Große und weitläufige Hotelanlage mit viel grün, drei Poolanlagen und kleinem Minimarkt an der Rezeption. Die Standartzimmer, bestehend aus zwei Einzelbetten und Badezimmer mit großem Waschtisch, Wandspiegel und Dusche sind jeweils in 8er Blöcken in freistehenden zweistöckigen Gebäuden untergebracht. Es gibt ein Hauptrestaurant, in welchem das Frühstück sowie Abendessen in Buffetform gereicht wird. Es befindet sich genau in der Mitte der Hotelanlage, direkt in einer Achse mit dem Rezeptionsgebäude. Es gibt weiterhin einen kleinen Spa-Bereich mit zahlreichen Massageanwendungen. Weiterhin können im Hotel Quads ausgeliehen werden und auch eine PADI-Tauchschule befindet sich auf dem Gelände. Demzufolge auch ein direkter Meerzugang via einem Holzsteg. Wichtiges Thema beim Happy Life ist die Sauberkeit, denn die geht in vielen Punkten garnicht. ausgebrochene Glasscherben, die während des gesamten Aufenthaltes an unserer Hauswand lehten, Ameisen in den Zimmern, vergilbte und versiffte Fugen zwischen den Fliesen im Bad. Dafür absolut positiv ist das Personal, egal ob Kellner, Housekeeping, Rezeptionist. Leider gibt es auch weiterhin viele Sachen, die im Happy Life in die Hose gehen. Zwei bestellte Lunchpakete für einen nächtlichen Wanderausflug wurden mit abgepacktem Schmelkäse und Marmellade gereicht, die beiden angeforderten Weckrufe wurden von der Rezepion schlicht vergessen, ebendso das zwei Tage zuvor bestellte verspätete Abendessen nach einem Ausflug aus Jordanien. Die Gästestruktur ist international, sowohl deutschsprachige als auch englische Gäste, dazu vermehrt Gäste aus Polen, Russland (soweit mich meine Sprachkentnisse nicht täuschen). Im hinteren Bereich des Hotels befindet sich eine Großbaustelle, scheinbar zur Erweiterung der Anlage. Die frei zugänglichen und noch nicht fertig gestellten, mit Pappe "gesicherten" Gebäude sind kein schöner Anblick, ebendso nicht die freiliegenden Stromkabel, die aus den Sicherungsschränken hängen. Auch zum Happy Life Alltag gehören die regelmäßigen Stromausfälle morgens und mittags, die zwischen 10 und 30 Minuten andauern. Allerdings positiv zu sehen sind der anwesende medizinische Service im Hotel sowie ein Geldwechselautomat. Das Hotel ist bedingt barrierefrei, allerdings gibt es viele Versuche, "Hürden" wie Stufen durch selbstgebaute Holzrampen zu überbrücken. Oberster Tipp: Mineralwasser kaufen, die Literflasche kostet umgerechnet um 1€. Kein Leitungswasser trinken, viel zu clorhaltig. Zusammenfassung: Für den jenigen, der seinen Urlaub mit Sonnen, Strand, Tauchen, Schnorcheln und vernünftigen und abwechslungsreichen Buffets verbringen möchte ist das Happy Life schon in Ordnung, auch wenn es an der Sauberkeit n Bisschen mangelt. Für den Aktivurlauber wie mir, der im Urlaub auch gerne mal die Sonnenliege verlässt ist das Hotel kaum geeignet. Wer gerne Ausflüge unternimmt, z.B. nach Jordanien, Israel, Kairo und die Nilregion sollte auf andere Hotels ausweichen, zum Einen aufgrund der Lage, zum Anderen wegen der Flexibilität bezüglich der Essen. Also abschätzen was man im Urlaub vor hat und dann entscheiden.
Die Zimmer sind abgewohnt und veraltet, allerdings ist dies kein Argument für die mangelhafte Reinigung. Die tägliche Reinigung ist in Ordnung, allerdings sollte öfter mal "klar Schiff" gemacht werden. Die Fliesen im Badezimmer sind teilweise gerissen, die Fugen verdreckt. Ameisen im Zimmer. Absolutes Plus der große Waschtisch und der große Spiegel, scheinbar zwischenzeitlich erneuert. Minibar ist vorhanden, allerdings leer. Von daher vom Gast als Kühlschrank nutzbar. Großer Balkon mit Sitzmöbeln, Safe im Wandschrank, Telefon im Zimmer.
