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Matthias (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • Juni 2004 • 2 Wochen • Strand
Das beste Hotel in Lloret
4,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Gut

Wie der Name schon vermuten lässt, ist das Hotel Cleopatra ägyptisch angehaucht. Ein sehr schönes Design. Das Hotel hat 2 4-stöckige Gebäude, beide sind in gutem Zustand und machen den Eindruck, unlängst renoviert worden zu sein. Im Innenhof ist ein Pool; er ist nicht besonders groß, wird täglich gereinigt und genügend Liegen sind auch da. Es gibt sogar einen Whirlpool und eine Sauna (hab ich aber nie ausprobiert). Im Innenhof steht auch ein überdachter Billardtisch. Es gibt überall Rampen und einen Aufzug, Rollstuhlfahrer sollten also wenig Probleme haben. Eigentlich haben wir dort nur 3 Sorten von Urlaubern angetroffen: Deutsche Abiturienten (zu denen wir auch zählten) auf Saufurlaub, Englische Rentner & Englische Familien mit tierisch fetten Kindern, die morgens um 9 schon am Pool spielten und uns unsere wohl verdiente Nachtruhe nahmen. Die Engländer waren aber sonst sehr nett, sogar nachdem ihr Team bei der Fußball-EM ausschied, gabs keine Krawalle oder ähnliches. -Man sollte sich zusätzliche Schlüsselkarten an der Rezeption holen (3 € pro Stück) -Salz an die Pommes tun. -Man sollte unbedingt den Gotcha-Ausflug buchen, wenn man mit JAM-Reisen fährt; hat sehr viel Spaß gemacht. -Die Beachparty fand ich eher schlapp für 30 €, andere hatten aber sehr viel Spaß. -In den Gassen finden sich viele kleine Lädchen, wo man alles mögliche zu billigen Preisen kaufen kann. -Wer Fastfood möchte, sollte zu einem der vielen Burger Kings gehen. Die haben 24 Stunden geöffnet und schmecken sehr gut (wenn man so richtig gesoffen hat, gibts nix leckereres als einen Crispy Chicken *sabber*). Der McDonalds war sehr schlecht.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer waren spartanisch eingerichtet, aber als Abiturient stellt man wenig Ansprüche. Alles sehr sauber, auch das Bad. Wir hatten ein geräumiges Bad, das war aber die Ausnahme. In den meisten Bädern war es seeehr eng. Die Matratzen waren nicht so durchgelegen wie befürchtet. In den Zimmern gab es neben den Betten einen Schrank (hab schon größere, aber auch kleinere gesehen), kleine Nachtschränkchen, eine Kommode, ein Telefon und einen Fernseher. Um den zu bedienen, braucht man eine Fernbedienung; die gibts gegen 15 € Kaution an der Rezeption. Ein kleines Balkönchen hat man auch. Man hatte auch seine Ruhe im Zimmer, sofern die englischen Kinder nicht gerade den Pool unsicher machten. Zimmer 1201 hat ein großes Bad. WICHTIG: Alle elektrischen Geräte im Raum funktionieren nur, wenn man eine Schlüsselkarte in einen speziellen Slot im Zimmer steckt. Zieht man die raus, geht nach ein paar Minuten alles aus. So kann es passieren, das man plötzlich beim Kacken im Dunklen sitzt.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Zu allererst: Finger weg vom Frühstück! Das war absolut ekelhaft. Komisches süßes Toastbrot, komischer Käse, komische Wurst, komischer Kaffee, komische Milch, nur die Cornflakes waren genießbar. Man sollte lieber bis 11:00 Uhr durchschlafen und irgendwo auswärts essen (wer bis spät nachts feiert, kriegt vom Frühstück eh meist nix mit). Das Abendessen war jedoch überraschend gut. Wenn man die lange Wartezeit in Kauf genommen hatte, erwartete einen ein sehr abwechslungsreiches Buffet: Eine große Auswahl an Salaten, Gemüsen, Beilagen und Hauptspeisen. Es gab landestypisches wie Paella, aber auch leckere Spagetti, Pizza und allerlei Fleischgerichte (vor allem die Hähnchen waren super). Nachtisch gabs auch; hier ist der Joghurt besonders zu empfehlen. Wermutstropen am Essgenuss waren die ungesalzenen Pommes (Salzstreuer gabs aber auf jedem Tisch), die Beengtheit im leicht zu klein geratenen Speisesaal und die Tischmanieren der fetten englischen Kinder (schon mal was von Besteck gehört?). Die Hotelbar hatte zu allen Tages- und Nachtzeiten geöffnet, aber wer sitzt in Lloret schon an der Hotelbar? Besteck und Teller waren tadellos sauber, von den Tischdecken konnte man das nicht uneingeschränkt behaupten. Wer zum Abendessen was Trinken will, muss akzeptable Preise zahlen oder ne Flasche Eistee in den Esssaal schmuggeln. Zum Frühstück gabs Getränke gratis.


