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Familie mit Hund im Auto © Valerii Apetroaiei/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
© Valerii Apetroaiei/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Gemeinsam unterwegs

Einpacken, losfahren: 5 Familienroadtrips durch Europa für Groß und Klein

Überquellende Jackentaschen voll mit Schätzen vom Strand wie Muscheln oder Steinen, spontane Eispausen beim Stadtbummel und das schöne Gefühl, das sich nach einer Zeit breitmacht, gemeinsam unterwegs zu sein – so fühlen sich Familienroadtrips an.

Für einen einzigartigen Urlaub mit vielen schönen Erinnerungen musst Du gar nicht weit weg. Mit kurzen Distanzen, abwechslungsreichen Landschaften sowie einer Infrastruktur, die das Reisen mit Baby, Kleinkind oder Schulkind angenehm macht, bietet Europa unzählige Möglichkeiten für Deinen nächsten Roadtrip. Entdecke fünf wunderbare Routen für Groß und Klein, mit Startpunkten in verschiedenen Städten Deutschlands. 

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Waffeln mit vielen verschiedenen Belägen
In Brüssel kannst Du klassische belgische Waffeln genießen © stock.adobe.com - BooFamily

Auf geht’s nach Belgien – auf den Spuren von Tim und Struppi

Route: Köln – Brüssel – Gent – Brügge – optional: Efteling (Niederlande) – Köln

Länge: circa 750 Kilometer

Dauer: Sieben bis zehn Tage

Kennst Du das, wenn Dir ein bestimmter Geruch in die Nase steigt und Du sofort wieder an einem ganz bestimmten Ort oder in einer Erinnerung bist? Bei diesem Roadtrip ist es vielleicht der Duft von frisch gebackenen Waffeln, der Dich noch lange zurückversetzt. Wenn Dein Familienroadtrip voll mit kleinen „Wow, guck mal!“-Momenten sein soll, dann ist Belgien ein perfekter Einstieg. Kurze Distanzen, viele Stopps für Groß und Klein und Städte, in denen man nicht stundenlang „nur“ Sightseeing macht, erwarten Dich auf Deinem Familienroadtrip durch Belgien.

Los geht’s in Brüssel, hier wartet direkt das erste Wahrzeichen: das Atomium. Das 102 Meter hohe Bauwerk wurde zur Weltausstellung 1958 errichtet und stellt einen Eisenkristall dar, der milliardenfach vergrößert wurde. Mit Aufzügen und Rolltreppen geht es vorbei an Ausstellungen, Lichtinstallationen und interaktiven Bereichen bis hinauf zur Aussichtsplattform. Von oben eröffnet sich ein einzigartiger Blick über ganz Brüssel. Man könnte sagen, das Atomium ist kein klassisches Museum, sondern eher ein architektonisches Erlebnis, das Technik und Geschichte verbindet. Die Stadt selbst eignet sich perfekt für gemütliche Spaziergänge. Parks wie der Parc Du Cinquantenaire oder die Anlagen rund um das Königsschloss bieten genug Raum für Kinder zum Spielen oder eine kleine Pause im Grünen. Wusstest Du, dass das berühmte Comic „Tim und Struppi“ ursprünglich aus Belgien stammt? Wenn nicht, bemerkst Du es womöglich während Deines Roadtrips durch Belgien. Wenn Du aufmerksam durch die Stadt schlenderst, entdeckst Du immer wieder großflächige Comic Wandbilder mit Abbildungen typischer Figuren wie eben auch Tim und Struppi. Da soll mal einer sagen, dass Reisen nicht bildet.

Weiter geht es nach Gent, ein Stopp, der sich perfekt für ein bis zwei Tage als Etappe des Belgien-Roadtrips lohnt. Vor allem mit kleinen Kindern ist ein Ausflug zur Burg Gravensteen ein echtes Highlight. Es gibt auch einen passenden Audioguide, der speziell für Kinder geeignet ist. Abgesehen davon ist das mittelalterliche Zentrum der Stadt definitiv einen Besuch wert. Um die Stadt noch aus einer anderen Perspektive zu erleben und ein kleines Abenteuer daraus zu machen, bietet es sich an, eine Bootstour durch die Kanäle im mittelalterlichen Zentrum zu unternehmen. Die Boote fahren meist alle zwanzig Minuten und die Touren können direkt vor Ort bei einem der Anbieter gebucht werden.

