Die Hotelanlage ist wunderschön und sauber gehalten. Tip zum Einreisevisum: Anfangs September 2008 waren wir, 4 Personen, im Makadi Palace in Hurghada/Makadi Bay, mit AI. Die Anreise verlief für uns nicht überraschend, da wir uns ausreichend im Internet über die Einreise-bestimmungen informiert hatten. So gingen wir in der Einreisehalle auf dem Flughafen Hurghada gleich rechts zum Bankschalter, um uns um 11,-- Euro ein Visum pro Person zu kaufen. Der Großteil der Leute ging direkt zum Reiseveranstalter von ETI, um sich so um satte 25,-- Euro pro Person, ein Visum zu besorgen, was wir furchtbar unverschämt und als Wucherpreis empfunden haben, da es sich bei einer 4-köpfigen Familie immerhin um einen Differenzbetrag von immerhin 56,-- Euro handelt, der für das Urlaubsbudge ja auch gut gebraucht werden kann. Eine Rückfrage bei ETI über den überhöhten Preis erbrachte lediglich, dass ETI selbst keinen Einfluss darauf hätte und der Reiseveranstalter vor Ort mit der Reservierung der Visa mehr Aufwand und deshalb höhere Kosten hätte. Info zu Durchfallerkrankungen: Wie in Ägypten üblich, hatten ein Teil von uns mit leichten Magenproblemen zu kämpfen. Dies war jedoch nicht auf das schlechte Essen zurückzuführen, dass ganz im Gegenteil, auch von uns nahm jeder ein paar Kilo, jedoch nicht Reisegepäck, mehr mit nach Hause. Vermutlich liegt dies doch eher am vorherschend heißen Wüstenklima und an der Austrocknung durch den leichten warmen Wind (zu wenig Flüssigkeitszufuhr während des Tages-natürlich keinen Alkohol) und trägt dies sicherlich zu den Magenproblemen bei. Ein Besuch beim Arzt kostete 15,-- Euro für die ledigliche Ausfolgung der Tabletten "Antinal". Die selben Tabletten kosteten in den Shops höchstens 3,-- Euro.
Die Zimmer sind für europäische Begriffe feudal und überdimensional groß. Da wir im D-Trakt des Hotels wohnten, fiel uns gleich zu anfangs auf, dass über uns ein großes Notstromaggregat aufgestellt war. Da die Stromversorgung in Ägypten nicht immer funktioniert, war uns in den nächsten 14 Tagen eine „leichte“ Geräuschkulisse durch das Notstromaggregat, störend, jedoch nicht unerträglich, Tag und Nacht garantiert.
Die einzelnen Restaurant muss man selbst erkunden, aber es ist für jeden Geschmack etwas dabei und die Qualität sehr gut. Als Vorzug gaben wir uns immer das Restaurant neben dem Restaurant „Dome“, da man dort ein sehr gutes Buffet vorfand und gleichzeitig im „Dome“ ebenso vom Buffet naschen konnte, da das Restaurant „Dome“ immer schon ziemlich früh am Abend besetzt war.
Das Personal war überaus freundlich, die Fremdsprachenkenntnisse überwiegend auf Englisch ausgerichtet. Die Zimmerreinigung funktionierte tadellos. Ein Arztbesuch wegen Durchfalls erwies sich als eher teuer.
Daneben südlich des Hotel Makadi Palace wurde gerade eine neue zum Hotel gehörige Hotelanlage gebaut. Der Baulärm war nicht wirklich störend, jedoch viel teilweise die Staubentwicklung auf. Im Jahr 2009 dürfte diese Hotelanlage allerdings fertiggestellt sein. Nach Hurghada nur mit Taxi oder Bus möglich - Entfernung ca 35 Kilometer Hurghada Süd/Flughafen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sehr schöne Poollandschaft. Strandbereich: Am Strandbereich war es, wie überall mittlerweile üblich, Unsitte, die Liegestühle zu reservieren. Leider mussten auch wir uns dieser Unsitte hingeben, um für 4 Personen einen Platz zu kriegen. Anzuführen ist noch, dass es sich beim Hausriff in der Hotelanlage um ein superschönes Außenriff handelt, dass, außer den Schäden durch die „Badetouristen“, von Rotfeuerfischen bis hin zu Riesenmuränen alles zu bieten hat. Zu den „Badetouristen“ möchte ich an dieser Stelle anführen, dass ein Baden ohne entsprechenden Fußschutz, am besten über die Knöchel reichende Füßlinge, wie sie auch Taucher verwenden, auf Grund der scharfen Korallen, unweigerlich zu Verletzungen führen muss, ebenso wie eine Schwimm- bzw. Taucherbrille, um so die wunderschönen Korallenstöcke, wenn man über das Riff zum Schnorcheln oder Schwimmen muss und man nicht sieht wo man hinsteigt (könnte ja auch ein giftiger Steinfisch sein), nicht zu schädigen. Eine doch schlimme Beobachtung möchte ich an dieser Stelle anführen: Trotz aller Hinweistafeln wurden durch Urlauber immer wieder Nahrungsmittel, zum Fische anfüttern, beim Schwimmen ins Meer geworfen. Die Urlauber konnten daraufhin wunderbar fotografieren und befanden sich plötzlich mitten unter einem Schwarm verschiedenster Fischarten. Hiervon kann man aber nur dringend abraten, denn wir haben so beobachtet, dass sich zu den normalen Doktorfischen ua. sich auch Rotfeuerfische und andere giftige Unterwasserbewohner durch die Fütterung angezogen fühlen. Man braucht sich dann nicht zu wundern, wenn plötzlich eine Person in Kontakt mit einem giftigen Tier kommt, weil das Verhalten rücksichtsloser Badetouristen eigentlich dafür ausschlaggebend war. Deshalb kann es nur heißen: „Fische füttern verboten“ - ein eindringlicher Apell.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Josef |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 11 |


