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Natalie (46-50)Deutschland
10 Bewertungen
Vor 1 Woche • Verreist als Gruppe im November 2025
Großes Potenzial, aber deutliche Defizite im Service und Management
3 / 6

Die Lage des Hotels ist wunderbar. Weinberge, Ruhe, frische Luft und ein Blick, der wirklich beeindruckt. Genau deshalb fällt es umso stärker auf, wie viel Potenzial hier ungenutzt bleibt. Zimmer Die Zimmerkategorien unterscheiden sich enorm im Zustand und Komfort: Das Familienzimmer wirkt veraltet, kahl und alles andere als gemütlich. Das Turmzimmer ist das einzige Zimmer, das dem Anspruch der Anlage gerecht wird: zweistöckig, mit Kamin, schöner Beleuchtung und gutem Bett. Das Doppelzimmer enttäuscht vollständig: altmodische Ausstattung, ein sehr unbequemes Bett und starker Geruch aus der Küche, der permanent im Zimmer hängt. Spa & Pool Der Spa-Bereich ist technisch gut, und das Spa-Team arbeitet freundlich und professionell. Der große Kontrast dazu ist das Spa-Management: äußerst reservierte Begrüßung, kaum Kommunikation, kein Gefühl von Service. Die Sauna kann nur nach vorheriger Anmeldung genutzt werden. Spontan hineinzugehen ist nicht möglich, was den Entspannungseffekt stark mindert. Der Pool befindet sich in einem separaten Gebäude. Leider wirkt er durch die Folienauskleidung und den muffigen Geruch eher wie ein Provisorium und nicht wie ein Hotelstandard. Service & Management Der gravierendste Mangel des Hotels ist der Umgang mit Gästen. Die Rezeption begrüßt ohne Lächeln, ohne Erklärung, ohne jede Wärme. Die Schlüsselkarte wird wortlos überreicht – mehr passiert nicht. Für ein Hotel, das sich im Premiumsegment positioniert, ist das schlicht unprofessionell. Restaurant Die Küche ist für georgische Verhältnisse überraschend schwach: kleine Portionen oft lauwarme oder kalte Speisen sehr lange Wartezeiten deutliche Qualitätsschwankungen keinerlei Herzlichkeit im Service Das Frühstück ist auf Minimalniveau reduziert: eine kleine Karte mit einigen Eiergerichten sowie ein winziges Buffet (Gurken, Tomaten, Cornflakes). Kaffee gibt es nur als Instantversion; wer echten Kaffee möchte, muss extra bezahlen. Auffällig: Am Samstag war das Frühstück plötzlich deutlich reichhaltiger, weil viele einheimische Gäste im Haus waren. Positiv hervorzuheben ist einzig die Weinexpertin Helena. Sie arbeitet professionell, erklärt klar, ist freundlich und repräsentiert das Haus auf einem ganz anderen Niveau. Die Weine selbst sind ausgezeichnet. Fazit Wunderschöne Natur, hochwertige Weine und ein Gelände mit großem Potenzial – doch das Hotel wird durch schwaches Management, mangelhaften Service und eine unzureichende Küche deutlich abgewertet. Die Gastfreundschaft, für die Georgien bekannt ist, spürt man hier kaum


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