Nach einem pünktlichen angenehmen Flug mit Condor kamen wir als einziges Paar im Hotel an und wurden direkt freundlichst von Hashem L. begrüßt. Das Hotel ist eines von vielen an der Makadi Bucht und wurde wohl in 2012 teilweise renoviert, denn die alte Bestuhlung und Sitzgarnituren sowohl an der Pergola Bar als auch in der Lobby, die wir noch aus 2012 kannten, wurden alle ausgetauscht und befinden sich noch in gutem Zustand. Toll ist, dass überall in den Innenbereichen Rauchverbot ist. Es gibt 1-, 2- und 3 stöckige Gebäude, verteilt auf dem Gelände, mit Wegen und Rasenflächen dazwischen, so dass alles aufgelockert wirkt. Beheizt waren mehrere Pools, einer wohl bei den Familienzimmern, einer an der Pergolabar und der kleine VIP Pool. Am Strand selbst befinden sich einige Duschen und Umkleidekabinen. Die alten Windschutze wurden allesamt durch neue moderne ersetzt. Wer gerne schnorchelt, sollte am Strand entlanggehen bis zum Grand Makadi, dort ins Wasser (da sehr steinig, nur mit Badeschuhen!) und von dort aus fast bis zum Sunrise (Ausgang Anfang am Fort Arabesque Windsurfstation) schwimmen. Wir haben dafür ca. 2 Std. gebraucht mit Stops für Unterwasserfotos. Das Wasser war noch 24 Grad und mit 5 mm Neopren gut zu ertragen. Wir werden aber wohl nicht mehr unbedingt direkt Anfang Januar fliegen (obwohl es eine für das doch recht teure SSRM günstigste Reisezeit war) , denn der Wind ist schon recht kühl und besonders abends wurde es richtig kalt. Man hat eigentlich nur die Zeit zwischen 10 und 15 Uhr, die man gut genießen kann. Handy haben wir nicht genutzt, dafür mit unseren Tablets das kostenfreie WLAN, welches an der Pergola Bar erreichbar ist, allerdings sehr langsam. Zum Email-Abrufen gehts aber.
Es war jetzt nicht gerade groß, aber es reichte, da man sich ja nicht allzu lange dort aufhält. Das Bad war angenehm groß mit geräumiger Dusche mit Glastür. Die Klimaanlage (wir haben sie zum Heizen gebraucht) funktionierte gut. Leider gab es nur 2 deutsche Sender, ARD und ZDF, was sich allerdings bald ändern soll, dann kommt wohl noch RTL hinzu. Wir waren im Gebäude 18 untergebracht, welches optimal zum Strand liegt. Allerdings haben wir dort auch spätabends die laute Musik von der Pergola Bar gut hören können, so dass wir bei unserem nächsten Besuch ein anderes Gebäude wählen würden. Wer es wirklich ruhig mag, keine Pool- und Beachparty „hautnah“ erleben möchte, sollte sich vorher nach einer ruhigen Lage innerhalb des Geländes erkundigen.
Aufgrund der nicht vollen Auslastung waren die 7 Spezialitätenrestaurants nicht alle täglich geöffnet, sondern im tageweisen Wechsel, sodass wir in den 2 Wochen keine Gelegenheit hatten, das Fischrestaurant Sirene zu reservieren. Besucht haben wir den Asiaten, das Steakhaus, das italienische und das mediterrane Restaurant. Die Pizza beim Trattoria war allerdings mehr als spärlich belegt, die Pizza an der Poolbar ist wesentlich üppiger belegt. Erst zu spät haben wir erfahren, dass eine Reservierung des Fischrestaurants nicht über Terminal, sondern über die Gästebetreuung geklappt hätte. Im Hauptrestaurant gab es öfter gegrillten Fisch, der auch zum Glück gut durch war. Wir sind immer satt geworden, es hat auch dort geschmeckt, die Auswahl war gut, das Frühstück sehr gut, ebenso das Kuchenbuffet. An Obst gab es Äpfel, Guave, Bananen, Orangen und ab und an mal Erdbeeren, aber da musste man schon schnell sein, denn da stürzten sich alle drauf und schaufelten sich die Teller bergeweise voll. Wäre wohl besser gewesen, wenn man in der Küche die Erdbeeren in Gläsern mit Joghurt angerichtet hätte, da wäre dann jeder zum Zuge gekommen oder wenn ein Bediensteter die Erdbeeren (so wie es bei der Fleischausgabe teilweise ist) verteilt hätte. Das Fleisch (Roastbeef, Gulasch) war nicht so zäh wie wir es schon öfter in Ägypten erlebt haben. Es gab oft Brathähnchen, nur waren die Pommes oft zu blass