Also ich habe ja hier vorab schon die gruseligsten Geschichten gelesen, aber das hat uns nicht davon abgehalten, unsere 14 Tage Urlaub dennoch in dem Hotel zu verbringen. Ich mache mir immer ganz gerne ein eigenes Bild :) Dazu kann ich nur sagen, dass die Anlage sehr sauber und gepflegt ist. Die Gärtner sprengen sowohl morgens als auch abends den Rasen. Unkraut oder anderes unerwünschtes Gewächs wird auch regelmäßig entfernt. Aber ich beginne mal der Reihe nach: Die Hotel-Einfahrt ist ein paar hundert Meter vom Hauptgebäude entfernt. Zwischen dieser Hoteleinfahrt und dem Hauptgebäude befinden sich verschiedene Hotelzimmerbauten. Ein Pool befindet sich auf der rechten Seite, wo noch dreistöckige Bauten stehen, daneben ein Kleinkinderpool und auf der linken Seite gibt es einen großen Pool mit den großen Wasserrutschen, den Neckermann Kids-Club mit ebenfalls einen Kleinkinderpool. Die Pools außerhalb des Kids-Clubs (und auch der Kinderpool nicht) verfügen über eine im Wasser eingelassene Poolbar. Weiter geradeaus folgt das Hauptgebäude, mit Rezeption, Lobby und Restaurant. Links davon weiterhin Hotelbauten. Leider ist aufgrund verschiedener Anschläge, die in Ägypten in den letzten Jahren passierten, der Haupteingang gesperrt und man muss durch einen Eingang daneben gehen, wo so ein Metalldetektor steht, der immer piept wenn man dort durchgeht. In der Regel sitzt auch immer mindestens ein Hotelpolizist neben diesem Gerät. Die Lobby ist wunderschön gestaltet und man fühlt sich dort schon direkt wohl. Die Couch- und Sesselmöbel sind sehr bequem. Sobald man mit seinen Koffern die Lobby betritt kommt auch schon ein Mitarbeiter der Rezeption auf einen zugelaufen. Bei diesem Mitarbeiter gibt man die Reiseunterlagen für das Hotel ab und er gibt die Formulare zum ausfüllen. Während die ausgefüllt werden, wird man vom Hotel bereits eingecheckt. Nach dem Ausfüllen der Formulare (da werden halt die üblichen Dinge erfragt wie Name, Geburtsdatum, Wohnort, Beruf etc.) kommt auch schon der gleiche Mitarbeiter auf einen zu und bringt einen kleinen Umschlag mit. Darin befinden sich Towel-Cards, also Handtuchkarten (pro Person eine) All-Inclusive-Cards - pro Person eine (in unserem Fall waren sie gelb, aber das war wohl bei fast allen so) und die Schlüsselkarte. Kaum übergeben, kommt auch schon der nächste Mitarbeiter, der uns zu den Zimmern führte. Da wir von der Rezeption etwas weiter entfernt waren (ca. 5 Minuten), wurde ein Golf-car genommen, also diese Fahrzeuge, die normalerweise auf einem Golf-Platz zu finden sind. Im Zimmer angekommen, hat uns der freundliche Mitarbeiter auf Deutsch erklärt, wie das Zimmer funktioniert, also Karte in den Kartenhalter, wie der Safe funktioniert, die Klimaanlage etc. Anders als viele annehmen, war er nicht auf Trinkgeld aus, aber wir haben ihm dennoch etwas gegeben. Keine fünf Minuten später standen die Koffer auch schon bei uns, die wurden von einem anderen Mitarbeiter