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FranzD (36-40)
ÖsterreichAus Österreich
Verreist als Familie • Februar 2010 • 3-5 Tage • Wandern und Wellness
Urlaub mit gemischten Gefühlen...
4,5 / 6

Allgemein

Das Hotel kann als mittelgroßes Hotel (140 Betten) bezeichnet werden bestehend aus zwei Häusergruppen, die mit einem unterirdischen Gang miteinander verbunden sind. Im größeren Häuserkomplex sind neben Doppelzimmer und Einzelzimmer auch die Suiten und Appartments untergebracht, im zweiten Haus sind weitere Doppelzimmer untergebracht. Gebucht haben wir diesesmal ein Einzelzimmer mit Beistellbett und die Semi Vollpension. Allgemein ist der Hotelzustand als gut zu bezeichnen. Gebaut wurde das Hotel 1997, die Architektur finde ich als durchwegs gelungen.


Zimmer
  • Gut
  • Das Einzelzimmer war sehr klein, hatte jedoch alles, was ein vier Sterne Hotel haben sollte. Durchwegs sauber und funktionell. Das Beistellbett war beim einchecken so gestellt, dass wir nicht in den Kleiderschrank konnten. Nach etwas Bettverschieben ginge es aber doch. Für einen kurzen Aufenthalt war es "gut".


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Es gibt in dem Hotel ein Restaurant "Wintergarten" und eine Bar/Weinlokal, die allerdings erst ab 20:00 geöffnet hat. Leider gibt es im Lobbybereich keine Möglichkeit z.B. Kaffee oder andere Getränke zu bekommen. Das Frühstück entspricht dem eines vier Sterne Hotels - läßt also keine Wünsche offen: Müslis, frische Früchte, Joghurt, verschiedene Wurstsorten, Kaffee, Tees, frisch gepreßter Orangensaft, weitere Fruchtsäfte, Eierspeise, Würstchen, gebratener Speck, weiche Eier,... Der Mittagssnack (12:00 - 13:30) besteht aus zwei Suppen und zwei Hauptspeisen samt Beilagen. Der Nachmittagskaffee (14:30-16:00) besteht aus verschiedenen Kuchensorten/Schnitten und Früchten sowie Eis - das meiste war lecker, aber leider nicht immer 100% frisch (erwischte einen ausgetrockenenten Marmorkuchen). Beim Abendessen war ich je nach Tag hin- und hergerissen. Das Kinderbuffet war für meine Tochter enttäuschend (drei Hauptspeisen zur Wahl samt drei Beilagen+Nachspeise, Eis) - mit der Konsequenz dass sie mein serviertes Wahlmenü bevorzugte. Das Wahlmenü besteht aus einer einheitlichen Vorspeise (wird serviert), dann Suppe (2 Suppen vom Kinderbuffet zur Auswahl - zum Selbstholen), drei Hauptgerichte (das man zum Frühstück angekreuzt hat - wird serviert) und einem einheitlichen Desert (wird serviert). Die Qualität der Speisen war in Ordnung, es wurde sehr schön angerichtet. Sehr empfehlenswert war die Käseplatte. Die Kellner waren sehr flink, ein Lächeln war jedoch kaum zu sehen - wie überhaupt die Fröhlichkeit kaum präsent war.


    Service
  • Gut
  • Der Empfang an der Rezeption war durchwegs freundlich, auch Sonderwünsche wie in der Nähe einer befreundeten Familie wohnen zu können wurden kurzfristig erfüllt. Die Zimmerreinigung kann als gut bezeichnet werden, zusätzliche Angebote wie die im Hotel angebotene Kinderbetreuung oder den Wellnessbereich habe ich diesesmal nicht nicht in Anspruch genommen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt wie alle anderen Thermenhotels am Ortsrand von Lutzmannsburg (948 Einwohner). Der Ort selbst ist ein kleiner Markt der neben dem Tourismus hauptsächlich von der Landwirtschaft (Weinbau) geprägt ist. Bis zum Ortsmittelpunkt ist es ein gemütlicher Spaziergang von rund einer Viertelstunde. Einkaufs- und Unterhlatungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Das Hotel selbst ist über einen unterirdischen Gang (ca. 5 Minuten Gehzeit) mit der Therme Lutzmannsburg verbunden.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Die einzige Unterhaltung, die wir in Anspruch genommen haben war der Billiardtisch sowie die Weinbar, die ab 20:00 geöffnet hat. Da diese Bar von den Kellnern des Restaurants mitgemacht wurden, war diese nur sporadisch besetzt. Das heißt wenn man nicht im Trockenen sitzen wollte, war es geschickt größere Mengen zu bestellen. Mit einer befreundeten Familie sind wir dann übergegangen ganze Flaschen Wein zu bestellen. Da bekam man auch einen Krug Wasser dazu und etwas Knabbergebäck. Der Kellner am ersten Abend war leider nicht in der Lage Weinempfehlungen zu geben und überhaupt völlig demotiviert. Die Weinkarte selbst war gut mit namhaften Winzern bestückt - leider war von diesen nur eine flaschenweise Bestellung möglich. Sehr gut gefallen hat uns das Harfenspiel, dass sehr stimmig zum Abend passte. Meiner Tochter hat das "Kletterzimmer" gut gefallen, das aber um 21:00 geschlossen wurde. Für ältere Kinder (ab 8 Jahren) gibt es kaum Unterhaltungsmöglichkeiten.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:3-5 Tage im Februar 2010
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:FranzD
    Alter:36-40
    Bewertungen:8