Die Anlage besteht aus 48 Bungalows, welche auf eine vierköpfige Personenanzahl ausgerichtet sind. Sie ist damit nicht sehr groß, welches sich in der vorhandenen Ruhe wiederspiegelt. Sie ist übersichtlich und wirkt wie ein kleines, eigenes Dorf. Hier stellt sich schnell ein familieres Gefühl ein, weit weg vom Tourismusabfertigungsfeeling!! Die Rezeption ist von 08:00 - 24:00 durchgängig besetzt. Die Sauberkeit ist hier absolut angemessen. Es herrscht keine sterile Krankenhausatmosphäre, doch wird die Anlage jeden Tag gewartet, geputzt und gepflegt. Unregelmässigkeiten werden schnellstens abgestellt. Das stilvoll eingerichtete Restaurant hat nur am Morgen und am Abend geöffnet. Die zu buchende Verpflegungart beschränkt sich auf Halbpension. Jedoch besteht die Möglichkeit, sich jederzeit gegen Bezahlung an der Poolbar etwas zu Essen zu bestellen. Die Küche hat also nie geschlossen. Zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes befanden sich fast nur Gäste aus Deutschland und der Schweiz dort. Zum Ende hin fanden auch einige Spanier den Weg in diese schöne Anlage. Die Handyerreichbarkeit ist optimal. Das allgemeine Preis-/Leistungsverhältnis zufriedenstellend und angemessen. Einen Mietwagen sollte man sich am Besten schon ab dem Flughafen nehmen. Gesehen haben muss man: Den Timanfaya Nationalpark; die Cueva de los Verdes; den Jardin de Cactus; die Papagayostrände und den Famarastrand -- Taucherbrille mitnehmen, dann sieht man die Fische auch.
Der Bungalow besteht aus 3 Zimmern, 2 Badezimmern und einer großzügigen Terasse. Auf unserer befand sich ein Whirlpool und ein Grill. Die Möglichkeit sich ein Grillpaket als Abendessen zu bestellen, ist gegeben. Es sind konkret zwei Schlafzimmer vorhanden. Ein französisches Doppelbett im einem, zwei Einzelbetten im anderen Zimmer. Am großen Schlafzimmer ist ein Bad angeschlossen, welches neben dem Waschbecken, der Toilette und einer Dusche auch noch eine Badewanne aufweist, die ebenfalls über eine Duscharmatur mit Abtrennung verfügt. Für das kleinere Zimmer ist ein seperates Minibad (WC, Dusche, Waschbecken) genau gegenüber des Schlafraumes angelegt. Die Klimaanlage befindet sich im großen Wohn- /Essraum in dem eine Küche in L-Form angelegt ist. Herd; Ofen; Mikrowelle, ein Kühlschrank und ein kleiner Gefrierschrank sind hier integriert. Geschirr, und Kochutensilien sind auf das Notwendigste reduziert. Es ist aber alles vorhanden. Vom Topf, Pfanne bis zur Saftpresse und der Nespressomaschine. Weiter gibt es einen Safe im Schrank, einen Fernseher im großen Schlafraum (nur Lokalsender; kein Reciever vorhanden.) Im Wohnraum gibt es noch einen weiteren Fernseher, mit dem Satelittenreciever, einer kleinen Stereoanlage und einem DVD-Player. Ein Telefon gibt es ebenfalls. Gespräche nach außen gehen aber nur über zuvorige Anmeldung. Eine befüllte Minibar gibt es nicht. Der Bungalow ist älter, aber im guten Zustand. Die Terrasse war mit 3 Sonnenliegen, 2 Tischen, 4 Stühlen und einer großen gemauerten Sitzgelegenheit, die mit Polstern versehen war, sehr gut ausgestattet. Der Ausblick von der Terasse führte über einige Häuser direkt aufs Meer, bis hin zur Nachbarinsel Fuerteventura. Innen gibt es einen Esstisch mit vier Stühlen. Weiter befinden sich noch zwei Korbsessel, ein Korbsofa und ein Tisch im Wohnraum. Einige Bilder runden die Atmosphäre ab.
Es gibt ein stilvoll eingerichtetes, vollklimatisiertes Restaurant, welches während der HP Zeiten geöffnet hat. Hier gibt es auch einige, wenige Tische in einer abgetrennten Außenanlage. Ein reichhaltiges Vorspeisenbüffet bestehend aus: zwei verschiedenen Suppen; den landestypischen Kartoffeln mit den typischen Soßen; Salatbar und weiteren kalten und warmen Vorspeisen in Hülle und Fülle, die zum Teil wechselten. Man konnte so oft hingehen, wie man wollte. Zuvor suchte man sich aber einen Tisch aus, an dem der zugewiesene Kellner die Bestellung der Getränke und der Hauptspeisen aufnahm. Es gab täglich 5 wechselnde Hauptspeisen, zu dem je ein vegetarisches Gericht zählte. Die vegetarische Spezies wäre hier ebenfalls nicht verhungert. Auch die Hauptspeise konnte man beliebig oft nachordern wenn gewünscht. Wer dann noch nicht satt war, konnte sich noch am Nachtischbüffet umsehen, ob er noch was passendes finden würde. Es gab Kuchen; Eis; frisches Obst etc.. Die Speisen waren nicht ausschließlich landestypisch, jedoch klar westeuropäisch geprägt. Zum Frühstück konnte man Omelett oder Spielgelei a´la minute bekommen und dem Koch bei der Fertigung zusehen. Toast, Müsli, Bohnen Rührei und vieles mehr stand hier bereit. Man fühlte sich wohl, es war immer eine Auswahl an Tischen vorhanden. Platzmangel gab es nicht. Es wurde penibel auf Sauberkeit geachtet. Alles war nett angerichtet, das Auge ist schließlich mit. Auch wurde in aller Regelmäßigkeit nachgelegt. So das von allem immer reichlich vorhanden war. Vorallem aber war alles schmackhaft, genießbar und frisch. Da wir meist zu den ersten Gästen zählten, konnten wir mehrfach sehen, wie der Direktor sich ein eigenes Bild vom Büffet machte. Bezahlt wurde hier erst am Ende des Gesamtaufenthaltes. Die Kellner legten einem den Bestellzettel zur Unterschrift vor. Es wurde aufs Zimmer gebucht. Wir haben dem Oberkellner dann am letzen Abend einen Obulus für seine Crew und der Küche gegeben.
