- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Ein wunderbares Hotel, das ich guten Gewissens weiterempfehle, bes. wegen der Lage, der Architektur, des Riffs, der Freundlichkeit der meisten Mitarbeiter*innen, der a-la-carte-Restaurants, des tollsten Zimmers ever :) Details s.u. - spannend wäre die Organisation im Hauptrestaurant Lagoon zur Hauptsaison, denn selbst an Silvester herrschte gegen 20 Uhr ein mittleres Chaos.
Noch nie hatte ich so ein riesiges schönes Zimmer (1213) - mit einem so großen bequemen Bett, das stets durch Roomboy Ahmed aufgehübscht wurde, der jeden Morgen ab 8 Uhr eine 1,5 l Wasserflasche brachte und abends (gg. 17:30 Uhr?) die Strandhandtücher wechselte, was stets reibungslos funktionierte (vielen Dank!) - im Gegensatz zu Zimmern anderer Blocks. Allerdings wurden verhältnismäßig viele Zimmer vor Bezug angesehen (kamen zu Viert an und alle hatten ein EZ). Manche haben einen Röhren-TV, manche Flat; bei einigen sind die Balkone überdacht, teils offen. Die Wanne hat ihre besten Zeiten hinter sich. Toilettenpapier scheint auch hier Mangelware zu sein. Leider gab es keinen Wasserkocher, dafür wenig Wasser aus der Dusche; der Fön war kurz vorm Ableben, der Kosmetikspiegel gut - das Licht jedoch für diese Zwecke eher spärlich. Abends klemmte ich etwas in die Türen, die sonst wetterbedingt klapperten. Der Safe war unproblematisch zu handhaben; es gab sehr viele Ablagemöglichkeiten und Schränke sowie Verdunklungsvorhänge (ohne Löcher) - auch einen Kühlschrank, dessen Stecker ich zog, da er nachts laute Geräusche von sich gab.
Hui, ich war geschockt, als ich das erste Mal zum Frühstück ging: 9:30 Uhr und es gab keine Marmelade, dafür unappetitliche harte vertrocknete Backwaren, 0,1 l Plastikbecher für den Kaffee (stets nur aus dem Boiler, keine Maschinen). Nach Beanstandung wurde dies minimal besser; allerdings fand ich die Auswahl im Hauptrestaurant zu allen Mahlzeiten für ein 5* Hotel sehr beschränkt (wahrscheinlich habe ich einfach zu viele ägyptische Vergleichsmöglichkeiten). Schon allein bei der optischen Aufbereitung tränt mir das Auge, das gern mit essen möchte. Sehr schade. Als Hygienemaßnahmen gibt es evtl. noch ein wenig Desinfektionsmittel am Eingang, ansonsten fassen alle Gäste Deckel und Entnahmebesteck an - oder langen direkt rein/zu. Dafür ist das Besteck am Platz teilweise in Plastiktüten, was keinen Sinn mehr macht, da es an Konsequenz fehlt. Auch ist der Mittelgang, wo das Essen steht und teilweise frisch zubereitet wird, unglaublich eng - so auch der Bereich, wo es die Getränke gibt, wobei es da wiederum nur "Saft" zu den Mahlzeiten gibt, Softdrinks oder dgl. müssen bestellt werden. Zum Glück(!!!) gibt es mittags die guten Snackrestaurants und abends die a-la-carte-Restaurants, wobei letztere wirklich sehr lecker und unbedingt empfehlenswert sind (in der Nebensaison geht das auch ohne Reservierung und mehrfach). Besonders gemundet haben das libanesiche und das karibische Essen #traumhaft! Ansonsten ist das (Hauptrestaurant-)Essen (hier Auswahl und v.a. optische Aufbereitung) mein einziger Kritikpunkt am Hotel, noch lange aber kein Grund, das Hotel deswegen nicht weiterzuempfehlen! Mehrfach habe ich vernommen, dass man wegen der russischen Gäste weniger Wert auf das Essen legt, aber warum sollen andere Nationalitäten die Konsequenzen tragen?! (PS: tatsächlich wurde ein von mir knüppelhartes Baguette, mit dem man jmd. hätte erschlagen können, von einer anderen Dame mitgenommen, was nur mit einem Schulterzucken eines Kellners quittiert wurde) *-*
