Alle Bewertungen anzeigen
Marina(26-30)Deutschland
1 Bewertungen
Vor 20 Jahren • Verreist als Gruppe im März 2006
Mittelklasse - bei Urlaub ohne großen Anspruch
3 / 6

Große Anlage mit einigen versteckten Ecken, die man nicht mitbekommt, wenn man sich nicht mit anderen Reisenden unterhält. Wir hatten ein Superiorzimmer gebucht, nur leider nicht erhalten. Trotz einer Nacht in einem "normalen" Zimmer und einigem Hin und Her, erhielten wir am nächsten Tag ein anderes Zimmer (sehr klein, sehr dunkel). Aber man konnte sich darin aufhalten (was eh nur in der Nacht und zum Duschen war). Sehr schön fanden wir die Terrasse, wo man sich so manche Nächte mit Cola Libre und Moijito in den Schlaf trinken konnte. Mit der Sauberkeit im Zimmer hatten wir keinerlei Probleme. Unser Zimmermädchen "Marie-Theres" war supernett und machte ihre Sache prima und dies nicht nur nach kleinen "Geschenken". Verhungern tut man in diesem Hotel auch nicht, es gab immer für jeden etwas von Salat, über Nudeln, Reis, Obst, Fleisch, Hamburger usw. Wer auf heißes Essen steht, der muss in Deutschland bleiben. Das einzigste was uns am Essen gestört hat war, dass es leider selten so was wie Brötchen gab. Es gab nur schlappes Toastbrot, welches man durch dreimaliges Toasten im Toaster auch nicht besser hinbekam. Aber naja, so schlimm war das auch nicht. Auf jeden Fall waren sehr viele deutsche Urlauber in diesem Hotel, viele Kanadier und natürlich die Öesis nicht zu vergessen. Das Telefonieren ist sehr teuer, 1 Min. kostet 4 Euro. Mit Euro konnte man fast überall bezahlen. Sehr teuer waren die Ausflugsmöglichkeiten. Unbedingt sollte man wie gesagt, die Havanna Tour über Pepe buchen (35 Euro). Über die Reiseveranstalter Kosten um die 65 bis 75 Euro. In Havanna selbst kann man nur mit Peso bezahlen. Euro werden nicht angenommen. Unbedingt das kostenlose Tauchschnuppertraining im Pool in Anspruch nehmen. Ein Tauchausflug kostet um die 70 Euro, allerdings ohne Verpflegung u. Getränke. Ganz kräftig wird auch bei gemachten Fotos vom Tauchen zugelangt. Für 1 Foto in der Größe DIN A4 verlangen sie 15 Euro. Stolzer Preis. Auf jeden Fall sollte man sich nicht auf Zeitangaben verlassen bzw. man wartet schon teilweise über 1 Stunde bis es denn endlich losgeht. Auf jeden Fall auch die Tropicana-Show in Mantanzas ansehen (Transferzeit ca. 40 Min.). Traumhafte Show. Von anderen Mitreisenden wurde uns viel über die Katamaranfahrt mit Delphinshow bzw. Delphinschwimmen erzählt. Allerdings stimmt dort das Preis/Leistungsverhältnis mit 85 Euro überhaupt nicht. Das Wetter im März war durchschnittlich gut, sonnig, oft auch bewölkt und etwas windig. Die erste Woche konnte man am Abend kurz laufen, die zweite Woche war es abends immer sehr windig und doch etwas kühl.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer 205 und 206 in der Anlage befinden sich direkt links neben dem Haupthaus. Diese sind ziemlich klein, dunkel gehalten. Haben aber eine prima Terrasse. Und wie gesagt, so schlimm wie viele es schreiben, ist es auf jeden Fall nicht. Das Zimmer braucht man eh nur zum Duschen und Schlafen. Es war mit einem Fön versehen, ein Fernseher mit Deutscher Welle war vorhanden. Allerdings braucht man Adapter für allerlei Ladetätigkeiten. Außerdem gab es einen kleinen Kühlschrank, eine kleine Kaffeemaschine, Klimaanlage, Dusche, Badewanne. Der Schrank war