Die Anlage an sich hat uns sehr gut gefallen. Es ist kein Klotz, sondern viele Bungalows mit teiweise 2 oder mehr Wohneinheiten. Es gibt hier ganz unterschiedliche Gebäudetypen, von Kolonialstil bis hin zu modernen Gebäuden. Die Gartenanlage ist nett angelegt, die Palmen sind auch schon einige Tage älter und dementsprechend etwas höher gewachsen. Die Gärtner geben sich wirklich Mühe alles in Ordnung zu halten, was im Wesentlichen m.E. ganz gut funktioniert. Müll oder dergleichen habe ich nie irgendwo gefunden. Nun zu den negativen Seiten. Es ist leider so, dass das Hotel nach und nach dem Verfall unterliegt. Selbst nach Aussagen der Hotelangestellten ist das Hotel in den letzten 10 Jahren von Jahr zu Jahr schlechter geworden. Die Einführung der AI Angebote hat der Hotelwirtschaft hier scheinbar nicht wirklich gut getan. Die Gehwege sind teilweise sanierungsbedürftig, da hier Teile herausgebrochen sind. Als richtigen Mangel kann man das jetzt nicht bezeichnen und gefährlich (wie hier schon beschrieben) ist es auch nicht, nur halt nicht mehr so schön. Mit einem Eimer Zement könnte man hier vieles wieder schön her richten, nur macht es leider niemand. Gut, man darf nicht vergessen, dass das Hotel schon 75 Jahre auf dem Buckel hat, doch wäre es wirklich schade, wenn es weiter vergammelt, denn dann kommt in 10 Jahren niemand mehr dahin. Noch ist es durchaus empfehlenswert. Wie viele Zimmer das Hotel hat weiss ich nicht, aber die Anlage ist auf jeden Fall eher familiär geführt und überhaupt nicht überlaufen. Zu unserer Reisezeit waren recht viele Deutsche Pärchen vertreten, Kinder eher weniger. Die Altersstruktur war durchwachsen und es waren doch auch überraschend viele Junge Leute da. Von allem etwas. Jedenfalls habe ich dort keine Chaoten kennen gelernt oder gesehen. Keine Schlägereien, keine Saufgelage oder grölende Besoffene. War alles ganz gesittet. Für Behinderte ist die Anlage m.E. gut geeignet, weil sich fast alles im EG abspielt. Man muss bei der Buchung dann nur darauf achten, ein Zimmer im EG zu bekommen. Nehmt alte Sachen von Euch mit, die Ihr nicht mehr anzieht. Bei LTU hat man ein Freigepäck von 2 Koffern zu 32 kg. Die freuen sich da unten wahnsinnig über Hosen und Schuhe, da diese Dinge dort nur mit harten Pesos (Peso convertibel) zu kaufen sind und verhältnismäßig teuer und von schlechter Qualität sind. Da freuen sich die Leute mehr drüber als über Trinkgeld. Aber auch Dinge wie Strumpfhosen, Haargummis, Deos, Duschgels, Seifen, Düfte, Kosmetika, Flickzeug fürs Fahrrad, Feuerzeuge, Kulis etc. sind sicher eine gute Wahl. Havana ist ein Muss. Trinidat hat mit nicht so gefallen. Für mich hätte Havana im Nachhinein gewreicht, aber das ist Geschmacksache. Ich denke, wenn man seine Ansprüche etwas herunterschraubt kann man hier einen schönen Urlaub verbringen. Ob man fürs gleiche Geld besser in die Domrep fahren kann weiss ich nicht, da ich dort noch nie war. Alles in allem würde ich wenn ich noch nicht da war, mit meinen jetzigen Kenntnissen trotzdem dort hin fahren. Telefonieren nach Deutschland ist sehr teuer ca 4 EUR die Minute. Wir hatten leider Pech, da und Hurrikan Dennis erwischt hat. Normalerweise ist Hurrikanzeit wohl von August bis Oktober (hier am schlimmsten). Lasst Euch nicht von den Wetterberichten bei Wetter.de erschrecken. Bevor wir los gefahren sind habe ich auch geschaut. Jeden Tag schwarze Wolken und Gewitter/Regen. Hat auch oft geregnet und Wolken hatten wir auch viele, ist aber alles halb so wild. Man steht morgens auf und kriegt einen Schlag. Dann sitzt man beim Frühstück und es fängt an zu regnen. Nach 10 Minuten ist es vorbei und die Sonne scheint. Wenn man Pech hat, wiederholt sich das dann, aber eher selten. EinenTag hat es glaube ich abends mal ab 16 Uhr bis spät abends geregnet, aber sonst können wir nicht klagen. Ich hätte keine Bedenken, immer wieder in der Regenzeit zu fahren. Ach ja, packt Euch reichlich Mückenspray ein, sonst seht ihr aus wie ein Streuselkuchen. Ich hatte das günstige aus dem Schlecker und es hat top funktioniert. Aber auch Autan hat seinen Dienst erfüllt, nur 3 mal so teuer. Ausfuhr: Zigarren: 23 Stück ohne