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Anke (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2007 • 2 Wochen • Strand
Wunderbares Hotel, hier noch ein paar Tipps
5,5 / 6

Allgemein

Die bisherigen Kritiken hatten dazu geführt, uns für dieses Hotel zu entscheiden - auch die "schlechten". Uns hat das nicht abgeschreckt - und das zu recht, wie wir jetzt wissen. Die Lage und Architektur des Hotels fanden wir superklasse, 2-stöckige Einheiten, alle direkt am Meer. All Inclusive müssen wir normalerweise nicht haben, ist hier aber schon wegen der Getränkepreise vorteilhafter. Gäste im Alter von 8 Monaten bis 80 Jahren, sehr bunt gemischt, eher ruhig (Ausreißer gibt es immer mal). Undbedingt mitnehmen und benutzen: Badeschuhe (Seeigel, Korallenbruch) Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor - man unterschätzt das leicht bei dem Wind! Ende November war eine tolle Zeit: Leichter Wind, nur nachts etwas Regen, tagsüber meist sonnig, gegen abend ein paar Wolken, nicht zu heiß oder gar schwül. Wir hatten keine Darmprobleme - auch nicht bei Strandrestaurants oder rollenden Imbissen. Fotos von der Umgebung und den Ausflügen gibt es hier: http://www.ankes.de/hobbys/reisen/mauri/page1.htm


Zimmer
  • Gut
  • Nicht mehr ganz neu, aber immer picobello sauber. Zimmergröße normal (man schläft ja nur dort), von den Nachbarn haben wir fast nichts bemerkt. TV haben wir kaum benutzt, Betten bequem, Minibar hat nur 2 Bier... für die meisten Deutschen nicht ausreichend bei größerer Entfernung zur Poolbar, aber das konnten wir ändern: Eine Bitte an den Chef der Rezeption (die Abend-Besetzung ist damit überfordert) brachte uns täglich 4 Bier in der Minibar ein. Handtücher wurden täglich erneuert (egal ob die alten auf dem Boden oder dem Haken waren...), Fön ist vorhanden. Klimaanlage haben wir selten benutzt, aber nice to have.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • In der ersten Woche war es wirklich nicht sehr gut... Je "europäischer", desto mehr daneben (das erste Gala-Dinner war schauderhaft - Achtung: Wein kostet extra!), war unser Eindruck. Aber das mauritianische Essen war immer klasse. In der zweiten Woche muß der Koch gewechselt haben, Fleischqualität, Zubereitung und Geschmack waren deutlich besser. Zigaretten nie im Hotel, sondern immer im Ort kaufen, kosten dort ca. 2 Euro. Keine Pina Colada, wurde hier gemeckert? Probiert mal den "Exotic" - ist ohne Sahne doch viel süffiger, oder? Immer schön aufpassen, was "inclusive" ist und was nicht - das Unterschreiben auch bei AI nervt, aber wenn nicht alle AI haben, muß man das ja irgendwie regeln. Die Auswahl an Speisen und Getränken insgesamt fanden wir für ein 3-Sterne-Hotel völlig angemessen, beim Buffet-Dinner (jeden zweiten Tag) sogar deutlich übertroffen.


    Service
  • Sehr gut
  • Wie bereits von fast allen gesagt: Hervorragend! Beim Check-In wurden wir sogar nach eventuellen Allergien oder Unverträglichkeiten gefragt! Leichte Abzüge in der Sonnen-Note, denn manchmal abends im Bar-Bereich waren die Jungs überfordert - bei den Mini-Mengen muß halt oft nachbestellt werden (oder man ordert gleich einen 4fachen Brandy - sehr guter südafrikanischer! - das ist dann ein knapper Doppelter nach europäischem Maß...) Und ja - die Kellner tragen hin und wieder wirklich die Teller, wenn sie gerade nichts besseres zu tun haben!


