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Björn(46-50)Deutschland
8 Bewertungen
Vor 2 Monaten • Alleinreisend im März 2026
Außerhalb der Braunalgensaison ein super Hotel - nicht nur zum Schnorcheln!
5 / 6

Ich kann dieses Hotel absolut weiterempfehlen, allerdings mit den weiter unten unter „Strand“ genannten Ausnahmen für diejenigen, die gerne Schnorcheln, im Meer schwimmen und/oder am Strand entlang spazieren. Die interne Hotelwebseite ist sehr umfangreich. Die verfügbaren Sprachen sind Spanisch, Englisch und Französisch. Hier findet man alle notwendigen Informationen: Neben dem klassischen Resortplan gibt es einen interaktiven Resortplan, in welchem man sich z. B. alle Shuttle-Haltestellen, Bars oder Restaurants anzeigen lassen kann. Hier findet man auch den Zeitplan mit allen Aktivitäten, die Menükarten der Bars und Spezialitätenrestaurants, das Spa-Angebot und vieles mehr. Die Mehrheit der Gäste kommt aus Kanada, England und den USA. Die allermeisten Gäste sprechen Englisch, gefolgt von Spanisch und Französisch. Einige wenige Gäste wundern sich, dass Zimmermädchen kein Englisch sprechen. Ich hingegen war froh, wenn ich hin und wieder Spanisch sprechen konnte. In jedem zweiten Gebäude sitzt tagsüber ein Concierge, der Spanisch und sehr gut Englisch spricht. Ihm kann man u. a. seine Wünsche und Beschwerden mitteilen. Zwischen den Gebäuden wurde eine Art botanischer Garten angelegt. Die Bäume und Pflanzen sind beschildert. Es gibt einige wilde Tiere, denen man begegnen kann. Neben den drei Spinnenaffen gibt es auch ein großes Rudel Nasenbären, das sich insbesondere um den Pool herumtreibt und nach Essbarem sucht. Nachts begegnet man einem Waschbären.


Zimmer
  • Zimmergröße
    Sehr gut
  • Schlafqualität
    Sehr gut
  • Sauberkeit
    Sehr gut

Gebäude „Ek Chan“, Zimmer 1337. Für eine Einzelperson ist das Standardzimmer riesig (siehe meine Fotos)! Die beiden Hotelkomplexe wurden 2024/2025 nacheinander renoviert. Stammgäste haben mir berichtet, dass während der Renovierung jeweils eine Hälfte der Gebäude und Einrichtungen geschlossen war. Dass das Hotel renoviert wurde, sieht man auch. Es gibt keine Zimmerkarte. Das Armbändchen hat einen Plastikeinsatz mit einem RFID-Chip, welcher die Tür öffnet. Die kostenlose WLAN-Verbindung war relativ gut und man hatte an vielen Stellen Empfang. Es gibt mehrere Steckdosen (Reiseadapter nicht vergessen) und einen USB-A- und USB-C-Steckplatz, einen großen Smart-TV, eine Kaffeemaschine und Tassen. Die Minibar wurde täglich mit Getränkedosen (Softdrinks, Wasser mit Kohlensäure, Bier) aufgefüllt, dazu drei große Flaschen mit stillem Wasser. Es gab Bademäntel, ein Bügeleisen und ein Bügelbrett. Der Safe war kostenlos. Die Klimaanlage wird über ein digitales Display mit Touchfunktion gesteuert. Über dasselbe Display wird auch die digitale Anzeige „Bitte nicht stören./Bitte reinigen.“ vor der Tür eingestellt. Die Badewanne hat eine eingebaute Whirlpool-Funktion. Das Wandelement zwischen Badewanne und Schlafbereich lässt sich aufschieben, so dass man von der Badewanne aus Fernsehen kann. Die Badarmaturen und der Duschkopf waren nicht verkalkt. Der Wasserdruck normal. Das Wasser war weder salzig noch schmeckte/roch es nach Chemie. Aus meiner Sicht ein großer Designfehler: das Licht im Flur. Im Flur selbst gibt es keinen Lichtschalter für das Licht im Flur. Das Licht im Flur geht für kurze Zeit automatisch an, wenn man die Tür öffnet. Das wird spätestens dann zum Problem, wenn man abends das Zimmer verlassen möchte. Man muss das Licht im Flur am Bett ausschalten und im Dunkeln die Zimmertür ertasten. Viele Gäste lassen deshalb das Licht durchgehend an, wenn sie das Zimmer abends verlassen. Das Zimmer wurde jeden Tag gereinigt. Die Balkontür lässt sich verschließen und ist noch nicht ausgeleiert wie in anderen Hotels, hat aber kein zusätzliches Fliegengitter, wie ich es von anderen Hotels gewohnt bin. Die Balkontür hat außen keinen Griff zum Zuschieben. Wie soll man da die Tür richtig zuziehen? Auf dem Balkon gibt es einen ausziehbaren Wäscheständer. Besonders nachts höre ich die Autos auf der nahegelegenen Autobahn vorbeifahren. Bisher war ich gewohnt, dass jedes Gebäude eine Treppe und einen Fahrstuhl hatte. Dies ist hier komplett anders: Nur jedes zweite Gebäude hat eine Treppe und einen Fahrstuhl. Auf den Wegweisern gibt es nur Pfeile, die entweder waagrecht nach links/rechts oder nach oben/unten zeigen. Wenn man vor einem Wegweiser steht und der Fahrstuhl laut Wegweiser angeblich geradeaus links ist, steht man bereits vor dem Fahrstuhl. Man darf nicht weiterlaufen, sondern muss fünf Schritte „hinter“ den Wegweiser laufen. Richtig wäre ein Abbiegepfeil, der nach links und dann nach oben zeigt. Dann wüsste jeder, dass der Fahrstuhl nur ums Eck ist. Wer eines meiner Fotos sieht, weiß, was ich meine. Das Erdgeschoss ist so breit, dass dort ein großer, breiter Schreibtisch für den Concierge hinpasst und Shuttles und Fußgänger problemlos aneinander vorbeikommen.