Rechnung, mit Kaufbeleg eines staatlichen Geschäftes 50 Stück Rum: 1 Liter pro Person Vieles hat sich wiederholt aber ich hoffe ich habe trotzdem einen sehr ausführlichen und hilfreichen Bericht verfasst. Und wer wegen der vielen schlechten Bewertungen verunsichert ist. Nehmt die ganz schlechten und die ganz guten raus. Schraubt Eure Erwartungen etwas zurück und dann passt die Sache schon. Horrorurlaub etc. halte ich für Schwachsinn. Ich fand es schön und beim nächsten mal teste ich die Domrep um einen Vergleich zu haben... Man darf nur nie vergessen, dass die USA hier den Daumen drauf haben und somit viele Versorgungsprobleme bestehen. Doch Kuba versucht es, den Touristen den bestmöglichen Komfort zu bieten. Schon bedenklich, dass der Befölkerung um Varadero jeden Tag für 6 Stunden der Strom abgestellt wird, nur dass die Hotels versorgt werden können.
Unser erstes Zimmer war in einem sehr schlechten Zustand. Wir haben schimmelige Bettwäsche gehabt und es hat sehr moderig gerochen. Nach etwas Recherche habe ich dann herausbekommen, dass man uns im direkt angrenzenden stillgelegten Hotel "Veraclub" einquartiert hatte, also nicht im Kawama. Mit uns sind dann noch einige Pärchen angekommen, die ebenfalls im gleichen Gebäude untergebracht waren. Einige Zimmer davon waren in einem genauso katasprophalen Zustand wie unsere, andere wieder top in Ordnung. Wir haben dann am zweiten Tag problemlos ein neues Zimmer bekommen, sogar ein Superiorzimmer direkt am Strand, ohne Aufpreis. Gebucht haben wir übrigens über Schauinsland, was aber sicherlich keine große Rolle spielen dürfte. Während unseres Aufenthaltes habe ich die Gelegenheit bekommen, mir noch 4 weitere Zimmer anzusehen. Richtig klasse fand ich die, welche in den im Kolonialstil gebauten Gebäuden direkt neben der Rezeption gelegen waren. Dann gab es noch Gebäude, die hatten einen Vorraum mit einer Couch darin und dann Treppenaufgänge zu den einzelnen Zimmern. Dort dann das gleiche Bild wie in unserem ersten Zimmer. Einige hatten extreme Geruchs- und Schimmelprobleme, andere im gleichen Haus waren top in Ordnung. Ich denke, dass das Hotel hier grundsätzlich aufgrund der extrem hohen Luftfeuchtigkeit Probleme hat. Und die Gewohnheiten der Touristen (Fenster zu und Klime an) sind für das Raumklima sicher auch nicht gut. Alles in allem kommen die großen Unterschiede bei den Bewertungen m.E. daher, was für ein Zimmer die Bewerter gerade erwischt haben. Man muss halt Glück mit dem Zimmer haben. Wenn das Hotel nicht ausgebucht ist, bekommt man aber ohne große Probleme ein anderes Zimmer, wie in unserem Fall. Wenn man sich mal so umgehört hat, gehört das Umziehen im Kawama halt irgendwie zum Urlaub dazu. Man sollte sich nur lieber an den Reiseleiter als an die Damen an der Rezeption wenden. Die waren in meinen Augen sehr arrogant. Und wenn sich dort mal jemand richtig aufgeregt hat, haben sie ihn schlichtweg ignoriert, was ich recht unverschämt finde. Nun gut, ich habe dort höflich gefragt und mir wurde unkompliziert geholfen. Man sollte also mit der Wortwahl aufpassen. Aber wir Deutschen neigen leider viel zu oft zum absoluten Perfektionismus, der in einem Land wie Kuba sicher fehl am Platz ist. Mit einem Lächeln und ein paar netten Worten klappt hier alles viel viel besser. Ich glaube man sollte lieber ein Superior als ein Standard/Spartip Zimmer buchen. So wie ich das gehört habe, haben die Leute darin keine Probleme gehabt. Unser 2. Zimmer war ja auch ein Superiorzimmer und wirklich schön. Die besten Zimmer sollen die Suiten sein. Safe im Zimmer war übrigens kostenlos und konnte mit der Türöffnunfskarte mit bedient werden. Einige schreiben hier von starken Geruchsbelästigungen. Es ist so, dass gegenüber dem Kawama in näherer Umgebung Ölförderpumpen stehen. Die Sieht man nicht, da Bäume davor stehen. Wir haben sie aber entdeckt, als wir mit dem Roller rumgefahren sind. Ab und zu riecht man da mal was. Im Zimmer und in der ganzen Anlage. Als störend habe ich das aber nicht empfunden. Ein Adapterstecker war bei unseren Zimmern nicht nötig, sollte aber sicherheitshalber eingesteckt werden. Dann wäre es der Flachstecker für die USA.
