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Dana (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Mai 2007 • 2 Wochen • Strand
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, kinderfreundlich
4,6 / 6

Allgemein

Das Klelia ist ein kleines (62 Zimmer) nettes und vor allem kinderfreundliches Hotel. Auch Schwalben finden das Hotel prima, sie haben viele Nester gebaut – das gibt dem Hotel zwar einen natürlichen Touch, aber der Vogelschmutz ist trotz täglichem Putzen überall zu sehen. Ansonsten macht das Hotel einen guten und familiären Eindruck. Dass das Hotel nicht mehr ganz neu ist, sieht man/frau erst auf den zweiten Blick, aber es ist für die 3 Sterne durchaus ok. Die Gäste waren hauptsächlich ein Engländer-Schweizer-Österreicher-Gemisch, später kamen noch Tschechen hinzu, Deutsche gab es wenige. Vom Alter der Gäste war alles vertreten, in der Vorsaison trifft man/frau aber doch eher auf junge und ältere Paare, Paare mit Kind(ern) und einige Single-Reisende. Das Poolfoto aus dem Katalog ist nicht mehr aktuell. Der Kinderpool wurde noch mal mit einem Gitter vom großen Pool abgetrennt. Im großen Pool wurde ein Gitter in Hüfthöhe angebracht, also quasi ab der Schwimmtiefe. Der Pool ist schön groß und läd zum Schwimmen ein. Die Liegen sind allerdings zum größten Teil kaputt, so dass man/frau wirklich nur liegen kann. Die Klappvorrichtungen zum bequemen Sitzen sind ab- und durchgebrochen. Wenn man/frau schon mal dort ist, sollte man/frau sich ein Auto/Motorrad mieten und über die Insel fahren. Es ist günstiger, wenn man/frau anstatt beim Reiseveranstalter ein Fahrzeug zu mieten, die ansässigen Anbieter nach Preisen fragt. Wir haben so ca. 30% gespart. Zakynthos ist eine niedliche kleine Insel, die aber nicht viel Touristisches zu bieten hat. Klar, ein Besuch des Schiffswracks ist ein Muss! Bei schlechtem Wetter sind die Farben leider nicht so gut. Auch ein Muss sind die Blauen Grotten ganz im Norden, dort besser vormittags und mit Sonne hinfahren, sonst sind die Farbspiele nicht so toll. Alle anderen Sehenswürdigkeiten, die z. B. im Marco-Polo-Reiseführer als toll und sehenswert beschrieben sind, sind teilweise nicht wirklich sehenswert. Wirklich empfehlen können wir den Strand von Gerakas (südöstlichster Zipfel von Zakynthos), das Wasser ist ruhig und man/frau kann meterweit ins Meer laufen. Gerade für kleine Kinder ist das herrlich. Zakynthos-Stadt ist teuer (eine Fanta Lemon hat 2, 50 Euro gekostet) und die engen Straßen sind sehr überfüllt. Wir sind nur einmal durchgelaufen, haben was getrunken und sind zur der viel entspannteren Kástro gefahren. Es gibt zwar eine Straße für Touristen, aber der kürzere, einheimische Weg ist viel abenteuerlicher. Eine super steile Anfahrt durch super enge Gassen! Von oben hat man/frau einen wunderbaren Blick über Zakynthos und zu den Peloponnes und kann nebenbei noch durch ein paar Überreste der Burg und hohe Pinien schlendern.


Zimmer
  • Eher gut
  • Das Zimmer war/ist zweckmäßig eingerichtet. Wir hatten eins der größeren Zimmer: drei Betten, deren Matratzen allerdings superhart waren. Mehr als drei Betten hätten da aber auch nicht reingepasst. Das dazu gestellte Kinder-/Babybett war ok und sauber, die Matratze auch. Nur leider wollte unsere Tochter überhaupt nicht darin schlafen… Dusche/Bad und Toilette waren ok und sauber. Gereinigt wurde jeden Tag. Wir hatten ein Fliegen-/Mückengitter am Balkon, was sehr hilfreich ist, wenn die Mücken in Massen angeflogen kommen… Mücken gibt es viele, sie sind auch ein bisschen größer als bei uns. Mückenleichen gab es keine an den Wänden, allerdings sah es so aus, als wäre das Zimmer vor Saisoneröffnung gestrichen worden. Safes sind an der Rezeption (26 Euro für 2 Wochen). Telefon, Radio (wir haben´s nicht probiert) sind vorhanden, Fernseher nicht – aber wer braucht im Urlaub einen Fernseher?


