Es handelt sich um ein Camp mit unterschiedlichen Unterkunftstypen, dass im Jahr 2007 vollkommen renoviert und teilweise umgestaltet wurde. Ein recht großer Campingplatz ist vorhanden. Die sanitären Einrichtungen dort haben einen guten und ebenfalls neuen Eindruck gemacht. Lediglich zwischen den Blocks gab es einzelne überdachte Sitzgelegenheiten. Die kleinen Zimmer befinden sich in den hinteren beiden Reihenbungalows Richtung Campingplatz. Zwischen Restaurant und den kleinen Zimmern befinden sich noch etwas größere Superior-Zimmer in 2 oder 3 Blocks. Insgesamt ca 40 Zimmer. Im Halbkreis um das Wasserloch befinden sich 5 Premium-Wasserloch-Chalets. Die ziemlich direkt am Wasserloch gelegenen Chalets sind 2-Geschossig und haben im 2. Geschoss eine Terrasse mit Liegen und Aussicht auf das Wasserloch. Ob die Aussicht von jedem Wasserloch gleich gut ist, kann ich nicht beurteilen. Dahinter und teilweise versetzt daneben, gab es weitere 30 weitere Wasserloch-Chalets als Doppelzimmer im Doppelbungalow, diese waren eingeschossig und sahen ebenfalls sehr luxuriös aus. Dahinter war die Zufahrt zum Campingplatz und den Zimmern. Während der Dunkelheit ist aber fast kein Verkehr. Zwischen der Straße und den Zimmern befinden sich noch weitere 25 Busch- und 2 Familien-Chalets, jeweils mit eigener Terrasse. Beim Restaurant gibt es einen schönen Pool. Wir haben ihn nicht benutzt, da es uns zu Ende Juli noch kalt war. Wir hatten Übernachtung mit Frühstück gebucht. Das Abendessen mussten wir separat bezahlen. Der Campingplatz hat ca. 40 Plätze. Es gab recht viele deutsche Gäste, auch Italiener gab es recht viele. Ansonsten weitere europäische und englischsprechende Gäste. Der Altersdurchschnitt war recht hoch. Kinder gab es eher wenige. Obwohl es 2008 ziemlich viel geregnet haben muss (die Etosha-Pfanne war Ende Juli teilweise immernoch mit Wasser gefüllt), gab es kaum Mosquitos. Wir haben keine Malaria-Prophylaxe eingenommen. Ich glaube den Viechern war es nachts zu kalt. Beim Buchen genau auf den Zimmertyp achten. Die Preisunterschiede sind teilweise, abgesehn von den Premium-Wasserloch-Chalets, zumindest aus meiner Sicht, recht gering. Wenn man im Juli/August nach Etosha geht muss man dieses Wasserloch gesehen haben. wie es zu anderen Zeiten aussieht weiß ich nicht. Man kann absolut problemlos mit einem normalen PKW durch den Park fahren. Die Pisten sind bis auf wenige Ausnahmen gut zu befahren. Wir waren auch im Namutoni-Camp. Die Unterkünfte sind dort weitaus besser, wirklich luxuriös. Das Camp ist auch ruhiger. Das Essen ist dort aber schlechter. Auch gibt es in der Nähe des Camps recht viele Wasserlöcher. Sowohl die große Mokuti-Lodge wie auch die kleine, sehr komfortable, Mushara Lodge, die kurz außerhalb des Lindquist-Gates liegen, sollen vom Preis-Leistungsverhältnis viel besser sein. Auch in Namutoni muss man vor und nach Sonnenuntergang im Camp sein, hat also nicht wirklich einen großen Vorteil. Das Wasserloch Klein-Namutoni mit dem anschließenden Dik-Dik-Drive liegt keine 10 km hinter dem genannten Gate. Auch die Straße zum Namutoni-Camp ist neu geteert. Vielleicht schreibe ich in den nächsten Tagen zum Namutoni-Camp auch noch eine Beurteilung.
