Letztes Hotel am 8km langen Sandstrand. Grenzt direkt an das Grundstück des Königspalastes, den man allerdings von der Robinsonhotelanlage aus nicht (ein)-sehen kann.Die Anlage ist aufgeteilt in mehrere 2-3 geschossige Häuser. Wer Wert auf Strandnähe legt sollte sich für die Häuser "Gnaur" oder "Hoceima" entscheiden. Die Häuser "Essouira" und "Fes" liegen mittig zwischen Strand und Poolanlage. Familien mit kleinen Kindern würde ich die Häuser "Draa" und "Casablanca" empfehlen da diese sehr nahe zum Pool, Robyclub und zur Bar und Bartrasse liegen. Die Sauberkeit und Hygiene in den öffentlichen Bereichen wie Pool, Strand, Wege, Toiletten und Restaurant sind gut (ein paar Papier/Abfallkörbe mehr würden sicherlich nicht schaden). Die Gäststruktur bestand zu unserer Jahreszeit (Juli) zu schätzungsweise 60% aus Deutschen, Österreichern einigen Franzosen und ein paar wenigen Niederländern. Die andere Hälfte aus arabischen Ländern (Lybien, Marokko etc.) Im Juli/August wegen der bekannten Hochnebelbildung unbedingt eine warme Jacke mitnehmen. Diese kann mann sowohl morgens/vormittags als auch abends gut gebrauchen. Lt. Gerüchten soll der Club im Herbstprospekt unverständlicherweise einen Stern verlieren - wahrscheinlich wird er dann noch günstiger, mit der Gefahr dass es eine "Robinsonbude" wird.
Wir hatten ein Familienzimmer (2 Doppel-Zimmer mit Verbindungstür) im Erdgeschoss. Kühlschrank und Fachbild-TV vorhanden. Die Duschen sind am Boden nicht mehr besonders - hier ist absoluter Renovierunsbedarf (Kalk, Verfugung defekt, Seifenspender abgerissen etc.). Die Betten sind sehr bequem und wir haben immer hervorragend (ohne die Klimaanlage nutzen zu müssen) geschlafen. Leider gibt es keine Mückengitter - und so hatten wir ab und an von den Plagegeistern Besuch - die Badelatschen haben es dann gerichtet.....
Die Hauptbar war je nach Andrang fast immer bis 01:00/01:30 Uhr geöffnet und die Diskomusik lief ebenfall solange, obwohl im Katalog steht dass um 0:30 Uhr Schluss ist. Das fanden wir sehr angenehm. Es gibt Bier und viele klassische Longdrinks - aber auch einige Drinks die kostenpflichtig sind z. B. MOJITO etc. .Die Strandbar war ebenfalls sehr schön, schloss aber leider schon sehr früh. Das Strandrestaurant bietet eine ausreichende "Snackline" von 13:30 Uhr an. Wer größere Auswahl möchte muß sich aud den langen Weg vom Strand ins Hauptrestaurant (geöffnet von 12 -14 Uhr) begeben - vom Strand zum Hauptrestaurat (hier befinden sich auch die Pools läuft man gemütlich ca. 6-7 Minuten. Was ich besonders ärgerlich fand (und deswegen auch 2 Sterne Abzug) ist die Tatsache, dass man, wenn man das Abendessen auf der Restaurantterrasse mit Blick zum Meer einnehmen möchte, eine Reservierung tätigen muß, in der man sich verpflichtet eine Flasche Wein für ab € 30,-- abzunehmen. Diese somit geschaffene 2 Klassengesellschaft entspricht nicht der Clubphilosophie und ist einfach hirnlos. Da ich keinen Wein trinke war ich somit gezwungen um kurz vor 20.00 Uhr bei der Restaurantöffnung einen Sprint mit breiten Ellenbogen hinzulegen um einen der wenigen Tische im Freien zu ergattern damit ich draussen Essen konnte. Wer um 20:03 Uhr kam fand nur noch im Innenbereich der Restaurants einen Tisch. Es gibt 3 Restaurantbereiche davon zwei für Erwachsene und einen für Familien mit kleineren Kindern. Obwohl an den Zugängen deutlich stand für wen die Restaurants geeignet sind, waren es doch in der Regel die arabischen (Gross) Familien die sich hierüber hinwegsetzten (und selbst die gekennzeichneten Achtertische für die Alleinreisenden in Beschlag nahmen)und deren Kinder für eine ordentliche Lärmkulisse sorgten. Das auf den Missstand angesprochen Personal zog achselzuckend von dannen und unternahm kaum Anstalten zur Verbesserung der Situation. Die Qualität der Spreisen (insbesondere am montäglichen Galaabend) war gut und man findet immer etwas was schmeckt. In anderen uns bekannten Robinsonclubs (insbesondere in der Türkei) ist die Essensvielfalt größer und die Qualität höher. Hier in Marokko ist dies sicherlich den geringeren Angebotsmöglichkeiten geschuldet - hier aber von "schlechtem Essen" zu sprechen wäre völlig deplaziert. Uns und unseren beiden Kindern hat es immer geschmeckt. Wenn im Restaurant etwas zu Bruch ging war umgehend Reinigungspersonal zur Stelle. Es gab verschieden Themenabende (italienisch, französisch. mexikanisch, marokkanisch, bayerisch etc.). Das Frühstücksbuffet mit frisch gepresstem Orangensaft war immer sehr gut und reichhaltig.
