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Horst Paul (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2016 • 1-3 Tage • Sonstige
Staatliches Ressort im Etosha-Park mit Abstrichen
3,0 / 6

Allgemein

Okaukuejo ist eins von drei staatlichen Ressorts im Etosha-Park und mutmaßlich das Beste, aber mit einigen Abstrichen. Da man üblicherweise mindestens zwei Tage im Etosha-Park zubringt und somit mindestens einmal übernachten muss/sollte und der Südeingang zu privaten Lodges relativ weit weg liegt, bietet sich ein Aufenthalt im Okaukuejo an. Die wirklich wertige Attraktion des Ressorts ist das eigene Wasserloch, das im Gegensatz zu vielen anderen Lodges tatsächlich rund um die Uhr von einer Vielzahl von Tieren angelaufen wird und in den frühen Nachtstunden durchaus sehenswert ist. Die Lage und das Wasserloch sind die eigentlichen Gründe, warum wir hierher auch beim nächsten Aufenthalt wieder herkommen werden. Ansonsten Massenbetrieb einer Großanlage von Ferienwohnung und Zeltplatz. Tankstelle, Läden, Post sind verfügbar.


Zimmer
  • Eher gut
  • Es gibt viele verschiedene Unterbringungsoptionen in Okaukujeo. Für Camper steht ein Zeltplatz mit Grillplätzen, Küchen und Waschgebäuden zur Verfügung. Dazwischen gibt es verschiedene ältere und neuere Ein- und Doppelhaushälften, die mehr oder weniger weit vom Wasserloch oder den Zentralgebäuden entfernt sind. Wir hatten eine Doppelhaushälfte am Wasserloch. Die Innenausstattung besteht im Wesentlichen aus einem großen Bett und einem Schrank mit Kühlschrank und Kaffeekocher, kein Safe, aber ein ansonsten oft vermisste Klimaanlage. Sitzgelegenheiten findet man auf der Veranda vor der Tür. Alles sauber und ordentlich.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Allabentlich gibt es ein Grillbuffet. Durchaus genießbar, aber wenig Auswahl für einen verhältnismässig hohen Preis. Wenn man in Stoßzeiten ohne Anmeldung kommt, kann es einem passieren, daß man wieder nach Hause geschickt wird. Das Restaurant hätte durchaus Potential, aber viele Tische sind ungedeckt und werden erst für die Gäste hergerichetet. Das ständige Tischerücken und der allgemeine Lärmpegel durch den Massenbetrieb machen es eher ungemütlich. Ärgerlich auch, daß man das Essen vor Ort bezahlen muss und nicht auf die Zimmerrechnung nehmen kann. Gleiches gilt an der Bar.


    Service
  • Schlecht
  • Die eigentliche Schwachstelle des Ressorts. Man findet wenig persönliche Freundlichkeit beim Personal (einzelne Ausnahmen abgesehen). Man wird bedient und das klappt auch, aber ein Lächeln oder ein Gespräch gibt es nicht. Das mag dem Massenbetrieb geschuldet sein, vielleicht ist man durch Aufenthalte in privaten Lodges auch überverwöhnt, aber gerne Trinkgeld gibt man nicht.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Für Besucher des Etosha-Parks optimale Lage zur Erkundung des südlichen und mittleren Parkgebiets. Ansonsten gibt es im Umfeld des Ressorts nichts. Die Tore werden bei Sonnenuntergang geschlossen und man kann das Ressort erst wieder nach Sonnenaufgang am nächsten Morgen verlassen.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Die Freizeitangebote haben wir sicher nicht überblickt. Durch das Zeltlager wird es sicher noch einige weitere Aktivitäten geben. Der Poolbereich ist nett angelegt, wirkt aber gegen Abend eher ungepflegt und durch das unmittelbar angrenzende Restaurant gegen Abend nicht unbedingt idylisch. Attrakation ist, wie schon in der Einführung erwähnt, das Wasserloch. Hierher lohnt sich auf jeden Fall nach dem Abendessen ein Abstecher, um Elefanten, Nashörner und weiteres Getier noch einige Zeit im Scheinwerfer der Anlage zu beobachten.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im September 2016
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Horst Paul
    Alter:56-60
    Bewertungen:92