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Kordula (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2004 • 2 Wochen • Strand
Nach Lesen von Holiday-Check mit gemischten Gefühlen hingefa
3,3 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Nachdem wir vor unserem Urlaub Holiday-Check gelesen hatten, sind wir mit sehr gemischten Gefühlen und den schlimmsten Erwartungen hingefahren. Nach unserer Ankunft waren wir aber, zumindest was die Zimmer, die Anlage u.ä. anbelangt eher angenehm überrascht. Da wir uns während unseres Aufenthaltes auch die benachbarten Anlagen, die bei der Buchung eigentlich auch in der engeren Auswahl waren, angesehen haben, können wir auch im nachhinein beruhigt feststellen, dass das Makadi Bay von allen Anlagen dort wirklich die schönste ist, was die Gebäude, die Aussenanlagen, Lage etc. anbelangt. Allerdings ist es auch die grösste von allen, so dass es dann schon mal zu Beeinträchtigungen kommen kann. Während wir in der 1. Urlaubswoche noch angenehm überrascht waren vom Service im Restaurant und der Gesamt-Atmosphäre in der Anlage, mussten wir in der 2. Woche feststellen, dass es immer voller wurde und so manches darunter gelitten hat. Wir haben festgestellt, dass wohl zahlreiche RundreiseGesellschaften im Makadi Bay nach beendeter Rundreise dort "abgeliefert" werden, was dann konkret bedeutet, dass jedesmal ganze Busse mit schlimmstenfalls 100 Personen auf einen Schlag dort ankommen. So wurde das Hotel mit jedem Tag voller, der Geräuschpegel auf den Fluren (gerade auch zu nachtschlafener Zeit) immer höher, das Gerangel um Plätze, sei es am Pool, in Restaurants oder an einer der Bars am Abend immer schlimmer. Wir haben für uns persönlich die Konsequenz daraus gezogen, künftig so grosse Anlagen (mit mehr als 400 oder 500 Betten) zu meiden, da wir nun bereits zum wiederholten Mal die Erfahrung gemacht haben, dass der ganze Service u.ä. dann meistens nicht mehr mithalten kann. Ausflüge und Touren haben wir keine gemacht, wir wissen nur von Freunden, dass die Tages- fahrten nach Luxor u.ä. sehr anstrengend sind, weil die Anfahrt dorthin relativ lange ist und die Busse nur noch im Konvoi, d.h. 10-20 Busse hintereinander, fahren dürfen. Also wieder Massenabfertigung - brauche ich das im Urlaub? Sehr gute Erfahrungen haben wir mit der Tauchschule Sub Aqua gemacht. Wir wurden dort gleich sehr freundschaftlich empfangen, alles sehr unkompliziert und bestens durchorganisiert. Die Tauchgänge, die wir mit den Guides gemacht haben, waren alle schön und auf den Schiffen geht es immer recht lustig zu. Vorausbuchung ist übrigens nicht unbedingt notwendig, man spart gegenüber Buchung vor Ort kaum was ein und ist dann einfach flexibler. Wenn man lieber immer den gleichen Guide möchte, so kann man diesen Wunsch durchaus einen Tag vorher äussern und es wird dann versucht, es so einzurichten. Wir hatten, da es uns nicht so wichtig war, mehrere Guides und sie waren alle durch die Bank sehr nett und ich könnte keinen von ihnen schlecht bewerten. Tip: wenn Ihr mal was habt, Durchfall, Ohrenentzündung o.ä., geht zur Tauchschule. Die sprechen 1. deutsch und sind 2. gut mit Medikamenten ausgerüstet, mit denen sie Euch gerne weiterhelfen. Zu unserer Reisezeit war es schön heiss, aber erträglich und vor allem hatte das Meer eine angenehme Temperatur von 27°, so dass man weder über noch unter Wasser frieren musste. Wir waren vor einigen Jahren im Juni am Roten Meer und zu der Zeit haben wir im Wasser nur gefroren, vor allem auch beim Tauchen trotz reichlicher Ausrüstung.