Es gibt hier das "La Tasca", das Hauptrestaurant. Hier gibt es Frühstück, Mittags- und Abendbuffet. Das Frühstück ist in Ordnung. Es gibt einen Saftautomaten, einen Kaffeautomaten mit Instand-Kaffee (schmeckt aber), Croissants, nur Weißbrot, 4 Sorten Marmelade, 2 Sorten Käse/Wurst, frische Eier, Müsli, Obst und Gebäck. Das Frühstück ist jeden Morgen das gleiche, aber esst Ihr zu Hause jeden Tag etwas anderes ? Das Abendbuffet ist wie schon oft beschrieben nicht der kulinarische Genuss, aber besser als oft hier beschrieben. Geschmacklich ist es ok, von der Auswahl und der Optik nicht so toll. Im Vergleich zu anderen Urlauben würde ich das Niveau eher auf 2 Sterne einstufen. Jedoch entspricht das Angebot, dem, was der Reiseführer als typische kubanische Küche bezeichnet. Für mich persönlich was das Essen ok. Ich habe immer etwas gefunden und bin auch immer satt geworden. Nichts desto trotz solltet ihr so oft versuchen wie möglich in die a la carte Restaurants zu kommen, da das Essen dort schon besser ist. Geschmacklich nicht, aber es ist halt mal etwas anderes. Es gibt jetzt noch 2 weitere Restaurants: 1) den Italiener/Kubaner neben dem Hauptrestaurants (Mittags=ital. / Abends = kubanisch) 2) das Internationale Restaurant "Gran Canal" (versucht so oft es geht da hin zu kommen) Reservierungen jeden Tag morgens bei Pepe gegenüber der Rezeption. Das ursprüngliche 3. Restaurant (der Kubaner am Strand) ist geschlossen, wegen Renovierungsarbeiten. Ehrlich gesagt, sollten sie es lieber abreißen, was wohl auch passieren wird. Über schmutziges Geschirr etc kann ich nicht klagen, war immer alles in Ordnung, nur oft waren beim Frühstück Gläser und Tassen aus. Da muss man am besten jemanden bescheid sagen, weil es sonst etwas dauern kann. Dann bekommt man i.d.R. nach kurzer Zeit eine TAsse/Glas. Vielleicht haben die Angestellten das Geschirr ja auch geklaut ;-) Gemütlich sind alle Restaurants. Vom Ambiente her kann ich nicht klagen. Trotzdem würde ich sagen, dass diejenigen, die auf Domrep Qualität stehen lieber nicht hier her kommen sollten. Das gilt wohl aber für alle Hotels in Varadero, da auch diejenigen, die in anderen Hotels untergebracht waren (bei Ausflügen kennen gelernt) ähnliches erzählt haben. Vielleicht ist es auch nur bei den Hotels von "Gran Caribe" so. Das ist ja eine kubansische Hotelkette. Vergleicht ggf. mal Iberostar-Hotelbewertungen. Ansonsten würde ich sagen, dass man hier auf jeden Fall satt wird únd das Essen insgesamt in Ordnung ist. Ach ja. Die Poolbar schließt um 23 Uhr. Irgendwann ab 2 Uhr laufen dann dort wieder Leute rum, jedoch hat die Bar ofiziell geschlossen. Wenn Ihr dann nachfragt, könnt ihr Sandwiches bekommen. Sind sehr lecker. Das steht aber nirgendwo, außer in einem anderen Bericht den ich hier vorher gelsesen habe. Und es stimmt.