Das Personal ist sehr freundlich, fleißig und aufgeschlossen. Viele sprechen ausreichend deutsch. In jedem Fall aber französisch. Leider gab es auf der abendlichen Bartrasse nicht immer ausreiched genug Manpower um die Getränke zügig zu liefern (hier wollten auch die meisten Leute sitzen, da es hier das kostenlose WiFi gibt und auch nur hier und an der Rezeption/Innenbereich funktioniert). 1-2 Servicekräfte hierfür zusätzlich abzustellen sollte dem Clubchef Markus doch leicht möglich sein. Die Zimmerreinigung erfolgt immer pünktlich. Am Anreisetag fehlten Handtücher und Seife - diese wurden, nach Anruf bei der Rezeption, dann zügig nachgeliefert. Es gibt eine Gästewäscherei - man kann aber auch die Kleidung gegen Gebühr (Gebührentabelle liegt im Zimmer) waschen und bügeln lassen. Bei den Zimmerschlüsselkarten sollte man aufpassen, dass man diese nicht in der Nähe eines Mobiltelfons verstaut, da sich die Karten sofort löschen. Dies erfordert dann wieder einen Gang zur Rezeption. Eine kaputte Karte kann nicht mehr wieder hergestellt werden - alle anderen im Umlauf befindlichen Karten müssen ebenfalls ersetzt werden. Wenn hier die Hotelleitung Karten ausgeben würde die ein etwas unempfindlicheres Magnetfeld hätten könnten sich alle Beteiligten viel Zeit und Mühe sparen. Während unseres Aufenthalt haben wir 7 mal die Karten tauschen müssen!!!
Der Transfer (wir hatten wegen eigener Anreise unseren Flughafentransfer selbst organisiert) kostete mit dem "weißen" Taxi vom Flughafen umgerechnet 25 Euro für 4 Personen und 4 Koffer. Der Zustand des Taxis enstprach dem Baujahr (1983) und der Kilometerleistung (544000). Der Preis richtet sich nach Anzahl der Personen und ! Anzahl der Gepäckstücke!!! Die "weißen" Taxis nutzt man für längere Fahrten und die "roten" sogenannten "Petittaxis" für kurze Stadtfahrten. Für die Fahrt vom Robinsonclub zum Flughafen bietet der Robinsonclub die Mitfahrgelegenheit von € 10,--/Person im Reisebus an oder man kann einen Clubvan mit Fahrer anmieten für bis zu 7 Mitfahrern. Dieser kostet pauschal 36 Euro. Wenn mann mit nicht mehr als 3 Koffern und max. 4 Personen unterwegs ist kann man auch das Robinsonclubtaxi für € 25,-- anmieten. Eine Fahrt mit dem "roten Petittaxi" beispielsweise zum Souk kostet ca. 5 Euro. Die roten und weißen Taxis findet man ca. nach spätesten 200m, nachdem man die Clubanlage verlassen hat, auf der rechten Seite. Die Fahrzeit zum Souk oder auch zum Hafen beträgt ca. 10 bis 15 Minuten. Ausflüge aller Art werden vom Hotel aus angeboten
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es ist der Club der langen Wege. Wer vom Strand zum Wasserball oder ins Fitnessstudio geht hat erstmal einen langen mehrere Hundert Meter langen Weg vor sich. Am Strand gibt es 2 Volleyballfelder und die Wellenreit- und Bodysurfstation. Damit ist auch schon das Wassersportangebot beendet. Wer Jetski fahren möchte läuft ca. 400m den Strand entlang - dort gibt es verschiedene Anbieter (Preis € 20/Person wenn mann einen Jetski zusammen für 20 Minuten Fahrzeit nimmt). Für die anderen Indoorprogramme (Fatburner, Poweryoga, Indoorcycling etc.) muss man sich FRÜHZEITIG!!! anmelden. Das Spa und die Sauna mit Indoorpool ist sehr schön. Liegestühle/Schirme und überdachte Doppelbetten waren immer zu jeder Tageszeit ausreichend vorhanden. Um die schönsten Plätze musste man sich allerdings bis spätestens 9.30 Uhr bewerben.....Am Pool und am Strand gibt es Umkleidekabinen und Duschen. Der Strand ist bei Ebbe sehr breit (über 100m) und ideal zum joggen. Bei Ebbe muss man schon etwas aufpassen, da die Unterströmung auch für Erwachsene ziemlich stark ist. Kleinere Kinder sollte man nicht unbeaufsichtigt ins Meer gehen lassen (teilw. recht hohe Wellen).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 82 |


