Weitläufige Anlage, in der man sich erst einmal zurechtfinden muss. Mit unterschiedlichsten Zimmern/ Bungalows. Mit grossem Restaurant, Bar, Pool.
Ich hatte ein „Waterhole Chalet Premium“ geordert, davon gibt es insgesamt 5, die - wie der Name schon sagt - direkt am Wasserloch liegen. Meine naive Vorstellung: Wir sitzen bei uns im zweigeschossigen Chalet auf dem Balkon im 1. Stock, trinken ein schönes Weinchen und betrachten die Tiere. Und genauso war es auch. Keine 10 m vom Wasserloch steht unsere Nr. 34. Hier ist es ruhig, weitab vom Camping-Trubel. Die Chalets sind hervorragend geworden. Nur vom Feinsten, mehr kann man dazu nicht sagen. Wohnraum, 2 Schlafzimmer (unten und im 1. Stock), 2 Bäder, Kühlschrank, mehrere Sorten Gläser (selbst Weingläser), Kaffee-/ Tee-/ Schokolade-Bereiter, mehrere Klimaanlagen, offenes Grasdach, runde Wände, natürlich eine runde Treppe nach oben, gute Halogenbeleuchtung, ein mit 2 Liegen möblierter Balkon. Bis ins kleinste Detail (Toilettenpapierhalter) durchgestylt. Selbst Insektenschutzcreme ist vorhanden. Hier hat sich das Architekten-Designer-Team wirklich was Tolles einfallen lassen, keine Frage. Und da bleiben banale, praktische Kleinigkeiten gerne auf der Strecke. Bei keinem Spiegel oder Waschtisch (und davon gibt es mehrere) befindet sich in verlängerungsschnurloser Nähe eine Steckdose für einen Fön. An die (männliche) Steckdose für den Rasierer dagegen haben die Architekten gedacht. Oder: Die optisch beeindruckende Halogenstangenbeleuchtung in der 1. Etage lässt sich nur insgesamt ein- bzw. ausschalten, die Beleuchtung für den Sanitärbereich lässt sich nicht getrennt vom Schlafbereich schalten. Aber das sind wirklich nur Kleinigkeiten. Insgesamt einfach toll. Das ist den Aufpreis wert. Allerdings sollte man wissen: Nur die Nr. 34 lohnt den Aufpreis, denn nur von Nr. 34 hat man einen freien unverbaumten Blick auf ca. 2/3 des Wasserlochs. Von den anderen Chalets sieht man wenig bzw. von Nr. 35 sieht man einmal Nichts. Hohe Bäume versperren die Sicht. Das ist die Sache mit Meerseite und Meerblick. Man sollte auch wissen: Die Sonne geht genau auf der anderen Seite hinter dem Wasserloch unter. Das heißt: Ab Mittag ist der Balkon wg. Sonneneinstrahlung und zu großer Hitze nicht benutzbar. Am späten Nachmittag sieht man direkt in die Sonne und erkennt die Tiere nur als Schatten, schlecht für Fotografen. Andererseits kann man vom eigenen Hause den herrlichen Sonnenuntergang genießen.
Das Essen ist natürlich eßbar, aber nicht überragend (Wir haben auf der ganzen Namibiareise nirgendwo so schlecht gegessen wie hier). Das Selbstbedienungs-Restaurant hat ein wenig Wartesaalatmosphäre und -qualität. Das Frühstück ist o.k. Zum Abendessen wird Fleisch, 2 Fleischsorten, zwar vom Koch frisch gegrillt, dazu dann Nudeln/Gemüse aus den Warmhaltebehältern. Das ist immer ein Frische- und Geschmacksproblem.
unauffällig und gut. Zimmerservice ist o.k. Bedienungspersonal beim Abendessen erscheint manchmal etwas überfordert.
Das größte der drei Restcamps im Etosha Park. Existiert bereits seit 1955, kürzlich hervorragend und stilvoll renoviert. Hier hat auch die Nationalparkverwaltung ihren Sitz. Hier gibt es Forschungslaboratorien, Shops, eine Tankstelle, einen hohen Aussichtsturm, und viel Platz für Rotels Rollendes Hotel bzw. andere Camper. Das große die ganze Nacht beleuchtete Wasserloch ist - zu recht - eine der Hauptattraktionen in Etoscha.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Was alles angeboten wird, wissen wir nicht. Wir waren jeden Tag von Sonnenaufgang bis -untergang unterwegs, mit unserem eigenen Auto und unserem eigenen Driverguide.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im Oktober 2009 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christa |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 16 |


