Beim Betreten des Hotels stießen wir auf freundliches, aber völlig inkompetentes Personal, was wohl daran lag, dass die gesamte Mannschaft ausgetauscht worden war und keiner genau Bescheid wusste. Als wir um Hilfe mit dem Gepäck gebeten haben, wurde dieser Wunsch nur ungern erfüllt. Schließlich lag unser Appartement mitten in der Anlage. Die Außenanlage macht zunächst einen guten Eindruck, beim näheren Hinsehen findet man Katzenkot, der tagelang nicht beseitigt wird. Der Garten ist allerdings gut gepflegt. Das Hotel allgemein bekommt von uns 1 Stern - wegen der Gartenpracht und den schönen Rosen. Alles andere dort ist eine einzige Katastrophe. Dieses Hotel sollte der Veranstalter aus seinem Katalog nehmen. Es schadet dem Ruf des Unternehmens. Wir mussten nach 40 Reisejahren zum ersten Mal eine Erfahrung machen, die uns veranlasst hat, eine Bewertung für ein Hotel abzugeben. Wir haben schon viele Reisen, Safaris und Rundreisen in vielen Ländern unternommen und sind großzügig, wenn es mal nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen. Aber das Galatzó Luabay ist eine absolute Zumutung. Last not least: Wenn man dicke, unansehnliche, leicht bekleidetet Butterberge beim Frühstück bewundern möchte, der fährt ins Galatzó und bekommt am Pool einen Weitblick auf Englands all-inclusive-Fettmassen.
Dafür möchten wir eigentlich noch nicht einmal einen Stern vergeben. Über einen dunklen Gang mit einem ausgefransten Teppichboden gelangen wir zu unserer Juniorsuite. Beim Betreten des Zimmers kommt uns ein widerlicher Gestank entgegen, der aus dem Lüftungsschacht kommt. Das Zimmer ist spartanisch eingerichtet wie vor 30 Jahren und stark renovierungsbedürftig. (Bäder teilweise renoviert). Das große Badezimmer hat einen Ventilator, der an ein Bombenattentat erinnert, sobald man das Licht einschaltet, das wiederum an die Belüftung gekoppelt ist. Das Getöse hört nicht auf, erst - nachdem man das Bad verlässt und das Licht ausschaltet. In dem kleineren Bad mit Toilette stinkt es. Die Zimmer sind schmutzig und feucht, die Sitzgelegenheiten unkomfortabel und abgenutzt (man sitzt auf dem Holzrahmen).Ausgefranste Teppiche. Die Gardinen haben Löcher und in den Schränken können sie weder Kleider noch Hosen aufhängen (zu kurz). Der Fernseher fällt regelmäßig aus durch Schneegestöber.
Am Tag unserer Ankunft haben wir am Abendbuffet teilgenommen (€ 21 pro Person). Ein einziges Mal, nie wieder. Das Essen war qualitativ so schlecht, das uns einem beim Anblick der pampigen Massen schon übel wurde. Das Fleisch war fettig und von Sehnen durchzogen. Auf dem Tisch lagen Tischdecken - verwaschen und mit Löchern. Wir haben so etwas noch nie gesehen. Das Personal wirkte sehr ungepflegt und spricht weder Deutsch noch englisch und kann dementsprechend auch kaum Wünsche erfüllen. Die Stühle waren schlecht gepolstert - man saß tatsächlich auf dem Holzrahmen, aber das haben wir noch extremer in dem „5* Sterne-Restaurant“ der Hotelanlage erlebt. Die Stühle haben uns veranlasst, dort nicht zu essen. Die Speisekarte glich der Karte des Speisesaals, nur waren die Gerichte wie der Wein doppelt so teuer. Das Frühstück war typisch englisch ausgerichtet, mit den Brötchen hätte man das Personal erschlagen können, so hart waren sie. Allerdings waren die Eier vorzüglich. Es war sehr laut dort. Das Geschirr kam schmutzig aus der Küche und die Büffetablage wurde nicht sauber gehalten. Die Poolbar serviert die Getränke in Plastikbechern. Ein großes Manko ist die Tatsache, das es weder an der Poolbar noch sonst im Hotel um die Mittagszeit etwas zu essen gab. Nichts. Unmöglich für all-inclusive. Da mussten sich die Engländer ihr zweites Frühstück für den Mittagssnack einpacken.
Das Personal ist freundlich, aber völlig inkompetent, die Fremdsprachenkenntnisse katastrophal. Die Zimmerreinigung ließ auch zu wünschen übrig. Wir haben erlebt, dass die Zimmer um 16.00 noch nicht gereinigt waren. Staubsaugen oder abstauben kannte man dort nicht. Tote Fliegen/Mücken blieben liegen, wenn man sie nicht selbst wegräumte, oder sie klebten in den Gardinen. Schlimm. Und dann dieser Gestank beim betreten der Juniorsuite. Unerträglich. Aber dazu mehr unter Zimmer. Es müssen sich wohl einige Gäste beschwert haben, denn irgendwann liefen aufgescheuchte Mitarbeiter mit kleinen Obstkörbchen durch die Korridore. Wir bekamen nach 9 Tagen auch eins.
Das Hotel liegt hoch auf dem Galatzó-Berg. Die Straße dorthin ist sehr schmal. Kommt Ihnen ein Auto entgegen, dann halten Sie besser an. In unmittelbarer Nähe gibt es Nichts, gar nichts! Eine Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln existiert auch nicht. Sie sind also auf ein Fahrzeug angewiesen. Restaurants und Strand in Paguera erreichen Sie nur mit einem Fußmarsch (15 Minuten) - den Berg rauf und runter oder mit einem Taxi. Unten am Berg liegt eine kleine Pferderanch mit einem Restaurant - Vorsicht. Das Essen ist in der Regel nicht seht gut (3x schlecht, 1 x i.O). Die Restaurants in Paguera sind wohl eine Geschmackssache. Müssen Sie ausprobieren.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Der Pool wurde täglich gesäubert. Der Wellnessbereich können wir nicht beurteilen, da wir uns ihn nur angesehen haben. Aber es gab keine Gäste. Joga wurde angeboten, aber kaum genutzt. Wir haben uns kaum am Pool aufgehalten, da auf dem Gelände Katzenscheiße lag und lag und lag. Die Liegen waren bequem. Es gab eine Poolbar. All-inclusive-Touristen bekamen alles in Pappbechern serviert. Da wir nur Übernachtung mit Frühstück gebucht hatten, konnten wir den Kaffee oder den Drink in einem Glas oder einer Tasse bekommen, aber dafür musste die Dame zur Hotelbar, die erst gegen Abend öffnete.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2013 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Astrid & Peter |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 1 |