Restaurant & Bars
  • Essensauswahl
    Gut
  • Geschmack
    Sehr gut

Ambiente beim Essen

  • Shorts & T-Shirt

Die beiden Buffetrestaurants befinden sich genau nebeneinander bzw. Rücken an Rücken und sind nur durch die gemeinsam genutzten Küchen getrennt. Zum Frühstück sind beide Restaurants geöffnet und man kann von einem Restaurant ins andere pendeln. Zum Mittagessen und Abendessen ist jeweils nur ein Buffetrestaurant geöffnet. An den ersten Tagen wurde nach der Zimmernummer und Lebensmittelallergien gefragt. Ein einziges Mal musste ich am Abend ca. zwei Minuten warten, bis ein Tisch frei wurde. In den darauffolgenden Tagen wurde niemand mehr nach der Zimmernummer gefragt. Die Getränke werden am Platz serviert. Es gibt keine Selbstbedienungszapfanlagen wie in vielen anderen Hotels. Sonderwünsche sind jederzeit möglich. Das Essen wird an vielen Stationen frisch zubereitet: Reisgerichte, Meeresfrüchte, Reisgerichte, Nudelgerichte, Pizza, Burgerstation, Fisch, Fleisch, Geflügel und Gemüse. Die warmen Speisen stehen unter Wärmelampen. Wenn jemand die Zange nicht zurückgelegt hat und man nicht aufpasst, fasst man eine heiße Zange an. Themenabende gibt es nicht. Das Essen bzw. die Stationen sind jeden Tag gleich. Es gibt aber immer wieder Variationen bei den Vorspeisen, Salaten, Suppen, Beilagen, Pizzen, Nudelgerichten usw. (siehe meine Fotos). Weil die Auswahl der Speisen so groß und die Qualität so gut war, habe ich keines der Spezialitätenrestaurants ausprobiert. Ich hatte noch nie Magenprobleme in der Karibik, auch dieses Mal nicht. Ich esse grundsätzlich keine Meeresfrüchte. Die Spezialitätenrestaurants können entweder über den Concierge in den Wohngebäuden oder die sehr umfangrieche Hotelwebseite reserviert werden. Die Cocktails werden immer frisch gemixt. Normale Gäste erhalten hauptsächlich einheimische alkoholische Getränke, Clubmitglieder erhalten die bekannten Markengetränke. Tagsüber war ich am liebsten an der „The Good Bar“, an der es ausschließlich frisch zubereitete Smoothies und Horchata gab.


