Sechsstöckiges Hotel, was beim ersten Eindruck einen akzeptablen Eindruck machte, der zweite Eindruck minderte die anfangs positiven Eindrücke durch die verdreckten Toiletten im Foyer und Schimmelbefall im Zimmer an der Wand sowie Haare auf dem Kopfkissen und auf dem Boden vom Vorgänger. Gebucht haben wir Halbpension, wo wir wohl zu der Minderheit gehörten, denn die meisten Gäste waren größtenteils deutsche und ein paar britische und niederländische 'Trinktouristen' mittleren und häufig auch höheren Alters, die All inclusive gebucht hatten, was uns als Leistung nicht bekannt war, weil unser Reiseanbieter das nicht im Angebot hat.
Die Zimmergröße ist normal für ein drei Sterne Hotel! Die Ausstattung und das Mobilar sind einfach und leicht veraltet, aber in Ordnung! Im Schrank ist ein Tresor, der 19 Euro die Woche kostet. TV ist vorhanden, einige deutsche Sender funktionierten, wenn auch mit schlechtem Empfang. Zimmertelefon ebenfalls, aber nicht benutzt. Das Zimmer wäre unter diesen Aspekten gut gewesen, wenn nicht der Schimmel im ersten Zimmer gewesen wäre sowie verrostete Badarmaturen und die Mini-Kakerlaken im Bad sowie die fehlende Reinigung gewesen wäre und das sowohl in unserem Zimmer in der 2. wie in der 5. Etage.
Es gibt ein Hauptrestaurant in der ersten Etage, wo das Essen in Büffetform angeboten wird und unten zwischen Foyer und Pool eine Bar, die während unseres Aufenthaltes um 23:30 Uhr geschlossen wurde. Beim Essen war für jeden Geschmack etwas dabei- mit Ausnahme von der unechten kalten Milch beim Frühstück, die eher noch mit Wasser aufgerührtem Molkepulver ähnelte sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack. Was noch zu bemängeln war: gelegentlich dreckiges Besteck!
Das Personal war größtenteils stets freundlich und höflich. An der Rezeption können mehrere Sprachen gesprochen werden. Der Umgang mit Beschwerden war okay. Das Negative war die schon o.g. Sauberkeit der Zimmer, die beide gebuchten Zimmer auf zwei verschiedenen Etagen betraf. Es wurde nicht gewischt und im Bad wurden gelegentlich "kleine Käfer" auf dem Boden entdeckt.
Optisch gesehen ist die Lage als sehr schlecht zu bezeichnen, da die Straßen und Bürgersteige verdreckt/ verunreinigt waren, die Gebäude rundherum häßliche bewohnte Baracken oder Wohnblöcke, wo Einiges entweder leer stand oder bewohnt wird von ein paar einheimischen Mallorquiner und vielen Schwarzafrikanern. Ein Plus ist die gute Busanbindung nach Palma oder zum Flughafen und man kann zu Fuß in ca. 20 Minuten die ersten bekannten Kneipen oder Partytempel an der Playa de Palma erreichen und gut an der langen Promenade shoppen.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im Oktober 2012 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Karina |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 44 |


