Die Finca selbst ist zweifellos sehr schön – das war jedoch auch der einzige positive Aspekt unseres Aufenthalts im Dezember 2025. Die Kommunikation mit den Vermietern über Airbnb war von Anreisetag an bis zum Ende schlichtweg katastrophal und absolut inakzeptabel. Wir hielten uns im Dezember auf Mallorca auf. 4 Erwachsene und 1 Kind. (2 Jahre alt) Das Wetter war überwiegend regnerisch, mit gelegentlichen sonnigen Phasen, bei durchschnittlichen Temperaturen von etwa 9 °C. Laut Aussage des Vermieters war die Finca rund drei Wochen nicht vermietet gewesen. Entsprechend war das Haus extrem feucht und stark ausgekühlt. Eine reguläre Heizung war nicht vorhanden. Stattdessen waren wir gezwungen, die Klimaanlagen als Heizquelle zu nutzen – diese befanden sich jedoch ausschließlich in den drei Schlafzimmern. Küche, Flur, beide Badezimmer sowie das Wohnzimmer waren nicht beheizbar. Zwar gab es im Wohnzimmer einen Kamin, jedoch keinerlei Brennholz. Wir haben nahezu 48 Stunden damit verbracht, die Finca überhaupt auf eine erträgliche Temperatur zu bringen. Auf unsere Nachfrage bezüglich Brennholz wurde uns lapidar mitgeteilt, wir könnten dieses an einer Tankstelle kaufen. In der Objektbeschreibung wurde jedoch mit keinem Wort erwähnt, dass man für eine halbwegs warme Unterkunft zusätzlich Holz kaufen muss. Dadurch entstanden uns tägliche Zusatzkosten von etwa 45 Euro, nur um abends und morgens überhaupt im Wohnzimmer sitzen zu können. Die Stühle im Wohnzimmer sind stark durchgesessen und dadurch sehr unkomfortabel. Die Bedienung der Klimaanlagen gestaltete sich äußerst kompliziert. Selbst der Vermieter schien Schwierigkeiten zu haben, diese korrekt einzustellen. Als Ansprechpartner wurde uns ein gewisser Miguel genannt, der angeblich jederzeit per WhatsApp erreichbar sei. Miguel war jedoch offensichtlich überfordert, reagierte unzuverlässig und stellte die Kommunikation schließlich komplett ein – selbst auf wiederholte Anfragen erfolgte keinerlei Rückmeldung. In der gesamten Finca gab es keinerlei Informationen oder Anleitungen. Weder Hinweise zur Technik noch grundlegende Informationen zum Haus. Das WLAN-Passwort haben wir aufNachfrage noch erhalten. Wo sich jedoch alltägliche Dinge wie Geschirrtücher befinden, war offenbar bereits zu viel verlangt – diese Frage blieb unbeantwortet. Das vorhandene Babybett war unvollständig, da Bettzeug fehlte. Dieses wurde zwar am Anreisetag spätabends noch nachgereicht, was jedoch erneut für unnötigen Stress sorgte. Als vermeintliche Entschädigung erhielten wir zwei Säcke Brennholz, die jedoch völlig durchnässt und somit unbrauchbar waren. Positiv hervorzuheben sind lediglich die gut ausgestatteten Schlafzimmer und die sehr bequemen Betten. Dusch- oder Pflegeprodukte waren allerdings nicht vorhanden und müssen vollständig selbst mitgebracht werden. Möglicherweise sind wir durch zahlreiche Airbnb-Aufenthalte weltweit verwöhnt, doch dort war es stets selbstverständlich, zumindest ein Informationsblatt oder einen Ordner mit wichtigen Hinweisen (Do’s & Don’ts, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants etc.) vorzufinden. Ebenso waren Grundnahrungsmittel wie Kaffee, Kaffeepads oder Ähnliches zumindest für die ersten Tage vorhanden. All dies fehlte hier komplett. Lediglich Öl, Essig und einige Gewürze waren vorhanden. Unterm Strich entstanden uns zusätzliche Kosten von rund 300 Euro, ausschließlich dafür, dass wir die Abende halbwegs warm im Wohnzimmer verbringen konnten. Wer plant, diese Finca außerhalb der Saison zu buchen, sollte diese erheblichen Zusatzkosten zwingend einkalkulieren. Unsere Enttäuschung über diesen Aufenthalt ist entsprechend groß. Die mangelhafte Kommunikation, fehlende Transparenz und die unzureichende Ausstattung stehen in keinem akzeptablen Verhältnis zum Mietpreis.
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- Kultur & Erlebnis
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3-5 Tage im Dezember 2025 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Rob |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 1 |