Das Personal ist sehr durchwachsen. Es gibt hier immer Leute, die wirklich nett sind und viel lachen und solche, die einen das Bier sauer gucken. In einen Bericht stand, dass die total unfreundlich waren und nach Trinkgeld gefordert haben. Das kann ich also so gar nicht bestätigen. Klar freuen die sich alle, wenn man was gibt, aber wehr würde das bei einem Monatslohn von 40 Pesos nicht !? Es geht aber genausogut auch ohne. Jedoch bekommt man mit etwas finanzieller Unterstützung auch schon mal Dinge, die nicht in AI enthalten sind, wie ganze Flaschen Wasser fürs Zimmer etc.. Ein Kellner im Restaurant kann perfekt Deutsch, er ist Deutschlehrer in Kuba und wirklich sehr nett und zuvorkommend. Er ist auch bereit, außerhalb seiner Arbeitszeit mal etwas zu plaudern, was sehr interessant ist, um etwas über Land und Leute zu erfahren. Ich glaube, wenn man dem Personal gegenüber höflich ist, und den Alltagsstress einfach zu Hause lässt auch ganz gut bedient wird. Vielleicht nicht so schnell und professionell wie in Deutschland, aber da ist man dann ja auch nicht. Einige haben hier geschrieben, dass die Kellner mittags schon total besoffen sind. Also ich habe keinen gesehen, dafür haben sie den Schnaps flaschenweise mitgenommen. Ärgerlich, wenn es dann teilweise heisst, "sorry, is out". Aber die Auswahl ist groß und man findet schon was anders. Ach ja, dass es den Mochito nicht gibt das stimmt. Aber manchmal hat man an der Strandbar Glück und meistens in der Bar unten im "Gran Canal" (eines der a la carte Restaurants). Da ist man zwar dann alleine, aber kann Mochito trinken. Man hat uns aber erzählt, dass die gesamte Hotelleitung aufgrund von Fehlwirtschaft abgelöst wurde. Es könnte also gut sein, dass der Service wieder besser wird. Angeblich war das Hotel die letzen 3 Jahre unter dieser Leitung und hat auch die schlechten Bewertungen bekommen. Der Zimmer-Service war gut. Die Zimmer wurden tätglich gereinigt und die Handtücher gewechselt. Wie oft die Bettwäsche getauscht wurde weiss ich nicht, sie war jedenfalls immer sauber und hat frisch gerochen. Wir hatten öfter mal Probleme mit dem Safe. Wenn man zur Rezeption gegangen ist, haben die eigentlich sofort einen Techniker gerufen, der das Problem beseitigt hat. Nur war dort eine Truller, die einfach nur schön war und sich auch so verhalten hat. Doch die gibt es überall. Wobei ich insgesamt sagen würde, dass die Rezepeption das unhöflichste Personal hatte. Für 15 Pesos kann man sich eine 40 Minütige Ganzkörpermassage verpassen lassen. Für 25 Pesos gibt es dann 60 Minuten und noch Gesicht und Füße dazu... Mit deutsch kommt man hier nur bedingt weiter. Getränke kann man aber auch auf deutsch bestellen und an der Rezeption geht es auch irgendwie, da die dort schon deutsch verstehen und sprechen. Doch mit englisch geht es bedeutend besser. Schade nur, dass die beiden Gärtner nur spanisch sprechen. Das sind für mich mit Abstand die nettesten in der ganzen Anlage. Die lachen, sind fröhlich und verkaufen dir für 1 Peso eine frische Kokosnus. Damit gehst du dann zur Bar und lässt dir noch Eis um Rum einfüllen und dann hast Du ne gute Erfrischung.
