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Doris (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2009 • 3 Wochen • Strand
Stammgast, der auch die Macken kennt
4,3 / 6

Allgemein

Die Anlage stammt ca. aus 2000 und ist sehr groß (550 Zimmer), die sich im Haupthaus und in Standard-Bungalows (mehrere Zimmer) und den Deluxe-Bungalows (6 Zimmer) befinden. Die Anlage ist weitläufig und die Zimmer sind verhältnismäßig ruhig (je nach Lage). Natürlich ist die Anlage älter, was man aber nur in den Zimmern bemerkt. Aber ehrlich, in welchem Hotel sieht man nicht, dass das Zimmer älter ist. Ich komm ein Deutschland aus beruflichen Grüden weit rum und finde auch bei uns Sprünge im Waschbecken, bröckelige Fugen im Bad oder alte Klodeckel. 4 Sterne in Ägypten ist halt etwas anders. Doch wenn man sich mal den Zimmerboy schnappt und ihm zeigt, was man möchte, dann putzt er das auch so. Unser Tipp: Unterbringung im Haupthaus ziemlich am Ende des Ganges ist am ruhigsten, hierher verläuft sich kaum jemand (Ausnahme Erdgeschoss). Im Mittelbereich hallt es ziemlich aufgrund der u-förmigen Bauweise. Im November wurden die alten unbewohnten Bungalows im benachbarten Russen-Schuppen abgerissen. Vermutlich wird da demnächst hingebaut. Man sollte sich halt einen Bungalow geben lassen, der auf der rechten Seite des Hotels liegt, dass kann man ja bei der Buchung schon vermerken lassen. Handykosten sind hoch. Aber es soll Prepaid-Karten geben, mit denen man günstig telefonieren kann. SMS ist jedoch nicht teuer (unter 1 Eur das Stück). Im Winter ist es etwas kühler und windiger. Wer das weiß, nimmt sich einen Windschutz für den Strand mit, da die Liegen mit Windschutz begrenzt sind.


Zimmer
  • Eher gut
  • Etwas älter, aber funktionell. In den Suiten gibt es eine Couch mit Glastisch, wo man abends sitzen kann. Auf dem Balkon sind es Plastikstühle und Tische, was aber bei der Lage am Meer das einzige ist, was lange hält. Hat man GRund zur Beanstandung kann man den Boys freundlich zeigen, was einen stört und notfalls (mangels arabisch-Kenntnissen) demonstrieren, was man meint. Man muß nicht gleich alles über die Rezeption regeln, die nur mit dem Oberausfseher des Bereiches spricht, der wiederum den armen Tropf zusammenscheisst, weil er nicht erraten konnte, was die Gäste wollten, weil sie es ihm ja nicht gezeigt haben. Die Minibar kann man super als Kühlschrank benutzen, wenn man das Zeug zur Seite stellt. Gibt keinen Ärger mit den Jungs. Braucht man eine separate Decke, weil man zu zweit mit dem riesigen Ding nicht klarkommt, bekommt man die auch.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Essen ist gut und die Auswahl auch. Man findet immer etwas, was schmeckt. Wer hat daheim beim Frühstück oder Abendessen diese Auswahl. Ihr esst doch auch immer die gleiche Müslisorte bis die Packung leer ist! Es gibt Omelett, Spiegelei etc. und zwar so wie ich es möchte. Man muß es den Leuten halt sagen, da diese aus hygienischen Gründen gerne alles totbraten. Salat kann man bedenkenlos essen. Über angeblich mehrmals benutzte Zitronen in Getränken oder nicht ausgespülte Gläser kann ich nur lachen. Angestellte, die dabei erwischt werden, fliegen raus (wissen wir aus eigener Erfahrung, weil wir uns mal vehement über einen Kellner beschwert hatten, der uns total blöde kam. Unsere Beschwerde hatte das Fass zum Überlaufen gebracht und war eine Gelegenheit solch Personal loszuwerden). Tja, das mit der Abzocke ist überall gleich. Das haben wir in diversen anderen Hotels auch gesehen. Dass manche Sachen nicht all Inclusive sind ist klar, man kann sich vorher informieren und nicht nachher schimpfen. Lokale alkoholische Getränke sind inklusive und auch Softdrinks. Wie in jedem anderen Hotel bekommen Sie aber eine ganze Flasche Wodka auch nicht all inklusive. Ist doch logisch. Warum also soll ne ganze Flasche Wein inklusive sein? Die Küche am Abend und auch Mittags ist sehr europäisch. Die asiatischen Gerichte mittags im Oasis sind auch recht ok. es gibt aber mittags mittlerweile "Schonkost" (gedämpftes Gemüse, Reis, Huhn. Aber auch eine orientalische Ecke für die, die es mögen. Ganz lecker sind mittags die gegrillten Hähnchenteile im Oasis, die ganz saftig sind (in der Tranchierecke)


