Es fing schon mit dem Parkplatz an. Hinter dem Haus gibt es einen riesigen Parkplatz. Im Hotel sagte man uns dann, das wir dort nicht parken dürften. Der hoteleigene Parkplatz sei etwa 50 Meter vom Hotel entfernt. Leider nicht überdacht. Wir waren zuvor in einem anderen Kinderhotel in Österreich und das hatte uns sehr gut gefallen. Das Sporthotel Achensee ist leider fast in jeder Hinsicht das Gegenteil. Wir werden niemals mehr in dieses Hotel gehen.
Das Zimmer war von der Raumaufteilung her ganz gut und geräumig. Wie schon beschrieben gab es leider Mängel mit dem Licht und der Heizung.
Das Essen war ganz gut. Man hatte sogar daran gedacht, Buntstifte auf die Tische zu stellen, damit die Kinder beschäftigt sind. Leider hatte man vergessen, die Buntstifte anzuspitzen, so dass aus der guten Idee nichts wurde. Das Mittagessen musste man in einem Restaurant außerhalb des Hotels einnehmen (etwa 50 Meter entfernt). Leider gab es dort Raucher trotz Rauchverbots.
Mängel gab es genug! Zuerst war eine Glühbirne in unserem Hauptzimmer kaputt. Okay, eine Kleinigkeit, die schnell behoben werden sollte. Als wir später in unser Zimmer zurückkamen, funktionierte das Licht auch wieder - aber leider funktionierte das Licht dann an einer anderen Stelle nicht mehr. Zufall? Für uns sah es so aus, als wäre nur eine Glühbirne von einer Lampe zur anderen Lampe gewechselt worden. Wenn dem so ist: Muss wirklich so dringend gespart werden? Mangel Nr. 2: In der Nacht froren wir. Die Heizung mussten wir voll aufdrehen, damit sie überhaupt warm wurde. Am nächsten Morgen ließen wir uns dann Decken geben. Ist das wirklich nötig? Mangel Nr. 3 und der Grund für unsere Abreise: Man geht in ein Kinderhotel hauptsächlich wegen der Kinderbetreuung. Es wird auch damit geworben, dass ein Teil der Betreuerinnen Diplom-Pädagogen sind. Wir gaben unsere Kinder also bei der Betreuung ab, einen knapp dreijährigen Jungen und ein fast ein Jahr altes Mädchen. Später ging ich zur Betreuung zurück und schaute mir im verborgenen an, wie mein Sohn "betreut" wurde. Ich konnte kaum meinen Augen trauen: Es war nur eine einzige Betreuerin da für eine Vielzahl von Kindern. Mein Sohn war nur vor so einer Art Computerbildschirm abgesetzt. Ich habe mir das geschlagene 25 Minuten lang angesehen. Es wurde kein Versuch unternommen, ihn zum Spielen zu bewegen! Es sah aus, als wäre die Betreuerin mit allen Kindern überfordert gewesen. Als ich das meiner Frau erzählte, war sie erschüttert. Für uns war es so, als wäre unser Sohn nicht betreut, sondern nur verwahrt worden! Sollte das wirklich ein Kinderhotel sein, das 5 Smilies von der KinderHotels-Broschüre bekommen hat? Meine Frau erzählte mir auch, dass unsere Tochter ebenfalls nicht mehr betreut wurde, denn sie hatte es gewagt, zu weinen anzufangen. Offenbar durch Unterbesetzung war man dann nicht mehr in der Lage, sie ein wenig zu beruhigen und so wurde direkt meine Frau angerufen, um sie abzuholen. Natürlich beschwerten wir uns an der Rezeption. Nach einigem Warten kam der Hotelmanager persönlich. Er verblüffte uns völlig, denn er leugnete einfach alle diese Mängel. "Nein, wir haben keine Unterbesetzung" etc. Dass wir abreisen wollten, war ihm ziemlich egal - kein Wunder, denn er bekam auch so 90% des Reisepreises, wie eine Klausel besagte.
Wir sind schon nach 2 Tagen abgereist, daher kann ich nicht viel über die Lage sagen. In der Nähe war ein Bach und ein Wald, das sah gut aus.
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Der Kinder-Betreuungsraum hat keine Fenster. Zumindest haben wir keine gefunden. Ich hoffe, dass es noch eine andere Art der Frischluftzufuhr gibt als die Deckenventilatoren, die wir gesehen haben. Dass der Internet-Computer nicht funktionierte, passte genau ins Bild.

