Das Hotel arbeitet in Personalunion mit dem angrenzenden La Palma Princess mit 2 Receptionen, jedoch gemeinschaftlichen Einrichtungen, zusammen. Dadurch hat man immerhin mit einer Belegung von maximal 1500 Menschen zu kämpfen. Klar, dass das dort, wo diese Menschen zusammen kommen, zu weniger tollen Urlaubserlebnissen führt ( z. B. Speisesaal ). Die Gebäude sind geschickt in 9 Blöcke aufgeteilt; das Auffinden des gebuchten Zimmers in den Blöcken nach Eintreffen im Hotel, insbesondere bei Dunkelheit, ist amüsant. Die Pool-Anlage hat Sonderstatus, da auch in unmittelbarer Nachbarschaft kein Meerzugang bzw. Strand vorhanden ist. Das Personal am Pool ist leider sehr unfreundlich. Die Anlage ist hervorragend gepflegt, hat eine Architektur als Mischung aus modernen Elementen, spanischen und maurischen Ideen in max. 2-geschossiger Bauweise. Man kann HP und VP buchen. Die VP wird weit entfernt von den Zimmern hinter der Pool-Anlage eingenommen. Alles in Buffet-Form. Ca. 50 % Spanier, der Rest teilt sich auf in etwa 30% Deutsche, 15 % Italiener und 5 % Niederländer. 4, 5**** hätte es gegeben, wenn das Personal besser ausgebildet wäre und die sehr weiten Wege beim Bau der Anlage ohne Treppen hätten realisiert werden können. Von Block 2 zum Mittagsbuffet laufen Sie fast 400 m und 41 Stufen. Mit Umwegen können teilweise Aufzüge in Anspruch genommen werden. D1 Handy-Empfang funktioniert. Die Tatsache, dass die Berge der Insel bis 2400 m Höhe als Wetter- scheide fungieren führt dazu, dass mitunter stundenweise, täglich keine Sonne auf den Pool kommt. Wir fanden das nicht nachteilig. Nach unserer Meinung ist zur Erkundung der Insel ein Leihwagen ( ab etwa € 27,-- p. Tag Vollkasko, 2 Fahrer, Glasschaden inkl.) unentbehrlich. In wie weit man die Insel aufsuchenswert findet, kann nur jeder selbst beantworten. Der Naturpark Tabuiente, eine Fahrt mit der Fancy II ab Tazacorte und die beiden Vulkane San Antonio und Fuencaliente sind ein bischen wenig um 14 Tage auszufüllen. Für uns ist die fehlende touristische Infrastruktur, die seltsam ablehndende Art, auch in Geschäften und Supermärkten, ein Grund die Insel nicht mehr aufzusuchen. Diese Art der Kommunikation kennen wir von Tenriffa und Gran Canaria bzw. La Gomera nicht. Schließlich kann man auf diesen Inseln auch wandern. Wer eine Woche Kurzurlauben will, der sollte auf holidaycheck darauf achten, ob sich die Negativmerkmale hinsichtlich des Hotelaufenthaltes gebessert haben, denn Zimmer und Poolanlage sind wirklich schön.
Ob Mobiliar, Betten, TV, Kühlschrank oder Telefon. Alles wirklich in Top-Zustand. Das Bad mit Wanne und Dusche ( 1, 25 m x 1, 00 m ) ist eine saubere Sache. Das war beispielsweise im Hipocampo-Palace auf Mallorca ( 5***** ) auch nicht besser. Wäschewechsel, Handtücherwechsel, Freundlichkeit der Zimmermädchen; selbst wenn man akribisch nach Fehlern sucht, es ist die eigentliche Versöhnung mit dem Hotel. Ein Telefonat nach Deutschland kostet € 0, 36 p. M., das ist vertretbar.
Das Hotel verfügt über ein Großrestaurant und 2 Themenrestaurants ( gegen Mehrpreis ). Die Speisen sind in großer Variabilität vorhanden, allerdings auf mitteleuropäischem Standardniveau. So hilft es natürlich nicht, wenn mehrere Fleischsorten auf dem Buffet liegen, diese aber so lange und in den falschen Behältnissen liegen, dass das Fleisch lauwarm und das Gemüse trocken ist. Die fehlende fachliche Versiertheit und falsche Organisation macht sich hier besonders bemerkbar. Der " Showcooker " schneidet das Fleisch nicht wie üblich für den Gast, sondern lagert es auf einem Teller zwischen. So kann er zwischendurch seinen Platz ständig verlassen. Eine Aufsicht gibt es wohl nicht, sonst würde wohl beim Abräumen der Tische nicht ein Krawall, wie in der Kantine der Bundespost entstehen. Auch hier ist das Personal nicht sonderlich freundlich. Das Geschirr ist teilweise nicht richtig gereinigt, eben Massenabwicklung ohne organisatorischen Kopf. Dass der Gast hier NICHT Zentrum des Denkens ist belegt auch eine dusselige Abwicklungsform im Zusammenhang mit den mehrpreispflichtigen Themenrestaurants: Man melde sich als Gast des Teneguine Princess im Schwesterhotel La Palma Princess bis 11. 00 Uhr am Vortag an. Ist dort die zuständige Person nicht, so versuche man es später noch einmal, schließlich kostet es ja nur zusätzliche 7, 50 € p. P. die man los werden will. Wen wundert es, dass bei einer solchen Ablehnung, die Themenrestaurants überwiegend leer waren. Eine Limonade, Cola etc. kostet im Restaurant etwa 2,-- €, eine halbe Flasche Wein ( 0, 5 l ) 7, 50 €.
