Die Anlage war außen noch nicht ganz fertig, was schade war, da dadurch die Kinder weniger Möglichkeiten hatten als bei der Wahl des Hotels angenommen. Der Zustand war super, alles noch ganz neu, die Einrichtung/Möbel sehr schön und geschmackvoll. Von der Gästestruktur war es genau so wie erwartet: Lauter Familien mit Kindern, was sehr angenehm ist, wenn man selber mit Kindern reist, da alle in etwa die gleichen Ansprüche und Vorstellungen haben und man nicht dauernd die Kinder ermahnen muß, leise zu sein, nicht herumzurennen etc. Was uns allerdings sehr gestört hat war, dass das Spielzimmer für die Kleinen extrem klein ausgefallen ist und noch dazu von einer riesigen Wii dominiert wurde. Da stellt sich die Frage, was solch ein elektronisches Spielzeug in einem Spielzimmer für kleine Kinder verloren hat! Auch in dem im Untergeschoss gelegenen Spielraum befand sich nur elektronischer Kram und ein Tischfußball, wo man überall Geld reinschmeißen mußte. Insgesamt war der Aufenthalt recht angenehm. Da das Hotel erst im Mai eröffnet worden war, gab es natürlich einige "Kinderkrankheiten" wie fehlende Verdunkelung, unfertige Aussenanlagen etc. Trotzdem würde ich nicht mehr dorthin fahren, da mir die Möglichkeiten für die Kinder, sich selbst zu beschäftigen, zu wenig waren und genau deswegen hatten wir uns ja für ein JUFA-Haus und nicht für ein "normales" Hotel entschieden.
Das Zimmer war eigentlich sehr schön. Die Möbel waren sehr geschmackvoll und praktisch und es war sehr geräumig. Nachteilig war nur, dass es bei dem von uns bewohnten Maisonettezimmer nicht möglich war, den Abend gesellig zu verbringen ohne die Kinder aufzuwecken, da der Schlafbereich der Kinder in keinster Weise abgetrennt war. Badezimmer war ausreichend groß und alles war sehr sauber. Es gab einen Balkon, TV und Safe.
Das Essen (wir hatten Halbpension) war sehr gut. Frühstücksbuffet war reichhaltig. Leider gabes nur eine Kaffeemaschine, an der sich jeden Morgen lange Schlangen gebildet haben und man locker bis zu 20 Minuten anstehen mußte, um sich einen Kaffee herunterzulassen. Getränke (Saft, Wasser, Cola, Fanta, Eistee) waren auch reichlich, hier war nur das Problem, dass die Gläser sehr ungünstig platziert waren und man sich immer durch die Schlange am Kaffee durchdrängen mußte, um an ein Glas herankommen zu können. Abendessen war stets ausgezeichnet und mehr als reichlich.
Bis auf eine Dame an der Rezeption, die eher unfreundlich war, waren alle sehr zuvorkommend und bemüht. Wenn man beispeilsweise zusätzliche Handtücher benötigt hat, war dies kein Problem.
Die Lage ist sehr schön, man kann in wenigen Minuten in den Ort Weißbriach gehen, wo es Lebensmittelgeschäfte gibt. Zum Shoppen ist natürlich nicht viel Gelegenheit, aber das war auch nicht unsere Intention. Die Entfernung zum Weißensee ist in kurzer Zeit zu bewältigen und auch sonst gab es genügend Ausflugsziele. Was angenehm war: Man konnte direkt vom Jufa-Haus mehrere Wanderungen unternehmen, ohne erst irgendwohin fahren zu müssen.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Leider war der Außenbereich nicht sehr praktisch für Kinder, was verwunderlich ist, da das Haus ja ganz neu war, man somit bei der Planung besser hätte berücksichtigen können, dass Kinder viel Auslauf brauchen und ein kleiner Kinderspielplatz mit einer Rutsche, einer Schaukel und einer kleinen Sandkiste dem Bewegungsdrang insbesondere größerer Kinder absolut nicht entgegenkam. So gab es etwa keinen Ballspielplatz oder wenigstens ebene Flächen, die sich für Ballspiele eigneten etc. Auch die Spielgelegenheiten im Haus waren eher dürftig. Es hat mich wirklich entsetzt zu sehen, dass in dem winzig kleinen Spielzimmer, in dem das Spielzeug für kleine Kinder war, eine riesengroßer Bildschirm für die Wii dominiert hat, was zur Folge hatte, dass einige wenige Kinder stundenlang damit gespielt haben, während andere danebensaßen und zugeschaut haben und sich gar nicht mehr wirklich auf ihr eigenes Spiel konzentrieren konnten. Meiner Meinung nach haben solche Geräte nichts in einem Spielzimmer verloren. Das untere Spielzimmer war zwar groß, dafür gab es dort nur Automaten (!!!) in die man Geld einwerfen mußte, um irgendwelche elektronischen Sachen zu spielen. Für fantasievolle und sinnvolle Beschäftigungen im Haus bei schlechtem Wetter (was bei uns der Fall war) war einfach kein Platz!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1-3 Tage im Juni 2012 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Heidrun Elisabeth |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |
Vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre Anregungen. Einiges haben wir bereits umgesetzt bzw. verbessert: Die „Wii“ wurde aus dem Kleinkind-Kinderspielzimmer entfernt und in den Raum mit den Spielgeräten für die „größeren“ Kinder gestellt. Wir haben unser Buffetsystem überdacht und neu strukturiert um einen „flüssigeren“ und zügigeren Ablauf zu gewährleisten. Die Investition in die Kaffeemaschine haben wir bewusst getätigt, da wir frisch gemahlenen Kaffee servieren möchten und keinen Filterkaffee. Bei Maisonette- bzw. Galeriezimmern ist eine räumliche Trennung nicht möglich. Es gibt aber die Möglichkeit ein Familienappartement mit 2 getrennten Schlafzimmern zu buchen oder ein Babyphone an der Rezeption auszuleihen (wenn man den geselligen Abend eventuell auf der Sonnenterrasse oder im gemütlichen Kaffeebereich verbringen möchte). Vielen Dank für Ihr Verständnis, dass wir am Anfang einige unvorhersehbare Herausforderungen zu meistern hatten und erst im Betrieb gesehen haben, wo wir noch Verbesserungspotential haben. Die Verdunklungsvorhänge sind bestellt, die Außenanlagen sind mittlerweile nahezu fertig und bieten einiges an Möglichkeiten zu werkeln. Weiters haben wir nun auch noch einige örtliche Kooperationen abgeschlossen, die vor Ort wirklich viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bieten. In den Sommerferien bieten wir ein betreutes Kinder-Aktiv-Programm an (15 Stunden an 6 Tagen die Woche).