Wir haben leider ein kleines Zimmer erhalten. Es ist mit Dusche und WC etwa 21 m² groß. Die Dusche ist offen gestaltet mit riesigem quadratischem Duschkopf, der nicht abnehmbar ist. Überall kommt richtig viel Wasser raus. Im Zimmer ist ein Kühlschrank, eine neue, leise Klimaanlage, die auch heizt; ein großes über das Doppelbett gehendes Mosquitonetz und ein eingemauerter Schrank. Eine gemauerte Kofferablage ist ebenfalls vorhanden. Die Zimmer hatten keine Terrasse. Lediglich zwischen den Blocks gab es einzelne überdachte Sitzgelegenheiten. Alles ist neu und geschmackvoll eingerichtet. Die Zimmer waren sehr sauber. Sie hatten aber weder Schreibtisch noch Fernseher. Es war nur zu klein. Die kleinen Zimmer befinden sich in den hinteren beiden Reihenbungalows Richtung Campingplatz. Zwischen Restaurant und den kleinen Zimmern befinden sich noch etwas größere Superior-Zimmer in 2 oder 3 Blocks. Insgesamt ca 40 Zimmer. Im Halbkreis um das Wasserloch befinden sich 5 Premium-Wasserloch-Chalets. Die ziemlich direkt am Wasserloch gelegenen Chalets sind 2-Geschossig und haben im 2. Geschoss eine Terrasse mit Liegen und Aussicht auf das Wasserloch. Ob die Aussicht von jedem Wasserloch gleich gut ist, kann ich nicht beurteilen. Dahinter und teilweise versetzt daneben, gab es weitere 30 weitere Wasserloch-Chalets als Doppelzimmer, diese waren eingeschossig und sahen ebenfalls sehr luxuriös aus. Dahinter war die Zufahrt zum Campingplatz und den Zimmern. Während der Dunkelheit ist aber fast kein Verkehr. Zwischen der Straße und den Zimmern befinden sich noch weitere 25 Busch- und 2 Familien-Chalets, jeweils mit eigener Terrasse.
Es gibt ein Restaurant und ein kleines Bistro, dass tagsüber während der Schließungszeiten des Restaurants geöffnet hat. Es gab sowohl morgens wie abends Buffet. Abends nichts berauschendes, da wir aber auf Salat stehen und die Salate ordentlich waren, gab es nicht wirklich etwas zu meckern. Es gab jeweils 1-2 Sorten Gemüse, 2 oder 3 Sorten am Stück gebratenes Fleisch. Eine weitere Sorte Fleisch als Gulasch o. ö. und Fisch, sowie Reis, Kartoffeln/Pommes und/oder Nudeln. Es war kein üppiges Buffet, aber es war immer lecker. Auch der Nachtisch war ordentlich. Es gab auch richtig gekühlt aussehendes Eis (Es war lecker und ich habe auch keinerlei negative Nachwirkungen gespürt). Da wir immer recht zeitig gegessen haben, kann ich nicht beurteilen, ob immer aufgefüllt wurde. Das Abendessen hat glaube ich etwa 130 N$ gekostet. Die Getränkepreise waren günstiger als bei uns in Deutschland. Das Frühstücksbuffet war ebenfalls ordentlich. Es gab mehrere Sorten Tee, guten, heißen Kaffee, den man sich selber holte, 2 oder 3 Sorten (dünnen) Saft, Milch, unterschiedlich zubereitete Eierspeisen, mehrere Sorten Brot, Bierschinken, Salami, mehrere Sorten Käse, unterschiedliche Sorten Jogurt, Marmeladen, Honig, Bacon, heiße Bohnen und Würstis, wie es der Engländer mag. Man ist sicher nicht verhungert. Es wurde auch jeweils aufgefüllt.
