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Petra (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Januar 2012 • 1 Woche • Winter
Perfekt für 3 Sterne - ohne Wohlfühlansprüche
5,0 / 6

Allgemein

Das Hotel bemüht sich jeden erdenklichen Komfort für den Urlauber zu bieten. Das Hotel macht auf auch dem ersten Blick einen perfekten typischen tirolischen Einblick. Dieser hört ja spätestens auf dem Zimmer auf. Ich habe nichts gegen eine alte gediegene Einrichtung (weil halt landestypisch) aber das Zimmer war einfach nur abgewohnt und hatte kein Flair. Insgesamt ist das Hotel eher groß (4 Etagen mit jeweils ca. 30 Zimmern). Gut der Preis war relativ günstig, dass erklärt aber auch den durchorganisierten Ablauf. (Aufruf am ersten Abend: Bitte begeben Sie sich nach den Essen ins Cafe/Bar, damit wir hier für den nächsten Morgen eindecken können…). – oder das Restaurant wird erst pünktlich zu den Essenszeiten aufgeschlossen. Einen Eindruck für Service außerhalb der gebuchten Leistung haben wir jedoch nicht gefunden. Vorher wissen was man will !


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Das Zimmer bestärkte den Eindruck, dass die Inhaber keine Liebhaber von Geschmack und Gästefreundlichkeit sondern nur von Effizienz sind. Man hätte das Zimmer mit wenig Mitteln auf einen akzeptablen Niveau bringen müssen. Ein kleiner Anstrich wäre nicht schlecht. Oder allein vielleicht mal ein Bild über den leeren Nagel hängen? Das andere Bild (mal neumodisch was überhaupt nicht passte) war neben den Fernseher geklatscht und mit einer super künstlichen (hässlichen) Blumenschmuck versehen. Auch der dickte Fleck auf dem Teppich hätte man irgendwie kaschieren können. Der Fernseher ist auch alt und sehr klein (aber wir wollten ja eh kein TV schauen). Ansonsten war das Zimmer mit Doppelbett, Tisch, Sesseln, Stühlen und Balkon o.k. ausgestattet. Der einfache Eindruck setzt sich aber im Badezimmer fort, zum Fliesengeschmack sage ich mal nichts, aber ansonsten mit Badewanne und Fön ordentlich ausgestattet. Ein Wasserdruck in der Dusche war allerdings kaum vorhanden.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Wir hatten als Verpflegung Halbpension (anderes gab es wohl auch nicht), die aber für den Ort Itter auch wünschenswert und auch akzeptabel war. Das Frühstück war für ein 3 Sterne-Hotel angemessen (mehr aber auch nicht). Es gab reichlich Auswahl. Wer zu spät kommt, den bestraft das … denn nachgelegt wurde nicht. Gegen Ende der Frühstückszeit waren viele Wurst und Brotsorten nicht mehr vorhanden. Ansonsten gab es für (fast) jeden Geschmack genügend Auswahl wie z. B. div. Marmeladen, Honig, Müsli, Wurst, Käse, Obst, Brot, Joghurt … Leider gab es nur einfachste weiße Brötchen und auch keine höherwertigen Wurstaufschnitte oder gar Lachs. Der angebotene Orangensaft verdiente seinen Namen nicht. Solch ein wässriges Getränk habe ich noch nie getrunken – na gut immerhin war er nicht überzuckert. Das Abendessen enthielt eine Buffetwahl (3 x die Woche) bzw. Menüwahl und überzeugte sowohl in der Auswahl, Qualität als auch im Geschmack. Einzig etwas mehr Wärme wäre teilweise gut gewesen. Durch die Vor- und Nachspeisen wurde man auch wirklich satt. Wir haben sogar das Dessert häufig weggelassen. Highlights gab es jedoch auch hier nicht.


