Das Hotel ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber das macht nichts. Es hat ein sehr schönes Ambiente und sehr großes Gelände, das einen vergessen lässt, dass man mitten in der Wüste wohnt. Überall gibt es kleine Imbiss-Möglichkeiten. Auf dem Außengelände sind auch überall Trinkwasserspender aufgestellt. Die Atmosphäre ist trotz der Größe des Hotels sehr relaxt und friedlich. Die Sauberkeit ist ok, bis auf die Toiletten am Strand. Die könnten besser gepflegt werden. Man trägt ein Armband wegen der All inclusive Verpflegung. Die Gäste waren während unseres Aufenhaltes alle niveauvoll und ruhig. Viele ältere Paare mit Freunden, einige junge Paare, einige mit Kleinkindern. Überwiegend deutsche Gäste, einige Engländer und ganz wenige osteuropäische Gäste. Die Kellner, die Rezeption und auch die Bedienung am Strand spricht - wenigstens etwas - Deutsch und Englisch und oft auch andere Sprachen. Der Hotelgarten geht in den Strandbereich über, auf dem Schirme und Liegen mit Auflagen, teilweise mit Windschutz, bereitstehen. Wenn man sich in der Frühe nähert, kommt gleich ein eifriger Ägypter und zeigt die Bereitschaft, einem einen Platz zu bereiten. Er fragt, ob man Schatten, oder Sonne möchte, mit Windschutz oder ohne usw. Dann stellt er einem die Liegen zurecht (sehr schwere Holzliegen), legt die Auflagen drauf (schön dick und weich) und stellt einen Tisch dazu. Gerne bekommt er dafür natürlich ein Trinkgeld. Wir haben uns vorher in Deutschland Dollars eingetauscht, weil wir dachten, Papiergeld können sie besser bei der Bank umtauschen als Hartgeld. Aber wir stellten dort fest, dass alle auch sehr gerne Euros nehmen. Man kann praktisch überall mit Euros bezahlen. Man muss das Trinkgeld mit einrechnen, denn es gibt jede Menge Gelegenheiten, es auszugeben. Die Bediensteten sind auch darauf angewiesen und es gilt in Ägypten als höflich, eine Dienstleistung auch zu honorieren. Dem Reinigungsboy der Zimmer haben wir zum Beispiel täglich einen oder zwei Dollar gegeben, weil nicht immer derselbe da war. So bekommt jeder seinen Obulus. Aber auch der Kofferboy, der Kellner, der Strandboy wollen gerne hier und da ein Bakschisch bekommen. Handy hat sehr guten Empfang. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut. Das Wetter ist wohl ganzjährig sonnig. Im Sommer ist es sicher manchmal viel zu heiß. Aber für März war es tolle Wetter (25 bis 32 Grad mit Wind). Manchmal war der Wind stark, so dass man Windschutz nötig hatte. Manchmal brauchte man etwas Wind, weil es sonst zu heiß wurde.
Die Zimmer sind unterschiedlich. Man kann im Hauptgebäude oder in den kleinen Nebengebäuden wohnen. Die Zimmer im Nebengebäude waren klein, aber ausreichend. Der Schrank war viel zu klein, alles etwas abgenutzt, aber sauber. Das Bad hat eine Wanne, einen Waschtisch und ein WC. Das Bett war sehr breit mit Himmel drüber. Wenn man größere Zimmer möchte, muss man wohl schon vorher ein Deluxe Zimmer buchen, oder die Familienzimmer im Hauptgebäude. Es gibt eine Klimaanlage im Zimmer. Der Tresor ist kostenlos. Minibar ist auch da, nicht kostenlos. Auf dem Balkon gibt es einen Tisch und zwei Stühle.
