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Jörg Schulz (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2010 • 2 Wochen • Strand
Angfangs fast umbuchen lassen, später genossen
4,2 / 6

Allgemein

Wie gebucht bekamen wir einen Bungalow im typisch Lanzarotischen Stil. Lt. des Hotelflyers ist es eine 30000m²-Anlage (davon 18000m² Gartenanlage) mit 220 Bungalows. Rund um unseren Bungalow war alles tadellos sauber. Die zaunlosen "Gärtchen" davor sind mit Kakteen und ähnlichen Gewächsen verziert. Sieht sehr schön aus und läd tags/abends zum draußen sitzen ein. In einem parkähnlichen Gartenteil lagen leider etwas wild Müllsäcke und leere Wasserkanister rum, welche das Bild trügten. Außerdem wirkten die Bänke dort durch Vögel und Verwitterung nicht sehr einladend. Kann man auch in einem 3 Sterne-Haus mühelos abändern. Wir hatten HP gebucht, allerdings war auch Selbstversorgung (wie es einige anderen machten) kein Problem. Siehe dazu Zimmerbeschreibung. Hauptsächlich fielen uns Deutsche, Englische, Russische und Spanische Urlauber in der Anlage auf. Altersdurchschnitt nicht festlegbar - alles vertreten. Die Anlage würde ich jedem empfehlen der es gemütlich mag, der nicht zuviel Wert auf ein Buffett mit 1000 verschiedenen Speisen legt und direkt vom Balkon ins Meer springen will. Probleme gibt es nur wenn grad ein Kalima herrscht. Dann wird es ohne Klimaanlage unerträglich heiß in der Wohnung. Für die ersparten Mehrkosten gegenüber eines Hotels kann man tolle Ausflüge (mit Bussen wie Mietwagen) machen. Es werden 2 große Bustouren angeboten. Eine Nord- und eine Südtour. Wir haben die Südtour gemacht, da dort eine Vulkanrundfahrt enthalten ist, die man privat nicht machen kann (außerdem geht es auch durch die Weinanbaugebiete mit Verkostung). Die anderen Sachen kann man gemütlich mit einem Mietwagen abklappern. Man kommt wie gesagt schnell rum. Unseren Mietwagen hatten wir 3 Tage und das hat für alle markanten Sehenswürdigkeiten (ohne Hetzterei) gelang. Die Mietwagen machten auf mich alle einen guten Eindruck, eine bessere Landkarte als die Gratiskarten empfiehlt sich. Ging aber auch so. Sonntags werden vom Reiseanbieter Bustouren für 16€ nach Teguise auf den Markt angeboten. Es liegen aber auch Flyer von anderen Anbietern für 6€ rum. Haben wir leider zu spät gesehen. Kann man machen, da es eh nur eine halbe Stunde Busfahrt ist. Telefonieren kann man mit Karten von öffentlichen Telefonzellen (bei den meisten Hotels auch vom Zimmer - auch im HPL) mit einer Karte - 5€ reichten abends für 30 Minuten nach D. Die Eintritte in kleinere Sehenswürdigkeiten kosten oft 8 Euro. Sehr zu empfehlen ist auf jeden Fall die Vulkanrundfahrt, ElGolfo mit der giftgrünen Lagune und den Halbedelsteinen Olivin, der Kaktusgarten (auch für Nicht-Botaniker) und die Papageienstrände - auch wenn die Reiseleitung abrät, kann man ohne Probleme über leichte Schotterstraßen hinfahren. Desweiteren gibt es gleich 500m hinter dem HydeParkLane (zu Fuß erreichbar) den Rancho-Texas-Park. Ein Zoo, der zwar erstmal teure 15€ Eintritt kostet, dann aber auch eine tolle Lassoshow, eine Papageienshow, eine Greifvogel- und eine Robbenshow präsentiert. Und es ist schon aufregend, wenn riesige Geier und Adler paar cm über dem Kopf hinwegfliegen! Vor dem Flug nach Lanzarote sollte man auf jeden Fall mal den Namen César Manrique bei Wikipedia eingeben - dieser Mann hat die gesamte Insel geprägt und läuft einem architektonisch wie auch in der Natur immer wieder über den Weg!!! Ich hoffe ich habe Apetit auf das bizarre und schöne Lanzarote und vielleicht auch HydeParkLane mit seinen kleinen Macken gemacht :o)


