Aktivurlaub mit Mietwagen
5 Routen für alle, die im Urlaub nicht einfach nur rumliegen wollen
Manche Roadtrips leben von Altstädten, Cafébummeln und spontanen Zwischenstopps. Dann gibt es solche, bei denen Du morgens die Wanderschuhe schnürst, tagsüber auf Bergkämmen oder an schroffen Küstenpfaden unterwegs bist und abends völlig platt, aber ziemlich glücklich ins Bett fällst. Genau darum geht es hier: um fünf Roadtrip-Ideen für alle NaturliebhaberInnen, die sich gerne mit Wandern ihre Zeit vertreiben. Vom wilden Rand der Karpaten über Costa Ricas Regenwald bis zu den Dolomiten, der Grand Tour Schweiz und Schottlands Highlands findest Du hier fünf Routen mit konkreten Reisetipps.
Wichtig vorweg: Diese Liste ist als fünf eigenständige Roadtrip-Ideen zu verstehen und nicht als eine einzige zusammenhängende Route. Jede Reise hat ihre eigene Logik, ihre eigenen Anforderungen an Mietwagen, Fahrweise und Tagesplanung. Vielleicht bietet der Artikel Dir nicht nur Inspiration, sondern Input, um daraus Deine Reiseplanung abzuleiten. Wo es sinnvoll ist, sind deshalb auch konkrete Streckenideen und Verkehrstipps direkt mit eingebaut.
Flexibel reisen mit dem passenden Mietwagen
Durch die Karpaten: Auf in die Wildness
Vulkangestein und Wüstensand
Für einen Aktiv-Roadtrip sind die rumänischen Karpaten perfekt, weil Du hier schnell zwischen Stadt und Bergorten wechseln kannst. Besonders schön ist die Kombination aus Bukarest – Sinaia/Bușteni – Brașov/Zărnești – Sibiu.
Rund um Sinaia und Bușteni führen Wanderwege zu Klassikern wie den Felsformationen Babele und Sphinx, zum Caraiman Peak und zur Omu-Hütte. Wenn Du Dir lange Anstiege sparen möchtest, kannst Du an einigen Stellen auch per Seilbahn Höhe gewinnen und Dir die Kräfte für die eigentliche Tour aufsparen. Gerade in dieser Region zeigt sich schnell, warum die Karpaten für Naturfans so spannend sind: Es ist bergig, ursprünglich und oft deutlich wilder als viele klassische Alpenregionen.
Um in Ruhe die Gegend zu erkunden, eignet sich am besten ein Trip mit fünf- bis sechs Stopps. Nach Deiner Ankunft holst Du den Mietwagen in Bukarest ab und fährst nach Sinaia oder Bușteni. Für diesen Tag macht es Sinn, sich nicht mehr allzu viel vorzunehmen. Lieber Kräfte sammeln, entspannt ankommen, die Unterkunft beziehen und schon mal schauen, wie die Strecke für den nächsten Morgen aussieht.
Den nächsten Stopp kannst Du den Bucegi-Bergen widmen. Eine schöne Tour ist zum Beispiel die Kombination aus Seilbahnfahrt ab Bușteni und einer Wanderung über das Hochplateau zu Babele und weiter zur Omu-Hütte. Wenn Du mehr Kondition hast, kannst Du den Rückweg zu Fuß antreten und so eine längere Rundtour daraus machen.
Für den nächsten Stopp geht es weiter nach Brașov. Falls Dir nach einer Wanderabwechslung zumute ist, kannst Du Dir in dem schönen Örtchen am Nachmittag wunderbar die Zeit mit Bummeln durch die Altstadt vertreiben oder einen kurzen Abstecher auf den Tampa-Berg machen, von dem Du einen tollen Blick über die Stadt hast.
Der darauffolgende Tag eignet sich perfekt für eine ausgedehntere Wanderung im Raum Zărnești/Piatra Craiului. Besonders empfehlenswert ist eine Tour durch die Piatra Craiului-Schlucht (Zărnești Gorge). Alternativ kannst Du eine ruhigere Etappe im Nationalpark wählen, etwa durch dichte Wälder und entlang von Almen.
Nach einem aktiven Wandertag startest Du in Tag fünf und fährst weiter nach Sibiu. Wenn die Bedingungen passen, ist unterwegs oder als Zusatzschleife eine Fahrt über die Transfăgărășan ein echtes Highlight. Die Passstraße gilt als eine der spektakulärsten Europas und lässt sich gut mit kurzen Stopps und kleineren Wanderungen verbinden, zum Beispiel am Bâlea-See.
Good to know: Für den Mietwagen ist in Rumänien vor allem die Rovinieta wichtig, also die elektronische Vignette. Wenn Du mit dem Auto durchs Land fährst, brauchst Du sie.