gebracht. Ankunft im Hotel war bei uns um halb zehn abends, insofern waren wir auch froh, dass es noch das Abendbuffet gab (bis 22.30). Die Pools (ich habe mit den Kinderpools insgesamt 8 gezählt) waren allesamt sauber, vielleicht etwas sandig, aber das bleibt in der Wüste nicht aus. Die Reinigung der Pools erfolgte immer nach Sonnenuntergang. Und weil ich es in einem Beitrag hier gelesen habe, dass die da Chemie reinpumpen: In jedem Hotelzimmer liegt eine Mappe zur Erklärung des Hotels. Lesen wirkt manchmal wunder. Da steht drin, dass die Pools nachts mit Chemikalien gereinigt werden, und deswegen ein Schwimmen nach 18 Uhr nicht mehr erlaubt ist. Diese Chemikalien sind nicht großartig schädlich, könnten aber unter umständen Hautreizungen verursachen. Am nächsten morgen (wenn die Reinigung schon Stunden her ist) ist von den Chemikalien nichts mehr vorhanden. Auch habe ich mal in einer Kritik gelesen, dass die Pflanzen mit dem Abwasser gegossen werden. Das ist auch nicht richtig. Auch da hilft der Blick in diese Mappe. Denn morgens und abends werden die Pflanzen an den Pools (und wenn ich mich recht erinnere auch an den Zimmern) mit einem Insektizid besprüht, damit man tagsüber nicht ständig von irgendwelchen Insekten gebissen wird. Da kann es natürlich auch zu Geruchsbelästigungen kommen. Die schlimmste Geruchsbelästigung, die mir vorkam, war die des Düngemittels. Aber die Pflanzen müssen nun einmal gedüngt werden, dort mehr als hier. Zur Gästestruktur kann ich noch sagen: Alles bunt gemischt. Gut, gegen Ende der Sommerferien in Deutschland war vermehrt älteres deutsches Publikum da, und anscheinend hatten dann die Engländer und Russen Sommerferien, weil die auf einmal zu Hauf da waren. Aber störte nicht. Ist doch schön, wenn die die Anlage genau so schön finden wie wir :) Handy-Erreichbarkeit war bei mir Top. Bei Vodafone habe ich das Reiseversprechen und zahlte pro Anruf ins Deutsche VF- oder Festnetz nur 75 Cent, egal wie lange, und auch wenn ich angerufen wurde kostete mich das nur 75 Cent. Hier noch ein paar Hinweise, was für Unternehmungen wir gemacht haben: Der erste Trip war die Rundfahrt durch Hurghada. Für jeden, der sich über sein Urlaubsort informieren möchte, sicherlich nicht uninteressant. Es gab ein Halt an einer Moschee, wo man leider nicht rein durfte, weil in der Vergangenheit drei Touristen nicht die Kleidervorschrift berücksichtigt hatten, die für eine Moschee gilt. Wir haben uns eine christliche Kirche angesehen, waren auf dem Basar (Vorsicht, die Verkäufer sind dort sehr aufdringlich), im Papyrus-Museum (da kann man bei all den schönen Bildern arm werden) und abschließend im "modernen Basar", einem Kaufhaus, wo keiner einem was andrehen möchte, sondern wo es im Grunde so ist wie in einem deutschen Kaufhof zum Beispiel. Danach folgte die Fahrt, die sich "Sahara Park" nannte. Da wird man schon mit nichtklimatisierten Jeeps abgeholt und man fährt durch die