Zimmer
  • Eher gut
  • Unser Bungalow hatte eine Küchen/Wohnzimmerkombi. Leider hatten wir beim Super-Last-Minute-buchen überlesen das es KEINE KLIMAANLAGE gibt. Da bei unserer Ankunft gerade der letzte Tag eines Kalimas (sehr heißer Saharawind) herrschte, dachten wir, das wir das nicht aushalten und wollten das Hotel umbuchen. Ab dem nächsten Tag wurde es aber nur noch noch 30°C warm und die Wohnung blieb nachts bei angekippten Fenstern kühl. Die Küche hat einen Kühlschrank, Zeranherd, Mikrowelle, Wasserkocher, Geschirr und Besteck. Erinnert von der Einrichtung an älteres, deutsches Möbilar. Aber alles okay und ausreichend um sich auch selbst zu versorgen. Das Wohnzimmer hat Sofa (mit ausziehbarem Bettkasten), 2 Sessel, einen Tisch, einen kleinen! Fernseher - Fernbedienung gibt es gegen Kaution in der Rezeption - wie auch Ventilatoren), Telefon und 4 Plastestühle für die Terrasse - haben wir gleich draußen gelassen. Das Bad ist mit Dusche/Wanne und einem WC ausgestattet - Fön nicht vorhanden! Leider hatten wir ein (nur ankippbares) Fenster, durch das die über uns wohnende Partei reingucken konnte, wenn sie nach oben ging. Mussten wir mit Strandtüchern zuhängen. Tolle Knolle. Kritik an Rezeption abgegeben. Im Schlafzimmer gab es einen Mietsafe (ca. 10€ die Woche), einen großen Wandschrank an denen man die Türen nicht schliessen konnte (defekt) und 2 einzelne Betten. Haben wir aber zusammengeschoben. Matrazen sind megahart. Nach vorherigen lesen von Holidaycheckbwewertung haben wie den Tip angenommen und die beiden dünnen Matrazen von Sofa draufgelegt. Dann ging es gut. Nur die harten "Fast-Nackenkopfkissen" waren noch etwas unangenehm in den ersten Nächten. Das Schlafzimmerfenster hatte normale Fenster mit Fensterläden und einem eingebauten fetten Gitter. Da konnte man auch mal offen lassen ohne Einbruch zu befürchten. Schimmel oder größere Dreckecken habe ich trotz Suchens nicht gefunden. Die Terrasse lud abends zum gemütlichen Verweilen ein, auch wenn man die Nachbarn durch die Nähe gut hören konnte. Insgesamt sind das sehr hübsche kleine Häusschen, die, mit kleinen Macken, eine sehr gute Alternative zu den 4-Sterne-Hotel-Beton-Balkonen sind. Das Gärtchen macht es heimisch und ab und zu kommen auch mal hübsche Täubchen angeturtelt bzw. sieht man kleine Eidechsen - also Ohren und Augen auf ;o)


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Am Anfang etwas "geschockt" über das kleine Buffet haben wir alles durchprobiert und waren insgesamt zufrieden. Frühstück gab es von 8-10 und Abendessen von 18.00-21.30 Uhr. In der Zeit konnte man kommen wann man wollte und hatte freie Sitzwahl. Leider konnte es zu einem ungünstigen Zeitraum passieren das die Käse/Wurstplatte (zum Beispiel - es konnte auch der Brötchenkorb sein) beim Frühstück gerade leer waren. Wurde zwar wieder aufgefüllt, aber nervte. Das sollte gefüllt/ersetzt werden bevor man vor leeren Platten steht und nicht weis was man nehmen soll. Kaffee, Milch, Wasser und sehr süsse Säfte gab es morgens umsonst. Abens gab es meist 1-2 Sorten Fisch und 1-2 Sorten Fleisch, viel Paniertes wie Chickenwings oder Tintenfischringe, wenige, sehr süsse Nachtische, ein kleiner Korb mit Obst stand bereit und Getränke musste man komplett selber zahlen - nicht mal den Chemiesaft den es überall gibt gab es dazu :( Naja. Sehr lecker sind immer wieder die kanarischen Kartoffel mit Mojo's - die muß man probieren. Dafür kann man die Teigwaren fast immer vergessen. Permanent zerkocht. Ob das dort so sein muß? Außerdem ist das Essen insgesamt wenig gewürzt. Aber es gibt Salz und Pfeffer auf jedem Tisch :o) Großes Manko waren die oft vollgekleckerten und vollgekrümelten Sitzkissen. Außerdem war es teilweise durch weniger erzogene Kinder etwas hektisch und laut - obwohl es nicht nur die Kinder waren - ich sag nur spanisches Temperament ... :-)


