Menschen laufen freudig ins Meer
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Bewertungs-Report 2026: So bewerten Gen

Bewertungs-Report 2026: So unterschiedlich bewerten die Generationen

Ob Hotel, Restaurant oder Online-Shop: Bewertungen begleiten uns heute bei fast jeder Entscheidung. Doch sie sind längst mehr als nur eine reine Orientierungshilfe. Sie spiegeln Meinungen und Emotionen wider und sind zunehmend auch ein Ausdruck der eigenen Identität.

Der HolidayCheck Bewertungs-Report 2026 zeigt: Wie wir bewerten, hängt stark von unserer Generation ab. Während einige strukturiert vergleichen, reagieren andere spontan und emotional und teilen ihre Erfahrungen bewusst als Teil ihres digitalen Selbst.

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Eine Hand nimmt einen Stern von fünf weg.
Wie andere UrlauberInnen ein Hotel bewerten, hilft Dir bei Deiner Urlaubsentscheidung. ©Shutterstock-2456739991_k2uxcb

Warum wir überhaupt bewerten

Trotz aller Unterschiede gibt es eine Gemeinsamkeit: Bewertungen helfen. Über alle Generationen hinweg geben die meisten an, mit ihren Erfahrungen anderen Orientierung bieten zu wollen.

Doch gerade bei jüngeren NutzeriInnen kommt eine weitere Dimension hinzu. Für die Gen Z ist das Bewerten nicht nur nützlich, sondern auch sozial geprägt:

• 68 Prozent geben an, dass es ihnen Spaß macht, Bewertungen zu schreiben – bei den Babyboomern sind es nur 38 Prozent

• Mehr als die Hälfte fühlt sich dadurch als Teil einer Community

• Fast jeder Zweite nutzt Bewertungen auch zur Selbstdarstellung

Bewertungen werden somit zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit – und nicht nur zur Weitergabe von Informationen genutzt.

Gen Z: Emotional, spontan und sozial geprägt

Besonders deutlich wird der Unterschied bei der jüngsten Generation: 68 Prozent der Gen Z bewerten spontan, wenn sie etwas besonders gut oder schlecht finden – bei den Babyboomern sind es nur 36 Prozent.

Gefühle spielen dabei eine große Rolle. So geben 31 Prozent an, positive Aspekte bewusst stärker hervorzuheben, wenn ihnen ein Anbieter sympathisch ist. Gleichzeitig sagt fast jeder Fünfte, dass negative Punkte abgeschwächt werden, um niemandem zu schaden.

Für 82 Prozent ist das Schreiben von Bewertungen zudem ein Ausdruck der freien Meinungsäußerung – ein klarer Hinweis darauf, welchen Stellenwert Feedback heute hat.

Ein Smartphone mit TikTok
Bewertungen gewinnen auch in Social Media immer mehr an Bedeutung. ©Shutterstock-2572619271_mzikjg

Vertrauen im Wandel: Von Text bis TikTok

Bewertungen finden längst nicht mehr nur als Text statt. Videos, Social Media und kurze Clips gewinnen zunehmend an Bedeutung – besonders bei jüngeren Zielgruppen.

So halten 41 Prozent der Gen Z Bewertungen in sozialen Medien für besonders glaubwürdig. Bei den Babyboomern sind es dagegen nur 13 Prozent.

Gleichzeitig zeigt sich: Nicht jede Bewertung entspricht der eigenen Erfahrung. 21 Prozent der Gen Z geben an, häufig Bewertungen zu lesen, die nicht mit ihren eigenen Erlebnissen übereinstimmen. Umso wichtiger wird es deshalb, verschiedene Quellen zu vergleichen und Bewertungen im Kontext zu betrachten.

Familie aus drei Generationen am Strand
Jede Generation bewertet auch Urlaub anders ... ©Shutterstock-2308651227_ancdnq

Vier Generationen, vier Bewertungs-Typen

Der Report zeigt klare Muster im Verhalten:

• Babyboomer: analytisch, faktenorientiert, vergleichen mehrere Quellen

• Gen X: reflektiert, ausgewogen, ordnet verschiedene Perspektiven ein

• Gen Y: pragmatisch, nutzt Bewertungen zur schnellen Orientierung

• Gen Z: emotional, spontan, stark von Social Media geprägt

Jede Generation bringt ihren eigenen Stil mit – und genau diese Vielfalt macht Bewertungen so wertvoll.

Fazit: Orientierung ja, aber bewusst.

Bewertungen sind nach wie vor eine der wichtigsten Entscheidungshilfen. Gleichzeitig zeigt der Report, dass sie subjektiver, emotionaler und vielfältiger geworden sind.

Wer Bewertungen nutzt, sollte deshalb nicht nur auf die Sterne achten, sondern auch darauf, wer bewertet und aus welcher Perspektive. Die beste Orientierung entsteht, wenn verschiedene Quellen kombiniert werden – von klassischen Plattformen bis hin zu Social Media.

Denn genau darin liegt die Stärke moderner Bewertungen: Sie zeigen nicht die eine Wahrheit, sondern viele Blickwinkel.

Auswertungsgrundlage: 

Die verwendeten Daten beruhen auf einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Umfrage der Media Market Insights in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut KANTAR, an der 1.000 berufstätige Personen in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen im Alter von 16 bis 69 Jahren im Zeitraum vom 03.11.2025 bis 11.11.2025 teilnahmen.

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