- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitGut
Ich (15) habe im Juli/August mit meinen Eltern eine Reise nach Zakynthos/Kalamki ins Hotel Klelia unternommen und nun kann ich folgendes schreiben: Zunächst haben wir ein "Kellerzimmer" bekommen. In diesem Zimmer hatten wir nur ein winziges Fenster und die Tür mit einem kaputten Fliegengitter. Außerdem zogen dort regelmäßig "Abwassergeruchswolken" durch. Der Duschschlauch war sowohl innen als auch außen völlig verdreckt und im Badezimmer hat so gut wie alles (einschließlich des Wasserhahns) gewackelt. Wir haben dann bei der Rezeption nach einem anderen Zimmer gefragt. Die Frauen dort sagten uns aber erst einmal immer wieder, dass das Zimmer ein sehr schönes sei und wollten es sich nicht angucken, weil sie wüssten, wie es aussieht. Am nächsten Tag hat dann noch die Reiseleitung mit der Rezeption gesprochen, die aber entgegnete, dass das Hotel komplett ausgebucht sei. So mussten wir zwei Tage lang in dem "Kellerzimmer" mit noch unausgepackten Koffern "wohnen". Am dritten Tag bekamen wir dann ein Zimmer zur Straßenseite, das zwar eigentlich nur für zwei Personen gedacht ist, aber durchaus "wohnlicher" als das Kellerzimmer war. Es hatte eine Klimaanlage und auch im Badezimmer war alles soweit fest. Das Hotel ist sonst echt gut. Das Essen im Restaurant schmeckt sehr lecker und die Kellner sind sehr freundlich und zuvorkommend. Kalamaki ist allerdings ein reiner Touristenort, in dem mind. 80% aus England kommen und das auch ständig zeigen. In den zahlreichen Bars werden auf Großleinwänden fast den ganzen Tag Fußballübertragungen gezeigt. Die Engländer feiern bis um halb drei am Morgen, sodass man ein Fenster zur Straßenseite in der Nacht nicht auflassen kann. Außerdem leihen sich viele Touristen "Quads" mit denen sie dann völlig ohne Verkehrsordnung durch die Straßen "rasen". Wer also das "ursprüngliche" Zakynthos sucht, sollte auf jeden Fall mit einem Mietwagen die Insel auf eigene Faust erkunden. Autos und Touren werden in Kalamaki sowieso an jeder Ecke angeboten. Der Weg zum Strand kommt einem manchmal wie eine Ewigkeit vor, aber er ist nicht "zu" lang. Der Strand und das Wasser sind recht sauber, sodass man viele kleine Fische sehen kann. Die Insel selber ist wunderschön, die Touristenorte mal ausgenommen. Am Strand ist man wegen der vom Aussterben bedrohten Caretta-Caretta etwas eingeschränkt, was viele Touristen aber nicht davon abhält ihre Sonnenschirme wahllos in den Sand zu bohren. Wer also Urlaub fern ab vom Massentourismus sucht, sollte nicht unbedingt Kalamaki als Reisziel wählen. Ach überrigens: Wir haben zum Abschied von einer anderen Familie gehört, dass das Hotel 12 Jahre alt ist. Daraufhin sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dort höchstwahrscheinlich EINMAL richtig investiert wurde und man seit dem nur noch auf die Einnahmen und nicht auf weitere Ausgaben für beispielsweise neue Liegen und Sonnenschirme um den Pool bedacht ist, da die meisten davon schon kaputt und nur noch eingeschränkt nutzbar sind - ein Sinnbild für das Hotel.
- ZimmergrößeEher gut
- SauberkeitEher gut
- Ausstattung des ZimmersEher gut
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischGut
- EssensauswahlGut
- GeschmackGut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Eher schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outEher gut
- Kinderbetreuung oder SpielplatzSehr gut
- FamilienfreundlichkeitSehr gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSehr gut
- Restaurants & Bars in der NäheSehr gut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsSehr gut
- Entfernung zum StrandEher gut
- Qualität des StrandesGut
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sandra |
| Alter: | 14-18 |
| Bewertungen: | 2 |