Die Lage ist, wie in fast jedem Bericht hier beschrieben wohl nicht zu toppen. Der Strand und das Meer sind wirklich 1a. Ich habe nun schon viele Länder kennen gelernt, aber hier habt mir der Strand am besten gefallen. Aber auch nur der hoteleigene Strandabschnitt. Wenn man mal etwas nach links oder rechts spatzieren geht, dann erinnert der Strand etwas an Italien. Das liegt aber daran, dass hier unheimlich viele geschlossene Hotels waren, wo die Kubaner dann Ihr Wochenende am Strand verbracht haben. Da hab es Rumparties im Wasser etc. und Müll hat dort leider niemanden interessiert. Aufräumen tut hier natürlich niemand. Vielleicht ist das in der Hauptsaison, wenn mehr Gäste da sind, aber auch anders. Ich weiss nicht ob die Hotels dann offen sind. Unser Abschnitt war jedenfalls immer top in Ordnung, das Wasser sehr klar und der Strand sehr gut für Familien mit Kindern geeignet, da das Wasser sehr seicht abfällt. Man kann schon gut 20 Meter reinlaufen, bevor man nicht mehr stehen kann. Wir haben einige Leute kennen gelernt, die schon in Mexiko, Domrep etc waren. Sie haben gesagt, das wäre vergleichbar. Nicht besser aber auch nicht schlechter. Uns hat es auf jeden Fall gefallen. Je nachdem, wo man sein Zimmer hat, geht man vor die Tür und ist sofort am Strand. Die am weitesten vom Strand abgelegenen Häuser haben vielleicht 100 Meter Weg zurück zu legen, der aber durch die nett angelegte Anlage sicherlich auch schön für die Seele ist. Die Lage zum Zentrum ist etwas verwirrend. Lt. Katalogangaben irgendwas um 1,5 km vom Zentrum. Das Hotel liegt am Anfang von Varadero (Calle 1 = Straße 1). Das Hauptzentrum liegt in der Calle 40-60. Danach kommen dann die ganzen modernen Hotels wie TUI, LTU, der Golfplatz von Varadero, das Delphinarium etc.. Von Varadero selber waren wir etwas enttäuscht. Ich habe mir das so vorgestellt, wie in der Türkei oder Portugal, wo man abdends bummeln und Bars abklappern kann. Als wir da waren (24.06.05-11.07.05) war hier irgendwie gar nichts los. In der 62. Straße gab es eine Bar, wo auch mal ne Band gespielt hat, aber so toll war das jetzt nicht. Dann ist in der 40. Straße noch ein großer Markt (Bazar). Hier kann man Mitbringsel kaufen, wie Schnitzereien, Lederwaren etc. Ansonsten haben wir nicht viel entdecken können. Es gibt auch so um die 60. Straße rum noch einen Park, in dem 4 gute Restaurants sein sollen. Da wir AI hatten haben wir die aber nicht getestet, ebenso wie die Discotheken. Nach Aussagen anderer Urlauber sollen die aber ganz gut gewesen sein. Das "La Rumba" ist wohl eher eine internationale Disco. Im "Mambo Club" spielt wohl von 22-24 Uhr eine kubanische Lifeband. Hier wollten wir eigentlich noch am Samstag vor unserer Abreise hin, aber dann kam Dennis... Der Hurikan... Und das wars dann mit dem Urlaub... Die kleine kostenlose "Tropicana Show" in der 17. Straße oder tanzende Leute auf der Straße haben wir nicht entdecken können. Weder tagsüber noch abends. Vielleicht ist auch das in der Hauptsaison anders. Wenn man sich dort mal etwas umsehen möchte, würde ich einen Roller empfehlen. Gibt es für 25 EUR für 24 Stunden bzw. für 15 EUR für 17 bis 9 Uhr morgens. Sprit kosteste um 0,80 Cent, also kein Thema. Ansonsten Taxi wie oft beschrieben ca 1 Peso pro km oder ne Kutsche. Die Preisverhandlugen hier haben bei uns leider nicht geklappt. Der Kutscher bestand auf einen Preis von 5 Pesos pro Person. Nun denn... Dafür dürft Ihr dann mit ner Kutsche aus Gelsenkirchen fahren. Wenn man rechts aus der Rezeption läuft ist dort ein hoteleigener Supermarkt und eine Bank. Die Preise halten sich in Grenzen. Die Nachbarhotels waren wie schon gesagt alle geschlossen, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass man da etwas bekommen kann. So wie ich das mitbekommen habe, bieten alle Hotels nur