mit etlichen Mängeln versehen. Zudem sind überall defekte Teile und gefährliche Hindernisse, wie anhand meiner hier veröffentlichen Bilder zu sehen ist. Ein Beispiel für die Gefahren an der Poolanlage. Der von der Empfangshalle gesehen letzte Pool hat zwei Poolleiter. Beide sind defekt, die eine Leiter besitzt gar keine Sprossen, aber wohl noch die Metallführungen, mit richtig scharfen Halterungen und die andere Leiter besitzt noch die erste Sprosse. Das Wasser hat eine Tiefe von über einen Meter, schätzungsweise 1, 35 Meter. An diesem Pool gibt es auch ein Sprungbrett und integriert einen Kinderpool. Deshalb wird gerade dieser Pool auch von Kindern gerne benutzt. Reinkommen ist nicht schwer, aber ohne Leiter wieder raus zu kommen ist nicht einfach, zumal die Plastikablaufriemchen (Ablaufgitter) ebenfalls marode sind. Beim Betreten ist Einbruchgefahr! Siehe Bilder. Durch die fehlende Einstiegsmöglichkeit haben wir uns demnach vom Beckenrand ins Wasser gleiten lassen. Leider befanden sich dort zunehmend kaputte Lampen, welche mal unten oder mal oben schwimmend rumtrieben. Nach der schmerzhaften Erfahrung, mit dem Fuß auf die Lampe zu stoßen, musste man wirklich höllisch aufpassen, wie man unfallfrei in und wieder aus dem Pool kam. Achtung auch vor dem großen offenen Schacht bei der Wasserrutsche vom Utopia Hotel direkt neben dem schmalen Weg. Abends ist dort keine Abdeckung und durch die kaum beleuchteten Wege schlecht zu sehen. Letztes Jahr waren wir in Hurghada im Coral Beach Rotana Resort. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Anlage noch 4 Sterne, jetzt sind es nur noch 3, 5 Sterne. Dort haben wir uns sehr wohl gefühlt und die Anlage ist gepflegter als das Hotel Pensee Royal Garden. Zudem war das Personal sehr freundlich und wir hatten keine Beanstandungen. Obwohl wir jedes Jahr in Urlaub fliegen, war dies das erste Mal, dass wir uns bei der Reiseleitung beschwert haben. Diese hat uns ein gleichwertiges Hotel angeboten, nachdem wir von den Verletzungen (meine Tochter am Pool) und sanierungsbedürftigen Poolgefahren berichtet haben. Die Reiseleiterin hat sich auch selbst von den kaputten Teilen am Pool überzeugt und sofort die Angestellten zur Reparatur aufgefordert. Sie teilte uns mit, dass diese Teile wieder in Ordnung gebracht würden und die unfreundlichen Angestellten, bei Namennennung entlassen würden. Aus diesem Grunde sind wir in der Anlage geblieben. Nur leider hat sich innerhalb der 14 Tage nichts ergeben. Dass ich die Namen der unfreundlichen Angestellten nicht gemeldet habe, lag daran, dass ich es nicht Schuld sein möchte, wenn diese ihren Job verlieren. Aber angesichts der Tatsache, dass es in Ägypten auch freundliches Personal gibt, haben diese wohl ihren Beruf verfehlt. Die Anlage ist zwar preiswert, aber meines Erachtens nach niemals seine 4 Sterne wert.
Wir hatten ein Familienzimmer mit Verbindungstür gebucht. Bereits bei der Ankunft wurde uns mitgeteilt, dass keins mehr vorhanden sei. Nach dem Trinkgeld bekamen wir aber zumindest zwei Zimmer neben einander. Bis auf den immerwährenden widerlichen Geruch aus dem Badezimmer, (beide Zimmer), waren diese soweit in Ordnung.
