Das Hotel entsprach insofern unseren Erwartungen, Vom Bauabschnitt des zweiten Teil des Hauses hat man im großen und ganzen nichts mitbekommen. Kein Baulärm. Außerdem soll wohl der Rest des Hauses Ende Januar, Anfang Februar bezugsfertig sein. Die Zimmer sind natürlich hübsch (da neu), allerdings reicht ein hübsches Zimmer noch lange nicht alleine für eine 4 Sterne Bewertung aus, da muß noch dran gefeilt werden. Anlage hat das Hotel keine, einfach kein Platz dafür, schade (das ist auch immer mindestens einen Punkt Wert). Man kommt von der Straße ins Hotel, geht durch, auf der anderen Seite wieder raus, und steht vor dem Strand, Allerdings ist der Strand so geräumig, das es da wohl schwer zu komplikationen mit dem Liegennachbar kommen kann. Das Hausriff mit seinen Korallen ist Fantastisch, man möchte wirklich jeden Tag da durch schnorcheln. Ist natürlich abgegrenzt von der freien Schwimmfläche (richtig so), aber es gibt trotzdem genug zu erkunden. Der Strand ist sehr sauber, und auch Nichtschwimmer können ein paar Meter ins Wasser gehen. Das Hotel hatte bis Dato nur Deutsche Gäste (man sieht es auch an den früh reservierten Strandliegen) von Schau ins Land Reisen. Ein Italienischer Reiseveranstalter soll wohl demnächst noch dazu kommen. Das Alter der Gäste war zu unserer Zeit 40 aufwärts. Es ist kein Hotel für Leute mit Hummeln im Hintern, sondern einfach nur zum Erholen. Kein Stress mit Abzockerläden. Man muß also vorher keinen Handelkursus besuchen. Bilder brauche ich wohl keine Hochladen. Die sind schnell gemacht und alle schon vorhanden. Das Preis-/ Leistungsverhältnis stimmt zur Zeit noch. Allerdings habe ich schonmal für Oktober nachgeschaut, da kostet mich das selbe Program ca. 400 Euronen pro Nase mehr, und das ist es mir dann nicht mehr Wert. Schade wir wären gerne später nochmal hingefahren, aber für diesen Preis bekomme ich dann doch schon verdiente 5 Sterne Hotels.
Zuerst das miese: Die Öko- oder auch Sparzimmer liegen ein bischen versteckt und irgendwie eingeklemmt. Von oben sieht es ein bischen nach Gefängnishof mit Pool und Bar aus. Die anderen Zimmer sind alle schick (logisch da neu), groß und geräumig mit Balkon oder Terasse und alle mit Meerblick. Das Zimmer hat Minibar (wird aber nicht nachgefüllt), Flachbildschirm - Fernseher an der Wand, einen Wasserkocher, Klimaanlage, Telefon, Safe und Fön. Gefegt wird das Zimmer täglich, gewischt wird eher schlecht. Das Badezimmer sieht ganz niedlich aus mit viel Platz ums Klo. Man sollte aber beim Gebrauch der Popodusche nicht allzuweit den Kopf nach unten beugen, sonst auch noch Haarwäsche. Die Dusch ist schön groß und ebenerdig, sehr angenehm. Allerdings ist der Duscheingang bedingt durch einen Konstruktionsfehler nichts für wirklich DICKE Leute. Er mißt vielleicht 60 Centimeter.
Bei einem Restaurant ist das Essen eher Langweilig als Neugierde erweckend. Keine Abwechslung, ich weiß heute schon, was es morgen oder Übermorgen gibt. Dazu kommt die Zusammenstellung einzelner Gerichte und Salate, die eher auf einen Hobbykoch hindeuten. Außerdem muß man gut raten können was sich da so unter dem Deckel des Speisenwärmers verbirgt, es gibt keine Beschilderung. Und wenn man mal fragt was das für Fleisch ist, erhält man vom zweiten herangeholten Koch zur Antwort "Beef". Die Salatsoßen müssen auch nicht danach schmecken wonach sie aussehen. Beim Frühstück wirds dann besonders langweilig. Aber sie haben da einen Koch, der einen auf wunsch ein frisches Omlett mit nur einer Hand zubereitet. Fett in die Pfanne Eier in die Schüssel, die zutaten einfach mit den Fingern beigegeben und ab in die Pfanne. Die zweite Hand braucht er nämlich um sein Handy zu halten. Außerdem besteht Verletzungsgefahr am Buffet durch niedrige Glashauben (wozu diese Dinger auch immer da sind, sie sind unpraktisch und manchmal auch unhygenisch), es sei denn, mann ist nur 1,55 Meter groß.
