Der Hotelkomplex besteht aus drei Hotels, die sich nahtlos ineinanderfügen. Das bedeutet: hohe Anzahl an Zimmern, man merkt es aber nicht. Das Hotel zeichnet sich durch seine liebevolle Gestaltung im Bereich Garten, Hotelflure, Zimmer und Bars aus. Man merkt, dass sich Mühe bei der Auswahl der Hoteldekoration gegeben wurde. Im Garten gibt es eine Vogelvoliere, vor der jede Nacht die Hotelkatzen herumstreunern - unser Lieblingsort. Im Großen und Ganzen ein schönes und sauberes Hotel. Andalusien ist nichts für Badetouristen und auch landschaftlich gibt selbst Mallorca mehr her. Aber kaum eine Touristenregion kann so viel Kultur, Historie und Charme bieten. Wir mieteten schon von zu Hause für unsere gesamte Reisedauer einen Mietwagen und den nutzten wir auch jeden Tag. Von Torremolinos sind Granada, Cordoba und Gibraltar nur ungefähr 150-200km entfernt. Malaga liegt um die Ecke, Ronda und Marbella nur ca. 50 km weit weg. Sevilla etwas über 200km. Keine dieser Orte sollten Sie auslassen, denn jeder hat auf seine Art und Weise etwas Neues, Erstaunliches, Wunderschönes. Seien es die verwinkelten Altstadtgassen Marbellas, die atemberaubende Schlucht in Ronda, der historische Affenfelsen in Gibraltar mit seiner tollen Aussicht, die Alhambra in Granada, die Mezquita in Cordoba, die Kathedrale und Alstadt Sevillas oder der großartige Ausblick über Malaga! Besonders letzterer scheint ein Geheimtipp zu sein. Fahren Sie zum Schloss Gibralfaro und gehen nicht herein, sondern drum herum. Besonders zum Sonnenuntergang oder nachts erleben Sie einen fantastischen Ausblick auf die Stierkampfarena, den Hafen, die Kathedrale, die Altstadt und die Berge am Horizont. Weiter gehts mit Gibraltar. Sie können sich Stress sparen, wenn Sie Ihr Fahrzeug noch kurz vor der Grenze parken, auch wenn es in Gibraltar - trotz britischer Herrschaft - Rechtsverkehr gibt, stehen Sie eine Weile im Stau an der Grenze und könnten Parkplatzprobleme bekommen. Außerdem lohnt sich eine Fahrt mit Minibussen auf den Affenfelsen, denn sie bezahlen sonst schon für die Seilbahnfahrt 11 Euro und für den Eintritt in bestimmte Sehenswürdigkeiten noch einmal 11 Euro. Außerdem ist der Weg sehr beschwerlich und lang. Erwarten Sie nicht zu viel von der Alhambra in Granada. Selbst im November überschwemmten tausende Touristen (auch viele Einheimische) das große Areal. Sie zahlen für 2 Personen 26 Euro Eintritt (!), dürfen aber nur von 8-14 Uhr oder von 14-18 Uhr dort bleiben, sonst kostet es noch mal extra. Also kommen Sie am besten sehr früh oder gehen erst nach 14 Uhr rein. Wenn Sie in den Hauptpalast wollen (das ist der Ort, den man am ehesten mit der Alhambra verbindet), dürfen Sie das nur zu einer festen Zeit, die auf ihrem Ticket steht. Dort stehen Sie eine ganze Weile Schlange. Innen angelangt laufen Sie ständig jemanden vor die Kamera und werden auf jedem Bild etliche Leute haben - enttäuschend für Hobbyfotografen wie uns. Auch in Cordoba müssen Sie erst in einer Schlange stehen, um Tickets für die Mezquita zu erhalten und anschließend noch einmal am Eingang. Hier und auch anderswo sind übrigens Kamerastative verboten, was wegen der Dunkelheit in diesen Orten sehr ruhige Hände für Hobbyfotografen erfordert. Dennoch: gehen Sie unbedingt in die Mezquita. Wir waren überwältigt von der Schönheit dieser Moschee/Kathedrale! In Sevilla können Sie für 50 Euro eine Kutschfahrt für ca. 45 Minuten mitmachen. Die führt Sie an den wichtigsten Bauwerken vorbei. Muss man nicht machen, ist aber ganz schön. Sevilla hat eine wirklich schöne Innenstadt; da lohnt es sich, mal etwas länger zu verweilen. Auch die Kathedrale und deren Glockenturm ist atemberaubend schön. Noch ein Tipp zum Geld: die Eintrittspreise sind teilweise