Von Gent aus führt Dich Dein Belgien Roadtrip weiter nach Brügge, eine Stadt, die fast wie eine Filmkulisse wirkt. Kopfsteinpflaster, schmale Gassen und historische Fassaden verstärken dieses mentale Bild. Der große Markt (Grote Markt) bildet einen guten Ausgangspunkt für die Erkundung der Stadt. Nur wenige Schritte entfernt liegt der Burgplatz mit dem eindrucksvollen Rathaus und der Basilika. Besonders schön ist auch ein Spaziergang zum Minnewaterpark, dem sogenannten „See der Liebe“. Hier gibt es viel Grün, Schwäne auf dem Wasser und ausreichend Platz für eine entspannte Pause. Wenn das Wetter mitspielt, lohnt sich auch hier eine kleine Grachtenfahrt, um Brügge noch einmal vom Wasser aus zu entdecken. Und natürlich darf in Brügge eine Waffelpause nicht fehlen. Schließlich gehört Belgien nicht ohne Grund zu den kulinarischen Highlights Europas.

Zum krönenden Abschluss Deines Roadtrips wartet auf der Rückfahrt ein besonderes Highlight: Efteling in den Niederlanden. Der Freizeitpark liegt nur etwa eine Stunde von Antwerpen entfernt und eignet sich perfekt als letzte Etappe, bevor es zurück nach Deutschland geht. Efteling ist kein klassischer Actionpark, sondern eine liebevoll gestaltete Märchenwelt. Im Märchenwald werden bekannte Geschichten lebendig, während Attraktionen wie familienfreundliche Achterbahnen für Abwechslung sorgen. So endet der Roadtrip noch einmal mit einem Tag voller Erlebnisse, bevor es mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zurück nach Hause geht.

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Dronenblick auf die Küstenstraße und tiefblaues Meer an der Amalfiküste, Italien. © Marco Bottigelli via Getty Images
Entlang der Amalfiküste schlängelt sich die etwa 40km lange und kurvenreiche Küstenstraße, die einzigartige Ausblicke auf den Golf von Salerno erlaubt - sowohl unter CabrioliebhaberInnen als auch MotoradfahrerInnen ist die Strecke eine der beliebtesten im Mittelmeerraum. © Marco Bottigelli via Getty Images

Roadtrip an die Amalfiküste – Mit la Dolce Vita den Alltagsstress hinter sich lassen

Route: München – Gardasee – Florenz – Rom – Amalfiküste – Rückfahrt über Bologna – München

Länge: circa 2.200 Kilometer

Dauer: zehn bis vierzehn Tage

Wenn Dein Familienroadtrip nach Sonne, Meer, Pizza und einer guten Portion Dolce Vita klingen soll, dann ist die Amalfiküste genau die richtige Wahl. Diese Route verbindet Badestopps mit Kulturhighlights, um für jeden Geschmack etwas bereitzuhalten.

Los geht’s in Richtung Gardasee, der sich perfekt als erste längere Etappe eignet. Einen entspannten Nachmittag am See oder Bummel durch Orte wie Sirmione oder Malcesine bieten einen gelungenen Start in den Urlaub, um den verbleibenden Alltagsstress erfolgreich abzuschütteln und die Ferienstimmung einzuläuten. Weiter führt der Roadtrip mitten ins Herz der Toskana, in die wunderschöne Stadt Florenz. Ausgangspunkt ist der Dom Santa Maria del Fiore, der durch seine besondere Architektur das Stadtbild prägt. Wer schwindelfrei ist, kann die Kuppel oder den Glockenturm besteigen und wird mit einem weiten Blick über die Dächer von Florenz belohnt. Ein Spaziergang führt weiter über die Ponte Vecchio, die älteste Brücke der Stadt, gesäumt von kleinen Schmuckläden mit Blick auf den Arno. Am späten Nachmittag lohnt sich der Weg hinauf zum Piazzale Michelangelo. Von hier aus eröffnet sich einer der schönsten Ausblicke auf Florenz, besonders zum Sonnenuntergang. Hier könnte man sich auch gut eine Pizza hinbestellen und den Tag ausklingen lassen. 