und weich, da müsste mal „nachgebessert“ werden, denn Pommes müssen knusprig sein. Während unseres Aufenthaltes wurde das russische Weihnachtsfest am 6.1. gefeiert und wir kamen in den Genuss einer festlichen weihnachtlichen Dekoration, Weihnachtsmusik, ein opulentes Weihnachtsbuffet im Hauptrestaurant, man wusste gar nicht, was man nehmen sollte, so viel wurde aufgefahren. Ich konnte alles ohne Probleme essen, mein Mann hatte da schon mehr und öfter Schwierigkeiten und Magen/Darmprobleme. Woran es lag, wissen wir nicht. Auch hat ihm der Rotwein gar nicht geschmeckt, seiner Meinung nach war es der schlechteste, den er jemals in Ägypten getrunken hat. Was allerdings ein NoGo ist: Im Innenbereich des Hauptrestaurant fliegen die kleinen frechen Vögel rum, setzten sich sogar einmal auf die Kuchen beim Kuchenbuffet. Als ich das der deutschen Gästebetreuerin sagte, erwiderte sie: leider könne man daran nichts machen, die kommen einfach rein. Meiner Meinung nach muss man da halt Vorkehrungen treffen, dass die Vögel nicht reinkommen, oder öffnen die selbstständig die Pendeltüren? Kuchen mit Vogelkacke ist bestimmt nicht angenehm. Dafür leider 1 * Abzug.
Kann ich nur Positives berichten. Wir wurden mit Getränken gut versorgt und auch öfter gefragt, ob wir noch etwas haben wollen, sobald unsere Gläser geleert waren. Alle Kellner und auch anderes Personal begegneten einem stets freundlich. Der Service sowohl vom Handtuchboy Hosny , der uns jeden Morgen unsere Handtücher auf der Liege richtete und auch abends einsammelte, als auch vom Barmann am VIP Pool war hervorragend. Unsere Zimmerreinigung war ohne Beanstandung. Ebenso konnte ich beobachten, dass ständig jemand im Hauptrestaurant damit beschäftigt war zu kehren und hingefallene Speisen wegzuwischen. Hashem L. ist Front Desk Manager und wir finden ihn einfach klasse, er hilft, wo er kann und hat uns auch unseren vorher gemailten Zimmerwunsch erfüllt und wird auch beim nächsten Besuch unsere Wünsche berücksichtigen. Da kommt man doch gerne wieder.
Transfer vom Flughafen zwischen 30-45 Minuten. Einkaufsmöglichkeiten im Makadi Madinat. In der Makadi Bucht neben Tia Height und Fort Arabesque (beim Fort Arabesque kann man gut schnorcheln bis rüber zum Prima Life oder noch weiter hinaus). Man kann am Strand entlang spazieren sowohl rechts als auch links und sich die Strände (und Hotelanlagen) der anderen Hotels anschauen. Ganz entsetzlich finden wir den Strand des Prima Life mit den eng an eng in Reih und Glied stehenden Sonnenliegen ohne Windschutz. Zudem beschallt eine riesen Musikbox die umliegenden Hotels mit Musik, die man sogar beim Schnorcheln hören kann. Wieso dieses Hotel bei HC für 2014 als Top Hotel genannt wird, kann ich nicht nachvollziehen, aber man muss nur mal die deutschen Bewertungen zählen seit April, erschreckend wenige.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wir sind jeden Tag vormittags und nachmittags zum Boccia gegangen und haben unsere Meinung gegenüber Russen revidieren müssen. Jedenfalls jene, mit denen wir spielten, waren angenehme kultivierte Menschen, absolut (auch im Restaurant) nicht negativ auffällig. Da stach eine englische Familie schon sehr heraus mit negativem Verhalten, auch was die eigentliche Vorschrift für die abendliche Kleiderordnung im Hauptrestaurant und Spezialitätenrestaurant anbelangt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Januar 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ursula |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 21 |
Liebe Guest, Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke von Ihrem Aufenthalt im SUNRISE Select Royal Makadi Resort mit uns und den Lesern von HolidayCheck zu teilen Wir freuen uns, dass es Ihnen und Ihrer Familie bei uns gefallen hat, und hoffen sehr, Sie bald wieder in unserem Hotel willkommen heiβen zu dürfen. Mit sonnigen Grüβen, Hotel Management


