Das Okaukuejo-Camp dürfte das größte der 3 Camps im Ethosha-Park sein, bietet aber nach der Renovierung einen guten Standard und ist eine ideale Basis für stundenlange Fahrten durch den Park. Neben Swimmingpool, Curio-Shop, Supermarkt, Post-Office und Tankstelle gibt es ein großes Restaurant sowie einen Campingplatz. Das Highlight ist aber sicherlich das angrenzende Wasserloch, das je nach Jahreszeit von den Tieren unterschiedlich stark besucht wird. Die Anlage war insgesamt in einem guten Zustand. Das absolute Highlight des Camps ist zweifelsohne das Wasserloch. Hier haben wir an einem Vormittag mehrere Hundert Tiere auf einmal gesehen: Springböcke, Zebras, Gnus, Guineafowls, Oryx, Kudus, Giraffen, Elefanten, Schakale. Und das nur wenige Meter von uns entfernt, ohne Zaun und ganz entspannt im Schatten. Die schönsten Momente hatten wir aber abends bei Sonnenuntergang, wenn der Wind den Staub aufwirbelt und die Herden gemütlich vor uns im leichten Dunst vorbeiliefen. Nachts ist das Wasserloch beleuchtet und man könnte hier mit einem kühlen Bierchen in der Hand Stunden verbringen und den Tieren zuschauen. Das schlägt jeden Fernseher. Bei uns waren nachts weniger Tiere als vormittags, aber dafür gab es Rhinos zu sehen. Einmal hat auch einer der Schakale die kleine Schutzmauer übersprungen und ist dann in dem Camp zum Restaurant gelaufen. Leider gibt es immer unvernünftige Gäste, die meinen, jedes Tier füttern zu müssen.
Wir hatten ein Waterhole-Chalet in ca. 50 m. Entfernung zum Wasserloch. Das Zimmer war zwar recht klein, aber da wir hier nur zum Schlafen waren, kein Problem. Es gab ein Moskitonetz über dem Bett und eine feste sowie eine mobile Klimaanlage. Das Zimmer war sehr sauber. Vor dem Zimmer-Eingang gab es Sitzgelegenheiten mit Couch+Tisch. Bad war mit Dusche+Toilette. Das ganze Zimmer war im afrikanischen Stil eingerichtet und ansprechend gestaltet.
Es gibt 1 zentrales Restaurant innerhalb des Camps, das recht groß und auf Massenbetrieb eingestellt ist. Zu den Stoßzeiten geht es dadurch mitunter etwas ruppig und laut zu, aber das liegt in erster Linie an der Größe und weniger am Personal. Frühstück und Abendessen wurden in Buffetform angeboten. Das Essen war geschmacklich okay, wer Haute Cuisine erwartet sollte besser zuhause bleiben. Zu den Stoßzeiten muß man schon mal am Buffet Schlange stehen. Auf jeden Fall ist eine Tischreservierung zu empfehlen. Frühstück war bei uns in der Übernachtung enthalten, das Abendessen kostete 150 NAD/Nase. Man kann drinnen/draußen sitzen.
Aufgrund der Größe der Anlage ist die Betreuung natürlich nicht so individuell wie in vielen kleineren Lodges in Namibia. Die Angestellten, mit denen wir in Kontakt waren (Check-In, Restaurant, Shops) waren aber alle nett+freundlich und auch bemüht. Die Zimmerreinigung war tadellos.
Die Lodge liegt am westlichen Rand des Etosha NP. Von hier aus hat man direkten Zugang zu den verschiedenen Wasserlöchern innerhalb des Parks. Die Lodge-Tore öffnen/schließen jeweils mit Sonnenauf-/untergang.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Es gibt einen großen Pool mit Liegen, den wir aber nicht genutzt haben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im November 2008 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ralf |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 65 |


