassen sollen und verschwieg ich gegenüber meinem Mitreisenden besser. W-Lan wurde angeboten, aber zu einem hinterweltlichen Wucherpreis von 30US$ je Woche. Das All Inclusive umfasste das Herkömmliche, wie Essen, Getränke, Snacks. Da blieben keine Wünsche offen. Naja, und die Gäste kann man sich leider nicht aussuchen. In der Woche war die Altersstruktur durchschnittlich mit "normal vielen" Kindern pro Familie. Am Wochenende hätte Hitchcock beim Schreiben eines Drehbuches "Die Kinder" seinen Spaß gehabt. Unverzichtbar: Tages-Tour nach Samana (ca 140US$). Bucht diese bei eurer Reiseleitung, damit ihr deutsche Mitreisende habt für die Unterhaltung. Denn eine Strecke dauert 3 Stunden. Ungekauft: Die "Jeep-Safari" bei den Jungs in weißen Klamotten an der Sunset-Bar nicht buchen. Nur Kaffeefahrt ohne irgendwelchen geistigen Nährwert. Fast ungestochen: Im Juli nur wenige Mücken da, aber einsprühen lohnt sich abends. (Die Viecher dort gehen fast ausschließlich an Füße). Schmerzfrei: Sollten Wehwehchen auftauchen, so ist gleich um die Ecke vom Hotel eine Pharmacia, wo auch gerne mal ein kleines Kind bedienen mag. Einfach mal laut nach Daddy rufen, der dann schnell lachend um die Ecke kommt. Uptodate: Schräg gegenüber vom Hotelausgang gibt es eine Wechselstube mit Internet-PC´s. Für zB. nur 20 Pesos / 20 min. (ca. 40cent) kann man sehr zügig im Netz unterwegs sein und sogar skypen. Getauscht: Der Kurs ist etwa 1€=48,5 Pesos Ungehemmt: Lasst euch am Wochenende von den Einheimischen nichts gefallen! Zeigt Schulter und werdet auch mal laut, wenn euch jemand blöd kommt! Lasst am Wochenende wertvolle Sachen wie Smartphone, I-Reader, Kamera usw. nie unbeaufsichtigt. Die Kinder setzen sich gerne einfach mal auf eure Liegen neben euer Zeug - selbst wenn ihr drauf liegt. Und jedes Paar reist dort mit nicht weniger als 4 Kindern an. Am Wochenende kommen bis zu 1300 zusätzliche Gäste (alles Einheimische ohne jegliches Benehmen) Nervig: Im gesamten Hotelegelände des BEACH scheint es nur 2 Musik-CD´s zu geben. Man höhrt von 10Uhr bis 23 Uhr die gleichen 12-15 Lieder. Und wenn die Animateure noch ihre Musik am Strand laut aufrehen, dann hört man weiter 12-15 Lieder. Auf jedem Ohr andere Musik führt zur Flucht vom Strand Richtung Pool. Aber manchmal tauschen sich Bar und Animation die CD´s aus. Was für eine Wahnsinnsumstellung :( Peinlich: Sabbernde, dicke, riechende, notg.... deutsche alte Männer, die sich mit ihren Lolitas brüsten. Manche schaffen es tatsächlich, diese Frauen mit einzuchecken, obwohl das offiziell nicht möglich ist - so sagte man uns.