Wüste. Da in diesem "Paket" eine Safari bei ist, werden besonders steile Flächen in der Wüste genutzt. Anschließend geht es zum 40 minütigen Quad-fahren durch die Wüste. Nicht jeder für sich, sondern in der Gruppe. Ist aber auch besser so. Daraufhin wurde zu einem Beduinendorf gefahren, wo man auf Kamelen reiten konnte. Das habe ich persönlich nicht gemacht, aus Protest. Auch wenn ich alleine da nichts bewirken konnte, aber für mein Gewissen half es. Denn die Kamele wirkten abgemagert und ausgemerzt. Sie waren fertig, stellenweise schrien sie auch, mussten innerhalb von 20 Minuten locker 10 mal auf und nieder um immer neue Touristen für eine Minute auf sich reiten zu lassen. Die Kamele wurden von den Beduinen geschlagen und einer trat sein Kamel sogar in den Hals, weil es sich nicht hinlegen wollte um die Touristen runterzulassen. Jeder muss für sich entscheiden, ob er das machen möchte, ich wollte nicht. Danach konnten wir mit Buggies fahren, leider nur fünf Minuten. Anschließend wurde uns gezeigt, wie die Beduinen Brot backen. Abgerundet wurde das ganze mit einem Besuch des kleinen Beduinen-Sahara-Zoos (Strauße, Krokodile, Reptilien) einem BBQ, wie sie es nannten, es war aber nur ein kleines Buffet, wo sie sich echt Mühe gegeben haben, und einer Show. Im Dunkeln wurden wir dann wieder durch die Wüste gefahren und am Hotel abgesetzt. Die Fahrt war auf jeden Fall interessant und ich würde sie wieder machen. Die letzte Fahrt war dann zur Insel Mahmya. Dort war Schnorcheln oder einfach nur auf der Liege entspannen und sonnen angesagt. Der Strand war sehr gepflegt, das Wasser auch glasklar. Auf der Fahrt zur Insel sind uns drei Delphine begegnet und auf der Rückfahrt ebenfalls. Gut, bei der Rückfahrt wurden sie von mehreren Booten fast schon getrieben, aber die Tierchen sind nicht dumm. Als sie keinen Bock mehr hatten, blieben sie einfach unter Wasser :) Die Fahrt ist auf jeden Fall empfehlenswert, weil man dort echt ein unberührtes Stück Natur erleben darf. Noch ein Hinweis zum Papyrus: Uns wurde sowohl von der Reiseleitung im Hotel, als auch von unserem Reiseleiter der Stadtrundfahrt geraten, kein Papyrus auf dem Markt oder im Hotel zu kaufen, da das in der Regel kein originales Papyrus ist. Meistens werden Bananenblätter genommen und die Motive draufgedruckt und nicht, wie es bei Papyrus üblich ist, mit Hand gemalt. Das hat den Nachteil, dass die Bilder im europäischen Klima nach drei bis vier Monaten rissig werden können. Bananen wachsen nunmal im heißen Klima, und die Blätter könnten halt das europäische Klima nicht vertragen. Da sollte man lieber etwas mehr im Papyrus-Museum z. B. ausgeben und hat dafür Qualität. Fazit: Alles in allem waren wir super glücklich und super zufrieden. Eigentlich wollten wir nächstes Jahr in die Türkei, aber jetzt schwebt uns eine einwöchige Nil-Fahrt mit anschließendem einwöchigen Aufenthalt im Sunrise Royal Makadi vor :) Wir kommen auf jeden Fall wieder.