Zum Frühstück gibt es drei oder vier Möglichkeiten sich rundherum satt zu essen. Zwei große Restaurants im Innenbereich und eins im Außenbereich bieten Buffets. Die im Innenbereich bereiten frische Spiegeleier oder Omeletts zu. Die Auswahl der Früchte war mir zu wenig, denn ich esse gerne viel Obst. Aber ich hielt mich an das, was es gab: Orangen, eine Art Birnen und Datteln. Ich hätte mir noch Bananen, Melonen oder Papayas gewünscht, aber gab es nicht. Das Mittagessen haben wir immer im Strandrestaurant eingenommen. Auch da gab es Buffet-Essen. Da ich wegen der schlechten Wasserverhältnisse keinen rohen Salat essen wollte, hielt ich mich an die Antipasti (sehr gut!) und da wir Vegetarier sind, war die Auswahl an Gemüse für uns nicht immer ausreichend. Aber es genügte uns. Das Abendessen kann man in den beiden großen Restaurants im Hauptgebäude einnehmen. Wir haben immer das in der oberen Etage gewählt (Amar Restaurant), weil dort ein sehr eifriger und rühriger Restaurantchef, der seine Augen überall hat, für eine sehr gute, saubere und angenehme Atmosphäre sorgt. Auch die Kellner sind ausgesprochen eifrig, fleißig, schnell und aufmerksam. Der sehr freundliche und nette Umgangston fiel uns auf. Das obere Restaurant (Amar) hatte auch ein höheres Niveau als das untere (saubere Tischdecken, sauberes Porzellan und Besteck, heller und sauberer Raum). Man kann wohl auch noch in andere Restaurants gehen, aber das haben wir gar nicht ausprobiert.
Alle Bediensteten sind sehr freundlich und bemüht. Fast alle sprechen Deutsch, Englisch u. meistens noch andere Sprachen. Die Zimmerreinigung wird ausschließlich von Männern gemacht. Alle zwei Tage gibt es neue Bettwäsche, täglich werden die schmutzigen Handtücher ausgetauscht. Die Strandbadetücher, die man mitsamt einer Strandtasche bekommt, werden auch alle zwei Tage erneuert. Das Zimmer war abends, wenn man vom Strand zurückkam, immer sauber. Beschwerden wurden sofort erledigt (Glühbirne kaputt oder Duschvorhang defekt, oder Türgriff klemmt...).
Das Hotel ist nicht weit vom Flughafen entfernt. Der Transfer dauert ca. 10 Minuten. Vor dem Hotel ist eine Ladenzeile, auf der man abends ein wenig bummeln und einkaufen kann. Die Stadt ist etwas weiter entfernt, aber mit einem Taxi in fünf Minuten zu erreichen. Wir haben nur einmal die Möglichkeit einer geführten Stadtfahrt genutzt (gegen drei Euros), bei der man mit dem Bus (inklusive sehr nettem Reiseleiter) durch die Stadt gefahren wurde. Einmal aussteigen um die Sicht auf die Stadt zu fotografieren, einmal, um eine Moschee zu besichtigen (die Frauen bekamen ein entsprechendes Gewand angezogen), einmal aussteigen, um in einem Laden mit festen Preisen etwas kaufen zu können, einmal aussteigen, um einen Parfumgroßhandel zu besichtigen, und dann hatten wir noch ca. eine Stunde Gelegenheit, allein einen Einkaufbummel zu machen. Das reichte auch, denn die Stadt macht einen sehr ärmlichen Eindruck und ist nicht sehr groß. Es leben überwiegend Männer hier, weil die Lebenshaltungskosten hier dreimal höher sind als in Kairo. Darum arbeiten die Männer hier und die Familien wohnen irgendwo am Nil, weil die meisten sich nicht leisten können, mit der ganzen Familie in Hurghada zu wohnen .
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animation war nicht aufdringlich. Man konnte Gymnastik oder Wassergymnastik mitmachen. Am Strand auf der Landzunge wurde täglich Volleyball gespielt. Anch dem Abendessen gab es in der Hotelhalle eine sehr nette Kinder-Disco. Weitere Aktivitäten haben wir nicht genutzt. Auch am Pool gibt es Liegestühle mit Auflagen und Sonnenschirmen. Sowohl im Strandbereich als auch am Pool gibt es Kellner, die einem gerne Getränke servieren. Aber überall stehen auch Wasserbehälter bereit, an denen man sich einen Becher voll Wasser zapfen kann. Das schönste wenn man vom Strand kommt, ist der Stand mit den frisch gebackenen Waffeln (mit Erdbeersoße, Schokoladensoße, Zimmt oder Zucker), Dazu kann man sich noch Vanille Eiskugeln draufgeben lassen. Köstlich!!!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im März 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Rosi |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 2 |