Bei den Zimmern fühlt man sich gleich 30 Jahre jünger und sehr gesund. So erinnern doch die kahlen, bilderlosen aber lackierten Wände sehr an ein Krankenzimmer. Der Flachbild-TV bietet auf der 16 und 34 deutsches Programm. Einmal DEUTSCHE WELLE und einmal ein Sender mit Zusammenschnitten aus allen möglichen deutschen Sendern mit furchtbarer Farbwiedergabe. Balkon war schön groß, nur vermisst man etwas praktische Aufhängmöglichkeiten für nasse Badesachen. Über die Prüstung hängen wäre bei dem ständig leichten Wind unpraktisch. Tja, zur Toilettenreinigung habe ich mich weiter oben schon ausgelassen. Ihr erinnert euch.....keine Klobürste usw. Ansonsten Zimmerreinigung eher schnell schnell. Ecken gab es offenbar nicht, Unter Betten kommt auch nie Dreck - muss man also nie putzen. Sonnencreme an den Spiegeln auch nach 3 Wochen noch dran. Klimaanlage hat funktioniert, nur leider konnte man sie nicht auf "Nur-Lüfter-Betrieb" stellen, auch wenn diese Funktion vorhanden war. Denn nachts Klimaanlage und man ist krank. Wir hatten zufälligerweise einen kleinen Kühlschrank. (Soll aber nicht die Norm sein)
Man kann wahlweise im Restaurant des Hotels BEACH oder des REEF essen gehen. Beides das gleiche Essen, beides Bufettform. Ebenso verfügt die Anlage über 3 A La Carte - Restaurants, welche sich in ein und demselben Gebäude befinden. Es gibt Fisch, Mexikanisch und Italienisch zur Auswahl. Morgens ab 9.30Uhr kann man reservieren. Jedes der Restaurants kann man 1x pro Woche benutzen. Vorteil: In diese Restaurants dürfen keine einheimischen Urlaubsgäste. Die Bufett-Restaurants haben eigentlich alles da. Immer Hühnchen, Reis, Pasta frisch auf Wunsch zubereitet vom Koch, Kartoffeln, diverse eklige Obstpürres und meist ungenießbares ungekochtes rohes Gemüse. Zum Frühstück musste man leider auf das so beliebte Rührei mit Bacon verzichten. Gab es nicht ein mal in den 3 Wochen. Aber der Koch bereitet frische Omeletts nach Wunsch zu. Sehr lecker. Die Sauberkeit in allen Restaurants ist top. Manchmal sind die Guten so eifrig, dass der erste volle Teller abgeräumt ist bevor man sich den zweiten Teller mit zB. den Brötchen geholt hat. :) Nunja, jeder Gang macht schlank. Montags bis freitags richtet man sich geschmacklich etwas auf den europäischen Stil ein. Am Wochenende, wenn die Invasion der Einheimischen beginnt, sollte man echt in einem der A La Carte - Restaurants reservieren, zumal die Einheimischen nach dem Essen keinen Platz machen, sondern stundenlang einen gesellschaftlichen und lauten Treffpunkt aus den Bufett-Restaurants machen und man erst nach 21 Uhr Platz findet. Trinkgelder waren nicht nötig, um freundlich den Getränkewunsch abfragt zu bekommen.
Ausnahmen bestätigen leider immer wieder die Regel. So waren alle Mitarbeiter extrem gut gelaunt, witzig und nach gewisser Vertrautheit richtig kumpelhaft. So aber nicht "meine" 2 Lieblingsdamen an der SUNSET-BAR. Eine davon unterhält sich lieber mit Einheimischen als zu bedienen. Die andere muss ständig den ganzen Alkohol auf Haltbarkeit überprüfen, sodass sie gegen Abend doch diverse körperliche und verbale Aussetzer hatte. Fremdsprachenkenntnisse? Wer kein Englisch kann, dem dürfte der Urlaub sehr spanisch vorkommen und versteht kein Wort. Mit Englisch aber kommt man gut durch. Wie ich zum Thema Zimmerreinigung oben schon schrieb: Die Zimmer werden täglich gereinigt. Leider aber haben die Reinigungskräfte vor diesem Hotel wohl eher in Wachtürmen gearbeitet, in denen es keine Ecken gab. Einen Blick unter die Betten hätte ich ebenfalls lieber sein lassen sollen und verschwieg ich gegenüber meinem Mitreisenden besser. Des weiteren scheint man in diesem Hotel dem durchschnittlichen Urlaubsgast das korrekte Bedienen einer Toilettenbürste nicht zuzutrauen. Somit besaßen nur die Reinigungskräfte eine solche und bedienten sie nach vermutlich eingehender Schulung auch täglich, zumal doch die ganze Essenumstellung zu der einen oder anderen Verdauungsstörung führte. Tipp: Villeicht am besten aus Deutschland eine Klobürste mitnehmen und dem Hotel nach Verlassen überlassen. :) Grund zu Beschwerden gab es reichlich, vor allem am Wochenende. Dazu aber woanders mehr. So fanden zum Beispiel wir (2 Männer) bei Anreise eine Ehebett vor. Nach unserem Hinweis, dass wir 2 Kerle sind, bekamen wir sofort und freundlich ein Zimmer mit getrennten Betten.
