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Marcus(36-40)Deutschland
5 Bewertungen
Vor 17 Jahren • Verreist als Familie im November 2008
Familie mit 2 Kindern sagt: Nicht noch einmal!
2,7 / 6

Eine auf den ersten Blick sehr sehr schöne und beeindruckende Hotelanlage. Aber das rückt ganz schnell in den Hintergrund, wenn man ein paar Tage dort verbracht hat...... Schauen Sie ganz besonders auf unsere Bewertung der Gastronomie! Familien mit Kleinkindern sollten sich unbedingt nach anderen Hotels umschauen. Wir empfehlen ebenfalls den Aufenthalt für maximal 10 Tage zu buchen. Wir waren im November 2008 dort und das Wetter war sehr sehr angenehm, aber die Sonne geht ab vier Uhr Nachmittags langsam unter. Frühaufsteher erleben einen schönen Sonnenaufgang gegen 6 Uhr am Strand.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Unser Familyzimmer bestand aus zwei Räumen mit jeweils zwei Betten, Klimaanlage, Fernseher und Minibar. Lobenswert sind das tolle Bad mit Dusche und der großzügige Eingangsbereich. Alles in Allem hatten wir etwa 35-40 qm Wohnfläche zzgl. Balkon ohne Meerblick. Die Zimmer waren sehr großzügig. Die Betten sehr angenehm mit scheinbar sauberen Matratzen und wechselbaren Matratzenauflagen. Hier fühlten wir uns wohl. Die Minibar wurde einmal die Woche mit insgesamt sechs! kleinen Softgetränken (o, 2 Liter-Fläschen) Pepsi, Mirinda und Seven Up befüllt. Also rechnerisch drei Fläschen pro Person die Woche. Eine außerordentliche Befüllung wird in Rechnung gestellt! IST DAS ULTRA-ALL-INCLUSIVE ??? Die meisten Touristen im Hotel waren Russen, deren Verhalten wir nicht kommentieren möchten. Was wir gut fanden: Der Wäscheservice war gut und günstig.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • In der Regel wurden wir gut bedient. Im Kinderrestaurant wurden wir allerdings regelmäßig übersehen, sodaß wir oftmals verärgert auf Kaffeesuche gingen mussten. Gerade morgens möchte man in Ruhe frühstücken und nicht ständig vor einer leeren Tasse sitzen. Das war zu häufig der Fall. Ebenfalls mussten wir regelmäßig Teelöffel erfragen oder mit der Gabel den Kaffee umrühren, insofern wir einen hatten. Einen Capuccino erhielten wir nur am ersten Tag, danach erklärte man uns jeden Tag erneut, daß die Capuccinomaschine defekt sei. 14 Tage lang??? In der Lobbybar am Hauptrestaurant wurden wir so bedient, daß wir gar keine Lust mehr hatten, uns dort hin zu setzen. Anscheinend funktionierte der Service hier nur mit einer ordentlichen Portion Bakschisch (Trinkgeld). Man ließ uns warten mit der Bestellung und mit der Lieferung ebenfalls. Meist nur miese Gesichter und wenn man sich beschwerte, wurde auf arabisch herumgemosert. OHNE TRINKGELD GEHT HIER NICHTS! Wenn ich ULTRA-ALL-INCLUSIVE buche, dann hätte ich das auch gerne ohne Trinkgeldgeier. Das Essen im Hauptrestaurant war unterdurchschnittlich. Ab dem fünften Tag aß die ganze Familie nur noch Pommes