Groß. Zumindest das was wir hatten. Das Badezimmer war für ein Hotel riesig und der separate Duschbereich (mit Sitzfläche) war echt schön. Auch war alles super sauber. Die Handtücher wurden sogar täglich gewechselt obwohl wir das nicht extra wollten. Die Matratzen im Wohn- Schlafzimmer waren für meinen Geschmack zu weich, aber dafür kann ich dem Hotel keine Schuld geben. Die Klimaanlage ist im übrigem sehr empfehlenswert, weil ohne konnten wir nicht schlafen, da es sonst zu warm wurde. Fenster nachts aufmachen wollten wir auch nicht, da an unserem Einreisetag abends noch immer über 20 Grad waren. Die Minibar war bei Ankunft gefüllt mit Softdrinks (2 x Pepsi, 2 x Mirinda, 2 x 7up und 2 x stilles Wasser). Das Wasser gibt es täglich mit 2 Flaschen neu, die Softdrinks werden einmal in der Woche nachgefüllt. Bei uns wurden die Softdrinks in der zweiten Woche vergessen, aber dann habe ich nett (mit einem Lächeln) den Roomboy darauf aufmerksam gemacht, dass uns die Softdrinks fehlen, da ist er ohne was zu sagen sofort losgerannt und hat die Softgetränke nachgefüllt. Im übrigem wird das Wasser irgendwann nicht mehr nachgefüllt, wenn man zuviel in der Minibar stehen hat. Ist aber auch verständlich, der Platz ist knapp. Duschgel, Shampoo und Conditioner werden auch täglich gewechselt. Wobei auch das bei uns in der ersten Woche recht mau war. Auch da habe ich mit einem Lächeln den Roomboy drauf aufmerksam gemacht, und prompt funktionierte es und wir hatten täglich neues Duschgel, neues Shampoo und neuen Conditioner. Im übrigem ohne Trinkgeld. Zwei Mal ist der Safe ausgefallen. Beim ersten Mal waren die Batterien leer (kann immer mal passieren) und beim zweiten Mal lag es ebenfalls an den Batterien, die neuen waren einfach zu schwach (auch das kann passieren). Das war für uns allerdings kein Beinbruch. Die Stromanschlüsse sehen zwar total anders aus, aber man braucht keinen Adapter oder so, unsere Stecker passen da rein. Im Wäscheschrank befindet sich der Safe, der ganz einfach zu bedienen ist.
Nichts auszusetzen. Gar nichts. Das Essen war immer top. Gut, an zwei Tagen hat es mir nicht geschmeckt, aber ich bin auch ein mäkliger Esser. Dann habe ich mir halt Brot genommen, was auch lecker ist, und habe das gegessen. Es wird drauf geachtet, dass jeder Tag unter einem anderen Motto stand. Somit hatten wir abends mal die englische Küche, dann mal asiatische Küche, einen Fischtag etc…. Das Personal war meist entsprechend gekleidet. Interessant für zukünftige Gäste ist sicherlich auch der Hinweis, dass beim Hauptrestaurant auf der Terrasse jeden Abend gegrillt wird. Die Lobbybar hat 24 Stunden geöffnet und die Poolbars immer von 10 bis 18 Uhr (wenn ich mich recht erinnere), oder 8 bis 18 Uhr… - Ausnahme die Pergola-Bar, die war länger geöffnet. Bei All Inclusive sind alle Softgetränke gratis und auch die landestypischen alkoholischen Getränke. Bei Ultra-All-Inclusive sogar die importierten Getränke. Auch hier war das Personal immer stets freundlich und auch mal zu Späßen aufgelegt. Das einzige was ich zu bemängeln habe: An den Außenpools gab es keine Cocktailkarten - aber der Bartender mixte jeden Cocktail den man wollte - sofern er ihn kannte oder man ihm sagte wie der zubereitet wird. Witzig fand ich, dass beim Abendessen punkt 19 Uhr (Wir waren zum Ramadan dort, die Winterzeit wurde eingeläutet und somit die Essenszeit um eine halbe Stunde verschoben) sehr viele Gäste essen wollten. Somit bildeten sich extrem lange Schlangen. Das konnten wir aber auch nur beim Hauptrestaurant beobachten. Beim "Around the world"-Restaurant stand nie jemand an und es war dort auch immer leer. Wir sind meist 30 bis 60 Minuten später essen gegangen, weil es dann einfach angenehmer war. Wir mussten nicht schlag 19 Uhr da sein... Oft waren wir um 19 Uhr auch noch satt von den anderen Mahlzeiten und sind noch später gegangen als 20 Uhr.