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Essen war gut, wir sind satt geworden. Zum Frühstück gab es immer Wurst, Käse, verschiedene Marmeladen, Eier, Quark, Pfirsiche aus der Dose, verschiedene Kuchen, Müsli und Weiss- bzw. dunkles Brot (das ist etwas leckerer als das weisse, aber auch schneller alle). Der Kaffee war dünn, aber für griechische Verhältnisse ok. Die Milch war auch dünn, hat irgendwie nach nichts geschmeckt, aber auch das entspricht den griechischen Verhältnissen. Der Saft ist Geschmacksache. Abends gab es immer frischen Salat, Tsatsiki und verschiedene Menü-Komponenten zur Auswahl. Ein, zwei typisch griechisches Essen (z. B. Moussaká, Pastítsio, überbackene Auberginenscheiben) stand immer da, Fleisch und auch Fisch. Ansonsten gab es Nudeln und Kartoffeln in verschiedenen Ausführungen, jeden Abend was anderes. Unsere Befürchtung, dass sich das Essen nach einer Woche wiederholt, hat sich nur zum Teil bestätigt, es gab zwar ähnliches, aber anders kombiniert. Der (eine) Nachtisch war mal ein supersüßer Pudding und auch mal Baklavá oder Kataífi. Wenn etwas fast alle war, wurde nachgefüllt.


    Service
  • Gut
  • Der Service war sehr gut. An der Rezeption wurde Deutsch, Englisch und natürlich Griechisch gesprochen. Wir hatten keine Reklamation, deshalb können wir nicht beurteilen, inwieweit darauf eingegangen wird. Wir wurden jeden Tag sehr nett begrüßt und für eine kleine Unterhaltung war immer Zeit. Gleich bei unserer Ankunft schnappte sich unsere Tochter eine Keramikkugel, die als Deko auf den Tischen lag, weil sie dachte, es wäre ein Ball und warf uns die Kugel zu, ehe wir sie aus ihren Händen nehmen konnten. Kein Problem – die Scherben wurden mit einem Lächeln weggefegt und unsere Tochter noch in Schutz genommen. Sehr kinderfreundlich. Das Reinigungspersonal war sehr nett, grüße immer und versuchte sich mit Händen&Füßen und einigen aufgeschnappten Worten zu verständigen. Gerade Kinder wurden täglich herzlich begrüßt. Gereinigt wurde täglich, frische Bettwäsche gab es in 14 Tagen zweimal und frische Handtücher etwa aller zwei Tage. Das Personal im Restaurant war ebenfalls sehr nett. Als es in unserer zweiten Woche abends etwas voller wurde, tauchten plötzlich zwei Kellner mehr auf, so dass das Getränke bestellen und das Abräumen der Teller (was wir aber meist selbst gemacht haben, weil der Abstelltisch für das schmutzige Geschirr dem Buffet gegenüber stand und wir da vorbeigegangen sind) trotzdem zügig ging. Die Preise sind prima, Fanta/Cola gibt´s für 1, 20 Euro und 0, 5 Liter Hauswein für 2, 70 Euro.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Hotel liegt ruhig am Rand von Kalamaki, so dass man/frau vom touristischen Trouble wenig mitbekommt. Geht man/frau raus, sind es nach rechts knappe 200 Meter (5 Minuten) zum Strand. Direkt gegenüber dem Hotel ist gleich ein Supermarkt – ein zweiter direkt daneben war gerade im Aufbau (er wird schätzungsweise jetzt schon eröffnet haben). Zur linken Seite geht´s in den Ort, wo auch jede Menge Tavernen, Bars, Supermärkte, diverse Shops (Zigaretten, Leder, Apotheke,…) und natürlich auch Touristenkram-Läden zu finden sind. Kalamaki ist schon sehr auf englische Touristen abgestimmt, was sehr schade ist. Vom Flughafen ist das Klelia nur ein paar Kilometer entfernt, der Transfer hat eine knappe halbe Stunde gedauert. Im Katalog steht zwar nichts von möglichem Fluglärm, aber wenn man/frau am Pool liegt, sieht man/frau die Flugzeuge einfliegen und starten. Da hört man/frau auch das eine oder andere Fluggeräusch. Uns hat es allerdings nicht gestört, es gibt anderes Hotels, die direkt in der Einflugschneise liegen… Nach Zakynthos-Stadt sind es tatsächlich nur 6 Kilometer, die man/frau ruckzuck gefahren ist. Wir hatten ein Auto und haben sogar in der Stadt selbst einen Parkplatz gefunden, obwohl uns gesagt wurde, wir bräuchten es gar nicht erst probieren… Einfach an der Hauptstraße (am Meer/Hafen) entlangfahren, dort war immer der eine oder andere Parkplatz frei.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Poolbar hat bis 23 Uhr geöffnet und an unserem letzten Abend soll sogar getanzt worden sein… Von sonstigen abendlichen Vergnügungen im Hotel haben wir nichts mitbekommen. Animation gibt es (zum Glück) auch nicht. Am Strand kann man/frau Tretbote ausleihen und in einem bestimmten Bereich damit herumfahren. Ansonsten ist Wassersport aufgrund der Caretta-Caretta-Brutplätze verboten. Unterhaltung gibt es genug in den vielen Bars entlang der Hauptstraße von Kalamaki. Die Bars buhlen um die Gunst der Urlauber durch Animateure, die jeden Abend wortreich (meist auf Englisch) auf jeden Vorbeigehenden einreden. Ist man/frau allerdings schon den vierten Abend mit einem Lächeln vorbeigegangen, wird man/frau nur noch gegrüßt.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Mai 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Dana
    Alter:31-35
    Bewertungen:51