Den Service erlebte ich sehr unterschiedlich. Die MA an der Rezeption schienen beim Check-in sehr überfordert (wir sollten essen gehen, obwohl noch gar keine Essenszeit war?!). Īsā, Kellner am Strand, ist top - spricht gutes Deutsch. Je mehr man nach rechts geht, desto weniger Chancen auf eine Liege hatte man; also am ehesten in Stegnähe, wo sich Montazar über Bakschisch freut. In den tollen a-la-carte-Restaurants haben wir uns immer sehr wohl und willkommen gefühlt, auch trinkgeldunabhängig. Im Hauptrestaurant schienen manche Kellner so gestresst, dass sie kaum einen Blick für die Gäste hatten, allerdings gibt es wenige Ausnahmen. Schade, dass man wieder mit <Sie> angesprochen wird, wenn man als Alleinreisende nicht auf die Avancen eines gewissen Mitarbeiters eingeht und für den Rest des Urlaubs ignoriert wird (zum Glück gibt es viele andere freundliche und unaufdringlichere Kellner). Die Gästebetreuerin Fatma ist sehr engagiert und nimmt (gern die konstruktive) Kritik der Gäste entgegen, um so positiv auf die Zufriedenheit der Gäste und die Zukunft des Hotels einzuwirken. Großartig!
Meines Erachtens die beste Lage in der Gesamtanlage, da offenerer Blick (viele Zimmer haben Meerblick) als die anderen Hotels; es ist auffallend ruhig, teilweise auch gut windgeschützt im stürmischen Dezember in der weitläufigen wunderschönen Anlage, in die der beheizte Pool integriert ist. Es gibt zahlreiche tolle Fotomotive, so den abendlich leuchtenden Steg. Apropos: es war viel kälter und v.a. stürmischer als erwartet (halt letztes Hotel auf der Ecke, dafür schöner Blick Richtung Hurghada). Empfehlenswert ist ein Spaziergang zur in der Nähe liegenden Lagune oder durch die gesamte Anlage (Achtung: man könnte sich verlaufen!), was besonders am Abend sehr zauberhaft ist. Es gibt einige Einkaufsmöglichkeiten auf dem Hotelgelände - Handeln gehört natürlich dazu. Ich habe nicht verstanden, weshalb zum Sonnenuntergang (im Dezember gegen 16 Uhr) keiner mit auf dem "Turm"/höchstes Gebäude war - ein wunderbarer Blick auf die Berge und v.a. ein fantastischer Moment, wenn die Beleuchtung in der Gesamtanlage plötzlich angeht #wow!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
5 Sonnen wegen des sehr schönen Hausriffs! Überwindet euch! Im Dezember ist es am "Strand" eisig kalt aber am Steg fast schon "warm". Morgens darf man ab 7:30 Uhr schnorcheln, da ist das Wasser sogar wärmer als die Luft. Der Pool war beheizt, könnte gern ein wenig wärmer sein, der vom Makadi Palace war es (Handtest). Habe bei der Soft-Animation nicht mitgemacht: 15 Uhr gab es Zumba (bei übertrieben lauter Musik am Strand), morgens Yoga und/oder Stretching. Einige spielten Volleyball (mehr habe ich nicht mitbekommen). Das versteckte Fitnessstudio empfand ich als überteuert (Tagesticket 150 LE / 8,50 €), zur Ausstattung kann ich nichts sagen. Joggen kann man gut in der Anlage und an der Strandpromenade.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Alleinreisend |
Dauer: | 1 Woche im Dezember 2021 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Kathleen |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 5 |