Das Hotel hat im Haupthaus ca. 450 Zimmer, links und rechts vom Haupthaus liegt je eine Reihe Bungalows die von der Strasse bis zum Strand reicht. Links und Rechts vom Hotel wird derzeit gebaut; außerdem befinden sich dort jeweils große Garagen mit Notstromgeneratoren die Tag und Nacht laufen. Das Hotel ist in einem Zustand der deutschen 2,5 Sternen entspricht. Das Objekt ist sehr abgenutzt und abgewohnt und wurde offentsichtlich seit dem Bau (2000) nicht ernsthaft renoviert und instand gehalten. Darauf lassen stark abgenutze Fußböden, laute Klimaanlagen (Lagerschäden), laienhafte Ausbesserungen an Wänden und Mobiliar, abgenutzte Möbel in der Lobby, Gestank in der Lobby, versiffte Badezimmer, dreckige Restaurants und stark abgenutztes Geschirr schließen. Selbst die Handtücher im Zimmer waren teilweise alt und grau - der Stoff war aufgeribbelt und es hingen Ziehfäden heraus. Absolut ablegereif. Inklusive war WIFI, allerdings nur in der Lobby - machte aber nichts weil das WIFI entweder nicht funktionierte oder extrem langsam war. Die Gästestruktur bestand aus ca. 90 % Deutschen, 5 % Ost-Europäern und 5 % anderen Nationalitäten. Am negativsten sind die Deutschen aufgefallen. Internet: Es gibt einen Vodafone Shop um die Ecke. 4 GB mobiles Internet kostet 6,00 €, 30 Minuten weltweite Telefonie 9,00 €, die Simkarte kostet 1,80 €. Es wird alles vor Ort in Betrieb genommen. Ausflüge: Die besten und dazu günstigen Ausflüge macht man mit Bob Satey. Einfach mal bei Holidaycheck nach Hurghada Ausflug suchen oder google befragen zu hurghada-ausflug. Im Hotel oder beim Reiseveranstalter ist alles viel zu teuer. Shisha: Preis im Hotel 5,00 €, an der Promenade: 1,10 € (Premium Tabak) Visum: Bei der Reisebank im Flughafen kaufen. Etwas unscheinbar links vom Rollfeldeingang in der Ecke. Es ist billiger als bei den Reiseveranstaltern die einen gleich in eine Zweierreihe stellen zu den teuren Schaltern. Taxi: Preis zum Flughafen 20 Pfund. Preis Downtown aka. Marina Hurghada: 20 Pfund. Unbedingt handeln, dass 3. Taxi was man fragt akzeptiert diesen Preis immer. Zigaretten: Gleich am Flughafen kaufen, 18 €/Stange Marlboro. Krankheit: Nicht in der Hotelapotheke kaufen, an McDonalds vorbei kommt eine lokale Apotheke. Gegen Durchfall hilft Antinal für 30 Pfund, nichts anderes!! Essen: Bei GAD neben McDonalds gibt es das beste Essen am Platz zum günstigen Preis. Leider ist das Ambiente nicht schön. Empfehlung: Mangosaft, halbes Grill-Hähnchen, Hähnchenspieße (Shish Tawook), Pie mit Groomy Cheese, Falafel, Chicken Shawarma, Salad Mix (Soßenteller).
Wir haben vier Zimmer angeschaut, bis wir eines gefunden hatten, dass annehmbar war. Dabei wollten wir keinen Luxus, sondern ein einfaches, ruhiges Zimmer, was sauber und in einem guten, modernen Zustand ist. Besonders auffällig war bei allen Zimmern das insbesondere die Badezimmer dreckig waren. Das bedeutet die Armaturen waren alt (Chrom blättert ab, verkratzt, undicht), die Badewanne vergilbt, Duschvorhänge schimmeling und die Fugen der Fliesen teilweise schwarz vom Schimmel, bzw. stümperhaft ausgebessert. Da bei den Waschbecken eigentlich immer das "Knie" am Abflussrohr fehlt, stinkt es ständig aus dem Abfluss. Das Kriterium ruhiges Zimmer war schwierig, da die Bungalow Zimmer direkt neben den Baustellen und Generatoren lagen, im Haupthaus war dies besser, allerdings wurde man ab 10h morgens mit der immer gleich alten, viel zu lauten Poolmusik penetriert, was jedoch besser als Bau- und Maschinenlärm war. Ohne Klimaanlage hält man es fast nicht aus im Zimmer. Leider sind die Klimaanlagen im Zimmer nicht eingehaust/verkleidet, sodass diese selbst auf niedrigster Stufe ziemlich laut sind. Nachts ließ sich hier am Kopfende des Bettes ein Lautstärkepegel von 40,2 dBa messen - zum Vergleich hat ein ruhiges Schlafzimmer ca. 30 dBa, was psychoakustisch etwa der halben Lautstärke entspricht. Glücklicherweise roch unsere Klimaanlage nur leicht nach Schimmel... Die Minibar, ein kleiner, freistehender Kühlschrank ergänzte mit seinem Brummen den Lärm der Klimaanlage, allerdings konnte man hier den Stecker ziehen. Das einzige Plus an unserem Zimmer war der Meerblick vom Balkon aus (4.Stock) und das Bett war bequem.