mit Rinderbraten, der frisch aufgeschnitten wurde, aber sehr trocken und zäh war. Ab und an gab es mal etwas Neues, aber eher selten und wenn man mal etwas für sich entdeckt hatte, war es am nächsten Tag nicht mehr verfügbar. Es gibt auch Themenrestaurants, für die man sich aber am Vortag anmelden muss. Und das ging so: Morgens zwischen 10 und 11 Uhr war Anmeldezeit. Man musste ca. 30-40 Minuten warten um einen Tisch reservieren zu können. Allerdings war das favorisierte Restaurant bereits ausgebucht und man musste entweder mit den weniger begehrten Restaurants Vorlieb nehmen oder das Essen im Hauptrestaurant runterschlucken. Wer also vierzehn Tage gebucht hat und jeden Tag eine 45 Minuten zum Reservieren anstehen muss, der hat mal glatt einen kompletten Tag angestanden. IST DAS ULTRA-ALL-INCLUSIVE??? Das Frühstück hingegen war sehr üppig und es gab keinen Grund zu meckern. Hier war wirklich alles da, Backwaren in Hülle und Fülle, Cornflakes ohne Ende und die Früstückseier werden frisch vor einem gebrutzelt, wenn beide Eierbrutzler da waren. War nur einer da, dann war die Schlange so lange daß man lieber auf sein Spiegelei verzichtete. Die Getränke schmeckten immer frisch und gut gekühlt. Die Cocktails kann man geschmacklich vergessen. Internationale Getränke stehen nicht auf der Karte und müssen gesondert erbeten werden. Die Bewirtung an der Pergolabar und an der Strandbar war etwas ekelig. Die Tische klebten generell, die Sitzpolster sahen versifft aus und die Getränke wurden in völligst, wirklich völligst verschlissenen Acrylbechern/ Plastikgläsern ausgegeben. Teilweise konnte man in den Bechern Brand., bzw. Schmauchspuren von ausgedrückten Zigarettenkippen erkennen. Auch das Bier wurde in solchen Gläsern ausgegeben. Pfui Daibl! Sind das vier einhalb Sterne? Zu allem Übel war es nicht erlaubt, alkoholhaltige Getränke mit aufs Zimmer zu nehmen! Wir hatten die Situation, daß unsere beiden kleinen Kinder Abends ab 19 Uhr etwa schlafen gehen. Und zwei Kinder im Alter von 1 und drei Jahren kann man nicht alleine im Zimmer lassen. Deshalb mussten wir uns Abends absprechen, wer ins Restaurant oder eine Bar gehen kann. Es war uns nicht möglich, Abends zusammen auf dem Balkon ein Bier oder einen Sekt zu trinken! Das ist kein Witz!!! Zu allem Überfluss erklärte mir meine Lebensgefährtin nach zwei Tagen, daß Sie Abends im Dunkeln nicht mehr alleine in die Bar gehen möchte. Sie werde vom Personal penetrant angebaggert und fürchte um Ihr leibliches Wohl. Ein Paar, das wir dort kennen gelernt hatten, bestätigten unsere Aussage mit der gleichen Begründung. Ich selbst musste, um abends ein Bier zu trinken zum Hauptrestaurant latschen, meine Lebensgefährtin alleine mit den Kindern im Zimmer zurück lassen und anschließend durch die kühle Nacht zu meinem Bett finden. Daß da erst mal der Puls beim Zurücklaufen hoch geht und man nicht einschlummern kann, dürfte klar sein.