    Service
  • Eher schlecht
  • Erster negativer Eindruck bei der Ankunft ist die Rezeption - optisch wie personell. Klein, unklimatisiert und irgendwie billig. Wir bekamen bei der Ankunft von der wenig herzlich wirkenden Dame einen Übersichtzettel der Anlage und die Schlüssel und dann hiess es: "such den Bungalow".Ohne Erklärung oder netter Worte. Wir fanden ihn schnell, aber andere irrten abends manchmal eine ganze Weile mit den Koffern durch die Anlage. Sprache war kein Problem. Auf Deutsch und Englisch konnte man mit allen sprechen. Zum Thema Freundlichkeit: im hauseigenem Minimarkt hatte man fast das Gefühl sich entschuldigen zu müssen, dass man die Verkäuferin stört, wenn man was bezahlen wollte. Guten Tag und auf Wiedersehen wurden meist ignorriert - auch auf spanisch. Unser Zimmerreinigungspersonal war sehr nett. Allerdings hätte man erwarten können, das in 14 Tagen auch mal HINTER der Badtür gereinigt wird. Und zerschlissene Bettlaken und Handtücher gehören in den Müll. Bettwäsche und HT wurden aber alle paar Tage gewechselt. Für Kleingeld konnte man auch die im freien stehenden Waschmaschinen nutzen - haben wir aber nicht. Sehr nett war das Personal im Restaurant und auch die Handwerker und Gärtner grüßten freundlich (auch von sich aus).


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Die Entfernung zum Strand betrug je nach Bungalowlage zwischen 350m und 450m (geschätzt). Wir hatten einen der am weitesten entfernt stehenden Bungalows und fanden die Wegstrecke völlig okay. Die Anlage liegt nur ca. 5Km vom Flughafen, allerdings hört man so gut wie nix. Auf dem Weg zum Strand trifft man neben der Rezeption auf den hauseigenen und später auch auch andere Minimärkte. Der hauseigene kam mir etwas teurer vor. Insgesamt liegt der HydeParkLane etwa 2-3 Km vom Zentrum entfernt - und damit etwas ruhiger. Aber nach 200m an der Strandpromenade beginnen auch schon die Läden und Restaurants die einen dann bis in Zentrum begleiten. Der Ort PuertoDelCarmen ist bis auf den kleinen, alten Hafen fast ausschliesslich touristisch angelegt und durch die kleinen bzw. flachen Hotelanlagen nett anzusehen - danke César Manrique, das du dafür gesorgt hast, das hier keine Betonbunker gebaut werden durften. Der Ort selber liegt perfekt für alle Ausflüge. Mit dem Auto ist man in max. einer Stunde an jedem Ort der Insel :o)


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Sport und Pool voten wir mal nicht, da nicht benutzt. Im Vorbeigehen sahen die 2 großen/2 Kinder-Pools sauber aus und die Liegen waren umsonst. Aber dafür standen nirgends Sonnenschirme (konnte man sich glaube gegen Gebühr ausleihen). Ist etwas schlechter Service, den ich von anderen Hotels so nicht kenne. Es gibt eine Poolpaar die wir nicht besuchten, Billardtische im Freien, die ein ernstes Spiel nicht mehr zuliessen und ab und zu abends auch mal kleiner musikalische Veranstaltungen. Internet gab es nur gegen Gebühr. Dafür war der Strand richtig Klasse. Für 2 Liegen und einen Sonnenschirm mußte man am Tag zwar 9€ berappen, hatte aber weitesgehend Ruhe und konnte toll baden gehen. Der Strand ist sehr, sehr breit und ewige Kilometer lang - bzw. gibt es 87 Strände um die ganze Insel herum, so das keiner von irgendwo extra angefahren kommt. Daher ist er auch nicht so überlaufen. Überhaupt ist der ganze Strand sehr sauber (dunkel, aber nicht schwarz) und mittags sehr heiß! Es gibt eine leichte Ebbe- und Flutauswirkung, was das Wasser aber nur 3-4m zurückgehen lässt. An wenigen Strandabschnitten sind (kantige) Lavagesteine im Wasser, an den meisten Stellen ist aber perfekter Sand und Wasser von ca. 24°C(bei uns im September). Und keine Algen, Quallen oder sonstiges. Hohe Verbrennungsgefahr, da durch den Wind die Sonne nicht so heiß wirkt. Zum nächsten Eurosparmarkt (die es alle paar Hundert Meter gab) ist es nicht weit.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Mehr Bilder(2)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jörg Schulz
    Alter:31-35
    Bewertungen:2