    Service
  • Gut
  • Das Zimmer war sauber und ordentlich. Die tägliche Reinigung war allerdings mehr als sparsam und wahrscheinlich hatten die Zimmermädchen auch nur 10 min. Zeit zum Bettenmachen. Papierkorb leeren und Handtücher wechseln. Staubsaugen oder gar Bettwäsche wechseln (gut man sollte wirklich keine Schokolade im Bett essen) oder eine neue Klorolle in den Halter rein tun, sind im täglichen Programm nicht vorgesehen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Zur Umgebung: Itter ist nicht so klein wie man vermutet. Immerhin gibt es 3 Hotels, 1 Sportgeschäft, 1 Bank, 1 kleiner Laden, 1 Kirche, 1 Schule, 1 Burg und bestimmt 300 sonstige Häuser. Aber zum Glück liegt es nicht direkt an der Umgebungsstraße – also relativ wenig Autoverkehr. Der Busverkehr hält sich leider auch in Grenzen. Mit dem Postbus von/nach Wörgl bzw. Richtung Skigebiet ca. 6 Fahrten täglich (Kosten ca. 2.20 Euro) und hält direkt vor dem Hotel. Dort hält auch der Skibus, welcher morgens (9.00 und 10.00 Uhr) und abends jeweils 2 mal kostenlos zur Salvistabahn fährt. Alternativ kann man auch zwischendurch den Postbus nehmen (war jeweils gegen 12.30 Uhr auch kostenlos) oder mit den Skiliften pendeln. Vom Skitag zurück ist es sogar bequemer und schneller (sofern der Schnee ausreichend fest ist) die Skiwege zu nutzen, da der Ausstieg kurz vor dem Hotel endet. Morgens muss man jedoch erst ca. 500 m zum ersten Schlepper eher bergauf, dann zum zweiten Schlepper runterfahren, um dann anschließend zur Gondel rüber fahren zu können. Bei schlechtem Schnee (z. b. Matsch) sollte man diese Wege in beide Richtungen lieber meiden. Alternativ kann man jedoch immer mit dem Auto zur Seilbahn fahren. Es gibt dort kostenlose Parkplätze (welche jedoch auch mal voll sind). Allgemein habe ich Itter nicht als den optimalen Einstiegspunkt für 1 Woche in das Skigebiet empfunden. Gut alles es möglich, aber es gibt bessere Startmöglichkeiten. Nachmittags muss man zusehen, wieder in Richtung Itter zurückzukommen. Pendelbusse (außer Postbusse) gibt es nach Itter leider nicht. Auch wenn man mit der Salvistabahn oben ist, fangen dort nicht die schönen Pisten an. Dieses ist eher eine Zwischenstation ohne eigenes kleines Skigebiet. Zur Hohen Salve benötigt man noch zwei weitere Lifte. Auch ist das Gebiet hier absolut nicht anfängerfreundlich. Die rote Abfahrt nach Itter ist zwar - im Gegensatz zur Gipfelabfahrt - relativ einfach (sogar bei Eispisten). Einfache blaue Pisten gibt es hier nicht, dann sollte man lieber andere Startpunkte wie z. B. Brixen wählen.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sport

    Auch das Schwimmbad haben wir genutzt. Dieses verdient wirklich mal seinen Namen, da es für ein Hotelschwimmbad ausreichend groß war. Die Wassertemperatur war optimal zum Schwimmen (zum Planschen eher zu kalt). Wenn sich durch die Wassertemperaturen Planschgäste nicht vertreiben lassen, dann wird es leider auch zu eng zum Schwimmen. Optimal sind 1 – 5 Personen. Ein Umkleideraum gibt es leider nicht, dafür ein WC (welches sich nicht verschließen lässt…). Daneben gibt es noch nicht genutzte Möglichkeiten wie Sauna, Kegehlbahn, Solarium und Massagen.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Januar 2012
    Reisegrund:Winter
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Petra
    Alter:41-45
    Bewertungen:17