Über den Service im Hotel kann man echt nicht meckern. Das Personal ist immer freundlich und auch aufmerksam. Wie bereits erwähnt waren sie beim einchecken super freundlich. Die Roomboys sprechen fast alle Deutsch, und wenn einer kein Deutsch sprach, dann konnte man sich auf Englisch mit ihm unterhalten. Unser Roomboy war an der deutschen Sprache sehr interessiert und hat sich von mir auch einiges auf Deutsch sagen lassen. Mit der Zimmerreinigung waren wir sehr zufrieden. Auch die Köche im Restaurant sprachen teilweise Deutsch, fand ich sehr sympathisch. Was ich auch sehr schön fand: Im Restaurant selbst hat man nie eine Reinigungskraft gesehen. Aber wenn irgendwo mal ein Teller oder ein Glas auf den Boden fiel und kaputt ging, war innerhalb von zwei Minuten eine Reinigungskraft da und hat Ordnung gemacht. Keine Ahnung wo die dann auf einmal auftauchte :) Bemängeln muss ich allerdings, dass nicht auf die eigene Kleidervorschrift beim Abendessen geachtet wird. Weil es werden bei den Männern um geschlossene Schuhe und lange Hosen gebeten. Mehr als die Hälfte aller männlichen Gäste saß immer in kurzen Hosen, Flip-Flops oder Sandalen da… Da sollte das Hotel mehr drauf achten. Einmal haben wir einen Stromausfall gehabt, der den Vormittag andauerte. War beim Frühstück etwas unangenehm, weil sehr warm, aber egal, danach lagen wir eh am Strand. Und wenn die Zimmerkarte nicht in ihrem Halter ist, dann ist eh der gesamte Strom im Zimmer ausgeschaltet und nichtmal die Minibar kühlt dann. Dann gibt es im Hotel noch 1.160 qm Wellness… Das mussten wir ausprobieren. Wir haben uns zu einer Cleopatramassage hinreißen lassen (Body-Peeling mit Kokosraspeln, Sauna, Whirpool, Massage...) und viermal medizinische Massagen. Das war wunderbar. Würden wir jederzeit wieder machen. Die Massagen sind echt zu empfehlen, weil vom kleinen Zeh bis hoch zu den Haaren (okay, die selbst jetzt nicht) wird alles massiert - nur die Bauchzone wird ausgelassen… Das Hotel verfügt über einen Arzt, der 24 Stunden erreichbar ist und auch der deutschen Sprache mächtig ist. Benötigt haben wir ihn allerdings nicht. Die Wäscherei kostet pro voller Wäschesack wohl nur 9 EUR, aber wir haben den Dienst nicht genutzt.
Es wurde ja schon des Öfteren geschrieben, wie lange die Fahrt vom Flughafen zum Hotel dauerte. Wir hatten Direkttransfer und es dauerte ungefähr nur 30 Minuten. Das geht. Okay, es war auch dunkel und die Straßen leer :) Der Strand ist je nach Hotelzimmer 5 bis 10 Minuten entfernt und - entgegen anderer Kritiken hier - echt sauber. Die Mitarbeiter laufen mehrmals in der Stunde umher und räumen den groben Müll (Leere Flaschen oder Becher) weg. Kleiner Müll wird leider oft übersehen, wobei da auch die Gäste irgendwie selber schuld sind. Wir haben die Plastikfolienschnipsel, die um die Deckel der Flaschen waren, immer in unserer Strandtasche gesammelt und im Zimmer weggeworfen. Aber viele haben die auch einfach auf den Sand geworfen. Dreimal drübergetreten ist das irgendwann unterm Sand vergraben. Das kann natürlich dann der Mitarbeiter nicht sehen. Sie geben sich echt Mühe den Strand sauber zu halten. Das Meer ist kristallklar, man kann an jeder Stelle bis zum Boden gucken. Das Riff ist nicht das schönste, ich war einmal am Strand des Nachbarhotels, da war das Riff um weiten schöner. Vielleicht sollte das Sunrise Select Royal Makadi mal überlegen, den Müll, den wiederum die Gäste im Meer abladen, durch Taucher entfernen zu lassen. Nur so eine Idee. Ist