AI an und jeder hat das Bändchen für sein Hotel. Ausflüge werden sehr viele angeboten, jedoch zu nahezu unverschämt hohen Preisen. Hier passt das Preis-Leistungsverhältnis nicht, aber man sollte trotzdem etwas Geld investieren, um auch etwas von Kuba zu sehen. Es gab über die Reiseleitung mehrere Ausflüge nach Havana, der günstigste für 79 Pesos. Wir haben den Ausflug wie viele andere auch über Luis Garcia gebucht, der am Strand lang läuft. Kostete 35 Pesos und war wie schon oft beschrieben gut. Luis läuft am Strand rum, hat schwarze Haare, einen Bauch und könnte vom Aussehen ein Mafiosi sein. Wenn ihr regelmäßig am Strand seid, wird er euch aufsuchen. Ansonsten kann man über Pepe (bei dem man die a la carte Restaurants reservieren kann) auch einen Ausflug für den gleichen Preis buchen. Habe Leute gesprochen, die das mit gemacht haben und die waren auch begeistert. Vorteil bei Pepe ist, dass er eine Zigarrenfabrik besichtigt (kostet 10 Pesos extra). Hier solltet Ihr viele kleine Peso-Scheine mitnehmen, da beim Gang durch die Halle jeder der Zigarrendreher versucht, euch für 1-2 Pesos pro Stück Zigarren zu verkaufen. Die Qualität ist ok, denn es sind die gleichen, die hinterher vorne im Shop für 15-20 Pesos je Stück verkauft werden, nur ohne Bandrole. Die kriegt ihr aber auch noch zugesteckt, wenn ihr wollt. Passt nur auf, dass die Aufseher es nicht mitbekommen. Wenn ihr es nicht übertriebt machen sie meistens die Augen zu, denn am Ausgang gibt es Taschenkontrolle. Also schöne weite Hosen mit großen Taschen anziehen ;-) Dann haben wir noch das Jet Ski Abenteuer für 39 Pesos und den Trinidat Ausflug mit Hubschrauber für 149 EUR gemacht. War beides auch ganz gut aber zu teuer. Ich denke, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Weitere Ausflugstips findet ihr in den anderen Berichten hier.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animationstafel war prall gefüllt. Statt gefunden haben aber immer nur Volleyball, irgendwelche Tanzstunden und die abendlichen Shows. Diese fand ich jetzt nicht so toll, da ich aus anderen Anlagen schon richtig tolle Sachen gewöhnt bin. Wer also auf Animation steht, sollte dieses Hotel auch eher meiden. Man kann sich aber auch einen Volleyball an der Bude am Pool holen, wo man auch die Handtücher tauschen kann. Irgendwelche Leute kommen dann immer dazu. Das Hotel hat noch eine eigene Disco. ISt offen täglich von 23 Uhr bis 2 Uhr. Getränke auch hier AI. Ob es gut oder schlecht ist, steht und fällt mit den Gästen. Liegen und Schirme am Strand sind in ausreichender Zahl vorhanden. Haben nie etwas reserviert und immer Platz gefunden. Auflagen gibt es keine, somit liegt man etwas härter. Hat mich aber nicht gestört. Wenn ich mal überlege, was man in anderen Hotels noch für die Liegen zusätzlich bezahlen muss. EIne Strandbar gibt es auch, so dass man nicht immer hoch zum Pool laufen muss. Dann kann man noch kostenlos Katamaran fahren (aber nicht selber), Tretboot und Kanu fahren. Jetski, Fallschirme, Wasserski, Motorboote etc habe ich nicht gesehen. Einen Tennisplatz gibt es auch noch. Ob man Schläger leihen kann weiss ich nicht. Der Platz ist einfach ein gestricherner Betonplatz mit einem Netz. Wurde als wir da waren frisch ausgebessert und komplett neu mit Farbe eingedeckt. Das Fitnesscenter ist nicht mehr toll. Die Geräte haben aufgrund der Luftfeuchte schon ordentlich Rostbefall. Auch an den Hantelstangen und Gewichten. Aber wer will bei den Temperaturen Gewichte stemmen !? Handtücher für Strand/Pool braucht ihr nicht mit zu nehmen. Man muss an der Rezeption 20 Pesos Kaution je Handtuch hinterlegen, und kann dann dan der Bude rechts neben der Showbühne so oft das Handtuch tauschen wie man möchte. Bei Rückgabe am Ende des Urlaubs gibt es die 20 Pesos dann zurück. Eine gute Sache.