    Service
  • Eher gut
  • Natürlich gibt es einige, die ungern arbeiten. Wie in Deutschland auch. Aber die bewegen sich auch nicht mit Trinkgeld. Es gibt viele fleissige Kellner, die wir siet Jahren kennen und die bei den Gästen sehr beliebt sind, weil sie zuvorkommend sind. Leider beobachten wir oft, dass Touristen meinen, wenn sie Trinkgeld geben, braucht man nicht mehr höflich sein und kann die Angestellten wie Fussabstreifer behandeln (statt Bitte sagt man dann Aber Flott!). Quatschen Sie in Deutschland doch mal nen Kellner so an und bewerten Sie dann den Service danach im Vergleich zu vorher. Benötigt man einen Arzt, ist man hier gut aufgehoben. Der spricht zwar nur englisch, aber die Guestrelation ist immer da, bevor noch der Arzt kommt und dolmetscht. Im Wohnviertel gegenüber gibt es eine 24h Klinik, bei der innerhalb von 20 Minuten jeder Facharzt herbeigerufen wird, der benötigt wird. Die Kosten wurden zu 100% von der Auslandskrankenversicherung gedeckt. Die Beschwerden wurden ernst genommen. Trotzdem lassen sich bei Vollbelegung Engpässe bei den Strandtüchern nicht vermeiden. Da die Gäste dieses Kartensystem (Tausche Karte gegen Handtuch) doof fanden, läuft es halt so. Die Waschaktionen sind dadurch aber nicht mehr kalkulierbar, weil die Leute am gleichen Abend ein frisches Tuch wollen. Früher wurde über Nacht gewachen und am nächsten Morgen hat man am Strand ein neues geholt. Wie man es macht, ist es halt verkehrt und einer meckert immer.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Direkt in der Nähe des Flughafens gelegen ist es sehr ruhig, die Flüge in der Nacht hört man kaum. Die Flieger starten meist parallel zur Bergkette, so daß sie nicht übers Hotel kommen. Die Geschäfte rund herum haben gehobenes Preisniveau. In Downtown = Dahar ist es günstiger und man bekommt auch alles. Man muß halt den Rummel mögen und darf sich nicht durch die Leute nerven lassen, die einen in den Laden ziehen wollen. Das hat uns auch abgeschreckt. Mittlerweile kennen wir jedoch unsere speziellen Läden, wo wir uns günstig Firmenbekleidung kaufen und besticken lassen, einen ehrlichen Juewelier, mit dem man handeln kann, und der auch Reklamationen im nächste Jahr ernst nimmt und die Sachen repariert. Für 10-20 Pfund kann man bquem mit dem Touristentaxi (orange/blau) dort hinfahren.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Freizeitangebote nutzen wir nie. Es gibt aber viele, die begeistert Boccia am Strand spielen (vor allem Rentner). Auch Fussball oder Volley ball ist beliebt. Leider ist manchmal die Landzunge, wo die Tore stehen, etwas überflutet. Der Poll ist warm und suaber. Wer morgen früh wach ist, sieht die Jungs vor 7.00 Uhr den Pool saubermachen, den Beckenrand reinigen. Der ganze Bereich wird merhmals wöchentlich gekärchert, was aber Lärm macht. AM Strand wird sehr häufig schon recht früh reserviert, aber man kann immer Plätze finden. Wer um 10.00 erst frühstück, braucht aber nicht meckern, dass es keine Platz mehr ganz vorne am Strand gibt, wenn er dann mittags auftaucht.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3 Wochen im November 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Doris
    Alter:36-40
    Bewertungen:3