Auf den ersten Blick machte das Hotel (5 Sterne) einen sehr luxuriösen und sehr schönen Eindruck ... Allerdings sollte man sich von diesen 5 Sternen nicht zu viel erwarten. Mit deutschen Hotels verglichen, ist dieses Hotel eher mit 3 Sternen zu bewerten. In der Lobby stand kostenloses WiFi zur Verfügung, was jedoch zusammenbrach, sobald mehr als 5 Personen mit Smartphones im Internet surften. Bester Zeitpunkt um die E-Mails zu checken war meistens gegen Mitternacht. Dann hatte man annähernd ISDN-Geschwindigkeit. Alles Andere hatte eher 56k Modem-Charakter. Der Altersdurchschnitt im Hotel lag ungefähr bei 45 Jahren, da neben vielen Rentnern auch einige "junge Familien" im Hotel zu Gast waren. Junge Leute (18-25) waren ziemlich selten.
Die Junior Suite (großes Zimmer mit Balkon) war ausreichend mit Sitzgelegenheiten (Couch, kleiner Schreibtisch mit Hocker) Klimaanlage, Minibar und einem Fernseher ausgestattet. Allerdings befand sich noch die Bettwäsche unserer Vorgänger auf dem Bett, welches "gemacht" war. Spuren (Haare) der Vorgänger waren auch im Bad, genauer am Waschbecken, zu finden. Um die Badewanne herum waren die Silikonabdichtungen an den Fugen bereits aufgeplatzt, abgelöst oder stark dunkel gefärbt. Auch die Farbe der Wand im Bereich der Toilette verabschiedete sich. Der Gesamtzustand der "Suite" bewerte ich mit der Schulnote 3-.
Im Hotel befanden sich mehrere verschiedene Restaurants. Diese machten einen sauberen Eindruck. Davon waren 2 mit Frühstücks-, Mittags- und Abendbuffet. Die Auswahl war sehr überschaubar. In den restlichen a la carte- Restaurants konnte man, wenn man zuvor einen Tisch reserviert hatte von thai, indisch, chinesisch, ägyptisch, italienisch bis mediteran von der Karte wählen. Einige Gerichte waren jedoch extra zu bezahlen. So musste man leider feststellen, dass All Inclusive nicht ALL Inclusive ist. Neben den "A la carte-Restaurants" musste man beispielsweise auch an der Bar in der Lobby entweder: das "All Inclusive- Upgrade" (40€/Woche) buchen oder Bargeld mitführen. In diesem Paket waren dann auch Cocktails mit "Premium-Spirituosen" enthalten. Wer jetzt "Bacardi, Jack Daniels, Havana Club Ramazotti oder namhafte Vodkas" erwartete wurde enttäuscht. Die dort angebotenen Marken waren mir bis dato fremd. In den Internen Lokalitäten wurde von den Bedienungen auch immer wieder versucht, kostenpflichtige Getränke (Espresso, Cappuccino sowie diverse Cocktails) an den Mann zu bringen, was teilweise nervig war. All Inclusive kann man sich auch sparen, wenn man ständig Geld am Mann haben muss.
Auf das liebe Geld, war das Personal besonders scharf. Um vernünftig bedient zu werden (z.B. am Pool oder im "JokerClub"), musste man im voraus schon mal die Bedienung seiner Wahl "schmieren". Nur dann konnte man sich sicher sein, dass man auch beachtet wurde wenn das Glas leer war. Bei allem Respekt, aber Trinkgeld zahle ich hinterher wenn ich mit dem Service zufrieden war und nicht davor! Das Personal (100% männlich) war stets bemüht freundlich zu wirken. "Alles Okay?" war so ein auswendig gelernter Spruch den wirklich jeder konnte. Auf einen netten Gruß am Gang wartete man jedoch vergebens. Im großen und ganzen konnte man nur "Freundlichkeit" erwarten, wenn die Möglichkeit für das Personal bestand, Trinkgeld zu kassieren. Das Englisch des Personals war ausreichend um sich unmissverständlich zu verständigen.
Der Strandabschnitt war zu Fuß in etwa 5 Minuten zu erreichen. Mit dem Bus, war der Flughafen in ca. 30 Minuten erreichbar.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Abends gab es ein Programm im "JokerClub" der Hoteleigenen "Discothek". Dort wurde nach Show's (Messerwerfer, Tanzeinlagen, Schlangenbeschwörern) immer noch "Live-Musik" durch einen Alleinunterhalter, bzw. einem Dj gespielt. Eine Tanzfläche lud zum Tanzen ein.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im November 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Klaus |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