Das Personal an der Rezeption spricht gut verständliches deutsch. Eine fließende, klare Konversation ist ohne Probleme möglich. Die Angestellten in der Gastronomie konnten dies nicht. Hier war es nicht schlecht, wenn man ein wenig englisch konnte. Die Grundbegriffe für Getränke waren aber in deutsch vorhanden. Ferner war die Karte mehrsprachig ausgedruckt. Ein Fingerzeig brachte immer den gewünschten Erfolg. Das Reinigungspersonal, welches seinen Job recht gut machte; von runden Ecken mal abgesehen; bestand aus Einheimischen, die meist auch mit englisch überfordert waren. Wenn Übersetzungshilfe gefordert ist, bedient man sich dem Telefon und die Mitarbeiter der Rezeption erledigen dies. Leider waren in unserem Bungalow einige kleinere Reparaturen notwendig, die aber alle binnen 2 Stunden abgestellt wurden. Eine davon war unglücklicherweise am Wochenende. Es wurde dann zunächst versucht, mich auf den nächsten Werktag zu vertrösten. Als ich dies aber als indiskutabel anzeigte und meine Erwartungshaltung argumentativ im freundlichen Ton darstellte, wurde auch hier schnellstens zur vollsten Zufriedenheit agiert. Das gesamte Personal ist äußerst freundlich und stets bemüht jeden normalen Wunsch zu erfüllen, ohne dabei aufdringlich zu sein. Ein Lächeln, welches nicht gekünzelt wirkt, ist dabei stets fester Bestandteil. Auch dann, wenn die Aufgabe mal nicht in der regulären Arbeitszeit liegt und Überstunden anfallen oder auch unangenehm ist. In Poolnähe befindet sich ein Waschmaschinenraum. Nutzungsmarken kann man an der Rezeption erwerben.
Die Anlage befindet sich etwas außerhalb der eigentlichen Stadt Playa Blanca im Süden der Insel. Zur Hafenstadt und dem Tourismusviertel benötigt man ca. 4 Autominuten. Zum Flughafen gute 30 Minuten. Die Papagayostrände befinden sich etwa 10 Autominuten von der Anlage. Es ist aber in jedem Fall davon abzuraten einen Strand zu Fuß mit Kindern anzusteuern. Spätestens auf dem Rückweg bereut man diese Aktion sicherlich. Eine Einkaufsmöglichkeit ist unweit fußläufig erreichbar. Man kann hier über den Reiseveranstalter und über heimische Agenturen vor Ort Ausflüge buchen. Auf Schusters Rappen ist aber keine der zahlreichen Sehenswürdigkeiten mühelos zu erreichen. WENN MAN UNABHÄNGIG SEIN MÖCHTE, IST EIN MIETWAGEN HIER KLAR VON VORTEIL!!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Auf dem Gelände gab es nur eine Poolbar, bei der ein Pollbillardtisch und ein Kicker aufgestellt waren. Die Nutzungsgebühr dafür, je ein Euro. Angeschlossen war hier auch ein kleiner Kinderspielplatz. Weiter oben befand sich noch ein Sandkasten vor den ersten Bugalows. Der Bungalow verfügte über einen W-Lan Conector. Die Poollandschaft besteht aus einem Kleinkindbecken, kreisrund, ca. 2,50 m Durchmesser. Dahinter befindet sich ein Schwimmerbecken, welches in Form einer Acht angelegt ist. Wer also mehrere 20 Meterbahnen ziehen möchte, kann das meist (hängt von der Uhrzeit ab) ohne große Behinderung durch weitere Gäste tun. Weiter unten, gegenüber der Poolbar, befindet sich noch ein großer Whirlpool, der in regelmässigen Abständen meist ungenutzt vor sich hinsprudelt. Die Badezeit ist allerdings von 10:00 - 18:00 Uhr beschränkt. Also genau dann, wenn die meisten Besucher sich außerhalb der Anlage befinden. Etwas schade, wenn man sich nach einem Tagesausflug noch erfrischen möchte. Diese Zeitspanne sollte man überdenken. Weiter verschmutzt man sich hier leider unwiderruflich seine Badesachen, wenn man sich auf den Rand setzt. Dort wo die Farbe mit dem Wasser in Berührung kommt färbt sie ab. Die Badesachen sind dann ruiniert! Es sind ausreichend Liegeplätze (auch Baliliegen) mit Beistelltisch und Sonnenschirm gibt. Wir haben immer einen Platz gefunden. Eine Disko gibt hier ebensowenig wie einen Kinderclub, oder einen Animateur. An der Poolbar läuft in der Regel dezente Hintergrundmusik. Zweimal in der Woche kam ein Saxophonist für zwei Stunden am Abend vorbei und spielte leichten Swing und Jazz unterstützt von einen Rhytmusgerät. Störend waren diese Stunden nicht. Wer es nicht hören wollte, machte einfach die Terassentür zu. Für die sportliche Ertüchtigung gab es einen kleinen Fitnesraum. Eine Sauna gab es auch.