Service

Bester Service

  • Gästebetreuung

Sobald ich mich an einen Tisch gesetzt hatte, war binnen weniger Minuten jemand mit der Wasserkanne da und hat gefragt, ob ich noch etwas anderes trinken möchte. Dabei war es vollkommen egal, ob das Buffetrestaurant total überfüllt oder fast leer war. Wenn ich einen gerade freigewordenen Tisch gefunden habe, wurde binnen weniger Minuten der Tisch neu eingedeckt. Die Angestellten waren stets freundlich, hilfsbereit und agierten proaktiv. Wenn man die Angestellten freundlich grüßt, grüßen sie auch freundlich zurück. Hier haben die Angestellten nur freundlich „Hallo“ gesagt, gefragt, wie viele Personen man sei, und ob man Wasser und etwas anderes zu trinken möchte. Das war nicht hektisch und nicht unfreundlich, aber ich empfand das etwas distanziert. Es gibt mehrere Haltestellen, an denen man in die kostenlosen Shuttles einsteigen kann. An jeder Haltestelle hängt ein Resortplan, in welchem die Haltestellen eingezeichnet sind. Ein paar Tage vor der Abreise erhält man einen Brief vom Concierge, dass man sich bei ihm melden soll. Er fragt dann, zu welcher Uhrzeit man vom Hotel zum Flughafen gebracht wird. Den Koffer lässt man am Abreisetag im Zimmer stehen. Er wird rechtzeitig zur Rezeption gebracht. Alles andere muss man zum Check-out mitnehmen.


Nachhaltigkeit
  • Lokalwirtschaft
    Gut
  • Öko-Erlebnis
    Gut

Im Vergleich zu anderen Hotels konnte ich hier nichts Besonderes feststellen. In anderen Hotels gibt es beispielsweise Glasflaschen und Wasserspender in den Fluren anstatt Dosen. Ich persönlich finde Plastikflaschen und Dosen besser und hygienischer. Duschgel und Shampoo gab es in fest montierten, nachfüllbaren Spendern, die jeden Tag aufgefüllt wurden. Der Müll wurde getrennt gesammelt. Die Mitarbeiter haben die Plastikdeckel getrennt von den Flaschen gesammelt.


Aktivitäten

Beliebte Aktivitäten

  • Strand
  • Animation
  • Sport
  • Kultur & Erlebnis
  • Ausgehen & Nightlife

Strand

Aktivitäten am Strand

  • Schnorcheln

Ich hatte mich bewusst für dieses Hotel entschieden und war bereit, etwas mehr Geld zu bezahlen, weil ich mich auf die hoteleigene und artenreiche Bucht gefreut hatte. Als ich vor Ort war, musste ich leider feststellen, dass das Hotel nicht in der Lage war, die Bucht rechtzeitig abzusperren und damit vor den Braunalgen zu schützen. Stattdessen war die Bucht gefüllt mit einem dichten Teppich aus Braunalgen, erst dahinter waren schwarze Netze gespannt. Schwimmen und Schnorcheln war unmöglich. Heutzutage kann man die Algenteppiche via Satellitenfilm verfolgen. Der Bundesstaat Quintana Roo gibt täglich Grafiken in Ampelform und weiteren Details für jeden einzelnen Strandabschnitt heraus. An meinem ersten Tag hat es den ganzen Tag stark geregnet und etwas abgekühlt. In den darauffolgenden Tagen war dann zumindest ein winzig kleiner Bruchteil der Bucht frei von Braunalgen. Leider musste man zu diesem Teil schwimmen. Der entsprechende Strandabschnitt in nördlicher Richtung ist nur vom Mitgliederbereich aus zu erreichen. Letztendlich habe ich trotzdem ein paar Fische gesehen (siehe meine Fotos). Die offiziellen Hotelfotos sind teilweise veraltet und beinhalten das relativ neu erbaute Mitgliedergebäude zwischen Strand und Spa-Bereich noch nicht. Eine weitere, wichtige Info: Die Bucht, also der Strand, ist von Natur aus durch scharfkantiges Gestein begrenzt. Um an den „Strand“ bzw. das Ufer außerhalb der Bucht zu kommen, muss man zuerst aus dem Hotel hinauslaufen. Man kann hier keine ausgedehnten Strandspaziergänge machen. Beim Check-in erhält man eine Karte fürs Strandhandtuch, die man beim Check-out auch wieder abgeben muss. Die Strandhandtuchausgabe ist im Resortplan eingezeichnet. Der Hotelstrand ist gepflegt. Es liegt kein Müll herum. Die Mitarbeiter sammeln immer wieder die leeren Plastikbecher ein. Liegestühle gibt es genug. Palmen sucht man am Strand eher vergebens. Stattdessen wurden viele Strohdächer aufgestellt, die fest im Boden einbetoniert sind. Außerhalb der Hotelanlage gibt es eine Lagune, in welcher das Salzwasser auf Frischwasser trifft. Man findet sie auch auf Google Maps. Den Weg findet man bei Google Maps nicht. Unterhalb der Kapelle gibt es einen „geheimen“ Eingang zum Waldweg, über welchen man nach etwa 15 Minuten Gehzeit die Lagune erreicht. In diese Lagune gehen ein paar wenige Gäste. Mitarbeiter und Einheimische gehen hier in ihrer Freizeit schwimmen. Das Wasser ist glasklar und es gibt ein paar Fischschwärme.


