Warum die Bewertungen dieses Hotels immer schlechter werden – jetzt weiß ich es Ich war vom 15.–16. Januar Gast im Business Hotel Maier. Nach diesem Aufenthalt kann ich die zuletzt zunehmenden negativen Bewertungen gut nachvollziehen. Bereits bei der Ankunft war das Zimmer nicht bezugsbereit (weder um 15:00 noch um 15:40 Uhr), obwohl ich frühzeitig darauf hingewiesen hatte, dass ich um 16:00 Uhr eine wichtige Videokonferenz habe. Eine aktive Lösung oder Priorisierung erfolgte nicht. Nach einem Zimmerwechsel funktionierten weitere Dinge nicht zuverlässig: • der Fernseher hatte keine Internetverbindung • die Kaffeemaschine funktionierte nicht bzw. war nicht gereinigt • Rückmeldungen erfolgten teils erst Stunden später Auf Nachfrage erhielt ich die Anweisung, den Fernseher vom Strom zu trennen und wieder einzustecken. Das Stromkabel ist jedoch hinter dem Fernseher verbaut und nicht sichtbar. Um dieser Anweisung nachzukommen, musste der Fernseher nach vorne bewegt werden. Für einen Gast ist es naheliegend, dabei von einer schwenkbaren Halterung auszugehen – diese war jedoch nicht vorhanden. In diesem Zusammenhang kam es zur Beschädigung. Anschließend erhielt ich zunächst eine Rechnung für den vollständigen Ersatz des Fernsehers, obwohl ich nachweislich auf Anweisung des Personals gehandelt habe und die bauliche Situation dokumentiert ist. Erst später wurde der Betrag „aus Kulanz“ storniert – eine Entschuldigung für den gesamten Ablauf gab es zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen folgten: • eine sachlich wenig lösungsorientierte Kommunikation • der Hinweis auf „unangemessenen Ton“, ohne den eigenen Ablauf zu reflektieren • schließlich sogar ein Hausverbot, obwohl der Schaden letztlich selbst nicht mehr eingefordert wurde Fazit: Nicht ein einzelnes Problem war ausschlaggebend, sondern die Summe aus Organisation, technischer Betreuung, Reaktionszeit und Umgang mit berechtigter Kritik. Wer beruflich reist und auf funktionierende Abläufe angewiesen ist, sollte das wissen.
Besonders negativ aufgefallen ist mir der gleichgültige Umgang des Personals mit der Vielzahl an Problemen. Trotz mehrfacher Hinweise auf zeitkritische Themen (Zimmer nicht fertig, wichtige Videokonferenz, technische Ausfälle) entstand durchgehend der Eindruck, dass keine echte Verantwortung übernommen wurde. Rückmeldungen erfolgten verzögert, Lösungen wurden auf den Gast abgewälzt und Probleme eher verwaltet als gelöst. Statt proaktiv zu helfen oder zu deeskalieren, wurde der Eindruck vermittelt, dass die Situation dem Personal weitgehend egal ist – solange sie intern abgeschlossen werden kann. Eine erkennbare Servicehaltung oder Empathie war über den gesamten Verlauf nicht spürbar.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | umberto |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 2 |


