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Sabine(31-35)Deutschland
15 Bewertungen
Vor 12 Jahren • Verreist als Paar im März 2014
Renovierungsbedürftiges Hotel mit übler Gastronomie
1,3 / 6

Die Hotelanlage ist riesig groß und hat einen, über die Jahre gewachsenen Garten. Das ist aber auch schon das einzig positive an diesem Hotel. Man darf nirgendwo genauer hinsehen. Alles ist sehr sehr alt und sehr heruntergekommen. Die Zimmer sind davon besonders betroffen. Jahrzehntelang offensichtlich nicht mehr renoviert. Die Größe der Zimmer ist vollkommen in Ordnung. Auch der Balkon hat eine tolle Größe. Nur macht alles einen maroden Eindruck. Der Altersdurchschnitt lag bei ca. 70 Jahren. Außer Deutschen (Bayern) und ein paar Österreichern haben wir hier auch keine anderen Nationen angetroffen. Schlimmer als der Altersdurchschnitt der Gäste war allerdings die Tatsache, dass sich überwiegend Sextouristen in diesem Hotel befanden. Viele 60/70-jährige alte Frauen und Männern machten hier mit ihren 20/30-jährigen Kenianer/-innen Urlaub. Bezeichnen tun besagte Herrschaften ihr Handeln gerne als "Entwicklungshilfe". Der Sextourismus, der in beispielsweise in Thailand in irgendwelchen schummrigen Bars stattfindet, findet in diesem Hotel direkt am Nachbartisch statt. Am Buffet hört man unfreiwillig mit, wieviel Euro besagte Touristen für die Liebesdienste der Beachboys zahlen. Diese Unterhaltungen stehen in krassem Widerspruch zur geforderten Kleiderordnung beim Abendessen. Hier wird von den Herren eine lange Hose und geschlossene Schuhe erwartet, was im Reisekatalog nicht drin steht. Mein Tip kann nur lauten: Machen Sie nicht in diesem Hotel Urlaub! Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt in diesem Hotel leider gar nicht. Wir haben 1 kompletten Tag unseres Urlaubs damit verbracht, die Mängel im Zimmer beseitigen zu lassen bzw. das Zimmer auch noch zu wechseln. Bei jedem Handwerker, der kommt, muss man ja schließlich im Zimmer anwesend sein. Viele der Stammgäste erzählten uns, dass im Hotel sehr viel geklaut wird. Da das Hotel auch nicht für Diebstähle aus dem Safe haftet, ist man also gezwungen seine Wertsachen immer mit sich zu schleppen. Der Safe ist aber ohnehin so klein, dass kaum etwas reinpasst. Da es weder im Hotel noch in der Nähe außerhalb des Hotels einen Kreditkartenautomaten gibt, muss man also leider auch immer Bargeld bei sich haben.


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Die Zimmer haben eine angenehme Größe. Das ist aber auch das einzige, was positiv erwähnenswert wäre. Als wir unser 1. Zimmer bezogen haben, war der Kühlschrank defekt und total verdreckt. Nach Beschwerde an der Rezeption bekamen wir einen neuen Kühlschrank ins Zimmer. Als ich die Tür aufmachte, sprang mich der Schimmel förmlich an. Dicke Schimmelpelze überall. Von den ganzen anderen schwarzen Rändern mal ganz zu schweigen. Die Klospülung funktionierte auch nicht richtig. Auch hier kam nach Beschwerde an der Rezi ein Mitarbeiter zur Reparatur. Nach der Reparatur funktionierte die Toilette ein bißchen mehr, aber immer noch nicht richtig. Der Boden des Zimmers war bei Bezug des Zimmers total schmutzig. Neben den Trinkgläsern waren Fäkalien von irgendwelchen Tieren. Der Duschschlauch war so kurz, dass man nur im Hocken hätte duschen können. Da dieses Zimmer also selbst nach Reparaturversuchen nicht bewohnbar war, haben wir das Zimmer gewechselt. Im nächsten Zimmer war ebenfalls der Kühlschrank defekt. Auch hier bekamen wir nach Beschwerde bei der Rezi einen neuen auf Zimmer gebracht. Der Duschvorhang fehlte komplett. Auch dieser wurde nach Beschwerde dann gebraucht. Allerdings war er 10 cm zu kurz, so dass nach jedem Durchvorgang das halbe Badezimmer unter Wasser stand und man mit den Füßen in einer kleinen Pfütze stand, wenn man auf dem Klo saß. Der Fernseher funktionierte im neuen Zimmer auch nicht. Auch hierfür bekamen wir von der Rezeption wieder einen Techniker aufs Zimmer geschickt. Der Safe war leider verschlossen und somit musste auch hierfür erst wieder ein Haustechniker kommen. Wir hatten zeitweise 4 Angestellte gleichzeitig in unserem