Das Frühstück war soweit in Ordnung. Es gab nur eine Sorte Wurst, welche sehr unappetitlich aussah. Der Käse war bereits in Stücke geschnitten und durch die Wärme verfärbt. Das Mittagessen an der Strandbar war nicht besonders. Beim Utopia gab es immer Pizzastücke und am Pool Hamburger und Fritten. Der "Kuchen" nachmittags ab 16. 00 Uhr war lächerlich, zumal es sich um ein kleines Tablett mit Frühstückresten handelte, die durch den mangelnden Schatten, weder appetitanregend wirkten noch frisch schmeckten. Trotz des Verzichtes auf Salat, Trauben und Rohkost sind auch 2 Familienmitglieder von uns nicht vom Durchfall verschont geblieben. Was auch bei der fehlenden Hygiene kein Wunder ist. Die Becher von der Strand oder Poolbar sind meist noch dreckig. Sogar Lippenstiftreste vom Vorabend sind keine Seltenheit. In dem Bezug hatte ich wohl mehr Glück, allerdings habe ich weder Fleisch, noch Soßen gegessen. Abends fast immer nur Melone.
Mangelhaft! Das Personal war trotz Trinkgeld, (je 10€ für den Kellner, Zimmerboy, Beachboy, Abendkellner usw.) teilweise sehr unfreundlich. An der Poolbar der Kellner mit dem Namen Baki und auch Saleh waren regelrecht dreist. Sollte die Poolbar doch um 10. 00 Uhr öffnen, aber um 10. 10 Uhr schickte er einen unhöflich mit dem Wort: "finish" weg. Selbst um 10. 20 Uhr kamen Gäste und mussten ohne Getränke wieder gehen. Zudem haben wir öfters gesehen, wie diese sich über die Gäste lustig gemacht haben, auf eine fiese, gemeine Weise. In unserer letzten Urlaubswoche kamen russische Gäste. Interessant war, dass der Beachboy von einer Familie, welche wir dort kennen gelernt haben, eine belegte Liege weggenommen hat, das Handtuch einfach über eine Liege daneben geworfen hat und die Liege für die russischen Gäste in die erste Reihe geschoben hat. Das Gefühl in dieser Anlage nur ein lästiges Übel zu sein, statt ein zahlender Gast, wurde somit verstärkt. Beim Frühstück und Abendessen gab es höfliche Kellner. Einer hat sich besonders um das Wohl der Gäste bemüht und hat einiges ermöglicht, was die anderen Kellner nur unfreundlich verweigerten. Beim Nachmittagskaffee gab es überwiegend Tische in der prallen Sonne. Gerade Ende Juli bei Temperaturen um die 45 Grad im Schatten kann man den Kaffee kaum in der Sonne trinken und die Kinder leiden dann ebenfalls. Aber ein Versuch den Tisch um ein paar Zentimeter in den Schatten zu rücken, ist zwecklos, denn die Kellner verbieten solche Aktionen. Dies haben wir bei mehreren Gästen beobachtet, folglich lag es nicht an der Summe des Trinkgeldes. Sehr störend war auch das andauernde Wort: "Finish". Egal ob Seven up, Cola light, Strand-Poolliegen, Auflagen für die Liegen usw., diesen Begriff haben wir etliche Mal am Tag hören müssen. Sparmaßnahmen ohne Ende. Selbst wenn es das gewünschte Getränk gab, waren die Becher nur halbvoll. Die Abendanimation vom Pensee war nicht gerade berauschend und auch hier bekam man keine Getränke. Wollte man etwas trinken, musste man den Rückzug zur Bar antreten und dabei zwischen allen anderen auf den Steintreppen sitzenden Gästen einen Durchgang finden.
Wie bereits in den anderen Bewertungen zu lesen, sehr einsam.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animateure haben die Gäste immer wieder zu verschiedenen Aktivitäten motiviert. Diese sind aber immer freundlich gewesen, auch bei wiederholter Ablehnung. Wie bereits oben erwähnt, die Abendanimation ist nicht gerade überwältigend gewesen
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christina |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 2 |