Noch ein wichtiger Verkehrstipp für die Karpaten: Auf der Karte wirken 120 oder 150 Kilometer oft harmlos. In der Realität dauern sie durch Berge, Ortschaften und kurvige Nationalstraßen häufig deutlich länger als gedacht. Gerade wenn morgens eine Wanderung ansteht, lohnt es sich, Unterkünfte möglichst nah am Ort der Wanderung zu wählen und längere Anfahrten lieber schon am Vorabend zu erledigen oder bewusst Tage zum Fahren und für Entspannung mit einzubauen.
Natur pur in Costa Rica: Die perfekte Route für Deinen Aktiv-Roadtrip
Costa Rica steht nicht ohne Grund bei vielen auf der Bucket List. Nicht nur sollen die Menschen unfassbar freundlich sein, auch besticht das Land durch eine vielseitige und wunderschöne Natur: Von Vulkanlandschaften über Regenwald und Pazifikküste bis hin zu Nationalparks ist alles dabei.
Fun Fact: Offiziell stehen mehr als 25 Prozent des Staatsgebiets unter Naturschutz. Gerade auf Wanderungen kannst Du die Naturschönheiten mit eigenen Augen erleben.
Für einen Roadtrip mit Mietwagen bietet sich zum Beispiel die Route San José/Alajuela – La Fortuna/Arenal – Monteverde – Manuel Antonio an. In der Region rund um den Vulkan Arenal kannst Du Deinen Roadtrip perfekt starten: Der Nationalpark liegt etwa 15 Kilometer von La Fortuna entfernt und eine typische EinsteigerInnen-Wanderung führt Dich in rund zwei Stunden über Lavafelder und durch Regenwald.
Von dort passt der nächste Stopp in Monteverde perfekt. Beim ersten Mal staunt man auf dieser Route nicht schlecht, wenn sich die Landschaft plötzlich komplett verändert: Statt Vulkanlandschaft erwartet Dich jetzt Nebelwald. Es lohnt sich, in Monteverde früh zu starten, damit es am Aussichtspunkt noch klar ist. Falls Dir mal nach etwas anderem zumute ist, gibt es vor Ort auch geführte Nachtwanderungen. Danach geht Dein Roadtrip weiter nach Manuel Antonio an die Küste, wo mehrere Wanderoptionen in Strandnähe möglich sind.
Du willst es noch konkreter? Dann findest Du hier einen Planungsvorschlag:
- Etappe eins: Ankunft und kurzer Transfer nach La Fortuna.
- Etappe zwei: Arenal Volcano National Park, danach ein gemütlicher Abend.
- Etappe drei: Fahrt nach Monteverde, mit bewusst wenig Zusatzprogramm, weil die Anfahrt je nach Straßenverhältnissen anstrengender sein kann, als die Kilometerzahl vermuten lässt.
- Etappe vier: Zeit im Nebelwald verbringen, vielleicht mit einer frühen Wanderung und optionaler Night Tour am Abend.
- Etappe fünf: Weiterfahrt nach Manuel Antonio/Quepos.
- Etappe sechs: Nationalpark und Küstenwanderung.
Noch ein paar letzte Verkehrstipps für Costa Rica: Am besten die Übernahmezeit nicht zu knapp planen und die täglichen Fahrdistanzen kleiner ansetzen, als Du es aus Europa gewohnt bist.
Lieber für einen luxuriösen Wanderroadtrip zu haben? – Dann auf in die Dolomiten
Schon mal was von einer Dolomiten-Luxuswanderung gehört? Erstklassige Hotels und hervorragende Küche nach einem langen Wandertag – wenn es Dich danach sehnt, sind die Dolomiten eine super Option. Da die Dolomiten bekanntlich in Italien liegen und Dich dort wunderbare Küche erwartet, kannst Du das Sportprogramm direkt mit kulinarischer Verwöhnung kombinieren.
Hier findest Du einen Routenvorschlag, der die folgenden Stopps kombiniert: Seceda, Seiser Alm, Vallunga, Passo Gardena, Armentara-Wiesen, Cortina d’Ampezzo, Tre Cime, Cadini di Misurina, Pragser Wildsee und Prato Piazza. Die Wanderungen sind allesamt leicht bis moderat. Es macht Sinn, sich die Route mit Aufenthalten in zwei Hotels zu planen: beispielsweise einige Nächte in Val Gardena und anschließend in Cortina d’Ampezzo. So bringst Du auch etwas Ruhe in den Roadtrip, weil Du nicht jeden Tag Unterkunftshopping betreibst.
Tag eins kann direkt nach der Ankunft mit einem Einstieg rund um Seceda oder die Seiser Alm beginnen. Die Seiser Alm bietet entspannte, aber landschaftlich extrem schöne Touren über weitläufige Almen mit Blick über die Dolomiten.