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten ein Zimmer im Haupthaus, das ausreichend gross und schön war. Die Einrichtung war noch sehr gut in Ordnung und ordentlich. Was manche vielleicht auch gerne im voraus wissen: die meisten Zimmer haben zwei getrennte Betten, nur wenige Zimmer haben ein Doppelbett, das dann aber schon fast als Liegewiese zu bezeichnen ist. Unser Zimmer lag sehr günstig im Erdgeschoss, so dass wir über den Balkon mit wenigen Schritten direkt an den Pool gehen konnten. Was nicht im Katalog steht und sicher für Familien ganz interessant ist, es gibt immer zwischen zwei Zimmern eine Verbíndungstüre. Allerdings sind die Zimmer dadurch auch sehr hellhörig. Im Zimmer befand sich auch ein Safe, der kostenfrei benutzt werden konnte. Ebenfalls vorhanden ein Kühlschrank, der aber, entgegen der Aussage im Katalog, nicht bestückt war. Bei All Incl. auch nicht üblich, dass die Minibar nicht dabei bzw. überhaupt komplett leer ist. Das Bad war soweit o.k., müsste aber bald mal renoviert werden, damit es nicht völlig verkommt (Schimmel in den Fugen u.ä.). Unverständlich ist, warum man in den südlichen Ländern statt Duschkabinen, die wesentlich hygienischer, weil einfacher zu reinigen wären, immer Badewannen einbaut mit völlig unappetitlichen, übel riechenden Duschvorhängen. Im Bad hängen auch Bademäntel zur Benutzung, meiner Meinung nach völlig unnötig. Neben dem Waschbecken ist sehr sehr reichlich Ablagemöglichkeit und ein an der Wand installierter Föhn ist ebenfalls vorhanden. Achtung, wenn man das bereitgelegte Duschmittel, Shampoo u.ä. benutzt, es wird irgendwann einfach nicht mehr aufgefüllt. Fernseher war vorhanden, deutsch- sprachige Programme: ZDF. RTL, VOX, RTL II. War uns aber nicht wichtig, wir haben höchstens ab und zu mal die Nachrichten im ZDF angesehen, um zu wissen, was in der Heimat los ist. Im Katalog war das Zimmer mit seitlilchem Meerblick beschrieben, das stimmt allerdings nur, wenn man nicht im Erdgeschoss wohnt. Uns war allerdings der Ausgang über den Balkon lieber als der Blick seitlich zum Meer, denn dadurch haben wir uns zum Teil lange Wege durchs Haus, die man in den oberen Etagen hat, gespart. Empfehlenswert wären die Zimmer am Ende der Trakte, die praktisch direkt in Richtung Meer gehen. Diese Zimmer sind grösser als die anderen und haben vor allem eine riesengrosse Terrasse. Die Lagunen- und Dünenzimmer haben wir nicht von innen gesehen, es ist nur hinsichtlich der Lage zu bemerken, dass diese sicher ruhiger liegen, weil abseits von jeglichem Treiben rund ums Haupthaus, aber dafür auch immer weitere Wege haben.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Es gibt in der Anlage ein Hauptrestaurant, in dem das Frühstück und das Abendessen statt- findet, Mittagessen gab es in einem eigenen Strandrestaurant. Speziell im Hauptrestaurant war es so, dass dieses bei starker Hotelbelegung den Andrang nicht bewältigen kann. Während wir in der 1. Woche locker um 19.30 oder 20.00 Uhr zum Essen gehen konnten, waren wir in der 2. Woche gezwungen, spätestens um 18.30 Uhr zu erscheinen, um einen Platz zu ergattern. Das gleiche galt dann auch für die Plätze im "Dockers", der Bar, wo man sich meistens nach dem Essen noch hinbegeben hat - ab 20.00 Uhr war dort alles voll. Schade, denn man ist doch eigentlich im Urlaub und nicht auf der Flucht, wie man so schön sagt. Wir haben meistens draussen gegessen, obwohl der Speisesaal innen optisch sehr schön ist, aber es herrscht dort ein Geräuschpegel wie in der Bahnhofshalle. Das Büffet ist schon sehr vielseitig, doch nach einer Woche merkt man, dass es eigentlich immer wieder das gleiche ist. Es fehlt die Abwechslung und es gibt wirklich an jedem Wochentag ein bestimmtes Essen, welches sich dann in der 2. Woche an genau dem Tag dann wiederholt. Allerdings war alles sehr reichhaltig und es wurde ständig neu aufgefüllt. Vom Stil her kann man sagen, dass es international war, man