schon ordentlich hoch, meist lohnt es sich aber dennoch, Sie zu bezahlen. Was sich nicht lohnt: Eiskugeln für 3,80 Euro (!) - gucken Sie vorher auf die Preisschilder. Außerdem sind Restaurants direkt vor Sehenswürdigkeiten extrem teuer. Wir haben vor der Kathedrale in Sevilla für eine Hors d'hoeuvre Platte 18 Euro + 20% Terrassenbedienung + Mehrwertsteuer bezahlt. Die Platte bestand aus einem Teller mit sehr dünn aufgeschnittener Wurst. Insgesamt hat sie über 25 Euro gekostet. Gehen Sie dorthin, wo viele Menschen essen und Sie die Portionen auf den Tischen sehen können. Und gehen Sie auch den Kräuterfrauen aus dem Weg. Ebenso den schwarzen Straßenverkäufern; in Sevilla verkaufen Sie Ihnen Tempo-Taschentücher an Ampeln zu überteuerten Preisen. Ein "No, gracias!" reicht meist. Und noch etwas zum Verkehr. Die Spanier sind meist sehr nett, aber verrückte Autofahrer. Insgesamt sind wir 1600km in unserem Urlaub gefahren und hatten zum Glück keinen Unfall. Auf den Straßen und besonders in Kurven werden Sie oft bedrängt. Fahren Sie dann lieber etwas zur Seite und lassen sich nicht hetzen, das kann gefährlich werden bei den Abgründen und Straßenschwellen. Der Verkehr in den Großstädten ist noch schlimmer. Vor allem die vielen Motorräder quetschen sich an den Ampeln oft an Ihnen vorbei. Es gibt Staus, viele Vorfahrts-Missachter und wenige Parkplätze. Fahren Sie defensiv und suchen Sie sich am besten vorher Parkhäuser aus. Wenn Sie sehr mutig sind, fahren Sie mit Papierkarten. Wenn Sie Beziehungskrisen vermeiden und Ihren Urlaub nicht verdammen wollen, nutzen Sie ein Navigationsgerät mit den neuesten Karten für Spanien (auch wenn es ständig Umbauten und Umleitungen gibt). Das waren zumindest unsere Erfahrungen. Wir hoffen, sie helfen Ihnen weiter. Viel Spaß in Andalusien!
Großes Bad, Badewanne, Dusche, Bidet. Balkon, Flachbild-TV mit drei deutschen und vielen spanischen Sendern, sehr großes Bett, nette Ausstattung, relativ sauber, Klimaanlage, Mietsafe.
Es gibt mehrere Bars und Restaurants im Hotelkomplex, im November war aber nur ein Restaurant offen. Man wurde platziert, musste aber in der Regel nicht lange warten, trotz vollem Saal. Das Essen war durchschnittlich. Jeden Morgen wurden Eier und Pancakes, jeden Abend Fleisch und Fisch live zubereitet. Abwechslungsreich war es nicht, zum Frühstück fehlte frisches Obst und Gemüse. Es wurde sich sehr an den vielen britischen Gästen orientiert, aber man ist immer mehr als satt geworden und man hat immer auch etwas gefunden, was einem schmeckt.
Der Personal spricht spanisch und ein wenig englisch, deutsch leider nicht. Man kann sich aber immer verständigen und wird ausnahmslos freundlich behandelt. Die Zimmerreinigung wurde leider manchmal etwas lieblos durchgeführt.
Das Hotel liegt fast direkt am Meer und nur 10-15 Autominuten von Malaga und vom Flughafen entfernt (man hört ihn aber nicht). Dafür sollte man nachts die Fenster geschlossen halten, da die Müllabfuhr scheinbar mit besonderer Freude um 3 Uhr sehr laut zu Werke tritt. Geschäfte, Bars und Restaurants sind ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt. Zum Zentrum von Torremolinos sind es zu Fuß 20-30 Minuten.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Jeden Abend werden Tanzveranstaltungen und Live Musik angeboten und auch am Tag wird den Gästen laut Flyer ein buntes Freizeitprogramm geboten, welches wir aber nicht in Anspruch nahmen. Es gibt mehr als drei Pools (auch einen beheizten Innenpool) und zumindest im November waren ausreichend Liegen vorhanden (welche leider teilweise von Vogelkot verschmutzt waren).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im November 2009 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