für zwei Personen zu klein. Wir haben zur Straße raus geschlafen. Von nächtlicher Ruhestörung dadurch, haben wir nichts mitbekommen. Die einzigste Ruhestörung war ein älteres Ehepaar, welches über uns ihr Zimmer hatte. Ich weiß nicht warum dort so oft was verschoben wurde, aber diese Geräusche waren schon sehr nervig. Die Betten sind riesig, die Bettdecken ziemlich muffig. Aber es ging. Die Handtücher waren täglich schön verziert (mal als Schwäne, mal in Herzform immer mit einer frisch gepflückten Blüte) auf unseren Betten gelegen. Die Handtücher wurden täglich gewechselt. Das Bettlaken allerdings, glauben wir, zwei Wochen lang gar nicht. Denn nach einem Mückenanfall in einer Nacht, haben unsere Bettlaken doch gelitten. Am nächsten Tag war das Bettlaken einfach umgedreht immer noch in unserem Bett gelegen. Ein Superiorzimmer haben wir gebucht, ob wir es hatten, wissen wir eigentlich bis heute nicht wirklich. Es war auf jeden Fall ein besseres Zimmer, als jenes welches wir in der ersten Nacht hatten. Wir hatten Gelegenheit am Abreisetag uns zu duschen in einem dieser neueren Superiorzimmer. Und da haben wir den Unterschied gesehen. Helle Farben an den Wänden, größere Räumlichkeiten, dichtere Fenster. Eine kleine Wiedergutmachung erhielten wir vom Chef "Pepe", der uns in einem etwas besseren Restaurant zum Essen einlud außerhalb des Hotels. Wenn man über TUI gebucht hat, bekommt man auf jeden Fall das Zimmer welches man auch bucht. Aber gut, der Urlaub ist nicht nur am Zimmer festzumachen. Wir hatten Sonne pur, Meer und sonst alles was man braucht um sich die schönste Zeit im Jahr zu versüßen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Restaurants standen zur Genüge zur Auswahl. Ein italienisches, ein internationales und das Normale. Nach drei Tagen Anwesenheit erfuhren wir durch einen Mitreisenden, dass sich noch ein anderes Büfett-Restaurant in der Anlage befand. Dies war zwar nicht großartig anders. Die Aufmachung war in jedem Fall besser. Von den Gerichten her, gab es zwar weniger Auswahl, aber es war geschmacklig einfach besser. Das schönste war eigentlich, dass die Getränke (besonders das Wasser) nicht diesen Chlorgeschmack enthielten. Auch Cola und Sprite waren dort normal wie man sie aus Deutschland kennt. Auf jeden Fall gab es beim Abendessen keine Probleme einen freien Tisch zu finden. Man muss halt wissen in welche Reihe man sich setzt (wo welche Bedienung arbeitet). Nicht alle Bedienungen waren auf Zack, es gab auch Träumer, die nicht wirklich schnell vorwärts kamen. Ich weiß, man ist im Urlaub und hat Zeit, aber manchmal muss man freundlich darum bitten einen Tisch doch endlich freizuräumen. Der schönste Platz ist sowieso auf der Terrasse, da kann man schön aufs Meer schauen und genießen. Wie oben schonmal erwähnt, hat jeder was zu Essen gefunden. Allerdings waren die Speisen doch sehr häufig kalt (für uns kein Problem, wir sind keine heißen Esser). In das italienische Restaurant konnte man tagsüber Pizza, Nudeln und Fisch essen. Für den Abend musste man allerdings zwischen 10 und 12 Uhr morgens reservieren. Das internationale Restaurant haben wir nicht besucht, da wir von anderen Mitreisenden doch wirklich nur sehr schlechtes gehört hatte. Schade, wir hätten es vielleicht doch ausprobieren sollen. Dann hätten wir uns uns eigene Meinung bilden können. Aber egal. Mittags gab