auch nicht viel Dreck, nur war ich etwas erschrocken, als ich zum Beispiel ein Waschbecken im Meer fand (!) Muss über Nacht da aufgetaucht sein, weil am Vortag war es nicht dort. Und wenn man sowas entfernen lässt, dann wird das Meer auch noch schöner. Die Korallen werden sicherlich nicht nachwachsen, aber ich denke mal, es würde so manchen Hotelgast freuen, wenn da im Wasser neben den Fischen kein Müll ist. Das nur mal so nebenbei erwähnt. Unmittelbar in der Nähe des Hotels (ca. 20 Fußminuten) ist das Makadi-Center. Wir haben uns leider was blöd angestellt und es nicht gefunden, aber war auch nicht schlimm. Nach Hurghada haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht, die wir über unseren Reiseveranstalter (Neckermann Reisen) gebucht hatten. Wir haben ein wenig dahin gebraucht, aber das stört mich nicht, ich mag es mir in anderen Ländern mir Häuser und Menschen anzusehen. Wer also in die Stadt will, sollte etwas Zeit einplanen, besonders wenn man über den Reiseveranstalter bucht. Die Fahrt war super, so ist es nicht, und wir sind sowohl durch das alte Hurghada gefahren, als auch durch das moderne. Ein wenig wurde auch über die Geschichte Hurghadas erzählt… Ich schweife ab. Also das Hotel liegt nicht sonderlich zentral, aber das stört halt nicht. Man kann ja die Fahrten buchen, oder halt mit nem privat-chauffeur dahin fahren (bot unser Reiseveranstalter auch an).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animateure sind echt bemüht da ein wenig Sport und Unterhaltung anzubieten. Es wird unter anderem angeboten: Volleyball, Wasserball, Boccia, arabischer Tanz, arabischer Sprachkurs und noch mehr. Wer was anderes machen möchte hat auch die Möglichkeit auf einem von vier Tennisplätzen zu spielen, oder Fußball. Nicht direkt vom Hotel werden auch Tauchkurse, Kite-Surfen, Paragliding, Wasser-Ski, Couchboat und Banana-Boat-Fahren angeboten. Direkt am Strand gibt es die Möglichkeit auf einem Pferd oder einem Kamel den Strand entlang zu reiten, oder auf eine etwas längere Tour zu gehen. Die Animateure wurden scheinbar in dem Zeitraum, wo wir da waren, ausgetauscht. Mein Lieblingsanimateur Jackson war von heute auf morgen einfach verschwunden, dafür neue Gesichter dabei. Abends gab es immer eine Show. Wir haben uns nur drei Shows angesehen, ansonsten hatten wir keine Lust, deswegen weiß ich nicht wie die waren. Aber das Hotel hatte keine Kosten gescheut Shaolin-Mönche einzuladen und den chinesischen Nationalzirkus, bzw. einige deren Artisten. Das fand ich schon extrem cool. Von den Animateuren selbst haben wir uns die Fakir-Show angesehen, die auch nicht schlecht war. Anstrengend war ein Animateur (keine Ahnung wie der heißt, habe ein schlechtes Namensgedächtnis). Er wurde fast schon aggressiv wenn man sich die Show nicht ansehen wollte. Das Beste war sein Spruch "wir machen die Show nicht für uns sondern für euch". Ich mein, die haben nen krassen Job, gebe ich zu, aber das fand ich persönlich nicht so doll. Hat uns aber auch den Urlaub nicht vermiest. Ansonsten haben die Animateure versucht niemanden zu nerven wenn sie zu spielen aufriefen. Das fand ich sehr angenehm. Am Towel-Center sowohl am Pool oder am Strand, konnte man sich Handtücher holen. Pro Towel-Card ein Handtuch. Bis auf einmal wurden mir die Handtücher auch jedes Mal bis zu Liege gebracht und dort auf die Liege ausgebreitet.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Rene |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 28 |