konnte immer etwas finden, was man mochte und wenn es nur die frisch zubereiteten Pasta waren, die es täglich mittags und abends gab. Was Sauberkeit und Hygiene anbelangt, so kann man nicht meckern. es läuft immer Personal mit Schaufel und Besen herum und kehrt sofort alles weg, die Köche am Büffet arbeiten alle mit Handschuhen. Obwohl wir beim Essen alles gemieden haben, was gefährlich sein könnte (Obst, Salat etc.), hat uns aber dann doch irgend- wann "Montezumas Rache" getroffen - lag wahrscheinlich an den verführerischen Cremetorten, die es immer zum Nachtisch gab und die teilweise ungekühlt stundenlang herumstanden. Das Essen beschränkte sich auf drei Hauptmahlzeiten und einen Nachmittagssnack, der aber nur aus Kaffee und ziemlich lieblos aufgeschnittenem, bergeweise aufgehäuftem Marmor- oder Sandkuchen bestand und frisch zubereiteten Pfannkuchen. Verglichen mit anderen Urlauben kann man sagen, dass wir schon besseres hatten und auch Hotels, in denen die übrigen, in der Anlage noch befindlichen Spezialitäten-Restaurants nach Voranmeldung ebenfalls inclusive waren und nicht extra bezahlt werden mussten.


    Service
  • Eher schlecht
  • Zum Personal ist folgendes zu bemerken: mit Trinkgeld ist man immer obenauf. Am besten man legt dem Zimmerboy gleich am ersten Tag ein angemessenes Trinkgeld aufs Bett und schon funktioniert alles bestens. Das Zimmer wurde jeden Tag gründlich gereinigt, das Bett jeden 2. oder 3. Tag frisch bezogen (was aber schon fast übertrieben ist) und die Handtücher wurden manchmal sogar zweimal am Tag gewechselt. Wenn der Boy abends ins Zimmer kam und die Betten aufdeckte und das "Betthupferl" hinlegte, wurden die Duschtücher, sofern benutzt, manch- mal nochmal getauscht. Im Restaurant kommt man mit Trinkgeld nicht viel weiter, weil die Kellner dort häufig durchwechseln oder man jeden Abend woanders einen Platz bekommt, so dass man dann auch immer wieder einen anderen Kellner hat. Der Service im Restaurant war sehr gemischt, oft hatte man Glück und wurde sehr freundlich und schnell bedient, aber häufig kam es auch vor, dass die Kellner entweder ziemlich genervt waren, bzw. dann wie schon erwähnt in der 2. Woche mit der Masse nicht mehr mithalten konnten. So musste man teilweise sehr lange warten, bis ein bereits benutzter Tisch wieder neu eíngedeckt wurde oder bis man sein Getränk bekam. Vorsicht, wenn der Kellner mit den frisch gepressten Säften kommt. Beim 1. Mal fallen viele darauf herein und wissen nicht, dass dies bei all inclusive nicht enthalten ist. Lästig war, dass man schon beim Frühstück ständig angesprochen wurde, ob man nicht in einem der anderen Lokale essen möchte, die ebenfalls extra zu bezahlen waren. Der Check-In hat problemlos geklappt, der Check-Out war eher unerfreulich, denn obwohl vermerkt ist, dass man gegen einen Obulus länger als bis 12.00 Uhr im Zimmer bleiben kann, war man überhaupt nicht bereit eine Möglichkeit für uns zu finden (wir wurden erst um 16.00 Uhr abgeholt), sondern hat uns kurz und bündig mitgeteilt, dass sie einfach überbucht sind und kein Zimmer haben. Zum Preis-/Leistungsverhältnis ist zu sagen, dass das sog. All-Inclusive-System hier schon sehr verbesserungswürdig ist, denn man muss sich die ersten Tage genau durchfragen, was enthalten ist und was nicht, damit man hinterher keine bösen Überraschungen, sprich Rechnungen, erlebt. Wir haben uns gewundert, warum dort alle möglichen Getränke, Restaurants etc. nicht beinhaltet sind und man sich sozusagen das ganze System selbst verkompliziert. Wir haben schon andere Urlaube mit All Incl. gemacht und es war keine Frage, dass man überall und zu jeder Zeit zumindest alle Getränke bekommen konnte. Wenn man dort sicherstellen will, dass man zu allen Zeiten seinen Durst löschen kann, so hilft nur eines - sich bevorraten. Im Zimmer ist Gott sei Dank ein Kühlschrank, in dem man die Getränke gut aufbewahren kann. Was uns sehr gestört hat war, dass alle Getränke nur gläserweise ausgeschenkt werden, denn wo ist der Unterschied, ob ich zum Essen zu zweit vier Gläser Wein trinke oder gleich eine Flasche bekomme und alle Antialkoholika wurden in kleinen Plastikbechern ausgeschenkt, was natürlich bei grossem Durst ein Witz ist und für die Umwelt eine Katastrophe.