es immer Hotdogs, Hamburger, Thunfischbaquettes in der Bar. Eine andere Bar war leider geschlossen. Wie wir erfahren haben, sei da im Okt./Nov. 2005 der Hurrikan hinein und sie habe dies bis heute nicht wieder aufgebaut. Vom Strand zur ersten kleinen Bar waren es kaum 15 Meter. Die Wege um schnell den Durst zu löschen, waren sehr kurz. Allerdings gab es nicht immer das, was man wollte. Mal war die Pina Colada angeblich alle, dann war es wieder der Moijito der nicht zu machen war, weil die Minze fehlt. Auf jeden Fall gab es immer was. Man sollte sich an die Gärtner halten, die in der Anlage zu finden sind. Die holen einen ganz schnell ne Kokosnuss vom Baum und man hat eine prima Alternative zum Plastikbecher. Schlimm für uns Bayern war nur, dass man am Abend nur in einer Bar Bier bekam und diese schloss um 23 Uhr die Pforten. Somit gab es nur noch Cocktails. Wenn man nicht unbedingt ein Cocktailtrinker ist, ist das schwer (besonders für die Männer).


    Service
  • Eher schlecht
  • So richtig lächelnd hat man kaum einen Angestellten in diesem Hotel gesehen. Das liegt vielleicht auch an den vielen nörgelnden Reisenden, die in allem ständig nur das Schlechte sehen. Man sollte immer bedenken, in welches Land man reist. Das es nicht das reichste Land ist, ist mit Sicherheit jedem bekannt, der sich auf die Reise nach Kuba macht. Mit Deutsch kommt man eigentlich gut klar, wenn man sich mehr mit den Gästen unterhält. Da bekommt man mehr Informationen als sie sie an der Rezeption zu kriegen sind. Man hatte zuweilen das Gefühl, das die Damen an der Rezeption mehr mit ihrem Aussehen und ihrem Handy zu tun hatten, als das sie auf Fragen und Wünsche der Reisenden zukamen. Den ersten Lacher hatten wir beim Check-In mit unserem Kofferträger. An ihm sind wir (gestreßt und müde) fast verzweifelt. Bis der die Koffer auf seinem Gefährt gestapelt hatte, waren wir schon fast am Hotelzimmer. Im Umgang mit Beschwerden gebe ich nur den einen Rat: Bleibt freundlich und nett, gebt euren Unmut normal kund. Dann wird einem mit Sicherheit auch weitergeholfen. Mit Brüllen und ewigen Geschrei kommt man nicht weiter. Es dauert alles seine Zeit. In Kuba laufen die Uhren anders.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Der Strand war einmalig. Ein Liegenproblem gab es nun wirklich kaum, fast nie. Aber das lag vielleicht auch daran, das wir mit zwei Frühaufstehern im Urlaub waren und sie uns immer Liegen mit belegten. Trotz allem standen immer genug freie Liegen noch herum. Was vielleicht ein bisschen fehlt, sind Auflagen. Denn länger als ne halbe Stunde darauf liegen verursacht einen Hexenschuss (Anmerkung für etwas ältere Herrschaften). Handtücher braucht man nicht mitzunehmen. Die werden dort für 20 Euro Gebühr (die man am Ende zurück erhält) ausgegeben. Man sollte allerdings damit rechnen, das man dieses Handtuch 2 bis 3 Tage behalten muss. Denn es gab nicht jeden Tag die Möglichkeit sich ein Neues zu holen. Entweder war keines mehr da oder sie waren noch nicht von der Wäsche zurück. In der direkten Hotelumgebung findet man nur 2-3 kleine Läden (Klamotten, Souvenirs etc., Post und einen kleinen "Supermarket". Wenn man links aus dem Hotel ca. 10 min. läuft findet man einen etwas größeren Markt, auf dem man so einige Souvenirs finden kann. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten in der Nähe sind schwer zu finden bzw. kaum vorhanden. Von Shoppen kann keine Rede sein (für die Männer bestens, für uns Frauen sehr schlecht). Aber gut, hat man sich halt Geld gespart. Die Transferzeit zum Hotel war bestens, max. 20 min. Wir haben einen Ausflug nach Havanna gemacht, allerdings nicht über unseren Reiseveranstalter sondern über Pepe (Chef des Hotels). Erstens war es um 30 Euro billiger und zweitens war es mit Sicherheit tausendmal besser. Denn wenn man sich mit anderen Urlaubern unterhielt, kam meistens nur heraus, dass die Ausflüge mit den Reiseveranstaltern doch sehr zu wünschen übrig ließen. Unser Reiseleiter "Orlando", der im übrigen sehr gut deutsch sprach, hat uns in Ecken gebracht, die wir mit Sicherheit nicht gesehen hätten, wenn wir nicht mit ihm gefahren wären. Mit ihm hatte man sehr viel Spaß, wir waren ständig am Lachen. Der Ausflug nach Havanna mit ihm war einfach wunderbar und nie langweilig. Die Preise für ein Taxi sind human. Man sollte allerdings alles vorher klären bzw. ob der Preis für alle Mitfahrenden oder nur für einen einzelnen Fahrgast gilt. Wir sind einmal zu zweit mit dem Taxi gefahren, jeder für 2 Euro. Ganz guter Preis dachten wir. Am nächsten Tag waren wir zu viert mit dem Taxi unterwegs. Da haben wir für die gleiche Strecke zusammen 5 Euro bezahlt. Eine sehr schöne Fahrt hat man mit den gelben Coco-Taxis. Tagsüber fährt ein Doppelstockbus (der oben offen ist) bis abends um 21 Uhr durch die ganze Stadt für 5 Euro. Man kann fahren solang man will, kann ein- und wieder zusteigen wo man möchte. Einfach Finger raus oder eine Haltestelle suchen, aber uninteressant, weil man die sowieso schlecht findet bzw. ewig laufen muss.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Ein Tennisplatz ist vorhanden, Schläger auch (neue Modelle). Am Strand wird jeden Morgen mit den Animateuren Volleyball zellebriert. Der Fitnessraum ist mehr auf Kraft ausgelegt. Kondition tanken sollte man durch Laufen in der Anlage. Denn die ist größer als man denkt. Das Massagehaus ist sehr zu empfehlen. Dort kann man richtig entspannen und die Preise sind billig. Allerdings daran denken: Keine Schwitze mitbringen (hihi). Wassersport können wir nicht beurteilen, man hat 2 Tretboote gesehen. Ansonsten nur einen kleinen Katamaran. Am Abend gab es täglich ein Abendprogramm. Mal mehr zum lachen, mal langweiliger, mal hochinteressant. Je nach dem worauf man steht. Man kann ja weitergehen. Auf jeden Fall geben sich die Animateure sehr Mühe allem gerecht zu werden. Und von ständiger Anmache der Animateure gegenüber den Damen in der Anlage kann keine Rede sein. So wie wir das mitbekommen haben, sind es die jungen weiblichen Gäste, die den Animateuren den ganzen Tag über am Latz hängen. Uns gegenüber waren immer alle sehr freundlich und nett und überhaupt nicht aufdringlich. Zu empfehlen ist der Salsakurs mit Juri (z.B. liebe Grüße an Dana, die mit mir den Spaß mitmachte). Gegen 17:30 Uhr wird jeden Abend Bingo gespielt. Einmal haben wir mitgemacht und natürlich gleich die Flasche Rum gewonnen. Es gibt 2 kleine Stände mit Postkarten, T-Shirts etc., nichts großartiges. Einen Internetzugang gibt es auch, allerdings braucht man dafür Zeit. Verbindungen dauern ziemlich lange. Die angelegte Poollandschaft ist wunderbar. Es finden sich genug Liegen am Pool.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Melden