In den darauffolgenden Tagen kannst Du in der Region Val Gardena bleiben. Eine besonders schöne Tour ist die Wanderung durch die Vallunga, ein breites, grünes Tal im Naturpark Puez-Geisler, das sich perfekt für eine Wanderung eignet. Wenn Du es etwas aussichtsreicher möchtest, kannst Du auch einen Panoramaweg, zum Beispiel rund um den Sellastock, mit einer Fahrt über eine der Passstraßen wie das Grödner Joch (Passo Gardena) kombinieren.
Anschließend geht es weiter nach Cortina d’Ampezzo. Unterwegs lohnt sich ein Stopp am Passo Gardena für kurze Wanderungen mit Blick auf die Sella-Gruppe. Alternativ kannst Du einen Abstecher zu den Armentara-Wiesen einbauen – eine weniger überlaufene, aber wunderschöne Hochalmregion oberhalb von St. Kassian mit weiten Blumenwiesen und Blick auf die Fanes-Gruppe.
Die nächste Wanderung ist der große Klassiker mit den Tre Cime di Lavaredo. Die Rundwanderung um die Drei Zinnen gehört zu den bekanntesten Touren der Dolomiten und bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Felsformationen. Früh starten lohnt sich hier besonders, um den größten Andrang zu vermeiden.
Der letzte Stopp bietet sich für einen entspannten Abschluss an, zum Beispiel mit einem Abstecher zum Lago di Braies, einem der bekanntesten Seen der Region. Wenn Du noch eine letzte Wanderung einbauen möchtest, ist die Prato Piazza (Plätzwiese) ideal: ein Hochplateau mit beeindruckendem Blick auf die umliegenden Dolomitengipfel und mehreren einfachen bis mittelschweren Wanderoptionen.
Was die Aktivitäten angeht, sind die Dolomiten deshalb so dankbar, weil sich die Tage sehr fein abstufen lassen. Du kannst Dir auch an Schlechtwettertagen kürzere Rundwege oder Hüttenziele vornehmen. Für die Tre-Cime-Region ist wichtig zu wissen, dass die Auffahrt zum Rifugio Auronzo über eine Mautstraße ab Misurina erfolgt; alternativ lassen sich Teile der Region auch zu Fuß von tiefer gelegenen Parkplätzen erschließen. Entlang der Route gibt es außerdem mehrere Einkehrpunkte wie das Rifugio Auronzo, das Rifugio Lavaredo und das Rifugio Locatelli.
Für den Mietwagen solltest Du in Italien vor allem zwei Dinge im Blick haben: Erstens sind Autobahnen in der Regel mautpflichtig, der Preis hängt von Fahrzeugtyp und gefahrenen Kilometern ab. Zweitens macht es Sinn, sich auch für die Fahrten im Mietwagen etwas Zeit zu nehmen. Viele der schönsten Verbindungen führen über Pässe, und genau diese Pässe sind eigentlich schon Teil des Erlebnisses. Wer jeden Tag zu viel Strecke plant, nimmt sich das Beste der Route selbst wieder weg.
Worauf Du beim Mietwagen in der Schweiz besonders achten solltest, ist die Vignette. Auf Autobahnen brauchst Du eine Vignette für 40 Franken; die 2026er-Version ist vom 1. Dezember 2025 bis 31. Januar 2027 gültig und als Klebevignette oder E-Vignette erhältlich. Für einen Roadtrip ist das schnell erledigt, sollte aber nicht vergessen werden, denn sonst wird es teuer.
Die Grand Tour Schweiz: Der wohl spektakulärste Roadtrip der Alpen
Du willst richtig viel Strecke zurücklegen und dabei möglichst viele Eindrücke mitnehmen? Dann ist die Grand Tour Schweiz womöglich das Richtige für Dich. Offiziell ist die Route ganze 1.600 Kilometer lang und verbindet sage und schreibe vier Sprachregionen, 22 Seen, fünf Alpenpässe und mehr als zehn UNESCO-Welterbestätten.
Für einen Aktiv-Roadtrip musst Du natürlich nicht die komplette Runde fahren. Besonders schön für Wandern und Natur ist der Abschnitt von Appenzell – St. Moritz – Bellinzona – Zermatt – Lausanne/Montreux. Das Tolle ist, Du fährst nicht einfach nur durch die Schweiz, sondern durch ganz abwechslungsreiche Höhenprofile und Distanzen. Um nicht mit Eindrücken überflutet zu werden, macht es Sinn, die Route so auszulegen, dass Dir pro Stopp mindestens zwei Nächte bleiben.
Ein konkreter Ablauf kann so aussehen:
Etappe eins: Zürich oder Appenzell als Ankunft.
Etappe zwei: eine erste Bergwanderung im Osten, zum Beispiel auf die Ebenalp mit Abstecher zum berühmten Berggasthaus Aescher und weiter zum Seealpsee.