Zimmer. Man muss dazu sagen, dass fast alle Kenianer übelst nach Schweiß riechen. Also mussten wir anschließend immer das Zimmer durchlüften. Bei 35 C Außentemperatur kamen wir somit nicht auf eine erträgliche Zimmertemperatur. Die Klimaanlage in den Zimmern ist leider auch nicht frei einstellbar. Es gibt keine Fernbedienung, über die man die Temperatur einstellen könnte. Die Rezeption entscheidet, welche Temperatur für mich wohl angebracht sein könnte. Wasserkocher und Fön gibt es in keinem der Zimmer. Möbel sind allesamt sehr alt und abgewohnt. Das Bad strotzt nur so vor Kalk und Schimmel. Durch den verkalkten Duschkopf kommt das Wasser kaum durch. Bei dem Wasserdruck ist duschen ein echtes Abenteuer. Die Klospülung sollte man nur betätigen, wenn man 5 min lang kein weiteres Geschäftchen plant, denn so lange dauert es mind. bis dass der nächste Spülgang stattfinden kann. Steckdosen sind im Zimmer absolute Mangelware. Handy und Fotoapparat-Akku gleichzeitig im Zimmer aufladen ist nicht möglich.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Die Qualität des Essens ist unterirdisch. Jede Großkantine in Deutschland hat schmackhafteres Essen. Ganz schlimm ist es, wenn es A la carte-Essen gibt (findet dann statt, wenn das Hotel nicht genügend Gäste hat). Dann konnte man eigentlich nur Salat und Nudel essen. Alles andere war absolut ungenießbar. Es macht den Eindruck als hätte die Küche keine vernünftige Kühlung. Auch im Buffetbereich, wo z.B. Wurst und Käse ausliegen, scheint es keine gute Kühlung zu geben. Die Wurst schwitzt ohne Ende und ist richtig fettig und der Käse hat meist verhärtete, dunkelgelbe Ränder. Eis, was es abends zum Nachtisch gibt, kann man nicht löffeln, sondern nur trinken. Das ganze Restaurant macht einen äußerst knüsseligen Eindruck. Würde man einen Blick in die Küche werfen, würde man vermutlich gar keinen Bissen mehr runterkriegen. Wir hatten sehr oft Sand im Essen. Vom Frühstücksbuffet konnte man meist nur Brot/Croissants gebrauchen. Gott sei Dank hatten wir Aufschnitt und Marmelade aus Deutschland mitgebracht und Säfte hatten wir uns im Nakumatt besorgt. Vom Obst konnte man meist nur die noch ungeschälten Bananen und Mangos gebrauchen. Melonen und Ananas waren oft schon ranzig und schmeckten bei weitem nicht so süß und frisch, wie man es sonst von Fernreisen gewohnt ist. Wir haben als absolute Nichtraucher 1 Woche lang im Raucherbereich gesessen, ohne es zu wissen. Als wir das erstemal einen Platz zugewiesen bekommen haben, hatte man uns zwar gefragt, ob wir rauchen, was wir verneint haben, hat uns dann aber dennoch zw. alle die Raucher gesetzt. Wir dachten, wir wären nur danach gefragt worden, weil man uns einen Aschenbecher bringen wollte.


    Service
  • Schlecht
  • Die Mitarbeiter waren alle freundlich. Jeder begrüßt einem mit einem netten "Jambo". Oberflächliche Freundlichkeit bekommt man umsonst. Für alles andere muss man zahlen. Ein vernünftiger Platz beim Essen, ein schöner Platz am Strand, das Herbeibringen von Auflagen und Strandhandtüchern....alles das funktioniert nur dann gut, wenn man entsprechend Trinkgeld gibt. Mit Betreten des Hotels wird man praktisch entmündigt. Man darf sich weder im Restaurant noch am Strand seinen eigenen Platz aussuchen. Alles wird zugewiesen. Sollte man kein Stammgast sein, hat man hier schlechte Karten, wenn man nicht genügend Bestechungsgeld zahlt. Aufgrund der vielen deutschen Gäste können viele Angestellte ein bißchen deutsch. Da ich im Ausland aber kein deutsch sprechen möchte, hab ich mit allen Angestellten englisch gesprochen und das können alle sehr gut. Die Zimmerreinigung fand immer sehr spät (15-16h) statt und dauerte sehr lange. Es gibt im Hotel wohl einen Hotelarzt und scheinbar auch eine Kinderbetreuung. Beides haben wir aber nicht in Anspruch genommen. Da die Qualität der Zimmer katastrophal ist, gab es für uns leider sehr viele Gründe zur Beschwerde. Die Herrschaften der Rezeption reagierten aber auch nach der 10. Beschwerde noch freundlich. Sie wissen selber, dass das Hotel ein Schrotthaufen ist und sind bemüht die Mängel entsprechend beseitigen zu lassen.