    Service
  • Eher schlecht
  • Deutsch können nur sehr wenige Mitarbeiter; Mit Englisch aber kommt man hier gut weiter. Lediglich die Putzfrau kann nur Spanisch; wir wissen bis heute nicht, was sie uns mitteilen wollte, als sie am Abreisetag um 8:30 morgens reinplatzte und uns zutextete. Die Putzfrau kam jeden 2. Tag (manchmal auch nur jeden 3.), wechselte die Bettwäsche und die Handtücher, und klaute NICHTS (muss auch mal gesagt werden). Die Rezeption war meistens besetzt und bei einem Problem half man uns meist schnell und freundlich. Kinderbelustigung gabs keine, aber wir hatten auch keine Kinder dabei.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Tja, die Lage des Hotels hat 2 Seiten: Vorteile: Es ist das einzige Hotel, das nicht direkt neben einer Hauptverkehrsstraße oder einer Disco liegt, und somit prädestiniert, wenn man nach einer anstrengenden Nacht mal in Ruhe pennen möchte. (Dicker Pluspunkt) Direkt in der Umgebung gibts schöne kleine Läden, wo man billig einkaufen kann. Ganz in der Nähe gibts eine Kneipe, wo Kölsch ausgeschenkt wird :) Nachteile: Es ist das Hotel in Lloret, das am weitesten vom Strand weg ist. Man ist innerhalb von 5-10 Minuten am Strand, so man sich denn nicht in den engen Gassen von Lloret verläuft. Es liegt mitten in den engen Straßenschluchten von Lloret. Man muss also bei der Anreise sein Gepäck vom Busparkplatz zum Hotel schleppen (Gepäck mit Rollen hat sich in diesem Zusammenhang als sehr praktisch erwiesen. (Dicker Minuspunkt)


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Hotelpool ist wie schon gesagt sehr sauber (nur ein bisschen kalt). Das Mittelmeer ist nicht weit weg, also sollte man lieber dort schwimmen. Als wir an den Strand kamen, fragten wir uns: "Ist das jetzt grober Sand oder feine Steine?" Der 'Sand' war sehr unangenehm unter den Füßen, man sollte die Hornhaut unter den Füßen also vorher lieber nicht weghobeln. Sport wie Fußball oder Beachvolleyball fielen flach, nachdem sich nach dem ersten Hechtsprung das Knie aufgeschlagen hatte. Sonnenschirme und Liegen kann man gegen kleine Gebühr mieten. Die Discos von Lloret sind das eigentliche Herzstück des Orts, die ihn bei den Abiturienten so beliebt gemacht haben. Sehr empfehlen kann ich St.Trop, Hollywood, Revolution und Moef GaGa. Vom Bananaz würde ich in Zukunft eher Abstand halten, der Schuppen war einfach zu klein für die vielen Leute.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher gutHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:2 Wochen im Juni 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Matthias
    Alter:19-25
    Bewertungen:1