Nächster Halt ist Rom. Kaum eine Stadt vereint Geschichte und italienisches Lebensgefühl so gekonnt wie die italienische Hauptstadt. Das Kolosseum, das Forum Romanum und der Trevi-Brunnen gehören zu den absoluten Klassikern. Auch ein Besuch im Vatikan mit Petersdom lohnt sich, selbst wenn es nur für einen kurzen Abstecher ist. Rom ist groß und vielfältig, daher empfiehlt es sich gerade mit Kindern, bewusst zu überlegen, wo man einen Fokus setzen möchte. 

Und dann wartet das eigentliche Highlight der Route: die Amalfiküste. Die kurvenreiche Küstenstraße schlängelt sich entlang steiler Felsen, vorbei an bunten Häusern, die sich scheinbar an die Hänge klammern. Orte wie PositanoAmalfi oder Ravello bieten einzigartige Ausblicke auf das türkisfarbene Meer. Besonders schön ist ein Besuch der Villa Cimbrone in Ravello mit ihrer berühmten „Terrasse der Unendlichkeit“. 

Zum Abschluss führt die Rückfahrt über Bologna. Die Stadt ist bekannt für ihre Arkadengänge, die sich über viele Kilometer durch das Zentrum ziehen. Ein Spaziergang zur Piazza Maggiore oder ein kurzer Aufstieg auf einen der schiefen Türme bieten noch einmal italienisches Flair, bevor es zurück Richtung München geht.

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Meerjungfrau auf einem Stein
Die kleine Meerjungfrau, Kopenhagen, Dänemark © Shutterstock - Pcala

Familienroadtrip nach Dänemark – Zwischen Legoland und Nordseestrand

Route: Hamburg – Billund – Odense – Kopenhagen – Nordseeküste Jütland – Hamburg

Länge: circa 1.200 Kilometer

Dauer: Sieben bis zehn Tage

Dänemark gilt nicht ohne Grund als eines der familienfreundlichsten Länder Europas. Viel Natur und breite Strände machen diese Route besonders gelungen für einen Familienroadtrip. 

Ein erstes großes Highlight ist das Legoland Billund. Der Park ist übersichtlich gestaltet und bietet Attraktionen für unterschiedliche Altersstufen. Besonders beeindruckend ist das Miniland, in dem ganze Städte und Landschaften detailgetreu aus Millionen Legosteinen nachgebaut sind. Wer möchte, plant hier einen ganzen Tag ein und kombiniert den Besuch mit einer Übernachtung in der Umgebung, um am nächsten Morgen entspannt weiterzufahren. Für einen Kultur- und Lerninput lohnt sich ein Stopp in Odense, der Heimat des Dichters Hans Christian Andersen. Das moderne Hans-Christian Andersen-Museum ist interaktiv gestaltet und führt spielerisch durch das Leben des berühmten Märchendichters. Für einen anschließenden Stadtspaziergang gibt es rund um das Museum viele einladende Cafés und einige Spielplätze.

Weiter geht es nach Kopenhagen. Ein guter Startpunkt ist Nyhavn mit seinen bunten Häusern direkt am Wasser. Hier lohnt es sich, einfach am Ufer entlangzuschlendern, die alten Holzschiffe zu bestaunen und sich ein Softeis auf die Hand zu holen. Von dort aus erreichst Du zu Fuß die kleine Meerjungfrau an der Uferpromenade. Die Bronzefigur, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, sitzt seit 1913 auf einem Stein im Wasser. Wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, solltest Du das Experimentarium einplanen. Das interaktive Museum liegt etwas außerhalb im Stadtteil Hellerup, ist aber gut mit dem Mietwagen oder eigenen Auto erreichbar. Hier gibt es alles, was das Kinderherz begehrt, von riesigen Kugelbahnen, Team-Challenges bis hin zu einem Dunkel-Labyrinth. Ein halber Tag vergeht hier wie im Flug – und selbst ältere Kinder kommen voll auf ihre Kosten.

