- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Hostel befindet sich recht zentral in St. Petersburg in einer Art Hinterhof. Es ist in einem Gebäude einer alten Brotfabrik untergebracht und beherbergt auch noch weitere kulturelle Einrichtungen. Es ist ein sehr großes Hostel und ich schätze mal es gab über 250 Betten. Die Zimmergröße variiert von 2 - 18 Betten. Die Gäste sind hauptsächlich jung, im Studentenalter und aus allen Nationen. Sicherheit ist nicht unbedingt gewährleistet. Kontrollen gibt es nicht wirklich. Wer dort ein und aus geht wird nur lapidar überwacht. Wer noch 5 Euro übrig hat pro Tag, dem würde ich raten das Geld für ein gutes Zimmer anzulegen und evtl. woanders zu buchen. Auf Sicherheit würde ich in dieser Stadt achten und die ist bei diesem Hostel auf keinen Fall gegeben! Man kann ohne Probleme als Unbefugter in die Zimmer kommen, weil die meisten durch die Enge und die vielen Menschen eh offen stehen! Man kann seine Sachen nicht wegsperren...also Augen auf beim Buchen.
Wir waren eine Nacht mit einer Gruppe dort. Die Zimmer sind sehr eng und haben keinen Schrank bzw. nur drei Kleiderhacken für sechs Leute. Manche sechster Zimmer werden nur als Durchgangszimmer zum nächsten Sechserzimmer genutzt, dass wiederum auch nur Durchgangszimmer zu weiteren Zweierzimmern ist von denen auch welche kein Fenster haben. Es gibt einfache Holzbetten (Hochbetten) oder Metalhochbetten. Klimaanlage gibt es im ganzen Haus nicht. Zum Hof hin ist es Ultra laut. Für geschätzt 50 Leute gibt es nur 3 Toiletten und 4 Duschen. Man möchte den Waschraum nicht unbedingt benutzen! Duschen konnte man nur knallheiß, somit war auch der Waschraum immer mega heiß. Die Putzfrau, auf die ich nachts traf, hat alles mit einem Lappen geputzt. Also den Boden der Toiletten genauso wie den der Dusche. Waschmaschine und Wäscheständer sind vorhanden. Ich bezweifle aber, das die Wäsche in den Raum wirklich mal trocken geworden ist.
Das Hostel hat eine Bar und ein Café mit Terrasse. Das Café ist sehr schön und die Terrasse lädt auch zum verweilen ein. Der Küchenstil war landestypisch bis europäisch. Abends ist das Café leider geschlossen und nur noch die Bar geöffnet. Hier kann es auch richtig laut werden. Ich empfehle kein Zimmer in der Nähe zu haben. Wir waren genau obendrüber und es war die ganze Nacht Ultra laut. Den Bass der Boxen hat man noch im Bett gespürt. Selbstversorgerküche gibt es auch nicht wirklich. Diese ist im Eingangsbereich mit Aufenthaltsraum integriert. Es gibt Kühlschränke und Mikrowellen. Frühstück kann man sich im Café kaufen.
Das Personal war hilfsbereit, aber nicht unbedingt freundlicher als es sein musste. Der Check-In hat recht lange gedauert. Die Mitarbeiter an der Rezeption konnten englisch, ob sie noch weitere Sprachen sprechen, weiß ich nicht.
Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist recht gut. Die Gegend um das Hostel ist aber schon etwas unheimlich wenn es dunkel wird. Es gibt einige Seitenstraßen, von denen man nachts Abstand halten sollte. Kleine Supermärkte sind in der Nähe, genauso wie kleine Läden, wo man was essen kann. Da wir mit einem privaten Bus vom Hostel zum Flughafen gefahren wurden, kann ich nicht sagen ,wie lange man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln braucht.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Freunde |
Dauer: | 1-3 Tage im Juli 2014 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Michèle |
Alter: | 19-25 |
Bewertungen: | 17 |