Der zum BEACH gehörige Strand ist schon vom Frühstück aus in greifbarer Nähe. So nahe, dass man ohne große Lauferei zwischen Strand, Swimming-Pools und Whirlpools wechseln konnte. Der Flughafen PUERTO PLATA ist in sichtbarer Nähe, beeinträchtigt aber keinerlei die Ruhe und die Urlaubsstimmung, da nur sehr wenig frequentiert. Das Hotel ist inmitten des Stadtteils EL BATEY von SOSUA, welches leider überhäuft ist mit Damen der käuflichen Liebe, Drogenverkäufern und windigen, dunklen Gestalten. So gingen zumindest wir nach Einbruch der Dunkelheit nicht aus dem Hotelgelände, da man auch aller paar Sekunden angelabert wurde, leider auch beleidigt, wenn man nichts kaufte oder "leichte Damen" und Drogenverkäufer ignorierte. Im Ort gibt es sehr viel Restaurants und Cafés, u.a. auch mit deutscher Bockwurst, Bratwurst und Schnitzel. Preisbeispiel: einfaches Fischbrötchen 4,40€ :( Wenn man zB. an die großen Strände nach Cabarete oder nach Puerto Plata möchte, so findet man unweit auf der Hauptstraße die landestypischen Busse, die in regelmäßiger Unregelmäßigkeit fahren oder auch nicht. Aber Taxen findet man direkt vorm Hotel auch genügend. Ohne die Drogenverkäufer und "leichten Damen" hätte ich hier für die Lage alle Sonnen vergeben, so aber ziehe ich eine ab.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die spanisch-englische Animation haben wir nicht in Anspruch genommen. Haben doch lieber einen auf faulen Deutschen am Strand gemacht. Apropos Strand: Wenn keine Einheimischen anwesend waren (also Montag bis Freitag mittag) war der Strand sauber. Mit Eintreffen der Einheimischen kamen die Hotelboys mit dem Beräumen von Getränkebechern nicht nach, da kein Einheimischer seinen Müll wegräumt. Becher werden auch mit ins Meer genommen und dort auch schwimmen gelassen wenn sie leer sind. Absolut asoziales Verhalten! Die eine Generation Liegestühle, welche aber die Mehrzahl darstellen) sind absoluter Schrott. Das Rückenteil bleibt nicht in der Stellung, wie man es eingestellt hat. Es ist eine nervliche Zerreißprobe mit den Dingern. Die teilweise rangeschleppten neuen Liegen aus dem REEF-Hotel sind besser. Am kleineren Strand (der des BEACH-Hotels) gibt es sagenhafte 3 Sonnenschirme, die einem ein Hotelboy gegen 3 Dollar eingräbt. Ansonsten gibt es im gesamten Hotelgelände KEINE Sonnenschirme. Absolut mangelhaft! Aber Duschen zum Schweiß abspülen sind reichlich vorhanden. Wer Schatten sucht, der sollte sich unter die Bäume zu den 3 Whirlpools an den Klippen begeben. Aber auch dies ist nicht am Wochenende möglich, weil dieses Gebiet von Eingeb...upps... Einheimischen in Beschlag genommen wird. Dort sieht es aus wie im Schweinestall. Die nehmen Getränkebecher und sogar das Mittagessen mit in die Pools, deren Überreste - egal ob Lebensmittelreste oder Geschirr, Besteck und Becher - im Wasser bzw. draußen überall rumliegen. Bereits freitags nach deren Anreise werden Schnapsflaschen mit in die Pools genommen. Jede Familie bringt ihren eigenen Wifi-Lautsprecher mit, sodass es ein Lärmpegel ist wie auf der Kirmes. Grauenhaft! Die Swimmingpools, aber auch die Whirlpools, werden scheinbar als Toilette benutzt. Man sieht nie jemanden auf Toilette gehen. Selbst gegen offensichtliche Familienplanung im Whirlpool wurde nichts unternommen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 3 Wochen im Juli 2015 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Dirk |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 26 |
Hallo lieber Kunde, Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Meinung mit der Reise-Community zu teilen. Ihre Meinung wird hoch geschätzt und ist eine Motivation, auch weiterhin den besten Kundenservice anzubieten. Wir freuen uns zu lesen, dass Sie Ihren Aufenthalt unter unserer Obhut wirklich genossen haben und Ihre Erwartungen erfüllt wurden. Ich freue mich, Sie bald wieder begrüßen zu dürfen. Bitte zögern Sie nicht, uns direkt unter guestservicecmbr@amhsamarina.com zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne persönlich. Mit freundlichen Grüßen, Franklin Del Rosario