Für einen echten Tapetenwechsel führt Dich die Reise weiter entlang der Nordseeküste Jütlands, wo sich die Landschaft deutlich ändert. Statt Stadt und Schlössern prägen nun lange Sandstrände und kleine Badeorte die Umgebung. Orte wie Blåvand oder Hvide Sande bieten breite Sandstrände, an denen Kinder Muscheln sammeln, barfuß durch den Sand laufen oder stundenlang Drachen steigen lassen können (vergiss also nicht einen Drachen einzupacken). In Blåvand lohnt sich ein Spaziergang zum Leuchtturm Blåvandshuk Fyr. Direkt daneben liegt ein alter Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, für ältere Kinder oft spannender als jedes Museum.

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Krakow, main square with St. Mary's basilica
Marktplatz, Krakau, Polen © GettyImages - Maria Swärd

Roadtrip mit Kindern nach Polen – Alternative zum klassischen Italien-Roadtrip

Route: Berlin – Breslau – Jelenia Góra (Niederschlesien) – Krakau – Zakopane – Berlin

Länge: circa 1.500 Kilometer

Dauer: acht bis zwölf Tage

Polen ist ein Reiseziel, das viele erstmal gar nicht auf dem Schirm haben und genau deshalb kann dieser Roadtrip zu einer echten Überraschung werden. Denn hier bekommst Du alles, was einen Familienroadtrip zu etwas Besonderem macht: schöne Altstädte zum Durchschlendern und viel Natur, die sich perfekt für Wanderungen oder andere Aktivitäten im Freien eignet. Und das Beste: Die Etappen lassen sich so planen, dass Du nicht jeden Tag stundenlang im Auto sitzt.

Los geht’s in Breslau (Wrocław). Am schönsten startet man am Rynek, dem großen Marktplatz mit seinen bunten Fassaden. Von hier aus lässt sich die Altstadt entspannt erkunden. Ein echter Pluspunkt: Breslau hat ein kleines Extra, das viele Kinder sofort begeistert – die Breslauer Zwerge. Überall in der Stadt stehen kleine Zwergenfiguren, mal an Laternen, mal auf Fensterbänken, mal mitten auf dem Gehweg. Aus einem normalen Spaziergang wird so ganz automatisch eine kleine „Zwergen-Suche“, bei der auch längere Strecken plötzlich gar kein Problem mehr sind. Wenn noch Zeit ist, lohnt sich ein Abstecher zur Jahrhunderthalle (Hala Stulecia) und zu den Wasserfontänen in der Nähe, besonders, wenn die Kinder zwischendurch einfach mal Platz zum Rennen brauchen.

Weiter geht es nach Jelenia Góra in Niederschlesien, und hier wird es deutlich grüner. Die Region eignet sich super als Basis für zwei bis drei Nächte, weil Du von hier aus verschiedene Ausflüge unternehmen kannst, ohne ständig weiterziehen zu müssen. Ein Highlight ist ein Abstecher in die Berge des Riesengebirges, zum Beispiel Richtung Karpacz oder Szklarska Poręba. Dort findest Du einfache Wanderwege, die auch mit Kindern gut machbar sind. Wenn Du Lust hast, Dich auf eine Entdeckungsreise in vergangene Zeiten zu begeben, sind Schlösser wie Schloss Czocha oder kleinere Burgruinen in der Umgebung genau das Richtige.

Nächster Stopp ist Krakau, und spätestens hier zeigt Polen, wie schön Städteurlaub mit Kindern sein kann, ohne dass es zu anstrengend wird. Der Hauptmarkt (Rynek Główny) ist riesig. Die Tuchhallen (Sukiennice) mitten auf dem Platz sind ideal für einen kurzen Bummel, und rundherum gibt es viele Cafés für eine Pause. Sehr lohnenswert ist auch der Weg auf den Wawel Hügel mit Schloss und Kathedrale, schon allein wegen der Aussicht und der besonderen Atmosphäre. Und wenn die Aufmerksamkeitsspanne irgendwann durch ist: Im Viertel Kazimierz lässt es sich schön durch Seitenstraßen schlendern und zwischendurch etwas essen.