Mit dem Service ist man natürlich sehr bemüht dem Gast alles recht zu machen, scheitert aber allerdings öffters mal an der Verständigung. So kann es schon mal vorkommen, das man zweimal zur Reception laufen muß, um seinen Wunsch nach Klopapier ausdruck zu verleihen. Bei der Bestellung eines Latte Machiato kann es dann auch vorkommen, das man einen Espresso und ein Kännchen Milch serviert bekommt. Zur Zimmerreinigung muß man sagen, im großen und ganzen ja (die geklatschten Fliegen vom Fußboden sind zumindest immer jeden Tag wieder weg), aber der Fußboden bleibt auch nach dem wischen immer schlierig und bedeutet dreckige Füße. Wenn man Rosenblätter und aus Handtüchern gedrehte Schwäne mag, legt man am besten gleich mal Geld hin, das hält dann ungefähr zwei Tage lang. Ansonsten gibt es nichts. Ich kenne es eher umgekehrt, man kommt aufs Zimmer, staunt und freud sich und ist dann auch gerne dazu bereit ein Trinkgeld hinzulegen. Einen Arzt soll das Hotel auch haben, allerdings soll der sich wohl auf volle Portemonaies spezialisiert haben. Bei Magen- und Darmbeschwerden ist erstmal der Reiseleiter zu kontaktieren. Die Reiseleitung ist sehr nett.
Das Hotel liegt mit seinem Nachbarhaus (beides der selbe Besitzer) allein zwischen Straße und Strand. Mit einem Sammeltaxi (welches aber bestellt werden muß) fährt man in ca. 20 Minuten nach Safaga. Hier fängt dann der Abenteuerurlaub an. Man hat dort ein unwohles Gefühl im Magen, wenn man dann als "reicher Ausländer" durch die Straßen geht. Die Armut ist dort überall sichtbar. Achja, die Flügel mitnehmen, da bei den Autos dort wahrscheinlich nur die Hupe funktioniert. Vorteil hier in Safaga ist, das man nicht vor jedem Laden weggefangen wird wie es in Hurghada der Fall ist. Der Transfer zum/vom Flughafen dauert ungefähr 70 - 75 Minuten. Ausflugsmöglichkeiten sind gegeben, wobei die "Blaue Fahrt" und das "Seascope" besonders zu empfehlen sind. Allerdings das mitgedrehte Video auf der Blauen Fahrt nicht gleich auf dem Schiff bezahlen, sondern erst wenn es im Hotel ankommt, wir haben unseres nicht erhalten.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wie gesagt kann man diverse Ausflüge bei der Reiseleitung buchen. Das Animationsprogram kommt noch nicht so richtig zum Zuge, ist auch kein Wunder bei 40 - 50 Gästen die natürlich nicht alle zu jeder Zeit Bereit sind Volleyball zu spielen. Eine Disco befindet sich im Hause (man hört nichts). Am Strand versucht ein nerviger Massageverkäufer die angebotenen Dienste aufzudrängeln (Preise nennt er nicht), lieber gleich über diesen Burschen beschwerden und man hat für den Rest seine Ruhe. Aber ich glaube an seinem Stuhl wird schon gesägt. Der Pool ist irgendwie was besonderes und nur für ganz harte, da er eigentlich überwiegend im Schatten liegt. Handtücher kann man sich für jedem Badegang, zum drunter und zum drüberlegen holen. Bei den Liegen könnte es eng werden wenn das Haus mal voll ist und mit den Schirmplätzen sowieso. Dafür hat man aber Platz ohne Ende am Strand. Sollte der Nachbar mal Schnarchen, rutscht man einfach 5 Meter oder 10 Meter, kein Problem. Die Beiden Animateure Kiki und Mario (ein Paar) sind Pfunds in Ordnung, vor allem Mario ist ein sehr interessanter Mann (ich bin nicht schwul).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Januar 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | zippo |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 3 |
Wir freuen uns, dass Ihnen Ihre Unterkunft bei uns gefallen hat. Mit freundlichen Grüßen, Hotelleitung Coral Sun Beach


