- Zustand des HotelsEher schlecht
- Allgemeine SauberkeitEher gut
Eine wunderschöne Insel, aber mit dem Hotel haben wir diesmal leider Pech gehabt. Das erste von uns bezogene Studio war so muffig, dass wir nach der ersten (möglichst flach durchatmeten) Nacht um einen Wechsel bitten mussten. In dem zweiten Studio rochen immerhin nur noch die Betten - nach Urin. Nach deren Austausch und dem damit verbundenen Wegfall der Urinnote eröffnete sich allerdings Raum für den Schimmelgeruch aus den Matratzen; da gaben wir es mit weiteren Reklamationen auf bzw. fügten uns für den Rest unseres Aufenthalts in unser Schicksal, auch nachdem wir von anderen Gästen erfuhren, dass hier wohl immer irgendetwas in den Zimmern vor sich hingammelt bzw. -müffelt. Die Anlage ist an sich ganz schön und auch nicht zu eng, ebenso wie die Bungalows selbst. Die Begrünung sowie die Trennwände sorgen für eine gewisse Intimsphäre; weniger hingegen das Fehlen des Küchenvorhangs bei allen Bungalows, jedem abendlichen Spaziergänger ab 1,75 Meter Körpergröße unverrenkte Einblicke ermöglichend. Sollte man eines der Doppelbettzimmer als Paar beziehen, so ist angeraten, die Badbenutzung sorgfältig zu planen: Der Heißwasserboiler ist so klein dimensioniert, dass er nach exakt einer 5-Minuten-Dusche leergelaufen ist. - Ach ja, einen Fön gibt es natürlich auch. Allerdings nur zum Mieten, für fünfzehn Euro. Eine zweite Nachttischlampe bekommt man umsonst, den hierzu erforderlichen Doppelstecker findet man mit etwas Glück unter den Hinterlassenschaften früherer Gäste. Eine Klimaanlage gibt es nicht, auch nicht zum Mieten. Dafür hängt ein klangvoll summender Ventilator unter der Decke. Ebenfalls ärgerlich ist das Essen (Halbpension). Der Wunsch des Hotelbetreibers, seine Kosten so gering wie möglich zu halten, wird spätestens hier allzu deutlich. Zum Frühstück gibt es außer dem üblichen Vogelfutter aus dem Trichterspender und dem spröden kanarischen Brot nur die immer gleichen zwei farb- und geschmackfreien Schnittkäsesorten und die eine unappetitliche lila-rote Salami-Imitation; nicht zu reden von den bekannten Portions-Konfitüren aus dem Chemielabor. Der definitive Tiefpunkt des Tages ist aber das Abendbuffet: Bis auf die Paprikaringe kommt der Salat samt und sonders aus der Dose; Fleisch und Fisch werden vom Koch (?) zuverlässig ein zweites Mal getötet, gewürzt wird grundsätzlich nicht, die ewigen drei Beilagen kanarische Kartoffeln, schlappe Pommes und salzlos-matschig gekochte Nudeln machen auf Dauer auch nicht glücklich. Zum Dessert gibt es Tüten-Pudding, Chemielabor-Sahnetorte und Dosenobst. Aber es gibt auch Gutes zu berichten. Der Zimmerservice ist 1-A, alles tadellos sauber, das Geschirr wird abgespült, die Küche aufgeräumt, und die Damen finden sogar Zeit für kunstvolles Handtuch- und Klopapier-Origami. Unsere Reklamationen wurden professionell, wenn auch nur teilweise erfolgreich bearbeitet, und wir bekamen sogar (ohne Mietgebühr!) ein extra-großes Handtuch, um damit unser Küchenfenster abzuhängen. Sehr schön so weit, aber das reißt es auch nicht mehr heraus: Wir werden unserem Reisebüro nahe legen, dieses Hotel nicht mehr zu empfehlen.
- ZimmergrößeGut
- SauberkeitEher schlecht
- Ausstattung des ZimmersEher gut
- Atmosphäre & EinrichtungEher schlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischGut
- EssensauswahlSchlecht
- GeschmackSchlecht
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSehr gut
- Restaurants & Bars in der NäheGut
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Februar 2013 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Marc |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