Hinsichtlich des unfreundlichen Personals ist anzunehmen, dass die Insel wegen fehlender Infrastruktur Schwierigkeiten hat Personal zu rekrutieren. Die Kellner-/ Kellnerinnen sind größtenteils unfreundlich, fast abweisend, weil sie u. E. überfordert sind. Wer kann schon gute Arbeit leisten, wenn er kein Wort Englisch, geschweige Deutsch spricht, überkreuztes Geschirr auf dem Teller nicht erkennt und einfach abräumt. Die Personalorganisation ist wirklich schlecht und damit der Eindruck des Gastes, dass man nicht sonderlich willkommen ist. Beim Laufen durch die Anlage haben wir im Zeitraum von 14 Tagen nicht einen Mitarbeiter angegroffen, der die Tageszeit beim Vorbeigehen gesagt hätte. So entsteht der Eindruck, dass das Personal nicht für den Gast, sondern separat arbeitet. Scheinbar erkennt die Leitung diese eklatante Schwäche, da kurz vor unserer Abreise ein Rezeptionist und einige Kellner aus Deutschland eingestellt wurden. Auch diese sind jedoch nach eigenem Bekunden berufsfremd. Von all dem waren die Zimmermädchen ausgenommen: Sehr freundlich, sauber und ansprechbar.
Die Anlage liegt völlig abgeschieden im Süden der Insel. Zwischen den mit häßlichen Schwemmsteinen vermauerten Bananenplantagen, die obendrein teilweise mit Plastikplanen abgedeckt sind, kann man sicher kaum mit Genuß spazieren gehen. Ein um die Anlage herum angelegter Weg ist nach ca. 40 Minuten geschafft. Wohl nichts für jeden Tag. 2 Meerzugänge, die mitunter als " Strände " bezeichnet werden, sind in 30 Fußminuten erreichbar, jedoch ohne jeden Service ( Keine Toiletten, keine Kabinen, keine Getränkeangebote etc. ), sodass man zwischen den Kieselsteinen und Felsen am Strand häufig Tempos sieht, die signalisieren, dass unsere Vorfahren das Toilettenproblem urwüchsig lösten. Im Prinzip ist man auf den Aufenthalt und die Leistungen des Hotels angewiesen oder man nimmt, wie wir, einen Leihwagen in Anspruch. Der Transfer vom Flughafen dauert mit dem eigenen PKW ca. 45 Minuten für 22 KM Kehren und Kurven. Eine höhere Bewertung könnte sich das Hotel verdienen, wenn es den Meerzugang am Faro de Fuencaliente mit Service belegen würde und einen Strand anlegen würde. Ein Busshuttle würde helfen Urlaubern, die länger als 1 Woche vor Ort sind, die Langeweile zu nehmen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Hotel verfügt als Ersatz für den fehlenden Strand über eine wirklich schöne Pool-Anlage, die so intelligent angelegt ist, dass die Menschenmengen hier kaum spürbar sind. Die Animation am Pool ist in Anlehnung an die Einschätzung des Personals ebenso mäßig. Nur über Lautsprecher 2x täglich auffordern am Wasser-/ Volleyball teil zu nehmen ist zu wenig. So ist logisch, dass diese Abwechslung ausschliesslich Spaniern zu Gute kam. Die Animateure haben auch teilweise am "internationalen Showprogramm " abends auf der Bühne teilgenommen. Die Qualität kann man sich dann sicher ohne weitere Beschreibung vorstellen. Die Anlage beherbergt zusätzlich einen Wellness- bereich ( haben wir nicht probiert, da teuer ), Kinderpool, kostenlose Liegen, Billard ( 2,-- € p. Spiel ), Tischtennis, Tennis, kleiner Fitenessraum und Bolzplatz. Ein Kiosk mit Zeitungen von Vorgestern rundet das Angebot ab. Ein besonderes Thema ist der Internetzugang, da hier ein Veranstalter sogar behauptet man könne Internet auf dem Zimmer mit eigenem Notebook in Anspruch nehmen. Dies funktioniert nicht. Auch der Internet-Corner im Hotel war ständig defekt, da hier noch mit 56 k Modem übertragen wird. Wir haben allerdings einen Teil des Geldes zurück erhalten. U. E. tut das Hotel für die Unterhaltung zu wenig. Ein schöner Marktplatz zwischen Hauptgebäude und Zugang zum Pool glänzt mit gähnender Leere, statt hier Veranstaltungen anzubieten. Ein kleiner unfrenquentierter " Krimskramladen ", der Handwerkskunst verkaufen soll war immer leer, statt hier einen Friseur oder ähnliches unter zu bringen. Wer auf der Insel ohne PKW ist, sollte eine Menge Bücher mitnehmen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Tanja |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 7 |