    Service
  • Schlecht
  • Bei unserer Ankunft morgens um 11 Uhr im Hotel, nach einer wirklich stressvollen nächtlichen Anreise mit zwei Kleinkindern (1 und 3 Jahre), wurden wir morgens ausgehungert mit einem Säftchen begrüßt und einem Fragebogen, der bei vier Personen mehrere Minuten "Ausfüllarbeit" bedeutete. Als wir dann den Bogen ausgefüllt hatten, fragten wir sehnsüchtig nach unserem Familienzimmer und etwas zu Essen. Man teilte uns mit, daß unser Zimmer erst in zwei Stunden verfügbar sei und Essen gäbe es erst in 1 1/2 Stunden. Die Kinder weinend vor Müdigkeit und wir schlecht gelaunt aufgrund Hunger gingen in die sogenannte Pergolabar und füllten unsere Mägen mit Cafe und Plätzchen. Die meisten Angestellten waren freundlich, sprachen aber meist kein oder nur sehr schlecht englisch, geschweige denn deutsch. Die Zimmer wurden täglich gereinigt und die Handtücher ausgetauscht. Da konnte niemand meckern. Es sah immer ordentlich aus.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Die Anlage wurde in die Makadibay gebaut, wahrscheinlich eine der schönsten Fleckchen am roten Meer. Eine sehr große Hotelanlage! Wir möchten darauf hinweisen, daß die Entfernung der Familienzimmer am Ende der Anlage zum Strand gut und gerne 500 bis 700 Meter betragen hatten, zum Hauptrestaurant waren es etwa 300-500 Meter. Das hört sich nicht viel an, aber wenn man 10 mal am Tag diese Strecke geht, weiß man, was man an dem Tag gelaufen ist. Und weil wir viel barfuß gelaufen sind, hatten wir nach unserem Aufenthalt im Royal Makadi ziemlichen Hornhautwuchs an unseren Füßen. Die Unterwasserwelt ist grandios, aber nicht im Royal Makadi, sondern nebenan im Fort Arabesque. Drumherum gibt es nur weitere Hotelanlagen und sonst nichts. In den meisten Hotelanlagen, auch im Royal Makadi, gibt es kleinere Einkaufsmöglichkeiten, wo man im Notfall das meiste zu Kaufen bekommt. Meist sind die Artikel sehr teuer, außer Zigaretten. Das Personal in diesen Geschäften ist ultraaufdringlich. Wir hatten nach zwei Tagen keine Lust mehr nur ansatzweise in eines dieser Läden zu gehen. Es war einfach nur ekelhaft, auch diese Gier nach Trinkgeld. Es gibt auch einen Arzt in der Anlage, der es mit den Öffnungszeiten seiner schmutzigen Praxis nicht so genau nimmt, aber pauschal € 50.- zzgl. Medikamente für eine Behandlung aufruft. In unserem Fall bei einer Durchfallerkrankung. Wir machten einen Ausflug zur Insel Mahmya mit dem Boot, was wir wirklich schön fanden. Aber mit 60 Euro pro Person nicht billig, und das angepriesene Buffet war unter aller Würde.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die angepriesene Poollandschaft sollte man gleich vergessen: Zwei der vier Pools sind nicht beheizt und haben eine gefühlte Temperatur von 10 C°. Ein Aufenthalt im sogenannten Familypool mit den Wasserrutschen ist quasi nicht möglich. Nach wenigen Minuten bekommen man Kälteschmerzen, wie wenn man im Winter einen Schneeball in Ihrer Hand hält. Das ist ein Megamangel und die Hotelleitung hatte nur dumme Ausreden parat. Der gesamte Familypoolbereich mit Familypoolbar ist den ganzen Tag verweist und wird von keinem Urlauber genutzt. Alle Liegen sind frei und die Angestellten an dieser Stelle wissen nicht wirklich, wie Sie Ihre Zeit totschlagen sollen. Es gibt viele Freizeitmöglichkeiten wie Fitnessraum, Tennisanlage oder Wassergymnastik. Wegen der Kinder zogen wir den täglichen Besuch am Strand vor. Womit wir beim Thema wären. Die Liegen waren aus Holz und häufig defekt. Die Lehnenverstellung funktionierte selten und oft schauten Nagelspitzen aus den Latten, auch auf der Liegefläche im Fuß- oder Kopfbereich. Der Windschutz hinter den Liegen hatte ultrascharfe metallene Ecken und viele spitze Astenden, aus denen das Windschutzgerüst beflochten war. Eine Katastrophe für kleine Kinder, die in der Nähe spielen oder zwischen Liege und Windschutz nach Schatten suchten. Ständig kommt ein Araber und will massieren oder fotografieren. Der Strand ist schön und der Sand ist zum Sandburgen bauen besonderns gut geeignet. Die Hotelanlage bot eine Kinderbetreuung im sogenannten Kids-Club mit Minipool; Und angeschlossenem Spielplatz, der zu unserer Zeit allerdings die meiste Zeit geschlossen war, wegen Arbeiten an einer Überdachung. Der Kids-Club befand sich unmittelbar am Familypool, wo man aufgrund der Kälte nicht schwimmen gehen konnte.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

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