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Nachbarschaft zum Friedhof wird hoffentlich noch länger die ruhige Lage garantieren; in der Umgebung viele Wochenendhäuser, weswegen der Strand von der Straße her nicht gut zugänglich und daher ebenfalls ruhig ist - zumindest unter der Woche. Strand vor dem Hotel fast nicht mehr vorhanden, aber Richtung Silver Beach Hotel ganz prima, auch der Tip weiter unten zum Schnorcheln hinter dem Silver Beach Hotel bzw. kurz vor der Public Beach war gut, denn ansonsten ist leider alles kaputt unter Wasser. Ganz interessant: Auf der Landnase östlich des Hotels werden öfter Dinge von Hindu-Zeremonien angespült - Teelichter, Plastikbilder und Statuen - steht unser angespülter Hanuman noch unter dem Baum mit der Rundbank? Hier gibt es jedenfalls die besten Sonnenauf- und untergänge! Ausflüge: Ile aux Cerfs ist traumhaft schön - auf jeden Fall mal eine Wanderung machen, die ruhigsten Abschnitte sind im Süden! Man kann die Insel aber nicht umrunden. Geheimtipp: Mittagessen mit kl. Hummer, Thunfischsteak und Wurst und kleiner aber authentischer Sega-Show auf der Nachbarinsel zwischen 12 und 14 Uhr, nur nach Voranmeldung bei Lamass Racktoo (Besitzer), der für den Transfer sorgt: Vermutlich gibt es auf dieser Nachbarinsel noch mehr kleine Strandrestaurants, in denen hauptsächlich die Gruppen von Ausflugsbooten essen; uns hat man am Süd-Strand angequatscht, uns dorthin zu bringen - wir waren begeistert. Also nur Mut in solchen Fällen, die Preisabsprachen wurden eingehalten. Wer es luxuriöser mag, fährt für 80 Euro auf die Ile des Deux Cocos (wir fanden den Preis alles in allem angemessen), aber nicht sonntags, da schallt es dumpf von der Beachparty an der Blue Bay herüber. Der Korallengarten zwischen Insel und Land ist zum Schnorcheln die beste Stelle in der gesamten Region, auch in ca. 1 Std. mit dem Taxi zu erreichen. Ein paar kleine Shops in Trou d'Eau Douce, Restaurants und Imbisse, wirklich sehenswert die katholische Kirche. Weiter Richtung Ortsausgang (Richtg. Mahebourg) auf der rechten Straßenseite hinter einem Aluminium-Rolltor eine Exportfirma für Früchte, wo zu unserer Zeit gerade Litschis verpackt wurden. Wer mag, läuft bis zum "Café des Arts" (ab Ortsmitte ausgeschildert), einer zu einem Gourmet Restaurant und Art Gallery ausgebauten alten Zuckerrohrfabrik am Rande des Ortes. Man kommt nur mit Vorbestellung hinein, aber wir hatten von draußen einen guten Einblick. Ausflüge haben wir immer mit dem Taxi gemacht, direkt vorne an der Straße mit den Fahrern verhandelt, ca. 50 Euro für einen Tag - auch abhängig von der Strecke, in die Berge ist es teuerer als z. B. nach Grand Bay. Neben den üblichen (und wirklich lohnenden) Ausflugszielen empfehlen wir einen Abstecher zur Biscuiterie H. Rault (Kekse aus Maniok) kurz vor Mahebourg, außerdem den Markt von Mahebourg (Montags). Frisch gepressten Zuckerrohrsaft (seeehr lecker!) bekommt man seltsamerweise wohl nur an zwei Orten auf Mauritius: Irgendwo in Port Louis und am Kiosk in der Nähe des Eingangs in der Crocodile-Farm "La Vanille", die auch ansonsten ganz sehenswert ist. Von dort sollte man (gegen abend ist das Licht besonders schön) unbedingt noch einen Abstecher zu den Rochester Falls machen - die selbsternannten "Guides" führen einen für ein Trinkgeld sicher herum und oben drüber, andere Männer oder Jungs springen für ein Trinkgeld vor laufenden Kameras in die Tiefe...


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wie soll man hier sonnen-werten, wenn man möglichst wenig Angebot (=wenig Hektik und Lärm) bevorzugt?? Das Angebot war größer als wir (und wohl auch die anderen Gäste) nutzen konnten. Dart, Tischtennis und Volleyballplatz haben wir genutzt. Billard leider abends nicht möglich, da von Verkaufsständen genutzt. Pool (sauber!) wurde von einigen mal zwischendurch genutzt, da der "Hotelstrand" inzwischen so gut wie gar nicht mehr existiert. Surfen, Paddeln, Tretboot und Mini-Segler hätten wir gerne probiert, sind aber nicht dazu gekommen. Liegestühle in ausreichender Zahl im Schatten der Palmen (trotzdem gab es immer wieder Handtuchreservierungen - keine Ahnung, wieso), auch Strand-Dusche vorhanden. Die abendlichen Bands (täglich eine andere, wiederholt sich wöchentlich) spielten sich dezent hinein, waren aber von sehr unterschiedlicher Qualität. Gestört haben sie nie - bis auf das Banjo am Tisch beim Gala-Dinner... Die Sega-Shows waren ganz nett, besonders, wenn es einheimische Gäste an dem Abend im Hotel gab, die dann kräftig feierten und tanzten. Wir haben nie verstanden, wieso viele Leute ihr Essen täglich schnell hinuntergeschlungen haben, um danach einen guten Korbsessel im Bar-Bereich zu bekommen... abends auf dem Balkon ist es auch wunderschön, den Wellen zuzuhören und mit der kleinen Katze zu spielen...


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im November 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Anke
    Alter:41-45
    Bewertungen:17