Das Hotel ist zwar noch keine 10 Jahre alt und macht von weitem einen guten Eindruck, allerdings offenbaren sich bei näherer Betrachtung viele Mängel. Der Boden der Pool ist kaputt und mit Matten geflickt. WLAN: Ist nur in der Lobby verfügbar, je nach Zimmer muss man da schonmal 5 Minuten laufen, da die Anlage sehr groß ist. Am Abend, wenn viele Gäste ins Internet möchten, baut sich gar keine Verbindung auf, da das Netz überlastet ist. Wer da ein paar Urlaubsgrüße per Email versenden möchte muss also früh aufstehen. Das ist nicht mehr zeitgemäß für eine fünf Sterne Hotel. Viel Eurobargeld mitnehmen, da (fast) alle Preise in Euro sind. Wär mit Kreditkarte im Hotel zahlen will muss neben dem Gebühren der eigenen Bank auch den schlechten Wechselkurs (3%) des Hotels bei der Umrechnung von Euro in Landeswährung in Kauf nehmen. Aquaschuhe wegen der Korallen. Kleingeld für Trinkgeld: 0,50 oder 1 Euro Münzen
Die Zimmer sind geräumig, das Mobiliar ist aber sehr verschlissen und defekt. Die Matratze war in unserem Zimmer sehr dreckig und ekelig. Der Abfluss im Bad war verstopft. Die Fenster und Türen sind nicht dicht, sodass die Zimmer im Erdgeschoss von Eidechsen heimgesucht werden. Bei unserer Ankunft war das Zimmer nur teilweise gereinigt. Es lagen noch alte Handtücher herum, sodass der Zimmerservice gerufen werden musste. Die Klimaanlage war nicht ausreichend dimensioniert, sodass es besonders Nachts nicht angenehm war. Die Liegen und das Geländer am Balkon war teilweise ohne Lack bzw, der Lack blätterte ab, beim Trocknen der Handtücher waren daher Lackreste auf den Textilien. Die Türen dämmen den Lärm der hellhörigen Flure kaum, sodass eine ruhige Nacht nicht garantiert war.
Das Essen am Büffet (Frühstück, Mittag, Abendessen) bietet zwar eine große Auswahl. Allerdings sind die Speisen eher minderer Qualität und eintönig. Im Hähnchencurry schwimmen mehr Knochen als Fleisch in einer wässrigen Brühe. Leckere Speisen (z.B. frische Feigen, Wassermelone) werden nur in geringen Mengen ausgegeben und sind verständlicher Weise in wenigen Minuten leer und werden nicht nachgefüllt. Orangen werden als Viertel mit Schale serviert und lassen sich so kaum essen. Das Fladenbrot ist nicht frisch sondern ein Produkt aus dem Supermarkt. Ein Müsli findet sich eben so wenig wie Kakao. Das Ganze Essen macht einen langweiligen, faden Eindruck. Rindersteaks schmeckten wie Schuhsohle, die Bolognesesauce ist angebrannt und die Waffeln sehen wie ein griechischer Diskus aus, wobei die Konsistenz auch eher in Richtung Granit geht. Die Restaurants müssen vorab reserviert werden, wobei der heutige Tag dann immer ausgebucht ist, es geht also immer nur mehrere Tage im voraus. Mehrkwürdiger Weise ist es dafür aber oft bis 19:30 Uhr sehr leer, obwohl man schon um 18:00 Uhr reservieren kann. Alles was irgendwie lecker sein könnte kostet in den Restaurants extra. Wofür brauch man dann All-Inclusive?
Nach der Anreise, mussten wir erstmal ca. 30 Minuten in der Lobby warten, bis wir unseren Zimmerschlüssel erhielten. Es musste erst ein Formular ausgefüllt werden, dass wir nur nach mehreren Nachfragen mit Verspätung erhielten. Auf unsere Frage warum wir nach 20 Minuten immer noch kein Formular erhalten haben, reagierte der Angestellte (Operator) sehr patzig. Die Freundlichkeit der Servicekräfte ist abhängig vom Trinkgeld, wer nicht umgehend JEDEM Trinkgeld in ausreichender Höhe (0,50 - 1 Euro) gibt wird noch schlechter behandelt als ohnehin schon: Weitere Beispiele: Restaurants: Orientalisches Restaurant TAM TAM: Wartezeit aufs Dessert 1,5 h. Das Restaurant war bis auf ca. 15 Gäste leer. Es waren drei Köche und etwa sechs Servicekräfte anwesend. Getränke am Strand: Sind zwar all-inklusive, aber obwohl jeden Tag am Strand wurden wir nur 1x Mal in einer Woche nach Getränken gefragt- Liegen am Strand: Obwohl es keinerlei Informationen dazu gibt ist ab 18:00 Uhr am Strand Schicht. Wer länger bleibt wird von den "Liegenaufsehern" durch brüllen und klatschen vertrieben. Essen am Buffet: Die Tische werden nur einmal eingedeckt und gesäubert. Wer nicht direkt um 19:30 Uhr beim Essen ist muss sich mühsam um Besteck und Servietten kümmern und einen verdreckten Tisch nehmen. Zimmerservice: Es wird jede Menge Energie in "Handtuchkunst" verwendet. Gewischt wird aber höchstens einmal die Woche. Kosmetiktücher oder Duschgel wird nur nach mehrmaliger Aufforderung aufgefüllt.
Die Lage an der Makadi Bay bietet einen Privatstrand inkl. Hausriff. Das Riff ist jedoch weitestgehend zerstört. Hurghada-Stadt liegt ca. 30 Minuten entfernt. Es macht also keinen Sinn die Anlage per Fuß zu verlassen. Das bedeutet auch, dass viele Freizeitaktivitäten überteuert beim Hotel gebucht werden müssen. Es gibt einmal am Tag ein Shuttle nach Hurghada, das auch noch vorab reserviert werden muss. Die Abholung zum Flughafen erfolgt 3,5 Stunden vor Abflug, d.h. dass man drei Stunden unnötig am Flughafen verbringt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es wird jeden Tag ein festes Sportprogramm angeboten. Pilates, Zumba, Yoga, Volleyball und Dart. Das Fitnessstudio kostet wie Fussball oder Tennis extra. Die Liegen sind alt und kaputt und brechen auseinander, wenn man Sie verschieben möchte. Duschen am Strand gehen teilweise nicht mehr. Die Auflagen der Liegen sind kaputt und haben Löcher. Ein Abendprogramm wird immer wiederkehrend angeboten, Disco ist Aufpreispflichtig.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martin |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 3 |