Das Schlimmste am ganzen Urlaub war das ungenießbare Essen im Hotel. Wir haben wirklich alle Restaurants probiert. Es gab wegen diesem Mangel auch ein Gespräch mit dem Hotelmanager und dem Chefkoch. Als Entschädigung hat man uns für den ganzen Urlaub für die nicht-kostenpflichtigen Restaurantabende am Strandrestaurant angemeldet; dies hätte man eigentlich jeden Tag selbst machen müssen. In dem Gespräch gab man offenkundig zu, dass nicht nur das Gemüse, sondern auch sämtliches Fleisch in Chlorwasser desinfiziert wird. Wir fragten nämlich, worauf der chemische Geschmack in den Speisen zurück zu führen ist. Essbar war meistens nur Reis und die Hänchenschenkel. Das Brot war trocken, die Speisen fad, Aufschnitt vertrocknet weil schlecht gekühlt. Kaffee - untrinkbar. Die Küchen- und Kochanlagen dreckig, das es einen ekelt. Zu den Getränken: Stilles Wasser gibt es überall aus Wasserspendern wie man sie aus dem Arztzimmer kennt. Teilweise sahen die Automaten uralt aus - der Kunststoff war vergilbt und rissig. Limonaden gab es aus Automaten, allerdings auf Sirup-Basis, d.h. viel zu süß und leider nur von Pepsi, 7up und Miranda. Das Bier war wie Wasser und oft schal. Rot- und Weißwein kam ebenfalls aus dem Zapfhahn. Am Pool und am Strand gibt es die Getränke nur in kleinen Einwegplastikbechern oder Kunststoffbechern, von denen man oft nicht wissen wollte wie alt sie sind. Tee war gut, Kaffee nicht trinkbar - meistens nur aus Pulverkaffee hergstellt. Zusatzleistungen wie frischer O-Saft (3,50 €) oder Kaffee aus dem Kapselautomat (3,80 €) gab es nur gegen Aufpreis. Letztlich haben wir es geschafft, fast eine Woche im Hotel zu essen. Nachdem wir arge Magendarmproblem bekamen und eigentlich ständig hungrig waren, haben wir die zweite Woche nur noch außerhalb gegessen und eigene Getränke im Abu Ashara Supermakrt um die Ecke gekauft.
Der Zimmerservice ist ok, allerdings zu aufdringlich. Die Herren dürfen nämlich nach Hause wenn sie ihr Zimmerkontingent fertig geputzt haben und mögen wohl deshalb Langschläfer nicht. Es wird trotz "Bitte nicht stören" Schild geklopft. Trotz Trinkgeld war das Zimmer eigentlich immer unvollständig gereinigt und es wurde immer etwas vergessen: Wasser, Aschenbecher, Handseife oder Handtücher/Badematte. Die Fremdsprachenkenntnisse gingen gen Null, obgleich wir Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch sprechen. Anders ist dies bei den Kellnern in den Restaurants. Eine der o.g. Sprachen wurde immer gesprochen. In den Restaurants war man höflich, zuvorkommend und aufmerksam, selbst ohne Trinkgeld. Mit Trinkgeld kann man sich dann eigentlich jedes Service-Extra erkaufen, wollten wir aber gar nicht.
Die Umgebung des Hotels ist durch Souvenier Shops, Rohbauten, Baustellen und leer stehende, teils stark verfallende Gebäude geprägt. Schön ist der Strand, wenn auch gleich die Liegen sehr alt sind und die Auflagen dreckig und siffig. Wir haben lieber zwei Handücher darüber gelegt. Zum Schnorcheln taugt der Strand nicht, da es kein Hausriff mit Fischen gibt. Das Wasser ist mal mehr und mal weniger sauber. Das hängt vom Schiffsverkehr ab, denn besonders Nachmittags, wenn die Ausflugsschiffe in den nahe gelegenen Hafen fahren riechen Luft und Wasser merklich nach Diesel. Über 150 Schiffe konnte man in Sichtweite zählen, wobei die Mehrzahl von ihnen an der Leine liegt und verrottet.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation war ok, aber nichts besonderes. Im Pool waren wir nicht, da augenscheinlich schmutzig. Liegestühle wie o.g. alt und klapprig, Auflagen ebenso. Besonders nervig ist die auf Promotionbasis laufende Akquise vom Personal zu Dienstleistungen wie "Rasta-Zöpfe", "Tattoo", "Massage", "Ausflüge", etc... Wassersport vom Hotel aus ist unverschämt teuer - schade!!!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Timo |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


