Bereits von außen wird deutlich, dass das Hotel sehr in die Jahre gekommen ist. Ein deutscher Auswanderer wusste zu berichten, dass hier schon Kiloweise von der Fassade bzw. den Balkons Mörtel ab und an auf den Gehsteig fällt....hat aber bisher anscheinend noch niemanden interessiert, außer die Polizeit, die dann nur den Gehsteig abgesperrt hat. Man fühlt sich somit (bereits von) außen sichtbar wohl! Der Eingangsbereich / Lobby war einigermaßen sauber, aber der Krieg wird hier nicht geschlagen, sondern auf den Zimmern (siehe unten). Somit könnte man es sachlich so ausdrücken: Es ist ein umfangreicher Investitionsstau vorhanden. Wenn Ihr aus welchen Gründen auch immer im Saga landet, bitte folgende überlebenswichtigen Gegenstände mitbringen: - Desinfektionsspray für alles, was ihr sauber habebn wollt (z.B. Klobrille? ==> siehe Leistungen der Putzfrau) - Badelatschen für das Bad, welches ihr schon überschwemnt übernehmt erhaltet - Verlängerungskabel (ihr könnt Euch Ventilator für drei Euro ausleihen) - Die einzige Steckdose im Zimmer befindet sich aber ca. 1 Meter oberhalb von Euren Betten - Handdesinfektionsspray...wenn Ihr Euch irgend wann einmal so wie das Zimmer vorkommen solltet - Klopapier (falls die Putzfrau mal keine Lust hatte, Euch welches zu bringen) Gegenüber dem Hotel ist ein Cafe: Ist eigentlich ganz okay dort. So ein langhaariger Typ (Auswanderer) ist öfters dort, der ist recht redseelig und hat sicher einige Tips für Euch. Wichtigster Tip: Wenn Ihr mit Kumpels hingeht okay die Zeit geht rum. Geht aber niemals mit Eurer Frau oder Freundin dort hin: Ihr werdet Euer Leben lang diesen Makel nicht mehr ausbügeln können und sicher zu gegebener Zeit immer mal wieder hören!!!!!! :-)
Unsere Dreibettzimmer waren: Klein, dreckig, schäbig und potentiell gesundheitsgefährdend. An einer Ecke des Zimmers war etwas, das aussah wie Schimmel. In das Bad kommt man gerade so rein....das Bett blockiert die Tür größtenteils. Im Badezimmer konnte man auf dem Klo nach links und rechts wippen....war wohl nicht ausreichend befestigt. Links uns rechts kam Wasser raus und stand dann im Bad....die Putzfrau hat sich dafür eh nicht interessiert. Wir dann irgendwann auch nicht mehr: Sind nur mit Badelatschen (bitte nicht vergessen! überlebenswichtig) ins Bad gegangen. Im Zimmer waren keine Klimaanlagen. Ab 10 Uhr hatten wir direkte Sonneneinstrahlung, wünsche Euch genauso viel Spaß damit, wie wir hatten.
Hatten nur Frühstück gebucht...wahrscheinlich zum Glück. Frühstück bestand im Wesentlichen aus drei Sorten Wurst, abgepackten Käse, Eiern und Ravioli und harten Brötchen. Hat insgesamt gereicht, um satt zu werden. Kann mir aber nicht vorstellen, dass jemand der länger da ist (waren nur 2 Nächte dort) dort tatsächlich regelmäßig essen geht. Nicht genießbar: Die "Fruchtsäfte" - so ein wiederliches Chemiezeugs hab ich in all den Jahren zuvor noch nicht trinken müssen. Aufgrund der Qualität und Beliebtheit des Frühstücks war es kein Problem, auch bei ausgebuchten Hotel einen Tisch zu bekommen :-)
Unterirdisch!!! Rezeption: Hier hat jeder seinen Job verfehlt....keinen Plan....keine Übersicht. Wollten uns (11 Personen) da wohl anscheinend irgend was bei denen falsch gelaufenen ist (anstatt 4 Zimmer nur 3 verfügbar) in diese drei ohnehin zu kleinen Zimmer noch ein Beistellbett stellen. Wo hätte das stehen sollen, auf dem Balkon!? Hat dann doch noch irgendwie geklappt mit vier Zimmern. Die Typen sind aber alle unfreundlich und haben sichtlich keinen Bock dort zu arbeiten und von gutem Service eh noch nichts gehört. Tip: Die wollen erstmal Eure Pässe haben. Seht zu, dass Ihr die Euch spätestens am selben Tag wieder abholt! Bei uns hatten sie unsere Pässe einem anderen Zimmer zugeordnet (und andersherum). Wollten mir mal beim Abholen des Zimmerschlüssels die Pässe der anderen Personen mitgeben....würde mich nicht wundern, wenn hier schon so machner Gast mal nicht ins Flugzeug kam weil die Schnarchzapfen einfach keinen Plan inern haben. Zimmermädchen: Außer Betten machen die in den Zimmern nix...wahrscheinlich ekeln die sich auch mittlerweile vor der Einrichtung. Haben über die Rezeption noch einmal eine herbeizitiert, die dann freundlicherweise doch die ganzen Haare des vorherigen Bewohners (oder Bewohnerin) weg gemacht hat. Positiv fiel eine Dame an der Bar im EG (rechts außen) auf: Sehr nett, bemüht und freundlich...spendierte auch mal was auf Kosten des Hotels (=> Deshalb auch zwei Sonnen anstatt einer).
Das Hotel liegt in El Arenal und somit schon etwas abseits. Sind zum Ballermann 6 dennoch immer zu Fuß hingelaufen. Schafft man so in 30 Minuten, gefühlt aber wie eine Stunde. Die Umgebung des Hotels ist recht schäbig: Viele Spelunken und ähnlich heruntergekommene Hotels. Rundum ein Viertel zum Wohlfühlen also!! Der Transfer zum Flughaften kostete uns vom/ins Hotel ca. 19 Euro - einfache Fahrt. Die Fahrt/Rückfahrt ins "Vergnügungsviertel" rund um den Ballermann etwa 8 Euro. Sind sicherlich Touripreise: Einheimische kommen für 25% weniger hin. Die Taxifahrer addieren zum Schluss der Fahrt noch manuell irgend ein "Sublemento" oder so (anderer Tarif?) dann bezahlt der nicht auf Streit ausgerichtete Touri eben ein wenig mehr.....und hält normalerweise die Fresse weil man ja im Urlaub ist.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Pool wurde nicht genutzt.....wir haben vom Rest des Hotels auf die Qualität des Wassers geschlossen und dankend darauf verzichtet. Für den Rest der Unterhaltung haben wir außerhalb gesorgt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1-3 Tage im August 2011 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Björn |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