Etappe drei: Weiterfahrt nach St. Moritz, mit möglichem Zwischenstopp am Walensee oder über den Flüelapass für erste Ausblicke auf die Alpen. Vor Ort kannst Du einen kurzen Spaziergang um den St. Moritzersee einbauen oder einfach den Tag entspannt ausklingen lassen.
Etappe vier: Wanderung oder Aussichtstag im Engadin, zum Beispiel rund um den Muottas Muragl mit Blick über die Engadiner Seenlandschaft oder eine Panorama-Wanderung im Val Fex, das für seine ruhige Atmosphäre bekannt ist.
Etappe fünf: Weiterfahrt Richtung Bellinzona oder ins Tessin, wo die Route landschaftlich deutlich südlicher wirkt. Unterwegs lohnt sich ein Stopp am Julierpass oder ein kurzer Abstecher zu einem der Bergseen. Im Tessin kannst Du auch Wanderungen durch Kastanienwälder oder entlang von Flusstälern einbauen, zum Beispiel im Verzascatal.
Etappe sechs: Weiter ins Wallis, idealerweise mit einer der wunderschönen Alpenüberquerungen wie dem Simplonpass. Die Strecke selbst ist hier schon Teil des Erlebnisses, mit weiten Ausblicken auf die Hochgebirgslandschaften.
Etappe sieben: Natur- und Aussichtstag rund um Zermatt oder eine Wanderung in der Umgebung, zum Beispiel auf dem Fünf-Seen-Weg mit Matterhorn-Blick oder eine Etappe entlang der Höhenwege oberhalb des Tals. Wichtiger Hinweis: Zermatt ist autofrei, sodass Du den Mietwagen am besten in Täsch parkst.
Etappe acht: entspannter Ausklang am Genfersee, etwa in Montreux oder Lausanne, mit Spaziergängen entlang der Uferpromenade oder durch die Weinberge des Lavaux mit Blick auf den See.
Wandern in den Highlands: Die perfekte Route durch Schottlands wilde Natur
Aufgepasst, hier kommt die Route direkt mal zu Beginn: Inverness – Wester Ross – Isle of Skye – Glencoe/Fort William. Auf dieser Route erwarten Dich jede Menge Highlands und abwechslungsreiche Landschaften.
In den Highlands gehört der West Highland Way als berühmtester Fernwanderweg fast schon zu einem Must-do; er ist 155 Kilometer lang und führt von Milngavie nach Fort William. Für einen Roadtrip musst Du ihn aber nicht komplett laufen. Viel sinnvoller ist es, einzelne besonders schöne Teilstücke oder ähnliche Tageswanderungen einzubauen. Auf der Insel Skye solltest Du unbedingt die Wanderungen zum Old Man of Storr und durch den Quiraing machen, weil sie landschaftlich enorm viel hergeben und sich gut in Fahrttage integrieren lassen.
Konkret bietet sich beispielsweise folgende Planung an:
Etappe eins: Ankunft in Inverness und nur eine kurze Weiterfahrt, um entspannt anzukommen.
Etappe zwei: Richtung Westküste, zum Beispiel nach Wester Ross, mit einer ersten Küsten- oder Bergwanderung entlang der rauen Highlands-Landschaft.
Etappe drei: Weiterfahrt nach Skye. Dort am besten nur ein Haupt-Highlight einplanen, etwa die Wanderung zum Old Man of Storr mit einzigartigem Blick über die Küste.
Etappe vier: Quiraing oder eine zweite Skye-Wanderung, bei der Du durch eine beeindruckende Hügellandschaft mit steilen Klippen und weiten Ausblicken wanderst.
Etappe fünf: Weiterfahrt via Glencoe oder Richtung Fort William. In Glencoe bieten sich mehrere kurze bis mittlere Wanderungen durch eines der bekanntesten Täler Schottlands an. Alternativ kannst Du rund um Fort William einen Halbtageshike einbauen, zum Beispiel am Ben Nevis oder entlang der umliegenden Trails.
Wenn Du mehr Zeit hast, kannst Du zusätzlich noch Loch Ness oder eine Etappe mit mehreren kleineren Coastal Walks einbauen, zum Beispiel entlang der Westküste.
Nicht vergessen: In Schottland gilt Linksverkehr.
Fazit zu den fünf Roadtrips
Der häufigste Fehler bei Aktiv-Roadtrips ist nicht die falsche Route, sondern zu viel Programm pro Tag. Gute Naturreisen brauchen Puffer: für Wetterwechsel, spontane Stopps und müde Beine. Die beste Version all dieser Reisen ist nicht unbedingt die mit den meisten Kilometern – also am besten die FOMO zu Hause lassen und den Rest auf sich zukommen lassen.
Dein Urlaub mit dem Mietwagen