    Lage & Umgebung
  • Sehr schlecht
  • km-mäßig ist der Flughafen nicht weit entfernt. Aber bei den schlechten Straßenverhältnissen und der Tatsache, dass man auch noch mit einer Fähre ein kleines Stück fahren muss, dauert die Fahrt insg. 1,5 Std. (nachts). Tagsüber sicherlich mind. 2 Std. Das Hotel liegt direkt am Strand. Wir sind den Strand in beide Richtungen mal entlang spaziert und unserer Meinung nach, hat das Hotel in dieser Umgebung den besten Strandabschnitt. Sehr breit und weitläufig. Das Wasser ist allerdings nicht so toll, wie wir es erwartet hatten. Kein klares Wasser. Eher eine grünliche Plörre mit Unmengen an Algen. Während unserer Anwesenheit war an vielen Tagen über mehrere Stunden Ebbe. Schwimmen konnte man in dieser Zeit dann nur im Pool. Bei Ebbe konnte man dann auch sehen, wieviel Seeigel sich am Meeresgrund befinden. Falls man bei Ebbe spazieren gehen möchte, sollte man dies auf gar keinen Fall ohne Badeschuhe tun. Der Weg von der altertümlichen Sonnenliege bis hin zum Wasser ist immer begleitet von den Betteleien der Beachboys. Manche wollen einem was verkaufen und manche betteln einfach nur so um Geld. Wenn man auf seiner Liege liegt, kommt man sich oft vor, wie im Zoo. Die Beachboys stehen am unteren Ende des Strandes und glotzen die Touris auf den Liegen an. Sie glotzen so lange, bis dann wieder einer von den älteren Herrschaften zu denen hingeht und nen Euro in die Hand drückt. Wenn man die gesicherte Hotelanlage mal verlässt, findet man ein paar Bretterbuden, kleinere Geschäfte und Safari-Tour-Anbieter am Straßenrand. Dort gibt es den üblichen Souvenirkitsch (Pareos, Holzfiguren, Perlenschmuck etc.) zu kaufen. Die Händler sind allesamt sehr sehr lästig und rennen einem teilweise noch die Straße entlang hinterher. 2 Restaurants hab ich außerhalb des Hotels gesehen. Sahen allerdings beide nicht sehr einladend aus. Nightlife gibt es weder im Hotel, noch außerhalb. Bei Dunkelheit soll man ohnehin nicht mehr alleine außerhalb der Hotelanlage unterwegs sein-ist zu gefährlich. Im Hotel gibt es zum Abendessen ein bißchen Schunkel-Musik und das war´s dann an Unterhaltung. Der nächste größere Supermarkt ist 15-20 min Fußmarsch entfernt. Alternativ kann man auch mit dem afrikanischen Minibus (Matatu) oder Tuk Tuk fahren. Matatu kostet bis zum Nakumatt Supermarkt 30 Schilling pro Person/Strecke. Wer ein Problem mit Schweißgeruch und Körpernähe hat, der sollte dann lieber das Taxi nehmen. Das kostet pro Strecke allerdings über 5 Euro. Irgendwelche großen, öffentlichen Busse gibt es in Diani Beach nicht. Eine Fahrt mit dem Taxi bis nach Mombasa soll wohl so um die 40 Euro kosten. Da aber zu dem Zeitpunkt, wo wir da waren, grad ein Anschlag passiert ist, bei dem es 4 Tote gab, haben wir uns entschieden keinen Tagesauflug nach Mombasa zu machen. Im Rahmen unseres Safari-Ausflugs sind wir 2 mal durch Mombasa gefahren. Die Stadt ist einfach nur sehr laut und dreckig. Ich habe nicht eine einzige schöne Stelle gesehen. Tagsüber herrscht in der ganzen Stadt nur ein einziges Stau-Chaos. Egal in welche Seitenstraße man fährt.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Morgens findet im Pool 30 min Wassergymnastik statt. Am Strand gibt es ein Volleyballfeld und in der Nähe vom Strand gibt es vom Hotel eine Tischtennisplatte und einen Billiardtisch. Ansonsten findet keine Animation statt. Null Wassersportmöglichkeiten, die gratis angeboten werden. Man liegt also den ganzen Tag nur gelangweilt am Strand rum. Die Liegen und die Auflagen sind sehr sehr alt und man ekelt sich regelrecht, da drauf zu liegen. Die Armlehnen sind klebrig ohne Ende, Das ist bei allen Stühlen im Hotel so. Keine Ahnung, wann die Stühle mal von den ganzen Sonnencremeresten das letzte mal gereinigt wurden.