Zum Abschluss geht es nach Zakopane, ein Ort am Fuß der Tatra. Die Berge sind hier das Highlight. Die Umgebung eignet sich perfekt für Aktivitäten im Freien. Beliebt und gut machbar ist zum Beispiel ein Ausflug zum Morskie Oko, einem Bergsee, der aussieht wie aus dem Bilderbuch. Der Weg ist breit und gut ausgebaut. Der Aufstieg dorthin fühlt sich eher wie ein langer Spaziergang an als wie eine anspruchsvolle Wanderung. Alternativ lohnt sich eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Gubałówka, wo oben eine schöne Aussicht und viel Platz zum Herumlaufen warten.

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Albanische Küste des Ionischen Meeres. Livadi Beach, Südalbanien
Albanische Küste des Ionischen Meeres. Livadi Beach, Südalbanien © Shutterstock

Familienroadtrip nach Albanien – der Geheimtipp an der Adria

Route: München – Dubrovnik – Shkodra – Albanische Riviera – Tirana – Rückfahrt über Kroatien – München

Länge: circa 2.500 Kilometer

Dauer: Zehn bis vierzehn Tage

Albanien gilt noch immer als Geheimtipp und wird nicht selten als „das unentdeckte Kroatien“ bezeichnet. Türkisfarbenes Wasser, wenig überlaufene Strände und beeindruckende Berglandschaften machen das Land zu einem ganz besonderen Roadtripziel.

Der erste größere Stopp auf dem Weg Richtung Albanien ist Dubrovnik in Kroatien. Die Altstadt, umgeben von mächtigen Stadtmauern, ist beeindruckend. Ein Spaziergang über die Stadtmauer lohnt sich mit älteren Kindern auf jeden Fall, denn der Blick über die Dächer und das Meer ist spektakulär. Alternativ reicht auch ein Bummel durch die Gassen und vielleicht ein kurzer Abstecher zum Wasser unterhalb der Mauern. Dubrovnik eignet sich gut als Zwischenstopp, bevor es weiter nach Albanien geht.

Hinter der Grenze verändert sich das Ambiente. Erster Halt ist Shkodra, im Norden Albaniens. Die Stadt liegt am Shkodrasee, einem der größten Seen auf dem Balkan. Besonders schön ist ein Ausflug zur Rozafa-Burg, die hoch über der Stadt thront. Der Weg nach oben ist gut machbar, auch mit Kindern, und von dort eröffnet sich ein weiter Blick über See, Flüsse und Berge in der Umgebung. Als nächstes kommt ein Teil der Route, auf den sich viele besonders freuen: die Albanische Riviera. Zwischen Vlora und Saranda schlängelt sich die Küstenstraße durch Berge und eröffnet immer wieder Ausblicke auf türkisfarbenes Wasser. Orte wie Dhërmi, Himara oder Ksamil bieten kleine Buchten und Strände, die oft weniger überlaufen sind als in anderen Mittelmeerregionen. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt über den Llogara-Pass. Die Straße windet sich in Kurven durch die Berge. Oben angekommen wirst Du mit einer wunderschönen Aussicht auf die umliegende Küste belohnt. Hier lohnt es sich, ein Picknick einzupacken und den Sonnenuntergang zu genießen.

Nach den Strandtagen geht es weiter nach Tirana, der Hauptstadt Albaniens. Rund um den Skanderbeg-Platz lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erkunden. Spannend, gerade für ältere Kinder, ist das Bunk’Art Museum, ein ehemaliger Atombunker, der heute als Museum zur Geschichte Albaniens dient. Für eine Pause und um dem geschäftigen Treiben der Hauptstadt für einen Moment zu entkommen, bietet sich der Große Park von Tirana an. 

Die Rückfahrt führt wieder über Kroatien Richtung München. Je nach Zeitbudget kann hier noch ein Zwischenstopp an der kroatischen Küste eingeplant werden, besonders schön eignet sich die Region um Split oder Zadar, bevor Du endgültig die Heimreise antrittst. 

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