Animation

Beliebte Animation

  • Sport, Yoga, Fitness

Auf der bereits oben erwähnten internen Hotelwebseite findet man auch den Zeitplan mit allen Aktivitäten. Wenn man eine Aktivität öffnet, kann man sich den Veranstaltungsort/Treffpunkt auf der Karte anzeigen lassen. Ich habe u. a. an der Radtour teilgenommen. Bei der Radtour wurde uns die Cenote hinter den Souvenirshops gezeigt, die sich außerhalb vor den Sportplätzen befinden. Danach ging es weiter in einen botanischen Garten, in welchem die Pflanzen fürs Hotel nachgezüchtet werden. Zum Abschluss fuhren wir auf dem Weg, der u. a. zu der o. g. Lagune führt. Ein weiteres Highlight ist der Lazy River, in dem man sich etwa 25 Minuten treiben lassen kann.


Sport

Beliebte Sportarten

  • Sonstiges

Es gibt viele Sportangebote, die man alle auf der hotelinternen Webseite findet, inklusive Veranstaltungsort/Treffpunkt. Radtouren, Wanderungen, Bogenschießen, Yoga am Strand, Paintball, Tennis, Aquagymnastik, Fitnessstunden, Workouts, ...


Kultur & Erlebnis

Beliebte Kultur- & Erlebnisaktivitäten

  • Sonstiges

Ich habe die bekannten Mayastätten bereits mehrmals besucht. Die Erkundung der Unterwasserwelt war für mich viel interessanter. Der Besuch der Einkaufsstraße „Quinta Avenida“ durfte natürlich nicht fehlen!


Ausgehen & Nightlife

Abendaktivitäten

  • Sonstiges

Jeden Abend gibt es eine 45-minütige Show. Bei „König der Löwen“ dürfen sogar die Kinder der Hotelgäste kostümiert mittanzen. An der ein oder anderen Bar gibt es abends Livemusik. Ein Mal pro Woche gibt es abends einen Mexikanischen Markt, auf dem u. a. handgefertigte Souvenirs und Schmuck angeboten werden. Ansonsten gibt es außerhalb des Hotels nichts zu besichtigen. Man kann vor dem Haupteingang in eines der Colectivos einsteigen und für 45,- MXN/50 ,- MXN (ca. 2,30 €) direkt nach Playa del Carmen fahren und deutlich günstiger in der „Quinta Avenida“ Souvenirs und Zigarren einkaufen.


Verkehrsanbindung
  • Lage für Sehenswürdigkeiten
    Sehr gut

ÖPNV-Erreichbar

  • Ja

Parkplätze in der Nähe

  • Ja

Vor dem Haupteingang gibt es eine kleine, überdachte Haltestelle für die Colectivos. Alle paar Minuten fährt ein Colectivo vorbei und schaut, ob Gäste mitfahren möchten.


Preis-Leistung
  • Sehr gut
  • Unerwartete Kosten

    • Nein, keine unerwarteten Kosten.

    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Gästin, Wir danken Ihnen herzlich für die Zeit, die Sie sich genommen haben, um eine so umfassende und detaillierte Bewertung Ihres Aufenthalts in unserem Hotel zu verfassen. Ihre Kommentare beziehen sich auf alle unsere Abteilungen und Serviceaspekte und liefern uns äußerst wertvolle Informationen, um uns weiter zu verbessern. Es freut uns sehr, dass Sie viele Details unserer Einrichtungen und die Arbeit unseres Teams wahrgenommen haben. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Anmerkungen sehr ernst und werden sie an die entsprechenden Bereiche weiterleiten, um die Qualität unseres Services zu stärken. Ihr Feedback motiviert uns, uns Tag für Tag weiter zu bemühen, um allen unseren Gästen unvergessliche Erlebnisse zu bieten. Wir hoffen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen und Ihnen unser Engagement für Exzellenz erneut zu zeigen. Mit Dankbarkeit, Erika Zenic Hospitality Manager

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