Die junge Dame an der Rezeption war eine Zumutung. Schon als ich ihr den Gutschein hinlegte ahnte ich böses. Sie hat uns in die kleinsten Zimmer gesteckt. Wir hatten bei TUI immerhin 65 €/Person mit Frühstück bezahlt. Umgerechnet zum damaligen Kurs etwa 750 N$. Da ich mich über die Internetseite des Camps bereits vorab informiert hatte, bin ich zumindest davon ausgegangen, dass ich nicht die kleinen Zimmer bekomme. Außerdem enthielt der Gutschein einen Bungalow und kein Doppelzimmer. Es half aber alles nichts. Da wir uns sonst den Urlaub verdorben hätten, haben wir es dann gelassen und haben das Zimmer bezogen. Die Dame meinte noch wir könnten uns ja eine Telefonkarte kaufen und beim TUI-Vertragspartner in Namibia anrufen. Ansonsten lief aber alles zufriedenstellend ab. Beim Service im Restaurent gibt es sicher noch potenzial. Wir hatten den Eindruck, dass sich die meisten Mitarbeiter zumindest bemühten. Die Putzfrauen standen teilweise schon etwas desinteressiert in der Gegend herum, unser Zimmer war aber sauber. Als wir ankamen, war alles blitz-blank und hübsch dekoriert. Die meisten Gäste sind nur ein oder 2 Nächte dort, wenn die Reinigung dazwischen etwas dünner ausfällt, was soll´s!
Das Resort/Lodge liegt etwa 450 km nördlich von Windhoek im Südwesten des öffentlich zugänglichen Teil des Etosha-Nationalparks. Anfahrt über die B1 über Okahandia und Otjiwarongo, dort auf die C38 Richtung Outjo (dort gibt es in der Outjo-Bäckerei wirklich leckeren Kuchen, auch echte Schwarzwälder Kirsch, aber auch kleinere warme Gerichte) zum Etosha-Nationalpark. Das Resort ist vollkommen auf immer guten bis sehr guten geteerten Straßen zu erreichen. Die letzten ca. 17 km ab dem Anderson-Gate innerhalb des Nationalparks sind augenscheinlich noch nicht allzulange geteert. Das Resort ist vollkommen eingezäunt. Eine Tankstelle ist vorhanden. Ebenso ein kleiner Laden, ein Touristen-Shop, ein Restaurant, eine Rezeption und eine kleine Poststelle. Das beste am ganzen Camp aber ist das nachts beleuchtete Wasserloch. Ich war schon einige Male in Afrika, aber so etwas fantastisches habe ich noch nicht gesehen. Es waren ständig Tiere zu sehen. Morgens unterschiedlichstes "Rotwild" (Antilopen in allen Arten) in großen Herden. Später und auch nachts Elefanten in Herden bis zu 50! Stück, Giraffen, Zebras, Löwen, Schakale, 6 Nashörner. Teilweise haben die Elefanten die Nashörner oder die Löwen verjagt. Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, ich würde es nicht glauben. Allein das Wasserloch in Okaukejo ist ein Grund für eine Namibia-Reise. Man kann dort stundenlang sitzen und den Tieren zusehen. Hierfür reicht ein Besuch von 1 oder 2 Stunden tagsüber sicher nicht aus. Wir waren 3 Nächte dort und wären gern noch länger geblieben.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Was brauche ich in Okaukejo für eine Unterhaltung außer dem Wasserloch. Allerdings sollte man sich in dieser Jahreszeit für die Dunkelheit ab ca. 18. 00 Uhr warme Kleidung einpacken. Die Temparaturen waren tagsüber angenehm warm. Als es aber dunkel wurde, ist es richtig kalt geworden. Temparaturen gegen 21. 00 Uhr so um die 10 Grad. Die Leute, vor allem Frauen, die nachts am Wasserloch sassen, waren teilweise richtig dick eingepackt mit Mantel, Schal, Handschuhen und Mütze. Das Wasserloch ist mit Bänken für knapp 100 Personen ausgestattet, trotz der vielen Leute war es meist ziemlich ruhig am Wasserloch.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im August 2008 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jürgen |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 4 |