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Die Lage des Hotels war für uns völlig in Ordnung. Der Transfer vom Flughafen und wieder zurück dauerte jedesmal nicht länger als eine gute halbe Stunde. Wenn man allerdings "Rummel" rund um das Hotel braucht, sprich Einkaufs- und Bummelmöglichkeiten, Diskos etc. so ist man hier sicher nicht am richtigen Platz, denn es ist eben nur die Hotelanlage, daneben wieder Hotels und ansonsten Wüste soweit das Auge reicht. Das Makadi-Center, ca. 10 Minuten vom Hotel, bietet sich zwar für einen kleinen Bummel oder günstigen Getränkekauf im Supermarkt an, aber auch dort geht einem irgendwann das ständige "Angequatsche" der Verkäufer auf die Nerven. Übrigens: wer günstig einkaufen möchte (Souvenirs. Wasserpfeifen, Parfüm etc.) - wartet bis Ihr wieder nach Hause fliegt. Im Flughafen gibt es jede Menge Shops, dort bekommt man auch alles und vor allem lassen die Händler dort viel besser mit sich handeln. Das Hotel liegt direkt am Strand, an dem wir aber nie waren, weil es uns schon sehr gestört hat, dass die vielen Liegen dort dicht an dicht in Reih und Glied standen. Am Pool konnte man sich wenigstens einen Platz suchen, an dem man nicht mitten in der Masse lag. Wer zum Schnorcheln möchte, dem sei empfohlen in Richtung Hotel "Fort Arabesque" zu gehen, denn dort gibt es sehr viele, schöne Korallengärten, die fast bis an den Strand reichen und sobald man ins Wasser geht, schwimmen einem die ersten, schon relativ grossen Papageienfische um die Beine. Als angenehm empfanden wir den Strandtuchservice des Hotels, denn so spart man eine Menge Platz im Koffer und man hat jeden Tag ein frisch gewaschenes Liegetuch.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Animation wurde reichlich geboten, haben wir allerdings nicht in Anspruch genommen. Es gibt darüber hinaus im Hotel eine Einkaufspassage, die aber völlig überteuert ist. Was fehlt ist Lesematerial, sofern es einem ausgeht - also genügend mitnehmen - es gibt kaum deutsche Zeitschriften, deutsche Tageszeitung überhaupt nicht und evtl., wenn man Glück hat, 3 deutsche Bücher (die aber ohnehin keiner lesen mag). Der Swimming-Pool war traumhaft gross, der grösste, den wir je hatten und unserer Meinung nach auch sehr gepflegt. Es wurde ständig gereinigt und am Geruch war auch zu erkennen, ausreichend gechlort. Allerdings war das Wasser im Vergleich zum Meer relativ kalt. Für Kinder gibt es ein eigenes kleines Planschbecken und einen kleinen Spielplatz. Liegestühle waren immer ausreichend vorhanden, deshalb wäre es wünschenswert, wenn einige Gäste sich mal abgewöhnen könnten, ihre Liegen immer schon frühmorgens zu reservieren. Am Abend gab es in der Dockers-Bar täglich eine Kinderdisco, man kann nach einer Woche die Lieder nicht mehr hören (immer die gleichen und auch die gleiche Reihenfolge - nach drei Tagen weiss man schon, wann welches Lied kommt) und danach häufig eine Abendshow, die aber extra zu bezahlen und teilweise völlig überteuert war (ab 10 Dollar aufwärts). Ein Hallenbad gibt es auch, fragt sich nur für wen bei diesen Temperaturen.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlechtHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kordula
    Alter:51-55
    Bewertungen:111