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Alexander (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • Mai 2010 • 1-3 Tage • Sonstige
Eine Erfahrung auf die man verzichten kann
2,3 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Aufgrund eines Notfalls, musste ich aus meiner Wohnung kurzfristig ausziehen und um kurz vor Mitternacht eine Unterkunft für eine Nacht finden. Da es in meiner Wohngegend keine Hotels gibt, landete ich im Orange County. Dieses zählt zur Klasse der in Korea sehr beliebten Stundenhotels. Da Freitag abend war, musste ich auch verhältnismäßig viel bezahlen, da sämtliche so genannte "Love-Motels" sehr gut besucht waren. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Hotel auf den ersten Blick in Ordnung ist. An den Details fehlt es jedoch völlig. Ich sehe es als interessante Erfahrung auch mal in so einer Unterkunft übernachtet zu haben, da diese "Love-Motels" ein Stück koreanische Kultur repräsentieren. Schließlich sind sie im meist sehr konservativen Korea die einzige Möglichkeit für junge Paare, sich außerhalb von Kaffees und Restaurants oder Ähnlichem zu treffen. Wie gut die Motels besucht sind, hat mich jedoch selbst überrascht. Wer eine billige Unterkunft kurzfristig organisieren muss, dem ist das Hotel oder andere Motels in der Umgebung zu empfehlen, aber am besten während der Woche und nur für eine Nacht. Sonst Finger weg und lieber etwas mehr Geld ausgeben! Wer doch in Motels übernachten möchte, sollte nicht überrascht sein, wenn er in dem ein oder anderem Zimmer bzw. Motel Sexspielzeug, Kondome, Stöhngeräusche oder sonstige Überraschungen vorfindet.


Zimmer
  • Schlecht
  • Das Zimmer ist ziemlich klein, allerdings mit riesigem Flatscreen-Fernseher und Computer mit kostenlosem Internetzugang ausgestattet. Die Zimmer haben zudem ein eigenes Bad und mehrere Spiegel sowie ein Doppelbett. Jetzt zu den negativen Dingen: Die Einrichtung des Zimmers hatte definitiv schon bessere Tage erlebt und die Türe lies sich nicht komplett schließen, nur mit einer Vorhängekette. Auf dem Boden fand ich Aschespuren und Teile der Möbel waren leicht angebrannt. Das Badezimmer war ebenfalls ziemlich alt. Ich habe keine gesehen, aber ich kann auch nicht ausschließen, dass es in dem Zimmer Kakerlaken gab. Diese Tiere trifft man in Asien in rauhen Mengen an, insbesondere in älteren Gebäuden mit vielen Ritzen und Spalten. Da sie meist nur nachts rauskommen, sind sie schwer aufzuspüren. Völlig sicher vor ihnen ist man im Grunde nur, wenn regelmäßig der Kammerjäger kommt. Über die Wand meines Zimmers musste ich lachen. Statt einer Tapete, war, mit Farbe, eine leicht bekleidete Frau in Polizistenuniform an die Wand gemalt. Hinter ihr waren Gitter, sie hielt einen Schlackstock in der Hand und sagte (per Sprechblase) "Hi, darling". Fenster gab es nur ein sehr kleines im Zimmer.


    Service
  • Eher schlecht
  • Die Freundlichkeit des Personals war ok. Ein kleines bisschen Englisch wird scheinbar auch gesprochen und die Zimmerreinigung war akzeptabel. Sonst sollte man nicht zu viel Service erwarten. Im Großen und Ganzen ist die Unterkunft in etwa mit europäischen Hostels und Jugendherbergen vergleichbar (allerdings mit Einzel- bzw. Doppelzimmern).


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Hotel liegt mitten in Sincheon, also sehr zentral in Seoul. Allerdings reiht sich in der Straße ein Stundenhotel an das Nächste und auch Nachtclubs findet man viele. So liegen auf der Straße überall Bilder von nackten Frauen.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Unterhaltungsangebote sind DVDs, Computerspiele etc. Insgesamt nicht besonders viel. Genutzt habe ich davon nichts.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
    Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:1-3 Tage im Mai 2010
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Alexander
    Alter:26-30
    Bewertungen:23