Es gibt ein Hauptrestaurant, Frühstück und Abendessen jeweils in Buffetform. Das Frühstücksbuffet ist täglich gleich, das Abendessen täglich anders, je nach aktuellem Motto, beispielsweise agypische Küche, amerikanisch, mexikanisch, international etc. Für wen nichts bei ist, findet täglich basics wie Pommes Frites, panierten Fisch, Reis etc. und Salat sowie ein riesiges Süßspeisenbuffet. Täglich wird entweder im oder vor dem Restaurant frisch gegrillt, entweder Fisch oder Fleisch. Trinkgelder sind gerne gesehen, am Eingang steht eine kleine Box dafür. Noch ein Hinweis zum Thema Essen: Finger weg vom Salatbuffet. Als absoluter Gemüse- und Obstesser verbrachte ich die letzten drei Urlaubstage auf dem WC. Problem hierbei nicht das Gemüse selber sondern das chlorhaltige Wasser womit es gewaschen wurde. Lieber auf die durchgegarten Gerichte ausweichen.
Das Personal ist super freundlich, kleine Ausnahmen bestätigen die Regel. Viele bemühen sich darum in Deutsch zu kommunizieren, ansonsten kommt man mit Schulenglisch immer bis ans Ziel. Auf Wünsche der Gäste wird eingegangen, Bezahlung von Getränken für Halbpensionsgäste bequem über den Zimmerschlüssel. Zimmerreinigung war dafür, dass die Zimmer alles in einem stark abgewohnt sind in Ordnung. Täglich saubere Bettwäsche und Handtücher, Bodenreinigung, Seife und Shampoo.
Das Hotel liegt direkt am Golf von Aqaba mit direktem Meerzugang zum Tauchen und Schnorcheln. Vom Flughafen in Sharm el Sheikh sind es mit dem Bus etwa 60 Minuten, vom Zentrum in Dahab mit dem dreimal täglich verkehrenden kostenlosen Shuttlebus des Hotels etwa 15 Minuten. Ansonsten liegt das Hotel im Nirgendwo, schlecht für den Erlebnistouristen, lagetechnisch ideal allerdings für den Bade- und Tauchurlauber. In Dahab selber ist tagsüber auch nicht viel los. Der Eingang zur Einkaufsstraße ist komplett versifft und verdreckt, abgewirtschaftete Häuser säumen die Straße, Müll und Gestank. Das hat nichts mehr mit anderen Kulturen zu tun. Das Bild der Einkaufsstraße ändert sich, als sie in die Promenade mündet, welche gesäumt ist von Privatstränden, einer Taucherbasis und zahlreichen Strandrestaurants. Landwärts befinden sich die üblichen Souvenirstände. Generell ist das Zentrum von Dahab nur etwas für hartgesottene "NEIN-Sager", da die Verkäufer und Kellner der Shops und Restaurants schon stark agressiv auf Kundenfang gehen. Weitere Entfernungen wären die Hafenstadt Nuweiba mit der Fähranbindung nach Jordanien, ca. 1 bis 1,5 Stunden sowie das Katharinenkloster mit etwa 1 Stunde Fahrtzeit mit dem Bus. Außer dem Golf ist zu Fuß somit nichts zu erreichen.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Tauchschule im Hotel, ebendso ein Fitnessraum. Dazu SAT-TV mit drei deutschen Sendern, Internetcafé gegen Gebühr. Kinderclub, Abends Disco am Strand. Kostenlose Sonnenliegen, Schirme und Laken am Strand sowie den drei Pools. Im Gegensatz zum Rest des Hotels saubere Landschaften, lediglich der Strand überzeugt nicht, links und rechts des abgesperrten Hotelstrandes Müll und Unrat. Duschen am Strand verfügbar, allerdings viel zu wenig nutzbare Toiletten. Am Hauptpool mit Wasserrutschen kommt es täglich in den Mittags- und Nachmittagsstunden zu Animationsprogrammen mit Wassergymnastik und Wasserball. Die Animateure versuchen dabei mit aller Kraft die Gäste zum Mitmachen zu animieren, sodass teilweise erst ein ernstes Wort half. Auch andere Einrichtungen des Hotels werben an den Pools um Kunden wie der SPA-Bereich oder die Quad-Verleiher. Wem es zu doll auf die Nerven geht kann auf einen der beiden anderen Pools ausweichen, die sind ruhiger.