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Sabine, danke dass Sie sich die Zeit genommen haben, eine so detaillierte Bewertung zu schreiben. Es tut uns leid, dass der Urlaub in unserem “Sunny Side of Paradise” nicht Ihren Erwartungen entsprach. Wir entschuldigen uns, dass der von Ihnen ausführlich dokumentierte Kühlschrank beim Austausch durch unsere Haustechnik nicht gereinigt wurde. Eine Information an den Roomboy, zwecks Reinigung, hätte erfolgen müssen. Auch für den zu kurzen Duschvorhang und den fehlenden Wasserdruck entschuldigen wir uns. Die Wasserversorgung im Hotel ist nicht mit der in Europa zu vergleichen. Unser Wasser kommt aus Tiefbrunnen, diese liegen alle in Schichten mit Korallenfelsen. Das Wasser ist dadurch extrem kalkhaltig und verschmutzt in kurzer Zeit alle Leitungen, Duschköpfe etc. Der zuständige Housekeeping Manager wurde informiert. Jeder Gast hat die Möglichkeit, eine Bewertung zu schreiben. Sie sollten aber keine Beleidigungen, Diskriminierungen, Übertreibungen oder Schmähkritik enthalten. Die Gäste im Leisure Lodge Resort kommen aus allen Altersklassen. Im LLR sind Gäste jeden Alters willkommen! Auf die Nationalität unserer Gäste haben wir ebenfalls keinen Einfluss. Bei unseren Konferenz Gästen finden Sie Teilnehmer aus aller Welt! Das Leisure Lodge Resort ist kein „Freudenhaus“, sondern eine Hotel & Club Anlage mit eigenem Golfplatz. Unser Hotel duldet keinerlei Sextourismus, nicht am Strand und erst Recht nicht im Hotel. Die Anwesenheit von Gästen mit einem Lebenspartner anderer Nationalität oder Hautfarbe berechtigt Sie nicht unser Hotel als “Freudenhaus” zu bezeichnen. Das ist diskriminierend und verletzt die Gäste des LLR. Ist die Toleranz in Kenia eine andere als in Deutschland? Wir versichern Ihnen, dass die große Anlage des Leisure Lodge Resort in jedem Jahr, während der Schließung von Mai bis Juni, regelmäßig renoviert, umgebaut und verschönert wird. Auch in diesem Jahr werden im Hotel, im Bahari Flügel, die Badezimmer kpl. erneuert. Es werden neue Klima Anlagen, Flachbildschirme und vieles weitere ausgetauscht. Im Bustani Club werden ebenfalls die vor 2 Jahren begonnenen Renovierungen, Verschönerungen fortgesetzt! Für den Gast sind aber nicht immer alle Renovierungen sichtbar, z. B. Küchen, Kühlhäuser, Wäscherei etc. Im Leisure Lodge Resort wird kein Gast entmündigt und unser aufmerksamer Service ist für alle Gäste gleich. Das Trinkgeld wird von den Gästen freiwillig gezahlt und ist keinesfalls als Bestechung anzusehen. Wir bedauern, dass Sie mit der Qualität in unseren Restaurants nicht zufrieden waren. Wir sind immer bemüht für alle Gäste eine Auswahl an verschiedenen Gerichten anzubieten. Die von Ihnen angesprochene Kühlung, ist vor 2 Jahren zusammen mit der Neugestaltung des Diani Restaurants von Grund auf erneuert worden. Wir freuen uns, dass Ihnen unser Strand, die Größe des Balkons und die Gartenanlage gefallen haben! Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns über unsere Webseite. Mit freundlichen Grüßen Das Leisure Lodge Management Team

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